Ernsthaftigkeit wird überschätzt

Die neue CD von Michael Krebs, „An mir liegt’s nicht“ bietet musikalisch glänzend gemachtes, schmissiges Musikkabarett. In gehobenen Spaß mischen sich – Stammleser dieser Seite können beruhigt sein – auch total kritische Töne. Auch wenn es gelegentlich die Kritiker selbst sind, denen die Häme des satirischen Piano-Barden gilt. (Roland Rottenfußer) (mehr …)

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Singen, um Menschen milder zu stimmen

Zur neuen CD des Liedermachers Carsten Langner, „Von Wegen“. Carsten Langnes Kunst ist „klassizistisch“, weil sie den Altmeistern hörbar ihre Referenz erweist. Auf der Basis von handwerklich erstklassiger Arbeit zeigen sich aber schon eigene Akzente, Sprachwitz, Einfallsreichtum und ein Gespür für die Themen, die uns heute unter den Nägeln brennen. (Roland Rottenfußer) (mehr …)

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Die Grenzgänger – ein Radiohinweis

Am 13. Februar 2017, dem Vorabend des Valentinstages, sendet DeutschlandRadio Kultur zwei Stunden lang den Konzert-Mitschnitt der Premiere des Grenzgänger-Programms von „Brot & Rosen“ aus dem Sendesaal Bremen. Ein ganzes Konzert über die Liebe und ihre Bedingungen im Alltag. Dargeboten werden neben vielen neu entdeckten Liebesliedern aus dem Freiburger Volksliedarchiv außergewöhnliche Interpretationen bekannterer Liebeslieder aus sechs Jahrhunderten. „Mitten hinein in die Werkhallen der großen Fabriken führt die Straße der Romantik, wo sich das Volkslied zum Großstadt-Chanson wandelt, Kammermusik auf Swing, Folk und Jazz trifft und das Poesiealbum zur Kabarett-Fundgrube wird.“
Die Grenzgänger: Brot & Rosen – Lieder.Liebe .Rebellion – 13. Februar 2017 – 20.03- 22:00 Uhr – DeutschlandRadio Kultur. Das Album zum Konzert erscheint Ende Februar.
Mehr zur Sendung auf der Webseite von DeutschlandRadio Kultur:
http://www.deutschlandradiokultur.de/die-grenzgaenger-brot-und-rosen-lieder-und-geschichten.1028.de.html?dram%3Aarticle_id=377359

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Die kleinen Themen sind die großen

MrLeeReinhardMeyZu Reinhard Meys neuer CD „Mr. Lee“. Reinhard Mey ist der Fels in der Brandung des schnelllebigen Showgeschäfts. Im Abstand von zwei oder drei Jahren publiziert er seine mit Sorgfalt und handwerklicher Brillanz ausgearbeiteten CDs zur Freude seines treuen Publikums. Dabei ist seiner Art der Weltbetrachtung stets eine leise Herzlichkeit und verstehende Güte eigen, die auch die dunklen Aspekte eines Menschenlebens umschließen. Das Dunkle dominiert denn – wohl auch aus biografischen Gründen – auf „Mr. Lee“ stärker als in früheren Zeiten. Albernheiten, Spott und Angriffslust, die viele ältere Lieder prägten, sind weitgehend verklungen. Ein verinnerlichtes Spätwerk ist entstanden, dass die großen Lebensthemen anhand kleiner Begebenheiten abhandelt, getränkt von der wissenden Wehmut, die sich manchmal gegen Ende der Saison einstellt . (Roland Rottenfußer) (mehr …)

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