Fabrizio De André: La guerra di Piero

 In MUSIKVIDEO/PODCAST


Das Lied klingt harmlos, erzählt aber eine im Grunde grausame Geschichte vom Tod eines jungen Soldaten. Fabrizio De André gehört zu den großen, „klassischen“ Cantautori Italiens.

Anzeige von 18 kommentaren
  • Bettina
    Antworten
    Pieros Feldzug
    .
    Als ich dieses traurige Lied vom Tod des jungen Soldaten – von Felix Meyer einfühlsam ins Deutsche transponiert, Pieros Feldzug- Felix Meyer & Erik Manouz – zum ersten mal hörte, war ich derart erschüttert, dass ich diesem Piero eine neue Geschichte zugedachte, eine Geschichte, mit der ich besser leben kann:

    .

    Pieros neue Geschichte:

    .

    Piero, bleib steh’n und horche der Sprache im Wind,
    sieh‘ nur, wie sinnlos das Leben durch Töten verrinnt,
    schau wie die blutroten Leiber am Flussufer treiben,
    dort, wo sonst silberne Hechte das Leben lobpreisen.

    .

    Traurig wandert Piero, gedanklich versunken im Herzen
    über Berge und Felder, mit pochendem Schmerzen.
    Er begegnet Soldaten, ganz anderen Uniformierten,
    die auch bedrückt von den Waffen versunken marschierten.

    .

    Da versteht Piero, dass mit all den Kämpfen und Kriegen
    lässt niemals im Leben sich etwas besiegen.
    Erschöpft legt Piero die drückende Waffe nieder
    und denkt all seiner friedlichen Mohnblumenlieder.

    .

    Piero fällt wehrlos im Mohnblumenfeld
    vom Winde der Wiesen die Lippen umstellt.
    Piero, du schönes, verbundenes, trauriges Kind,
    heute bewacht dich der Mohnblumenwind.
    (BB)

    .
    Bella Ciao –
    Riccardo Tesi, Lucilla Galeazzi, Elena Ledda, Ginevra Di Marco, Alessio Lega
    https://youtu.be/Wy7IXLJ4sbY

    • Palantir
      Antworten
      Echt jetzt? Ein gereimtes Gedichtchen?

      Das Motiv dafür glaub ich nicht.

      Wenn du ohne Verlegenheit dichten willst, lern bei Brecht:

      Und als der Krieg im vierten Lenz
      Keinen Ausblick auf Frieden bot
      Da zog der Soldat seine Konsequenz
      Und starb den Heldentod.

       

      Der Krieg war aber noch nicht gar
      Drum tat es dem Kaiser leid
      Daß sein Soldat gestorben war:
      Es schien ihm noch vor der Zeit.

       

      Der Sommer zog über die Gräber her
      Und der Soldat schlief schon
      Da kam eines Nachts eine militär-
      ische ärztliche Kommission.

       

      Es zog die ärztliche Kommission
      Zum Gottesacker hinaus
      Und grub mit geweihtem Spaten den
      Gefallnen Soldaten aus.

       

      Der Doktor besah den Soldaten genau
      Oder was von ihm noch da war
      Und der Doktor fand, der Soldat war k. v.
      Und er drückte sich vor der Gefahr.

       

      Und sie nahmen sogleich den Soldaten mit
      Die Nacht war blau und schön.
      Man konnte, wenn man keinen Helm aufhatte
      Die Sterne der Heimat sehn.

       

      Sie schütteten ihm einen feurigen Schnaps
      In den verwesten Leib
      Und hängten zwei Schwestern in seinen Arm
      Und ein halb entblößtes Weib.

       

      Und weil der Soldat nach Verwesung stinkt
      Drum hinkt ein Pfaffe voran
      Der über ihn ein Weihrauchfaß schwingt
      Daß er nicht stinken kann.

       

      Voran die Musik mit Tschindrara
      Spielt einen flotten Marsch.
      Und der Soldat, so wie er’s gelernt
      Schmeißt seine Beine vom Arsch.

       

      Und brüderlich den Arm um ihn
      Zwei Sanitäter gehn
      Sonst flöge er noch in den Dreck ihnen hin
      Und das darf nicht geschehn.

       

      Sie malten auf sein Leichenhemd
      Die Farben Schwarz-Weiß-Rot
      Und trugen’s vor ihm her; man sah
      Vor Farben nicht mehr den Kot.

       

      Ein Herr im Frack schritt auch voran
      Mit einer gestärkten Brust
      Der war sich als ein deutscher Mann
      Seiner Pflicht genau bewußt.

