Beiträge von Prinz Chaos II.

Zum Beispiel Vietnam: Die Macht der Bilder und was jetzt noch fehlt

Prinz Chaos II.

Das Bild eines toten Kindes am Mittelmeerstrand erschütterte Millionen von Menschen. Wie aber kann die Empörung in Aktion umgesetzt werden? Ein historisches Beispiel dafür ist der Vietnamkrieg, hier vor allem das Massaker von amerikanischen Soldaten an der Bevölkerung eines vietnamesischen Dorfes in My Lai. Durch die Fotos engagierter Reporter wurde aus der Verdrängung ein öffentlicher Skandal. Dieser trug zur Formung einer starken Bewegung gegen den Krieg bei. Wir können aus rechtlichen Gründen hier keine Fotodokumente zeigen und empfehlen deshalb, in Google Bild das Stichwort „My Lai“ einzugeben. (mehr …)

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Prinz Chaos II. berichtet direkt aus Athen

Athen abseits der Hochglanz-Sehenswürdigkeiten

Über „die Griechen“ reden derzeit alle, mit ihnen – d.h. außer vielleicht Hotel- und Restaurantpersonal – viel zu wenige. Prinz Chaos II., singender Anarcho-Blogger und Akivis, ist derzeit „dort“ und tummelt sich insbesondere in der linken Szene Griechenlands. Dort trifft er auf viel Frust, Ratlosigkeit – aber auch auf einen angesichts der Lage kaum begreiflichen Lebensmut. Webseite von Prinz Chaos II. hier. (mehr …)

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Yanis Varoufakis und das Denkmal des unbekannten Aktivisten der Pariser Sektionen

Sturm auf die Bastille, 1789

Prinz Chaos II. beschäftigt sich in dieser anarchischen Thronrede mit Potenzialen und Grenzen des linken Denkers Yanis Varoufakis, gerade zurückgetretener Finanzminister Griechenlands und Gottseibeiuns aller kapitalismusfrommen EU-Politiker. Er erinnert an das Volk als eigentliches Subjekt der Geschichte, wie es sich während der Französischen Revolution gezeigt hat. Könnte dergleichen wieder geschehen? (Quelle: Webseite von Prinz Chaos II.) (mehr …)

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Wenn die Lebenden kommen: Akte politischer Häßlichkeit!

Prinz Chaos II meldet sich zu Wort:
Schon im Deutschunterricht gab es diese Stunden, in denen ich wünschte, das Werk stünde einfach ganz alleine da: starr und einsam. Wortlos, selbst wenn es ein Text sei. Dass Gedichte etwa bei ihrem Gang durch die Walkmühlen widerstreitender Interpretationen an Kraft gewinnen, erlebte ich so selten, dass sich mir ein Studium der Literaturwissenschaft verbat, obwohl mich mein Leben lang nichts so sehr beschäftigt hat wie die Literatur. Auch was Autoren über ihr eigenes Werk zu sagen hatten, empfand ich meistens nicht als Gewinn. Ich liebe die Werke. In ihnen liegt alle Schönheit.
Jetzt also kamen die Toten nach Berlin, und ich wünschte dieser Aktion, sie stünde ganz alleine da, eben so: starr und einsam und wortlos in der Landschaft, nur Bilder von Menschen und Bilder von Gräbern, und im Hintergrund der Reichstag. So ähnlich immerhin werde ich wieder dastehen am Ende dieses Textes: in allen Lagern entfernt aus der Liste zuverlässiger Verbündeter, allein, starr und wortlos auf meinem Thron zwischen den Stühlen.
Weiter geht´s hier:
https://prinzchaos.wordpress.com/2015/06/23/wenn-die-lebenden-kommen-akte-politischer-haslichkeit/

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Prinz Chaos II: Soldatenliebe

Das Leid der Angehörigen von Kriegstoten wird wenig gesehen. Die Kriegsherren und Herrinnen blenden Schattenseiten gern aus, und Pazifisten stellen sich auf den Standpunkt: selbst schuld, wenn er hingeht. Partnerinnen von Soldaten können jedoch nicht so einfach verweigern, wenn sie Liebende sind. Da kann es passieren, dass sie am Ende nur noch einen Sarg mit einer Deutschlandfahne zurückbekommen, verbunden mit warmen Worten der Kriegsministerin, der Tod sei immerhin ehrenhaft gewesen: für Deutschland. Prinz Chaos II. beschreibt sehr einfühlsam ein Schicksal – sanfter, aber deutlicher Protest gegen den Kriegswahn.

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Prinz Chaos II.: Tomorrow my boy

Ein ganz besonderes Video, aufgenommen im Kloster Maua am Fuß des Kilimandscharo. Das Spring String Quartett, das auch mit Konstantin Wecker aufgetreten ist, intensiviert den Sound bei diesem schönen Liebeslied stark. Und am Ende „antwortet“ das Publikum – darunter Klosterschwestern – mit einem lebensfrohen Chor. Natürlich ist der Film für den internationalen Markt produziert, was zu Satzbildungen wie „Late at night bin ich da“ führt.

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