Der besondere Hinweis:

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„Der Weg nach innen führt über uns hinaus“

Der Schweizer Poet Peter Fahr, ein Weggefährte Konstantin Weckers, hat mit „Selten nur“ sein lyrisches Gesamtwerk in Buchform veröffentlicht.  Fahrs Gedichte sind „tagespolitisch“ sehr präzise und gehen zugleich analytisch in die Tiefe; sie sind teils von bitterer Ironie und doch bewegend und von schlichter Schönheit. Die Lyrik hat mit ihm ihre Stimme wiedergefunden, um den Gewalten und der Dummheit zu widerstehen. Sie greift mit den Mitteln der Poesie an, was dabei ist, in unserem in die Unmenschlichkeit abdriftenden Lebensumfeld jede Poesie zu zerstören.  Erhältlich in Konstantins Sturm und Klang-Shop.  Roland Rottenfußer (mehr …)

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„Ungeheuerlich und ehrverletzend“

Nirit Sommerfeld, Bildquelle: Rubikon

Die „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ unter Antisemitismus-Verdacht zu stellen, ist ein durchsichtiges Manöver, um Kritik an der Politik der israelischen Regierung mundtot zu machen. Der „Göttinger Friedenspreis“, der im letzten Jahr noch an Konstantin Wecker verliehen wurde, sollte in diesem Jahr an eine jüdische Organisation gehen, die sich für Gerechtigkeit und einen menschlichen Umgang mit Palästinenser*innen einsetzt. Nachdem u.a. der Zentralrat der Juden dagegen protestiert hatte, plädierten Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler, Ulrike Beisiegel, Präsidentin der Göttinger Universität, und Rainer Hald, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Göttingen dafür, die Preisverleihung auszusetzen. Der Vorwurf – an Jüdinnen und Juden wohlgemerkt: Antisemitismus. Für Nirit Sommerfeld, Laudatorin bei der Preisverleihung, eine absurde und kränkende Verdrehung der Tatsachen. (Siehe auf Artikel aus dem Göttinger Tageblatt unten.) Offener Brief von Nirit Sommerfeld

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Eine Welle der Unterstützung für kritisierten Preisträger

Harsch ist die Jury für ihre Entscheidung kritisiert worden, den Verein „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ mit dem Göttinger Friedenspreis auszuzeichnen. Jetzt kommt sehr viel Zustimmung. (Quelle: Göttinger Tageblatt)
http://www.goettinger-tageblatt.de/Die-Region/Goettingen/Goettinger-Friedenspreis-Eine-Welle-der-Unterstuetzung-fuer-kritisierten-Preistraeger

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Krieg ist Terror

Foto: Karin Leukefeld

Der „Krieg gegen den Terror“ hat in Syrien mehr Schaden angerichtet, als es irgendein Terrorismus der Welt vermocht hätte. Parallel zur Münchner Sicherheitskonferenz, auf der Staatsoberhäupter, Außen- und Verteidigungsminister, Diplomaten und Experten begleitet von Hunderten Journalisten aus aller Welt alljährlich über internationale Politik und Kriege debattieren, organisiert die Friedensbewegung seit 17 Jahren eine Friedenskonferenz. Die diesjährige Auftaktveranstaltung, das „Internationale Forum“ fand am 15. Februar im großen Saal des Alten Rathauses mit verschiedenen Vorträgen statt. Dr. Erhard Crome vom WeltTrends-Institut sprach zu der Frage „EU-USA-Russland. Konfrontation oder Kooperation“. Der ehemalige Datenschutzbeauftragte Peter Schaar sprach über die „Trügerische Sicherheit. Terrorangst und Demokratie“. Die freie Korrespondentin im Mittleren Osten Karin Leukefeld sprach über die Folgen des Anti-Terror-Krieges am Beispiel Syrien.  (Quelle: Rubikon)
https://www.rubikon.news/artikel/krieg-ist-terror

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Ideologiefrei – Wie Konkurrenz das Soziale zerstört

Die in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft verherrlichte Logik der Konkurrenz wirkt zunehmend toxisch auf die sozialen Systeme. Sie reduziert die Menschen auf ökonomischen Wert, löst die zwischenmenschlichen Verbindungen auf und befeuert eine Rücksichtslosigkeit, die die sozialen Strukturen zerstört. Warum wird die Dominanz des Quantitativ-Ökonomischen als Leitwert akzeptiert? (Quelle: Neue Debatte)
https://neue-debatte.com/2019/02/17/ideologiefrei-wie-konkurrenz-das-soziale-zerstoert/

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Der Digitalpakt wird unseren Kindern sehr schaden

„Heutzutage sind 90 Prozent der Jugendlichen täglich über sechs Stunden mit dem Smartphone zugange. Wenn bald nur noch Psychopathen rumlaufen, führt das zur Abschaffung der Demokratie.“ Der Journalist und Medienfachmann Ralf Wurzbacher hat aus Anlass der Beratung des Digitalpaktes ein Interview mit der Neurobiologin Dr. Teuchert-Noodt geführt. Der Digitalpakt ist am 20.2.2019 im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat beraten und verabschiedet worden und liegt heute dem Parlament zur Beschlussfassung vor. (Quelle: Nachdenkseiten)
https://www.nachdenkseiten.de/?p=49485

Griechenland
braucht unsere
Hilfe!

Ganz sicher: gefroren wird unten in diesem Staat!

154. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ „Sozial ist, was Arbeit schafft“ – wir kennen diesen Spruch von deutschen Heroen der Sozialpolitik. Demgemäß wäre auch Alexis Tsipras ungemein sozial, denn die Arbeitslosenzahlen sind in Griechenland um mehr als zwei Prozent zurückgegangen. Nicht eingerechnet ist dabei die Tatsache, dass sich viele Menschen aus Scham und Resignationsgefühlen heraus schon gar nicht mehr arbeitslos melden. Nicht erfasst wird durch die Statistik auch die in vielen Fällen miese Qualität der Arbeit und die schlechte Entlohnung. Tausende von GriechInnen frieren in diesem Winter. Und damit ist nicht nur soziale Kälte im übertragenen Sinn gemeint – sie frieren buchstäblich, weil ihnen das Geld für ordentlich geheizte Wohnungen fehlt. Ein kleines bisschen Wärme – wenigstens für einige Betroffene – bringt unsere bewährte Spendenaktion.  Holdger Platta (mehr …)

Wer mit dem Leben tanzen will,

muss ungehorsam sein.

(Konstantin Wecker)

Hinter den
Schlagzeilen
Klassiker

Die Propaganda-Floskel

Gerechtigkeit heißt das Ideal, von dem Neoliberale beseelt sind…

„Chancengerechtigkeit“ ist ein Tarnbegriff der Eliten, um Schwächeren ihre Solidarität zu verweigern. Natürlich sind wir Menschen nicht alle gleich, doch wir verdienen alle die gleichen Chancen. Unsere Gesellschaft basiert auf dem Gedanken, dass wir alle die gleichen Möglichkeiten haben, uns durch Bildung ein menschenwürdiges Leben aufzubauen. Dass dies in Wirklichkeit oft anders aussieht, wird nun einfach durch einen neuen Begriff gerechtfertigt, der seine brutale Wirkung bei den Abgehängten der Gesellschaft nicht verfehlt: Denn „Chancengerechtigkeit“ bedeutet, dass das Ergebnis gerecht, also selbst verschuldet ist.  Holdger Platta

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