       

      So zogen sie mit Tschindrara
      Hinab die dunkle Chaussee
      Und der Soldat zog taumelnd mit
      Wie im Sturm die Flocke Schnee.

       

      Die Katzen und die Hunde schrein
      Die Ratzen im Feld pfeifen wüst:
      Sie wollen nicht französich sein
      Weil das eine Schande ist.

       

      Und wenn sie durch die Dörfer ziehn
      Waren alle Weiber da
      Die Bäume verneigten sich, Vollmond schien
      Und alles schrie hurra.

       

      Mit Tschindrara und Wiedersehn!
      Und Weib und Hund und Pfaff!
      Und mitten drin der tote Soldat
      Wie ein besoffner Aff.

       

      Und wenn sie durch die Dörfer ziehn
      Kommt’s, daß ihn keiner sah
      So viele waren herum um ihn
      Mit Tschindra und Hurra.

       

      So viele tanzten und johlten um ihn
      Daß ihn keiner sah.
      Man konnte ihn einzig von oben noch sehn
      Und da sind nur Sterne da.

       

      Die Sterne sind nicht immer da
      Es kommt ein Morgenrot.
      Doch der Soldat, so wie er’s gelernt
      Zieht in den Heldentod.

      Quelle: https://www.totentanz-online.de/medien/musik/brecht.php

      .

      oder bleib beim Realitätsbeschönigen.

      Und: Felix Meyer hat nix “ ins Deutsche transponiert“ Was soll das denn heißen?

       

      • Bettina
        Antworten
        1. : Meine Motive sind authentisch. Warum sollte ich irgendwem etwas vormachen wollen? Dein Glaube spielte bei meinen Motiven nicht die geringste Rolle.

        .

        2.: Ich lese und höre ich seit geraumer Zeit Gedichte und Lieder. Daraus hat sich mein Faible entwickelt, eigene Gedichte zu schreiben. Ich stehe dazu, wie ich auch zu anderen meiner Neigungen und Fähigkeiten stehe.
        .
        3.: Zu deiner spitzen Bemerkung: Missgunst bedeutet, etwas jemandem anderen nicht zu gönnen. Die Motive für Neid und Missgunst liegen bei dem, der sie zum Ausdruck bringt. Auf jede Missgunst kann nur die richtige Antwort sein: selber tun. Es geht um’s tun und nicht um’s siegen! Die richtige Antwort kann in diesem Zusammenhang nicht ein Gedicht von Brecht sein, sondern eine ehrliche Auseinandersetzung mit meinem Gedicht, mit meiner lyrischen Sprache, ohne vorherige persönliche Vorbehalte, ohne Missgunst.
        .
        4.: Es gibt ein Lied, das heißt „Piero’s Feldzug“, geschrieben von Felix Meyer. Er bezieht sich in seinem Text „La guera di Piero“, einfach im Untertext nachlesen.
        .
        „Pieros Feldzug“ Felix Meyer & Erik Manouz
        https://youtu.be/WwZ95kgKc4o

        • Piranha
          Antworten
          Langsam, Bettina, erst nachdenken.

          Palantir hat aus meiner Sicht nicht so ganz unrecht. Er oder sie schrieb:

          Das Motiv dafür glaub ich nicht.

          Ich denke, damit könnte gemeint gewesen sein, dass deine von dir angegebene  Motivation zum Verfassen des Gereimten nicht glaubhaft ist.

          Bedenke, dass man das glauben oder meinen darf!

          Deshalb war diese Antwort von dir ziemlich daneben gegriffen:

          Dein Glaube spielte bei meinen Motiven nicht die geringste Rolle

          .

          … eigene Gedichte zu schreiben.

          Jede/r schreibt, zu was er/sie Lust hat. Bei der Freischaltung erweist sich HdS ein weiteres Mal großzügig.

          Unverständlich bleibt ein Verlangen, die Grausamkeiten von Kriegen mit der Motivation klein zu reden weil:

          … eine Geschichte, mit der ich besser leben kann

          Es geht doch nicht um dich! Es geht um Piero!

          .

          Wie kommst du eigentlich auf die Idee, Palantir würde dir etwas mißgönnen?

          Woraus leitest du das ab?

          Aus Erfahrungen in der Vergangenheit bewertest du jede, auch leise Kritik als Neid der Kritiker. Bei Palantir lese ich davon nichts.

          Und dies hier:

          Die richtige Antwort kann in diesem Zusammenhang nicht ein Gedicht von Brecht sein

          Du kannst doch nicht ernsthaft glauben zu wissen und zu definieren, was richtig und was falsch ist!?

