Beiträge von Konstantin Wecker

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Konstantin Wecker: Let’s start right now!

Naomi Klein: "Let’s set aside whatever is keeping us apart and start right now."

Naomi Klein: „Let’s set aside whatever is keeping us apart and start right now.“

Konstantin Wecker hatte sich arg in die Nesseln gesetzt, als er auf facebook darüber räsonierte, ob nicht manchmal die falschen Leute sterben bzw. überleben. Leonard Cohen ist tot, Donald Trump zum US-Präsidenten gewählt. Nett und konsequent pazifistisch ist so eine Äußerung nicht. Aber wer denkt an die zukünftigen Opfer Trumps, an diejenigen, die aufgrund der jetzt schon absehbaren Politik des Rüpel-Milliardärs Armut, Ausweisung oder gar den Tod erleiden werden? Rechte Kreis formen da heutzutage Entrüstungs-Pressure-Groups, die sich auf die jeweils angreifbarste Formulierung eines Künstlers stürzen. Tenor der Kritik: „Du, Konstantin, ich habe dich bisher immer geschätzt, aber nach dem, was du dir jetzt geleistent hast, bist du für mich gestorben.“ So sollen Kritiker rechter Ideologien unter Druck gesetzt werden, indem sie Angst bekommen, ihre Fanbasis zu verlieren. Keine aufrechte, vielleicht auch mal zornige und sarkastische Äußerung im Netz, für die man nicht massenweise mit einer braunen Substanz beworfen wird. Zum Glück knickt Konstantin da nicht ein. Sein Appell: jetzt nicht in Schockstarre verharren, sondern eine Bewegung formieren: gegen alles, wofür Trump und Konsorten stehen. (mehr …)

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Wir fordern Taten statt leerer Worte

Romain Rolland

Romain Rolland

Atomwaffen – man hat fast das Gefühl, das sei seit der Ära Gorbatschow kein Problem mehr. Noch immer hält jedoch eine Hand voll verantwortungsloser und machtgeiler Staaten die ganze Welt – und die eigene Bevölkerung – in Geiselhaft, indem sie Massenvernichtungswaffen mit dem Potenzial zu einem nicht vorstellbaren Grauen bunkern. Die Mehrheit der atomwaffenfreien Länder in der UN hat jetzt begonnen, sich gegen diese Bedrohung zu wehren und fordert ein Atomwaffen-Verbot. Und wen finden wir an der Seite der Atomlobby wieder? Deutschland, Musterschüler des Welt-Zwingherren USA. Eine Schande, meint Konstantin Wecker. (mehr …)

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CETA: Nun platzt mir der Kragen!

asterixdorf„Wer aufrecht geht, ist in jedem System nur historisch hoch angesehen“, sang Konstantin Wecker. Aufrechte Menschen verehren wir auch gern in Filmen und Comics. „Asterix“ etwa, das den einsamen Widerstand eines kleinen Dorfes in einem Umfeld von Angepassten thematisiert. Spiegel online nannte den wallonischen Regierungschef Paul Magnetta nun einen „Möchtegern-Asterix“. Klar scheint, dass sich die Schreiber der Leitmedien als dienstbeflissene Legionäre der Konzern-Weltmacht sehen und mit Wortspeeren auf alle Abweichler schießen. Das Wort vom „Möchtegern-Asterix“ suggeriert aber auch eine Isolation der aufbegehrenden Wallonie, die es so nicht gibt. Immer wieder zeigen Umfragen, dass CETA und TTIP in der Bevölkerung mehr Gegner als Befürworter hat. Die Wirtschaftslobbyisten auf den Regierungsbänken jedoch „regieren durch“ – nach dem Motto: „Ihr habt eure Stimme abgegeben, was wir jetzt daraus machen, ist unsere Sache, also haltet den Mund“. Dazu auf „Hinter den Schlagzeilen“ ein treffender Kommentar des Herausgebers Konstantin Wecker. (mehr …)

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Konstantin Wecker: Gefrorenes Licht

