Der besondere Hinweis:

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Uwes Tod

Uwe, der geistig behinderte junger Mann mit der wuchtigen Statur und dem sanften GemĂŒt, begegnete uns schon in einigen Geschichten. Diese leider traurige Episode schließt direkt an „Uwe und die junge Frau Maria“ , Teil 1, Teil 2 und Teil 3 an. Gebt diesem liebenswert-unbeholfenen Burschen mit mir zusammen das letzte Geleit! Ohne ihn wird was fehlen in dieser zunehmend in den Wahn und in die Unmenschlichkeit abdriftenden Welt der „Normalen“.  Roland Rottenfußer (mehr …)

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Mozart: Requiem, Rex Tremendae


„König schrecklicher Gewalttaten“, wird Gott hier angeredet, und ein Chor von tragischer Wucht und betörender Mehrstimmigkeit erklingt zur BekrĂ€ftigung. Zum Schluss nur ein kurzer Lichtblick mit sanfteren KlĂ€ngen: „Salva me“ (rette mich). Ein dichtes Meisterwerk des spĂ€ten (eigentlich noch ganz jungen) Mozart an der Schwelle seines eigenen Todes.

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Warum wir unbelehrbar sind, oder: das Kassandra Syndrom

„Cassandra“ (1864) von Anthony Frederick Augustus Sandys

Die troische Seherin, die den Untergang ihrer Stadt vorhersah und kein Gehör fand – was hat diese scheinbar angestaubte Sagengestalt mit uns heutigen zu tun? Nun, die Menschheit rennt derzeit trotz deutlichster Warnungen vor Umweltkatastrophen und den Grenzen des Wachstums in den Untergang. Anstatt zuzuhören, bestraft man Whistleblower und „Nestbeschmutzer“, tötet die Überbringer schlechter Nachrichten, lĂ€dt biedermĂ€nnisch sogar noch jene Brandstifter zu sich ein, die deutlichst bekennen: „Ich bin ein Brandstifter“. Was ist es, was uns so selbstzerstörerisch handeln lĂ€sst? Selbstgerechtigkeit, VerdrĂ€ngung oder eine morbide Lust am Untergang? Der TĂŒbinger Germanistik-Professor JĂŒrgen Wertheimer fordert, dass wir alle mehr wie Kassandra werden – eine Kassandra-Massenbewegung.  JĂŒrgen Wertheimer (mehr …)

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Uwe und die junge Frau Maria 3/3

Uwe ist ein geistig behinderter junger Mann, ausgestattet mit einer wuchtigen Statur und einem sanften GemĂŒt. Der ErzĂ€hler dieser Geschichten-Reihe nahm ihn bei sich auf, nachdem die StĂ€dtische Behinderten-Einrichtung aus KostengrĂŒnden geschlossen worden war. Uwe betrachtet die VerĂ€nderungen, die sich seit einigen Jahren in unserem Lebensumfeld vollziehen, mit einem ganz eigenen, unverstellten Blick und reagiert gesĂŒnder auf sie als so mancher „Normale“. In dieser Geschichte lernen wir Uwes religiöse Neigung kennen – und erfahren, wie sich auch Religion den Effizienz-Erfordernissen einer globalisierten Welt anzupassen hat. Erster Teil der Geschichte hier und hier. Roland Rottenfußer (mehr …)

Griechenland
braucht unsere
Hilfe!

Schafft ein Amtsgericht in Griechenland den Kapitalismus ab?

162. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Armut bringt vermeintlich kleine, jedoch schmerzhafte EinschrĂ€nkungen mit sich. Z.B. die, seinen Lieben an Ostern nichts schenken zu können. Dies ist in Griechenland keine Bagatelle, da Ostern (nicht Weihnachten) dort das zentrale Geschenkfest ist. Unsere Spendenaktion ermöglichte wenigstens einigen griechischen Familien die nötige finanzielle Ausstattung. Neues gibt es auch in punkto Vermietung von Wohneigentum an Touristen. Vielfach wurden in Griechenland Dauermieter „entfernt“, weil man mit wechselnden KurzzeitgĂ€sten mehr Reibach machen kann. Ein Gerichtsurteil macht diesbezĂŒglich nun Hoffnung auf Besserung der Lage.  Holdger Platta (mehr …)

Wer mit dem Leben tanzen will,

muss ungehorsam sein.

(Konstantin Wecker)

Hinter den
Schlagzeilen
Klassiker

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Die große Schieflage

Ursache fĂŒr die Armut ist der Reichtum (und umgekehrt) „Was also derzeit dem GlĂŒck der vielen im Weg steht, ist nicht einmal das GlĂŒck der wenigen, sondern deren starker Wille, sich Vorteile zu verschaffen, die mit „Verdienst“ schon lĂ€ngst nichts mehr zu tun haben. Wenn man FĂŒhrungskrĂ€fte nicht 500 mal so hoch bezahlt wie ihre Angestellten, dann gehen sie beleidigt ins Ausland. Ich meine aber: Menschen, denen ein Jahresgehalt von 100.000 Euro nicht genĂŒgt, gehören ĂŒberhaupt nicht auf FĂŒhrungspositionen, sondern eher in Behandlung.“ Menschen hungern – und Geldgurus fordern bessere Autosuggestionstechniken. Sind Armut und Reichtum wirklich nur eine Frage des Bewusstseins, oder liegt der Fehler im System?  Roland Rottenfußer
(mehr …)

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