Der besondere Hinweis:

Die Welt brennt, bitte helft uns löschen!

Konstantin Wecker, München 2019

Konstantin Wecker bittet um Spenden für die weitere Finanzierung unseres Magazins „Hinter den Schlagzeilen“. Er weist auf die Bedeutung alternativer Medien in Zeiten haarsträubender „Alternativlosigkeiten“ hin und macht auf die Burnout-Gefahr bei den Mitarbeitern aufmerksam. „Der Himmel über Deutschland und der Welt kann politisch nur aufklaren, wenn es auch weiter aufklärende Medien gibt.“  Konstantin Wecker (mehr …)

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Welche Zügel legt die Gemeinwohlökonomie den Großkonzernen an?

Die „Gemeinwohlmatrix“ würde dafür sorgen, dass nicht mehr Profite, sondern sozial- und umweltverträgliches Handeln die Firmenpolitik bestimmen. Ökonomie ist von Menschen für Menschen gemacht. Und doch herrscht im Wirtschaftsleben das glatte Gegenteil der Werte, die wir bräuchten, um ein glückliches Leben zu führen. Unsere Ökonomie, so Christian Felber, basiert auf Konkurrenz und Profit. So ist es kein Wunder, dass Ängste und Burnout zunehmen, während das Vertrauen in die Zwischenmenschlichkeit abnimmt. An der menschlichen Natur liegt’s nicht, behauptet er. Die birgt Potenziale in beide Richtungen: Konkurrenz wie Kooperation. Wir müssen also ein Anreizsystem schaffen, das eher die humanen Verhaltensweisen belohnt. 2. Teil der Serie „Gemeinwohlökonomie“ von Franz Mühlbauer. (mehr …)

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Jürgen Wertheimer: Cassandra revisited

Dem Germanistik-Professor Jürgen Wertheimer hat es die griechische Sagenfigur Cassandra besonders angetan. Die sagt in einem Gedicht von Schiller: „Warum gabst du mir zu sehen, was ich doch nicht wenden kann?“ Immer Schwarzseher zu sein inmitten der Ahnungslosen, ist anstrengend und führt zu einem Gefühl der Isolation. Wer heute sensibel ist für politische Entwicklungen und die Gefahren, die vor allem der Freiheit überall auf der Welt drohen, mag sich vielleicht manchmal wie Cassandra fühlen, die vom Gott Apollo dazu verflucht wurde, dass ihre berechtigten Warnungen nie Gehör fanden. In seiner Reihe mit „Cassandrarufen“ widmet sich der Autor diesmal dem überall auflodernden Widerstand gegen verkrustete, dogmatische Systeme.  Und: diese ist keine Sage, sondern die Realität. Vielleicht können wir „es“ doch noch abwenden.  Jürgen Wertheimer (mehr …)

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Konstantin Wecker am Mikrofon bei Deutschlandfunk

„Weil wir in höchst gefährlichen Zeiten leben“, beginnt Konstantin Wecker seine musikalische Reise mit einem Friedenslied. In seinen Texten protestiert der Sänger am Klavier gegen Geschichtsvergessenheit und plädiert für mehr Frieden auf der Welt. Konstantin Wecker besorgte in dieser Radio-Sendung die Musikauswahl, die sowohl Chanson als auch Klassik umfasst und – was ungewohnt ist – er moderiert auch. Hörenswert. Um die Sendung zu starten, bitte den Pfeil links unten beim Wecker-Foto drücken!
https://www.deutschlandfunk.de/am-mikrofon-der-liedermacher-konstantin-wecker.827.de.html?dram:article_id=465145 (mehr …)

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„Clearview“: Die Realität der massenhaften Überwachung

Gesichtserkennung und weitere angewandte Praktiken der Massenüberwachung sind durch den Fall des US-Unternehmens „Clearview“ in den Fokus gerückt. Gleichzeitig verwirrt die EU mit Plänen eines (angeblichen) „Verbots“ der Gesichtserkennung. Und in Deutschland fehlt laut Kritikern die rechtliche Grundlage für konkrete Überwachungs-Vorhaben des Innenministeriums. (Quelle: Nachdenkseiten)
https://www.nachdenkseiten.de/?p=57845

