Beiträge von Konstantin Wecker

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Konstantin Wecker: Dann denkt mit dem Herzen

WeckerneuesFotoKonstantin Wecker stellt hier sein neues Buch zur Flüchtlingsfrage selbst vor. Wieder wendet er sich vehement gegen die Auffassung, Menschen seien umso vernünftiger, je weniger sie ihrem Impuls zum Mitgefühl folgen. Die finanziellen Grenzen der Aufnahmekapazität werden derzeit von den Reichen gesetzt, deren Geld ein devoter Staat nicht einmal für humane Zwecke anzutasten wagt. Die psychologischen Grenzen von Rechten und Überfremdungshypochondern, deren Ideologie zwar von der etablierten Politik veruteilt, aber gleichzeitig durch Entgegenkommen genährt wird. Konstantin Wecker ruft dazu auf, sich das Land und das Herz nicht verdunkeln zu lassen. (mehr …)

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Konstantin Wecker: Gegenöffentlichkeit ohne Warum

Überraschend bärtig, mit Regenbogenkette geschmückt, gibt ein aufgeräumter Konstantin Wecker dem Interviewer Diether Dehm (Mitglied des Bundestags für die Linke) Auskunft. Rasch kommt man von der Analyse eines Barockgedichts („Die Rose blühet ohne Warum“, Angelus Silesius) zur Politik, vor allem zur allgegenwärtigen Rückkehr des Autoritarismus und der Fremdenfeindlichkeit in Europa, das in Richtung Faschismus zu kippen droht. Die Kräfte, die das nicht wollen, müssen jetzt zusammenhalten, so Konstantin. Und sie müsse Wege finden, wirkungsvoll an die Öffentlichkeit zu gehen: Gegenöffentlichkeit.
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Konstantin Wecker: Denken wir immer an den Fremden in uns

Foto: Annik Wecker

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Konstantin Weckers Reaktion auf facebook Kommentare zum Thema Fremdenfeindlichkeit
Liebe Freunde,
gerade wieder schrieb mir ein Kommentator, Fremdenfeindlichkeit sei eine idiotische Vokabel und man müsse doch diejenigen verstehen, denen das eigene Nest näher sei als das kulturell Fremde und fremdenfeindlich seien ja sowieso nur die wenigsten, halt Nazis und so.
Nun gut, ich zitiere nicht wörtlich, hab’s aber so verkürzt wiedergegeben, weil ich es immer wieder so ähnlich zu lesen bekomme.
Und ich halte diese Gesinnung für höchst bedenklich.
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Konstantin Wecker: Wann werden wir diesem pathologischen Wirtschaftssystem endlich Einhalt gebieten?

KonstantinFotoAnnikKonstantin Weckers heutiger Blogeintrag:
Liebe Freunde,
die Solidarität der griechischen Bevölkerung den Flüchtlingen gegenüber ist beispielhaft für den Teil Europas, der von einer krankhaften Fremdenfeindlichkeit erfasst worden ist.
Aber während die Türkei mit Milliardengeschenken bedacht wird, wird Griechenland wirtschaftlich systematisch zu Grunde gerichtet.
Die Folgen der Sparpolitik fressen sich immer tiefer in die Gesellschaft. Die Wirtschaft ist am Boden, Menschen leben auf der Straße. Von den jungen Leuten hat kaum noch einer einen bezahlten Job. Niemand hier hat von den internationalen Programmen auch nur einen Cent gesehen.
War es das was Sie wollten, Herr Schäuble? Nur weil Ihnen eine linke griechische Regierung nicht in den neoliberalen Kram passte?
Medikamente bekommen viele nur von Sozialkliniken. Sie behandeln die Menschen ohne Krankenversicherung kostenlos. Einheimische wie Flüchtlinge. Die Ärmsten helfen den Allerärmsten.
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Deutsche Politiker kuschen vor Erdogans Zensurversuch

KonstantinFotoAnnikDas türkische Außenministerium hat im Streit über die NDR-Satiresendung „extra3“ offenbar vom deutschen Botschafter gefordert, dass der Beitrag nicht mehr gezeigt wird. Die große Koalition schweigt, obwohl der Diplomat sich in einem längeren Gespräch für die Pressefreiheit rechtfertigen musste! Aber man hat ja einen feinen Deal mit diesem feinen Herrn. (Konstantin Wecker) (mehr …)

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Konstantin Wecker: Revolution