          Und du setzt noch eins drauf mit:

          eine ehrliche Auseinandersetzung mit meinem Gedicht, mit meiner lyrischen Sprache

          ehrlich: wünsche es dir lieber nicht

          Du hast vor kurzem die Erlaubnis erteilt, bzw. dazu eingeladen, man möge mit „spitzem Rotstift“…

          … es könnte sonst sein, dass Wünsche in Erfüllung gehen mit allen Konsequenzen.

          .

          Unten kann man die Übersetzung von Pieros Krieg lesen; Felix Meyer hat sich ziemlich an das Original gehalten.

          Leider sind die Versabsätze verschwunden; die Viererzeilen müsste der Leser also selbst nachvollziehen.

           

           

          • Palantir
            Danke Piranha, für die Hilfe.

            Ich finde, die macht nur so überschlau. Die kann ihre Dummheiten gern behalten. Von Rhythmus und Reimschema hat die noch nie was gehört.

            Mir ist das egal. Mir muss das nicht peinlich sein.

            Beim alten Brecht kann man nicht mehr in Lehre gehen, aber vielleicht bei Herr Platta. Der hat doch hier schon viele Gedichte öffentlich gemacht.

            Das hat mir alles so gut gefallen. Vor allem die Inhalte.

            Trotzdem danke.

  • Piranha
    Antworten
    PIEROS KRIEG

    Ruhe begraben in einem Kornfeld,
    Es ist nicht die Rose, es ist nicht die Tulpe,
    Die über dich wacht im Schatten der Gräben,
    Aber tausend rote Mohnblumen.

    „Entlang der Ufer meines Stroms
    Sollen silbrige Hechte schwimmen,
    Keine Soldatenleichen mehr,
    Vorübergetragen im Arm der Strömung.“

    So sprachst du, und es war Winter,
    Und, wie die anderen, gehst du dahin in die Hölle,
    Traurig wie jemand, der es tun muss;
    Und der Wind spuckt dir Schnee ins Gesicht.

    Bleib stehen, Piero, bleib jetzt stehen,
    Lass dir vom Wind einen Rat geben:
    Er trägt die Stimme der in der Schlacht Gefallenen zu dir.
    Wer das Leben gab, bekam dafür ein Verdienstkreuz.

    Aber du hörtest es nicht, und die Zeit verging
    Mit den Jahreszeiten im Java-Schritt,
    Und es geschah, dass du die Grenze übertratest
    An einem schönen Frühlingstag.

    Und während du frohgemut marschiertest,
    Sahst du einen Mann am Ende des Tals,
    Der genauso gesinnt war wie du,
    Aber mit einer Uniform in anderer Farbe.

    Schieß, Piero, schieße jetzt,
    Und nach einem Schuss schieß noch einmal,
    Solange du nicht siehst, dass er, ausgeblutet,
    Zu Boden fällt und sein Blut bedeckt.

    Und wenn du ihm in die Stirn oder ins Herz schießt,
    Wird er nur noch Zeit haben um zu sterben,
    Aber ich werde Zeit haben, um zu sehen,
    Um die Augen eines Mannes zu sehen, der stirbt.

    Und, während du ihm diese Sorge widmest,
    Dreht er sich um, sieht dich und hat Angst,
    Und mit dem Gewehr im Anschlag
    Vergilt er dir die Güte nicht.

    Du fielst auf den Boden ohne Klage,
    Und dir wurde bewusst in einem einzigen Augenblick,
    Dass die Zeit nicht ausreichen würde,
    Um für jede deiner Sünden um Vergebung zu bitten.

    Du fielst auf den Boden ohne Klage,
    Und dir wurde bewusst in einem einzigen Augenblick,
    Dass dein Leben an diesem Tag enden würde,
    Und dass es keine Rückkehr geben würde.

    „Meine Ninetta, im Mai zu sterben,
    Das verlangt so viel, zu viel Mut.
    Meine schöne Ninetta, geradewegs in die Hölle
    Wäre ich lieber im Winter gegangen.“

    Und während das Korn dir zuhörte,
    Umklammerten deine Hände das Gewehr,
    Umschloss dein Mund Worte,
    Zu kalt, um in der Sonne zu schmelzen.

    Ruhe begraben in einem Kornfeld,
    Es ist nicht die Rose, es ist nicht die Tulpe,
    Die über dich wacht im Schatten der Gräben,
    Aber tausend rote Mohnblumen.

