Beiträge von Wolf Sugata Schneider

Es lebe die Subjektivität!

„Ich fühle, also stimmt es“ – Wolf Schneider hat seine Zweifel

Das wissenschaftliche Denken lässt Gefühle bewusst draußen – sie könnten das Forschungsergebnis verfälschen. Mit derartigen Skrupeln belastet sich die „spirituelle Szene“ nicht. Die Floskel „Ich fühle es einfach“ steht dort in hohem Ansehen und bewirkt nicht selten, dass der Gesprächspartner keinen weiteren Einwand mehr zu erheben wagt. Wolf Sugata Schneider erkennt die kreative Leistung an, die hinter dem Erfinden von Geschichten steht; er warnt aber davor, Wahrgenommenes mit der Wahrheit zu vermischen. (Wolf Sugata Schneider, www.connection.de) (mehr …)

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Dieses Leuchten

Oben am Kopf leuchtet es schon ein bisschen: Autor Wolf Sugata Schneider

„Erleuchtet oder nicht?“ – diese Frage war eines der viel diskutierten Themen in Wolf Sugata Schneiders mittlerweile eingestelltem Monatsmagazin „connection“. Verbunden auch mit der noch tiefer gehenden Frage, ob es da überhaupt ein „Ich“ gab, das leuchten oder sich eindunkeln konnte. Heute ist der ehemalige „connection“-Herausgeber ein „Ernüchterer“, der die diversen Leuchten der Spiri-Szene scharfzüngig demontiert. Sein Resümee: Ob jemand „leuchtet“, liegt hauptsächlich im Auge des Betrachters. (Wolf Sugata Schneider, www.connection.de) (mehr …)

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Wolf Schneider: Schönheit

Alltag im Meditationsraum des connection-Hauses

Über Flüchtlinge darf und sollte man reden. Aber Schönheit – ist das nicht in diesem ernsten Zusammenhang ein völlig irrelevantes Thema? Und Liebe? Ist das nicht zu dick aufgetragen? Reicht es nicht, pflichtschuldig ein bisschen tolerant zu sein? Oder will der Autor, einst einer der versiertesten Tantra-Journalisten des Landes, damit nur verklausulieren, dass ihm die „orientalischen“ Frauen, die seit einiger Zeit im connection-Haus wohnen, gut gefallen? Wolf Schneider geht subtiler vor und sieht die Schönheit überwiegend woanders – auch bei Männern. Ihm macht der Kontakt mit Flüchtlingen Freude, und das ist nicht wenig. Denn „Die Globalisierung draußen vor der Tür lassen, das geht nicht.“ (mehr …)

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Wolf Schneider: Selbsterfahrungsgruppe

Trommelgruppe mit Autor Wolf Schneider (l.)

Flüchtlinge grundsätzlich und aus der Ferne zu unterstützen, ist eine Sache – mit ihnen zu leben, eine andere. Wolf Schneider, der im „connection-Haus“ seit einigen Monaten in einer multikulturellen WG lebt, fühlt sich dadurch an bestimmte Gepflogenheiten der „Therapieszene“ erinnert: In Encounter- und Selbsterfahrungsgruppen versuchten Menschen, in der Begegnung mit anderen sich selbst auf die Spur zu kommen und ihr Persönlichkeitswachstum voranzutreiben. Viele Deutsche finden es bequemer, unter ihresgleichen zu stagnieren. Aber der WG- und Seminar-Veteran weiß: Man muss nicht von weit her kommen und Arabisch sprechen, um auf der Flucht zu sein – vor allem vor sich selbst. (Wolf Schneider, www.connection.de) (mehr …)

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Konstantin Wecker, Wolf Schneider: Politik und Spiritualität

Das Editorial der connection spirit 09/10/2014 war für die Stammleser der engagierten spirituellen Zeitschrift eine Überraschung. Das gewohnte, schon ikonenhafte Bild von Herausgeber Wolf Schneider wurde da ergänzt durch ein Foto von Konstantin Wecker. Beide haben das Editorial zusammen geschrieben und kündigten eine vertiefte Zusammenarbeit an. Hintergrund ist die Überzeugung, dass die Grabenkämpfe zwischen der linken politischen Szene (vor marxistischem Hintergrund häufig kritisch gegenüber allem Religiösen) und der meist unpolitischen Spiriszene überwunden werden müssten – im Interesse eines gemeinsamen Eintretens für eine liebevollere Welt, in der Innen und Außen zusammenwirken. (mehr …)

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