Der besondere Hinweis:

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Nicht unermĂŒdlich, aber unerschĂŒtterlich — mit Eurer Hilfe!

„Hinter den Schlagzeilen“ gibt es jetzt schon 17 Jahre. Das ist fast die VolljĂ€hrigkeit. Wir können mit fast zwei Jahrzehnten journalistischer Arbeit bei heftigem Gegenwind zufrieden sein – im Sinne des Goethe-Spruchs „Wer immer strebend sich bemĂŒht…“ Wir können stolz sein auf jĂ€hrlich mehr als 1200 kritische, nachdenkliche, aufbauende oder erschĂŒtternde EintrĂ€ge zum Zeitgeschehen. Aber wir können nicht zufrieden sein mit dem Erreichten, denn die Welt hat sich — natĂŒrlich nicht wegen, aber ungeachtet unseres Wirkens — in vielen Bereichen weiter verdĂŒstert. Roland Rottenfußer schaut zurĂŒck auf die AnfĂ€nge des Projekts und bittet unsere Leserinnen und Leser um Hilfe. (mehr …)

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Legale Massentötung

Die gesundheitlichen Folgen des Tabakkonsums werden von der Zigaretten-Industrie systematisch verschleiert. In einem Freiheitsrecht beschnitten zu werden, ruft in Menschen Empörung hervor. Meist zu Recht. Aber wie frei ist jemand, der sich, einem inneren Zwang folgend, Zug um Zug selbst umbringt und dabei dank geschickter Manipulation gar nicht mehr in der Lage ist, die Folgen selbstĂ€ndig abzuwĂ€gen? Die Zigarette ist das „tödlichstes Kunstprodukt in der Geschichte der menschlichen Zivilisation“ schreibt Robert Proctor in einem höchst aufrĂŒttelnden Sachbuch. Es zeigt, wie die Tabakindustrie die Öffentlichkeit seit langem massiv ĂŒber die GefĂ€hrlichkeit des Rauchens tĂ€uscht und die Gefahr durch Zusetzung von Suchtstoffen noch verschĂ€rft. Gedanken zu Robert Proctors Buch Teil 1.  Klaus-Dieter Kolenda (mehr …)

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Minijobs: Subvention fĂŒr krumme GeschĂ€fte

Der Minijob soll von 450 auf 530 Euro im Monat anwachsen. Damit er mit der Mindestlohnanpassung Schritt halten kann. Das ist nicht weniger als der Ausbau des deutschen Jobwunders: Billige, unabgesicherte Arbeit, die GeschĂ€ftsmodelle subventioniert, die sonst nur beschwerlich Profit generieren wĂŒrden. (Quelle: Neulandrebellen)
https://www.neulandrebellen.de/2019/05/minijobs-subvention-fuer-krumme-geschaefte/

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Alexanders CD-Tipp der Woche: Philadelphy Saft Rieser Baptista – Arkitsa

Eine griechische Insel als Seelenöffnerin fĂŒr selbsthinterfragende und alltagsphilosophische Jazzrockchansons eines Suchenden – mit erlesenen Begleitmusikern eingespielt, hat der in Wien lebende KĂŒnstler Martin Philadelphy im MĂ€rz 2019 eine CD mit Liedern veröffentlicht, zu denen Thomas Nyx Scherhammer die Texte geschrieben hat. (Alexander Kinsky)

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Faszinierende Krimi-Saga

Die Öresund-BrĂŒcke zwischen Kopenhagen und Malmö

Die schwedisch-dĂ€nische Serie „Die BrĂŒcke“ macht eine Frau mit Asperger-Sydrom zur Heldin und leuchtet in die dunklen Winkel der skandinavischen Gesellschaft. „Nordic Noir“ nennt man den Trend, der mit Kommissar Wallander und der Millenium-Trilogie Stieg Larssons seinen Anfang nahm. Mit dem vierteiligen Crime-Epos um die Öresund-BrĂŒcke zwischen Kopenhagen und Malmö ist ein weiterer Höhepunkt des Trends erreicht. Fast noch mehr als der fantasievoll inszenierte Serienmörder-Thrill bewegen die Schicksale der emotional lĂ€dierten Hauptfiguren, unter denen die Schwedin Saga NorĂ©n als geniale, aber in ihrem Sozialverhalten erheblich behinderte Ermittlerin herausragt. Woher rĂŒhrt die Faszination auch deutscher Zuschauer fĂŒr die unter der OberflĂ€che einer saturierten Industriegesellschaft lauernden AbgrĂŒnde?  Roland Rottenfußer (mehr …)