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Henning May: Hinter klugen Sätzen


Henning May wurde u.a. bekann durch die Band AnnenMayKantereit und den Deutschpop-Hit „Vermissen“ (mit der Sängerin Juju). Hier agiert er im Liedermacherstil, solo am Piano. Kluge Sätze, die gleichzeitig auf die Grenzen „kluger Sätzen“ hindeuten, die das Eigentliche, nämlich Gefühle, oft nur verbergen.

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Superimperialistische Globalisierung

Die USA sind durch ihre Hegemonialpolitik zu einer Belastung für die Weltgemeinschaft geworden. Kapitalismus ist nicht gleich Kapitalismus. In den 70ern gab es einen Paradigmenwechsel innerhalb des Systems. Wurden Wachstum und Profite früher vor allem durch Produktivitätssteigerung erreicht, so versuchte man sie in den letzten Jahrzehnten durch Umverteilung von unten nach oben zu erzwingen — mit verheerenden sozialen Folgen. Die Finanzmärkte erhielten überproportionale Bedeutung gegenüber der Realwirtschaft. Die Vermögenskonzentration in den Händen einer kleinen globalen Elite eskalierte. Vorangetrieben wird dieser Prozess noch immer vor allem durch die USA. Die entwickelte eine moderne Form des „Superimperialismus“, gestützt durch den Dollar, der den anderen Staaten als Weltleitwährung aufgedrängt wird. Und durch aggressive militärische Interventionen, die die wirtschaftliche Schwäche der USA zu kompensieren versuchen.  Mohssen Massarrat

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Griechenland
braucht unsere
Hilfe!

Der rhetorische Rauswurf der Armen aus Griechenlands Rechtsgemeinschaft

201. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Der Zufall will es so: erneut muss in diesem Bericht über das Wohnen – und Nicht-mehr-wohnen-Können – in Griechenland berichtet werden. Oder steckt mehr als nur Zufall dahinter? Nämlich systematische Rechtsvertreibung von Griechen aus ihrem eigenen Land? Des weiteren: ein markantes Beispiel dafür, wie man auch mit wahren Zahlen lügen kann. Und schließlich (aber klar doch): das neueste Spendenergebnis für unsere Hilfsaktion. Holdger Platta (mehr …)

Niemand hat das Recht zu gehorchen.

(Hannah Arendt)

 

 

Hinter den
Schlagzeilen
Klassiker

„Gerne wieder Krieg!“

Mit der Berufung Ursula von der Leyens zur EU-Kommissionspräsidentin dürfte die Militarisierung Europas weiter voranschreiten. Ursula von der Leyen wurde in diesem Jahr ins höchste Amt der EU gehievt. Schon vor ihrer Amtseinführung schwärmte die Presse von einer mitreißenden Rede, in der die Heilige Uschi der Schlachtfelder mehr Klimaschutz gefordert hätte. Keine Rede mehr von dem demokratiewidrigen Verfahren, mit dessen Hilfe sie ausgewählt wurde. Keine Rede davon, dass die Deutsche, die bewiesen hat, dass auch Frauen Krieg „können“, die Lieblingskandidatin des rechten Ostens Europas gewesen ist. Vor allem aber scheint sich niemand daran zu stören, dass von der Leyen die aggressive Kriegspolitik der NATO über Jahre mitgetragen und mitgestaltet hat. Ellen Diederich, Friedensaktivistin seit mehr als 50 Jahren, kann ihr das nicht so leicht vergessen. Sie erinnert an die Anfangszeiten einer Verteidigungsministerin, die das Töten und Sterben so wirkungsvoll verkaufte wie kaum eine andere. Und sie geißelt die Rückkehr des Kriegs nach Europa, der sich kaum jemand ernsthaft entgegenstellt.  Ellen Diederich (mehr …)

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