in DER BESONDERE HINWEIS

Mit Eurer Hilfe konnte HdS neu durchstarten – und benötigt nun absichernde Stetigkeit. Am 27. März 2017 riefen wir zum ersten Mal dazu auf, Geld für HdS zu spenden. Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen und allen Spenderinnen und Spendern herzlich zu danken. Natürlich sind wir es Euch schuldig, auch offen zu legen, wie viel wir bisher eingenommen haben und was wir mit dem Geld gemacht haben bzw. noch machen werden. Ich möchte Euch deshalb vor meinem Urlaub, der morgen (16.06.) beginnt, gerne über die ersten Ergebnisse informieren, mit denen wir es zu tun haben. Und über einige Eckpunkte, die für unsere LeserInnen (und potenziellen SpenderInnen) sicherlich wichtig sind. (Roland Rottenfußer)

1. Wir haben bis jetzt 2.790,- Euro auf unserem Spendenkonto für HdS verbuchen können – und danken selbstverständlich Euch allen sehr herzlich für diese Hilfsbereitschaft.

2. Keiner hat bisher von diesem Geld persönlich etwas „gesehen“, weder wir Redakteure noch sonstige MitarbeiterInnen von HdS (nebenbei: mehr oder minder alle in überwiegend prekärer Lebenssituation – Stichwort „Hartz IV“). Und nebenbei: die Neugestaltung von HdS wurde ausschließlich aus Spendengeldern von Konstantin Wecker finanziert.

3. Der größte Teil der Spenden ging in den ersten drei Wochen nach Veröffentlichung unseres Spendenaufrufs ein. Danach „tröpfelten“ die Spenden nur noch sehr spärlich (in der letzten Woche 0 Euro). Das ist nachvollziehbar, weil Menschen, die spontan gleich am Anfang gespendet haben, nun natürlich nicht gleich wieder zur Kasse gebeten werden wollen. Sie haben damit quasi ihren Jahresbeitrag geleistet und können dies nicht monatlich oder gar wöchentlich wiederholen.

Klar ist unter diesen Umständen aber auch: wir können trotz der relativ hoch erscheinenden Summe von 2.790,- Euro noch nicht „Entwarnung“ geben. Das heißt, das bisher eingegangene Geld ist wirksame Starthilfe für uns, Starthilfe, die uns helfen wird, den MitarbeiterInnen von HdS, insbesondere jenen in prekärer Situation, Honorare für geleistete Arbeit zahlen zu können oder zumindest doch Aufwandsentschädigungen. Bei einem Versiegen der Spenden würden wir aber an unseren wesentlichen Zielen langfristig nicht festhalten können. Also:
– endlich „Hartz-Vierern“ und ArmutsrentnerInnen in unserem Mitarbeiterkreis kontinuierlich Honorare zahlen zu können oder Aufwandsentschädigungen;
– dauerhaft mehr Unabhängigkeit für die Redaktion herzustellen von dem Druck, „anderswo“ Geld verdienen zu müssen;
– einschränkungslos mehr zeitliche Möglichkeiten zu schaffen, die wir in die Arbeit stecken können, die wichtigen Beiträge und Ideen von HdS bekannter werden zu lassen als bisher;
– konsequent auch Honorare an die Freiberufler unter den StammautorInnen zahlen zu können, vor allem an solche, die zwar noch nicht abgerutscht sind in die „Vergnügungsregionen von Hartz IV“ (Holdger Platta), stets aber bedroht sind von dieser Situation.

Wir bitten alle, die „Hinter den Schlagzeilen“ schätzen und materiell dazu in der Lage sind, deshalb sehr herzlich darum, aus ihren Einmalspenden einen kontinuierlichen Strom werden zu lassen, der für unsere Arbeit auch materiell eine solide Basis bietet. Wir sind davon überzeugt, dass damit die positive „Spirale“ in Gang zu bleiben vermag, die schon mit der ersten Welle Eurer Spenden begonnen hat: mehr Schwung, soziale Sicherheit und gestalterische Freiheit für die Redaktion – mehr Zeit und Kraft, um HdS bekannter zu machen – mehr Leser, und damit auch mehr potenziellen SpenderInnen usw.

Auf diese Weise werden wir ein wirksames Instrument schaffen, das – zusammen mit anderen anerkennenswerten Webmagazinen – helfen wird, ein Gegengewicht zu den verheerenden politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Fehlentwicklungen unserer Zeit zu schaffen: gegen Kriegsgefahren und Sozialabbau, gegen Entdemokratisierungs- und Enthumanisierungstendenzen weltweit, gegen Fremdenfeindlichkeit nicht zuletzt und neofaschistische Entwicklungsprozesse.

Hier zum Abschluss noch mal die wichtigsten Fakten zum Spendenaufruf und die Kontodaten:

– unser Spendenaufruf wird durch eine geeignete und funktionierende Organisationsstruktur gestützt. Juristischer Träger von „Hinter den Schlagzeilen“ ist seit dem 1. Januar 2017 der Verein „Initiative für eine humane Welt (IHW) e. V.“, Vorsitzender: Holdger Platta, Ehrenvorsitz: Konstantin Wecker;
– da der Verein IHW Gemeinnützigkeitsstatus hat, können Spenden an ihn mit der Zweckbestimmung „HdS“ von der Steuer abgesetzt werden;
– für Spenden an HdS ist ein eigenes Spendenkonto unter der Nummer DE 09 2605 0001 0056 0608 74 eingerichtet worden. Als Kontoverwalter fungiert Peter Latuska, der auch für Spenden an unsere GriechInnenhilfe zuständig ist. Er wird auf Wunsch auch Spendenquittungen ausstellen;
– dabei gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten, uns per Spende zu helfen:
1. durch Einmalspende in beliebiger Höhe, die wiederholt werden kann, jedoch nicht muss;
2. durch Dauerspende, die von Euch als Dauerauftrag eingerichtet werden kann. Das entspricht dem Abonnement einer Zeitschrift.

Hier zum Abschluss noch einmal unsere Spendenkontonummer:
Inhaber: IHW (= „Initiative für eine humane Welt e. V.“)
IBAN DE 09 2605 0001 0056 0608 74
BIC: NOLADE 21GOE
Stichwort: HdS
Sparkasse Göttingen
Spendenbescheinigungen auf Wunsch bei:
Peter Latuska
Theodor Heuss Str. 14
37075 Göttingen
Email: latuskalatuska@web.de

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