Hans-Peter Dürr

Hans-Peter Dürr

Der Liedermacher erinnert an seinen verstorbenen Freund, den großen Physiker Hans-Peter Dürr. Dieser hatte sich leidenschaftlich dafür eingesetzt, die Physik auch Uneingeweihten verständlich zu machen. Dem Naturschutz, dem Frieden und dem Leben ganz allgemein war er herzlich zugewandt. Weniger bekannt ist, dass Dürr – zusammen mit anderen bedeutenden Kollegen – die Materie abgeschafft hat. Aus welchem „Stoff“ ist sie dann, unser aller Wirklichkeit? Dieser Frage war für Konstantin Anlass zu einem Lied. (mehr …)

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Konstantin Wecker gratuliert Bob Dylan

bob_dylanManchem Kritiker ist er ja nicht gut genug für den Literaturnobelpreis: Darf man so einen Gitarrenzupfer in eine Reihe stellen mit Thomas Mann, Ernest Hemingway oder Gabriel Garcia Marquez? Konstantin Wecker übt da ganz klar Liedermacher-Solidarität. Bob Dylan ist für ihn ein großer Lyriker, dessen Werk durch Musik eher geadelt als geschändet wird. Schließlich waren Lyrik und Musik in den Ursprüngen dieser Doppelkunst eng miteinander verbunden. Man denke dabei nur an die Minnesänger. (mehr …)

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Frau Petry, schon mal was von Projektion gehört?

Wozu man das Wort "völkisch" so brauchen kann? Z.B. zum Beobachten...

Wozu man das Wort „völkisch“ so brauchen kann? Z.B. zum Beobachten…

diaprojektorDie AfD-Vorsitzende beschwerte sich unlängst, dass das gute alte Wort „völkisch“ von den Medien „ständig nur in einem negativen Kontext benutzt wird“. Von Gutmenschen halt. Und zu denen gehört Konstantin Wecker bekanntlich seit langem. Man muss doch auch mal vergessen können, all das ist ja schon mehr als 70 Jahre her, und da sollte man sich die Freiheit nehmen, Nazivokabular wieder unverkrampft zu verwenden. Was kommt als nächstes? Eine Rehabilitierung des Begriffs „rassenbiologisch minderwertig“? (Konstantin Wecker)
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Sich fügen heißt lügen

erichmuehsam„Ich will die Feigheit brennen sehen, man muss sich wehren solang man kann. Denn wer sich fügt, der fängt bereits ganz insgeheim zu lügen an.“ So Konstantin Wecker 1978 in seinem Klassiker „Wer nicht genießt, ist ungenießbar“. Angelehnt war dieser einprägsame Vers an einen Spruch Erich Mühsams: „Sich fügen heißt lügen“. Da passt es gut, dass Konstantin vor wenigen Tagen den Erich-Mühsam-Preis zugeschrieben bekam, benannt nach dem bekannten Dichter, Anarchisten und Protagonisten der Münchner Räterepublik, der später von den Nazis ermordet wurde. In diesem kurzen Statement würdigt Wecker sein großes Vorbild – und erfreut uns zudem mit einem Mühsam-Gedicht. (mehr …)

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Konstantin Wecker: Die perfide Arbeitsteilung zwischen AfD und Unions-Rechten

Foto: Annik Wecker

Foto: Annik Wecker

Für Konstantin Wecker steht fest: Der Erfolg der Afd wurde von den Medien mitverschuldet, die den Rechtsauslegern viel Raum gaben und jede ihrer Wort-Absonderungen für berichtenswert hielten. Zudem entdeckt der sonst nicht allzu Unionsnahe unerwartete Sympathien für Angela Merkel. Diese betreffen jedoch nicht – wie in Weckers Klassiker „Das Lächeln meiner Kanzlerin“ – ihre physische Vorzüge, sondern Merkels relative Fairness gegenüber Flüchtlingen. Wohl ein Auslaufmodell, wenn es nach dem Willen einer rechtskonservativen Allianz aus AfD, CSU und Teilen der CDU geht. Sind Söder und seine Hoferin, Frauke Petry, die Zukunft Deutschlands? (mehr …)

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