Der besondere Hinweis:

Ein Euro pro Monat fĂŒr HdS

Wieso gibt es HdS? Wie lange noch gibt es HdS? /Holdger Platta

Zugegeben: so furchtbar lange ist es nicht her, daß unser stellvertretender Chefredakteur Roland Rottenfußer einen neuen Werbeversuch gestartet hatte, Euch Nutzerinnen und Nutzer unserer Website fĂŒr mehr UnterstĂŒtzung fĂŒr unser Internetprojekt gewinnen zu wollen. Ich greife diesen Aufruf heute nochmal auf, natĂŒrlich im gleichen Sinne wie er. Aber auch mit einer Reihe neuer Informationen, die bei dieser Thematik von Bedeutung sein dĂŒrften. Ich bitte sehr herzlich um LektĂŒre meines folgenden Briefes an Euch. HP

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Aufruf an unsere Leserschaft: Helft dem drangsalierten Hartz-Vier-Betroffenen in Mannheim!

„Die WĂŒrde des Menschen ist unantastbar“ – schon mal gehört?

Noch in Erinnerung? Gleich in zwei Berichten informierten wir Euch vor einigen Wochen ĂŒber die Drangsalierungen des Hartz-Vierers Ufuk T. in Mannheim (am 23. Juli und 5. August des Jahres). Nachlesen könnte Ihr alles Wesentliche dazu nochmal unter den Links https://hinter-den-schlagzeilen.de/piranha-protestiert-bei-jobcenter-gegen-gewaltsamen-rauswurf-eines-hilfsbeduerftigen und https://hinter-den-schlagzeilen.de/erkrankter-hartz-iv-bezieher-mit-tritten-und-schlaegen-aus-dem-jobcenter-geworfen. Ufuk T. hatte vom Mannheimer Jobcenter den Bewilligungsbescheid erhalten, zukĂŒnftig Zahlungen von dieser Behörde zu bekommen, aber die Gelder blieben trotz dieser Zusage aus. Als Ufuk T. mit Frau und Tochter beim zustĂ€ndigen Jobcenter vorsprach, inzwischen völlig mittellos, um die ĂŒberfĂ€llige Miete bezahlen und außerdem dringend erforderliche Lebensmittel einkaufen zu können, wurde er mit Polizeigewalt aus den AmtsrĂ€umen entfernt. Auch unsere Proteste gegen dieses inhumane Vorgehen blieben bislang ohne Erfolg. Holdger Platta (mehr …)

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Die WĂŒrde der Natur – gibt es das?

Ist da jemand?

„Die WĂŒrde des Schweins ist unantastbar“ sangt Reinhard Mey. Auch dies war eine provokante These, denn wir beurteilen Tiere meist nach ihrem Nutzwert und halten selbst sinnlose Grausamkeit fĂŒr unser gutes Recht als „Krone der Schöpfung“. Aber die WĂŒrde der gesamten Natur, also auch die von Schmetterlingen, AhornbĂ€umen und Ringelblumen – geht das nicht zu weit? WĂŒrde, so fĂŒhrt der Autor glaubwĂŒrdig an,  bedeutet zunĂ€chst, eine Subjekt-Subjekt-Beziehung zu Lebewesen zuzulassen. Tiere und Pflanzen sind „jemand“, nicht „etwas“. Daraus ergibt sich ganz natĂŒrlich auch der Schutz des Lebens oder – wie Albert Schweitzer es ausdrĂŒckt – die Ehrfurcht vor dem Leben.  Bobby Langer
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BĂŒcher neu gelesen: Kerkerjahre. Als Geiseln der MilitĂ€rdiktatur in Uruguay

Das Cover von „Kerkerjahre. Als Geiseln der MilitĂ€rdiktatur in Uruguay“. Foto: www.assoziation-a.de

„Dieses Buch feiert einen Sieg der menschlichen Sprache,“ schrieb der berĂŒhmte Autor Eduardo Galeano ĂŒber diesen einzigartigen und zugleich universellen Erinnerungsdialog aus den Kerkern der Diktatur in Uruguay in seinem Vorwort zur ersten deutschen Ausgabe 1990. Sein Text und das gesamte Buch haben mich schon damals tief beeindruckt: „Zwei der »Geiseln«, Mauricio Rosencof und Ȅato« FernĂĄndez Huidobro rufen auf diesen Seiten ihre Erfahrungen in jenem Reich der Stille und des Terrors wach. Sie erzĂ€hlen, wie sie, »wie Efeu an der Mauer« dem Leben verhaftet, ihre WĂŒrde als Menschen vor einem System retten konnten, das sie in den Wahnsinn treiben und in leblose Dinge verwandeln wollte“, so Galeano. AnlĂ€sslich der Verfilmung des viele Jahre auf Deutsch vergriffenen Buches, hat es der Verlag Assoziation A dankenswerter Weise jetzt mit dem Titel Kerkerjahre. Als Geiseln der MilitĂ€rdiktatur in Uruguay neu verlegt. Kerkerjahre ist ein universelles Manifest des Überlebens, der Menschlichkeit, der SolidaritĂ€t unter politischen Gefangenen. Ein großartiges literarisches Dokument der Reflexion ĂŒber das GefĂ€ngnis und die Folter, das Mut macht fĂŒr ein freies Leben in einer anderen Gesellschaft zu streiten. Mit freundlicher Genehmigung von Assoziation A veröffentlicht HdS nach einer kurzen EinfĂŒhrung in Kerkerjahre zwei Kapitel aus dem Buch. Michael Backmund