     

  • Bettina Beckröge
    Antworten
    Eine Ergänzung: das Lied entstand in Genua, in Ligurien. Genau dort sang Felix Meyer seine deutsche Version auf Deutsch, vor einem großen und begeistertem italienischen Publikum. Das erfuhr ich vor einer Woche im Rahmen seines Konzertes „Landstraßenmusik“ im Kulturzentrum Grend. Er sang genau  u. a. dieses Lied gemeinsam mit Erik Manouz und teilte uns diese informellen Hintergründe mit.
    .
    Ich werde mich jetzt für eine Woche nach Ligurien begeben und mich vor Ort mit Italienern austauschen. Sie werden mir sicherlich mehr über Hintergründe und Entstehungsgeschichte zu diesem Lied erzählen können, als es mir manch Kommentator durch seine „Blume“ der Überheblichkeit mitteilen möchte.
  • Volker
    Antworten
    @Bettina, Du schreibst von Überheblichkeit der Kommentatoren*innen, fühlst Dich wieder einmal nicht verstanden, nicht beachtet, nicht geliebt und nicht umjubelt. Ich kann keine Überheblichkeit erkennen, aber manche Leser nervt es schon, dass Du auf deiner Suche nach Anerkennung (?) überheblich reagierst, und wohl gar nicht in der Lage bist, über kritische Äußerungen zu Deinen Kommentaren nachzudenken, sie gar zu reflektieren.

    Ich werde mich jetzt für eine Woche nach Ligurien begeben und mich vor Ort mit Italienern austauschen. Sie werden mir sicherlich mehr über Hintergründe und Entstehungsgeschichte zu diesem Lied erzählen können, als es mir manch Kommentator durch seine „Blume“ der Überheblichkeit mitteilen möchte.

    Volker wünscht Dir einen schönen Urlaub und verzichtet auf einen erweiterten Kommentar zu „Blume der Überheblichkeit“.

  • Palantir
    Antworten
    Wieso ist meine Antwort für Piranha nicht freigeschaltet?
  • Bettina Beckröge
    Antworten
    Wem es ein Anliegen ist, mich als dumm oder überheblich zu bezeichnen, meine Motive für mein Gedicht in Frage zu stellen, mir aufgrund meinem Gedichtes eine Litanei an Vorwürfen zu stricken, der scheint es nötig zu haben.

    Ich bin unterwegs nach Ligurien und freue mich, diese unschöne Form der Kommunikation hinter mir zu lassen. Ich freue mich auf gute analoge Begegnungen, die mir weitaus wichtiger sind, als diese Form der entglittenen digitalen Kommunikation. Ich werde weiterhin Gedichte schreiben, so, wie ich es seit Jahren praktiziere, nur in diesem Forum werde ich sie, aufgrund dieser Erfahrung nicht mehr präsentieren. Es lebe die Freiheit der Entscheidung, es lebe die Poesie, es lebe die Kreativität, die sich den Stockkonservativen entzieht.

  • Piranha
    Antworten
    Ja, lass es hinter dir.

    Was hier immer wieder abläuft, lässt sich mit dem „Dramadreieck“ der TA, in dem das Spiel des „Täters, Opfers und Retters“ gespielt wird, gut nachvollziehen.

    Es ist bedauerlich, dass du bereits bei jeder kleinen Kritik den bösen Täter dahinter siehst und entweder das Opfer sein willst und entsprechend reagierst, aber lieber noch in die Rolle des Täters schlüpfst, der über jeden herzieht, der anderer Meinung ist.

    Voraussehbar steigst du nicht etwa aus dem „Spiel“ aus, sondern fliehst, bzw. brichst ab.

    Ich bin froh, dass sich dieses Mal die Redaktion nicht als „Retter“ auf das Spiel, das stets mit unguten Gefühlen endet, eingelassen hat.

    .

    Kritik ist nicht per se etwas Schlechtes.

    Ich nehme an, dass kein Filmemacher, kein Literat, kein Schauspieler usw., um sich haut, weil er wegen eines kleinen Ausschnitts dessen, was ihn ausmacht kritisiert wird. Dabei sieht er sich unterschiedlichsten Formen der Kritik ausgesetzt: mal positiver, mal negativer und mal sachlicher, mal unsachlicher Kritik. Würden diese jedes Mal davonlaufen – wie viel hätten wir dann verpasst oder würde uns fehlen.

    Aber nein, sie nehmen/nahmen auch die negative Kritik, um sich zu verbessern in dem kritisierten Bereich.

    Du kannst das (noch) nicht. Bitte mach dafür nicht andere verantwortlich oder unterstelle ihnen unrichtige Beweggründe.

    ..