Konstantin Wecker stellt das von Toninho Dingl gestaltete neue Video zum Song „Revolution“ aus der CD „Ohne Warum“ vor.
YouTube Preview Image Liebe Freunde,
vor einem Jahr kam nach einem Konzert ein junger Künstler in meine Garderobe und fragte mich, ob ich nicht Lust hätte, seine Ausstellung in Salzburg zu besuchen. Meine Lieder seien nämlich der Soundtrack zu den meisten seiner Bilder gewesen – und das machte mich neugierig.
Also fuhr ich mit meinem Sohn Tamino, der schon immer gerne zeichnete, nach Salzburg und wir waren überwältigt von der Wucht der realistisch-surrealistischen Bildsprache.
Der 27jährige Toninho Dingl ist studierter Geograph und als Maler Autodidakt. Ein warmherziger, engagierter und politisch kluger Künstler, der mit seinen digitalen Zeichnungen und Gemälden vieles von dem thematisiert, was mich in meinen Liedern auch bewegt.
Man bekommt auf seiner Facebook Seite (@Toninho Dingl) und auf seiner Website „toninho.at“ einen schönen Eindruck seines Werks und seiner Technik.
Nun hat der junge Künstler meinen Song „Revolution“ ins Bild gesetzt, zusammen mit Hubert Neufeld (@HTN Films), der die Verschmelzung der Musik- und Bilderwelten durch Kameraführung, Schnitt und Animation ermöglichte.
Sie haben uns – Cynthia, Jo, Fany und Wolfgang – in unserem Münchner Proberaum, dem Tonstudio Wofgang Gleixners, und auf dem Münchner Tollwood-Festival gefilmt und das Video mit zum Teil auch ganz neu, nur für diesen Song gemalten Bildern unterlegt.
Ich finde, es ist eine spannende Fusion zwischen bildender Kunst und Wort und Musik entstanden.
Wie heißt es doch im Lied:
„…und drum müssen wir uns wieder neu erdenken
uns vernetzen, uns mit uns beschenken
nicht gewaltvoll, doch gewaltig an Ideen
ohne Führer, doch zusammenstehen
niemand muss sich an Befehle binden
und so wollen wir die Welt uns neu erfinden
ohne Gier und ohne Herrschaft, ohne Zwang
werden wir zusammen EIN Gesang…“
In diesem Sinne und im Sinne Oskar Maria Grafs: Dann mach ma halt a Revolution, damit a Ruah is:)

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«Wir dürfen und werden dieses zynische Spiel nicht mitspielen»

KonstantinFotoAnnikPolitiker erschaffen für Flüchtlinge und andere Not Leidende über Jahre eine unfassbar harte Realität – um dann hinterher zu erklären, dass nur ein hartes Vorgehen realistisch sein könne. Gern werden unmenschliche Entscheidungen zum Naturgesetz erklärt; damit wäre nicht mehr man selbst, sondern „die Natur“ Schuld, wenn an den europäischen Außengrenzen Tod und Hunger regieren. Konstantin Wecker lässt den Verantwortlichen dieses „Spiel“ nicht durchgehen. (mehr …)

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Wie, glauben Sie, wird eines Tages die Geschichte über Sie richten?

Wir verleihen das Herz aus Stein der Woche

Wir verleihen das Herz aus Stein der Woche

Immer wieder belästigen Flüchtlinge vernünftige Mittel- und Nordeuropäer, indem sie aufdringlich auf die Tränendrüse drücken: mit Bildern von Elend und Not, weinenden Kindern usw. Man kennt das ja. Manche schrecken nicht mal davor zurück, sich tot auf einen Strand zu legen, um europäische Politiker emotional zu erpressen. Das lassen die sich aber nicht mehr länger gefallen. Die österreichische Innenministerin Mikl-Leitner geht mit gutem Beispiel voran und zeigt längst überfällige Härte gegen die Zudringlichen. Hier Konstantin Weckers Kommentar. (mehr …)

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Nur miteinander können wir diese Krankheit besiegen

Eckhart Tolle: Die Geschichte der Menschheit ist eine Geschichte des Wahnsinns

Eckhart Tolle: Die Geschichte der Menschheit ist eine Geschichte des Wahnsinns

Die gefährlichsten Wahnsinnigen sind auf freiem Fuß. Donald Trump z.B. und andere Freunde von Mordmaschinen und Ausbeutungsstrukturen. Sie sind alles andere als bescheiden; vielmehr tun sie alles, um ihren Wahnsinn auf möglichst viele Menschen zu übertragen – mit Verführung oder mit Gewalt. Viele Bürger laufen diesen Rattenfängern hinterher oder nehmen ihr Tun duldend hin. Schon vergessen? Die Zerstörungskraft der auf der Erde gebunkerten Atomwaffen kann noch immer Millionen Menschen töten und die Erde unbewohnbar machen. Die Reaktion Obamas auf diesen Irrsinn: atomare Aufrüstung. Höchste Zeit für einen Aufstand des Herzens und der Vernunft meint Konstantin Wecker. (mehr …)

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Wider die kalte Vernunft

Foto: Annik Wecker

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Konstantin Wecker stellt Arno Gruens posthum erschienenes Buch „Wider die kalte Vernunft“ vor.
Liebe Freunde,
ich habe hier schon oft bewundernd über meinen leider verstorbenen Freund Arno Gruen geschrieben. Seine Weisheit hat mich bereichert und die Gespräche, die ich in den letzten Jahren mit ihm führen durfte, bleiben mir unvergessen. Was für einen Witz, welchen Elan hatte dieser über 90jährige große Denker!
Nun wird uns noch ein letztes Büchlein von ihm geschenkt, das er kurz vor seinem Tod noch fertig gestellt hatte:
Wider die kalte Vernunft.
Es ist ein Blick auf die Menschheitsgeschichte, aber völlig anders als der übliche Versuch, die Entwicklung der Menschheit ausschließlich aus unserem Verständnis der heutigen Realität heraus zu begreifen.
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