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Der Super-Grundwert

Der Aufschrei ĂŒber einen Vorstoß Kevin KĂŒhnerts zeigt, dass der Kapitalismus in Deutschland inzwischen Verfassungsrang hat. Nun steht zweifelsfrei fest, was wir alle schon ahnten: Die Deutschen dĂŒrfen nicht frei ĂŒber die in ihrem Land herrschende Wirtschaftsform entscheiden. Und dies, obwohl die ökonomischen Rahmenbedingungen ihr Alltagsleben stĂ€rker beeinflussen als so manches gut geregelte Detail des Parlamentarismus. Die Zukunft ist nur innerhalb eines von privater Profitlogik vorgegebenen Rahmens verĂ€nderbar. Wer diesen Rahmen zu sprengen versucht, wie unlĂ€ngst der Juso-Vorsitzende mit seinen Vorstellungen vom Sozialismus im Sinne einer „Demokratisierung aller Lebensbereiche“ wird von den Herrschenden und ihren Medien zurĂŒckgepfiffen. In einem formal vom Grundgesetz bestimmten Land darf nach ihrer Ansicht sehr wohl die MenschenwĂŒrde, niemals aber der Kapitalismus angetastet werden.   Bernhard Trautvetter (mehr …)

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Eine Million Arten drohen auszusterben

„Kleiner Panda“

Der WeltbiodiversitĂ€tsrat (IPBES) hat einen globalen Bericht ĂŒber den Zustand der Artenvielfalt vorgestellt. Die Botschaft des Berichts ist eindeutig: Der Zustand der Natur verschlechtert sich dramatisch. Demnach sind rund eine Million von knapp neun Millionen Arten in den kommenden Jahren und Jahrzehnten vom Aussterben bedroht. Schon allein der Verlust von BestĂ€uberinsekten bedroht Nahrungsmittelproduktion im Wert von 235 bis 577 Milliarden Dollar pro Jahr, und durch die Zerstörung von KĂŒstenlebensrĂ€umen wie MangrovenwĂ€ldern ist die Lebensgrundlage von bis zu 300 Millionen Menschen gefĂ€hrdet. (Quelle: Sein)
https://www.sein.de/news/2019/05/eine-million-arten-drohen-auszusterben/

Griechenland
braucht unsere
Hilfe!

Die Phase der Wahlversprechen jetzt: Anfangsphase der Verlogenheiten demnÀchst

Straßenbild, Skopelos

166. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Gleich drei Themen greife ich in meinem heutigen Bericht nochmal auf: wie es unserer Helferin Uschi geht; was der renommierte Publizist Otto Köhler zum Thema Reparationen zu sagen hat; und was es – leider – auf sich haben könnte mit den humanen Planungen der SYRIZA jetzt.  Holdger Platta (mehr …)

Wer mit dem aLeben tanzen will,

muss ungehorsam sein.

Denn wer sich fĂŒgt,

der fÀngt bereits

ganz insgeheim zu lĂŒgen an.

(Konstantin Wecker)

Hinter den
Schlagzeilen
Klassiker

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Die große Schieflage

Ursache fĂŒr die Armut ist der Reichtum (und umgekehrt) „Was also derzeit dem GlĂŒck der vielen im Weg steht, ist nicht einmal das GlĂŒck der wenigen, sondern deren starker Wille, sich Vorteile zu verschaffen, die mit „Verdienst“ schon lĂ€ngst nichts mehr zu tun haben. Wenn man FĂŒhrungskrĂ€fte nicht 500 mal so hoch bezahlt wie ihre Angestellten, dann gehen sie beleidigt ins Ausland. Ich meine aber: Menschen, denen ein Jahresgehalt von 100.000 Euro nicht genĂŒgt, gehören ĂŒberhaupt nicht auf FĂŒhrungspositionen, sondern eher in Behandlung.“ Menschen hungern – und Geldgurus fordern bessere Autosuggestionstechniken. Sind Armut und Reichtum wirklich nur eine Frage des Bewusstseins, oder liegt der Fehler im System?  Roland Rottenfußer
(mehr …)

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