Der besondere Hinweis:

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Vertrauen heilt

Monika Herz

Ein gewisses Misstrauen ist angebracht und sogar „gesund“, wenn es darum geht, die Parolen politischer Parteien oder die Sinnangebote der Religionen zu bewerten. In einem Punkt allerdings ist Vertrauen unabdingbar: Wollen wir von körperlichen oder psychischen Erkrankungen geheilt werden, müssen wir ein positive Einstellung zur Möglichkeit der Heilung aufbringen und auch zur Heilerin oder zum Heiler – mag es sich dabei um einen Schulmediziner, einen Naturheilkundler oder spirituellen Heiler handeln. Wir müssen ihm/ihr und auch unseren Selbstheilungskräften zu-trauen, eine Wirkung zu entfalten. Das schließt nicht aus, dass wir auf dem Weg zum Vertrauen unsere Zweifel durchwandern. Monika Herz, Heilerin mit eigener Praxis, erzählt in diesem Auszug aus ihrem Buch „Sei still meine Herz, die Bäume beten“, wie man im Sinne des Weisen Lao Tse Vertrauen vermehren kann. (Monika Herz) (mehr …)

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Fast jede/r Zehnte von Erwerbsarmut betroffen.

Daten aus dem Europäischen Statistikamt zeigen, dass seit drei Jahren in Folge fast jede/r zehnte Erwerbstätige trotz Arbeit von Armut bedroht ist. Über die Ursachen dieser Entwicklung herrscht weitgehend Klarheit. Wenn eine gegensteuernde Arbeitsmarktpolitik aber weiterhin ausbleibt, was bedeutet das für den generellen Stellenwert von Arbeit? (Quelle: Miese Jobs)
https://www.miese-jobs.de/chroniken/14-11-17/

Hannes Wader: Wo soll ich mich hinwenden


„Denn es regiert die Welt nur Falschheit und das Geld“ – tatsächlich ein hellsichtiges Antikriegslied aus dem 18. Jahrhundert. Hannes Wader zeigte mit seiner LP „Volkssänger“ von 1975, dass es im Volksliedgut vieles gibt, das der Wiederentdeckung wert ist: nicht bloß „gemütlich“ oder gar reaktionär, sondern im Gegenteil sehr kritisch und frech.

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Das Grinsen eines Monsters in einem Horrorfilm

94. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ „Das Gefühl, die menschliche Würde nicht zu verlieren, während in Mülltonnen nach Essbarem gesucht werden muss, ist wahrscheinlich das Schwierigste.“ So schreibt unser „Außenhelfer“ Tassos Chatzatoglou über ein Schicksal, von dem – mit Abstufungen – mittlerweile 25 Prozent der GriechInnen betroffen sind: existenzbedrohende Armut. Da verwundert es nicht, dass sich die Erfüllungsgehilfen einer derart rigiden und menschlichkeitsbereinigten Politik – die Ex-Idealisten von „Syriza“ – derzeit in Wählergunst im freien Fall befinden. Tragisch nur: auf das Versagen dieser Kopien eines radikalen Neoliberalismus reagieren viele GriechInnen mit dem Ruf nach dem Original: der konservativen „Nea Demokratia“, die derzeit in Umfragen führt. Selbst eine Machtergreifung der faschistischen „Morgenröte“-Partei scheint nicht mehr undenkbar – nicht erfreulich, aber nachvollziehbar in einem Land, in dem viele das Gefühl haben, sie hätten nichts mehr zu verlieren… (Holdger Platta) (mehr …)

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Das war’s, Martin!

Herr und Frau Luther im ARD-Fernsehfilm

Arme Abendland! Die christlich-humanistische Bildung, die die meisten Menschen vergessen oder in sich abgetötet haben, muss nun lautstark gegen einen vermeintlichen Feind verteidigt werden. Nicht unbedingt der islamische Glaube irritiert, es ist die Tatsache, dass überhaupt noch Menschen ernsthaft an etwas glauben. Die Reformationsfeierlichkeiten des Jahres 2017 sind eine Chronik verpasster Gelegenheiten. Man hätte auf die Demokratisierung der Bildung verweisen müssen, die u.a. Luthers Verdienst ist. In Zeiten des Insektensterbens sind wir zugleich in einer Ära des Niveausterbens gelandet. Und der Aufschrei erfolgt erst, wenn es fast schon zu spät ist. Textverständnis und Liebe zur Sprache erodieren. Die Zeiten stinken, und die Kirchen schweigen. „Sorry, good old Marty Luther“, könnte man in Anlehnung an Reinhard Mey ausrufen. (Ludwig Schumann) (mehr …)

Griechenland
braucht unsere
Hilfe!

Wolkenkuckucksheimereien – und ein echter Aufschwung bei uns!

92. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Demokratie, so scheint es, ist die Herrschaft ungewählter Machtcliquen über die Gewählten und die Wähler. So die „Euro-Gruppe“, unserem Autor Holdger Platta zufolge eigentlich ein „Ganovenclub“, der die griechische Bevölkerung seit Jahren drangsaliert und in die Armut treibt. Unter der Schreckensherrschaft der Kleptokraten zerfällt dieses schöne Land immer mehr zu einer Sozialhölle, in der kaum jemand mehr dem Schicksal eines „working poor“ oder „not working poor“ entgehen kann. Unser Spenderinnen und Spender immerhin haben auf das Desaster die richtige – eine menschliche – Antwort gegeben. (Holdger Platta) (mehr …)

Soll das auch noch die Schuld unserer Väter sein?
Hier geht’s nur noch um unser Versagen.
Wir haben blind und ganz allein
unsere Freiheit begraben.
(Konstantin Wecker)

Hinter den
Schlagzeilen
Klassiker

«Anarchie muss eine liebevolle Gesellschaft sein»

„Keine Parolen, schenk lieber noch mal ein“ – Ausschnitt aus „Bacchanal“, Tizian

„Um die Gesellschaft lebendig zu halten, braucht es eine in Bewegung bleibende Empörung“, schreibt Konstantin Wecker in diesem Essay. In den Zeiten von Sicherheitswahn, verschärfter Überwachung und Kontrolle und eines sich immer anmaßender gebärdenden Staates ist eine kraftvolle Gegenbewegung überfällig. Man kann diesen Impuls freiheitlich nennen, libertär oder auch anarchistisch. Dieser oft diffamierte Begriff hat mit Chaos und Gewalt nichts zu tun. Anarchie wäre eine liebevolle, egalitäre, konsensorientierte Ordnung ohne Herrschaft und Ausbeutung. Utopie? Es ist nicht sicher, ob wir das Ziel selbst mit Anstrengung erreichen werden – sicher ist nur: es bleibt unerreichbar, wenn wir uns nicht einmal auf den Weg machen. (Konstantin Wecker) (mehr …)

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