    Achtung: hier kommt noch ein erlaubter Rotstift:

    „…aufgrund meinem Gedichtes…“

    „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“

  • Bettina Beckröge
    Antworten
    Nachdem sich nun einige Kommentatoren „herzallerliebst“ über meinen Kommentar, mein Gedicht, gestürzt, mir die Worte im Munde verdreht und mir willkürliche Dinge unterstellt haben- das Ansinnen meines Gedichtes war alles andere, als eine Konfrontation heraufzubeschwören- melde ich mich, nach einer erholsamen Woche aus der Ursprünglichkeit Liguriens zurück und konstatiere: analoge Begegnungen unter Gleichgesinnten mit bodenständigen, herzlichen und engagierten Menschen sind mir tausendmal lieber, als Menschen,  die, hinter ihren Namenspseudonymen versteckt, eine von Missgunst und Neid erfüllte Form der Kommunikation suchen.
    • Reflektiert
      Antworten

      @Bettina, diese Worte finden sie wohl in Ordnung?

      Wenn ein mir ein Mensch, einem Lehrmeister gleich, mit spöttischem und überheblichen Zeigefinger seine Missgunst zeigt, dessen Ursachen nicht bei mir, sondern bei der Person selbst liegt, dann hat diese Person vieles nicht begriffen.

      … (*)

      Ich glaube das, was ich sehe und erlebe. Was ich vor einer Woche in einem Online-Portal gesehen und erlebt habe, hat gereicht, um diesen Spruch wahrheitsgemäß aufzustellen. Dumpfbacken, vollgestopft bis zu den Ohren mit Missgunst und Häme blasen immer wieder ihre backen auf, weil sie sich damit besser fühlen. Sie fühlen sich großartig, merken aber gar nicht, wie lächerlich sie sich dabei machen. Missgunst ist ein Zeugnis von geistiger Armseligkeit.

      … (*)

      Ich mache mir von Zeit zu Zeit Luft, das befreit ungemein. Ein Shitstorm hat mich nicht erwischt, aber sehr unschöne Worte, die vollkommen zu Unrecht an mich herangetragen wurden, verborgen hinter Namens- Synonymen. Diese Kleingruppe an Kommentatoren hat meinen Kommentar vollkommen verdreht, mir absolut unzutreffende Dinge unterstellt und fühlt sich offenbar großartig damit. Dieses passiert mir in dem speziellen Forum im regelmäßigen Zeitabstand. Ich habe mir überlegt, was diese Leute wohl motiviert, selbiges zu tun, und kam darüber zur obigen Schlussfolgerung. Ich denke, es trifft den Nagel auf den Kopf.
      Du hast Recht, in sozialen Medien gehen sie so vor, im realen Leben werden sie es sich vermutlich nicht trauen, denn da tragen sie ja keine Namens- Synonyme.

      .

      (*) Reaktion eines anderen, den ich hier nicht nennen will; er hat m. W. nichts mit HdS zu tun.

      .

      Liebe Redaktion,

      bitte schalten sie den ursprünglichen Kommentar von heute mittag nicht frei, er war zu undeutlich.

  • Volker
    Antworten

    …eine von Missgunst und Neid erfüllte Form der Kommunikation suchen …

    Keine Panik. Du wirst gelesen, wenn auch unter Schmerzen. Sage mal, hast Du nichts anderes zu tun, als weitere Anfeindungen abzusondern sowie zu erfinden, die man schon als Persönlichkeitsstörung bezeichnen könnte?

  • Bettina Beckröge
    Antworten
    Jetzt reicht es mir aber! Ich leide unter keinen Persönlichkeitsstörungen!!! Ich mache mir Luft, wo und wann ich will. Das ist mein gutes Recht und keiner, niemand wird mich je daran hindern. Wenn ihr, wie ihr es hier erneut unter Beweis stellt, nicht in der Lage seid, eine vernünftige Kommunikation ohne persönlichen Angriff zu führen, stattdessen mir die Worte im Munde verdreht, dann frage ich euch wer leidet hier eigentlich unter Persönlichkeitsstörungen???
    .

    Missgunst resultiert aus der eigenen Unfähigkeit,
    anderen etwas zu gönnen.
    Die Ursache ist bei dem zu suchen, der sie anwendet.

    • ak
      Antworten

      Keine Freischaltung weiterer Konfliktkommentare hier. (Alexander Kinsky)

      • Palantir
        Antworten
        Ja, Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen.

        Schlagt uns auf die linke Dumpf backe und wir halten auch die rechte Neid backe hin.

        Und sagen danke.

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