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Fasia Jansen: Jailer, bring me water (1965)


Fasia Jansen, geb. 1929, wuchs als farbiges MĂ€dchen wĂ€hrend der Nazi-Zeit auf und erlebte vielfache Diskriminierung. Mit 14 wurde sie zwangsverpflichtet, in einer SuppenkĂŒche zu arbeiten, die auch das KZ Neuengamme bei Hamburg belieferte. Sie sah die Grausamkeit der Wachen und die Hilflosigkeit der HĂ€ftlinge mit eigenen Augen, wurde so politisiert, zog sich aber auch ein Herzleiden zu. Fasia Jansen nahm in der Nachkriegszeit als Aktivistin, SĂ€ngerin und Liedermacherin an zahlreichen sozialen und Friedens-KĂ€mpfen ihrer Zeit teil, etwa an OstermĂ€rschen und Arbeiterstreiks in ihrer Heimat, dem Ruhrgebiet. Zu ihren WeggefĂ€hrtinnen zĂ€hlt die HdS-Autorin und Pazifistin Ellen Diederich. Fasia erzĂ€hlt zu Beginn des Videos etwas ĂŒber die Geschichte des Songs.

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Rettet den Boden!

Die Böden unter unseren FĂŒĂŸen sind unsere Lebensgrundlage. Wir leben auf und von ihnen. Ein Millimeter fruchtbarer Boden kann dreihundert Jahre zum Aufbau benötigen. Waren die Landwirte vor der Industrialisierung noch darauf angewiesen, Humus aufzubauen, um die Böden lebendig zu erhalten, nutzt die moderne Landwirtschaftsindustrie den Boden nur noch als bloßes Substrat, in das die Überproduktion von Exkrementen der industriellen Fleischfabrikation als DĂŒnger eingebracht wird. Die Gesundheit der Böden und der Menschen, die seine FrĂŒchte tĂ€glich essen, ist dabei vollkommen aus dem Blick geraten. Florian Schwinn fordert in seinem Buch „Rettet den Boden!“ dringend, eine Humuswende zur Rettung der Böden einzuleiten. Denn wenn die Böden erst einmal abgetötet sind, brauchen wir nicht mehr umzudenken – dann verliert auch die biologische Landwirtschaft der Zukunft den Boden unter den FĂŒĂŸen. Ein Auszug. (Quelle: Nachdenkseiten)
https://www.nachdenkseiten.de/?p=54297

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Peter Fahr: Kurzer Lebenslauf

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„Woher komme ich? Was bin ich? Wohin gehe ich? – Die Person erneuert sich stĂ€ndig, die Person ist immer eine Andere. Und mein Ich ist mehr als diese Personen. Ich bin mehr als das, was ich war, bin und sein werde. Ich bin das alles.“ Der Poet und Schriftsteller Peter Fahr unterzieht seine Biografie einer ironischen Betrachtung. (mehr …)

Griechenland
braucht unsere
Hilfe!

Unsere Hilfsaktion: Seit an Seit mit den friedlichen Anarchisten in Griechenland?

Holdger Platta im August 2019

180. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Nicht unerfreulich auch dieses Mal das neueste Spendenergebnis. Weitere AktivitĂ€ten unserer Außenteams bereiten sich vor. Aus Griechenland selber hingegen sind Ă€ußerst dĂŒstere Nachrichten mitzuteilen: die konservative Regierung schlĂ€gt Wege ein, die sich – rein Ă€ußerlich betrachtet – gegen friedlich-anarchistische Gruppen richten, in Wahrheit aber und in der Substanz alte ZustĂ€nde aus der Obristenzeit wiederherzustellen versuchen. Überraschendes Resultat fĂŒr uns: es kommt die Frage auf, ob unsere Hilfsaktion als „Terrorismus“ zu bezeichnen ist. Aber lest lieber selbst! Holdger Platta (mehr …)

Armut ist die Gewaltanwendung der Reichen

 

(Holdger Platta)

Hinter den
Schlagzeilen
Klassiker

Der Verelendungsstag unserer Demokratie

Vor sechzehn Jahren verkĂŒndete Gerhard Schröder unter ‚Standing Ovations’ der SPD den Anfang vom Ende unseres sozialen Rechtsstaats. Sechzehn Jahres ist es her, da verkĂŒndete Bundeskanzler Gerhard Schröder im Deutschen Bundestag zu Berlin das Ende unseres sozialen Rechtsstaats. Die SPD bejubelte seine Rede mit ‚Standing Ovations’. Was es mit dem Geschwafel des Sozialdemokraten Schröder auf sich hat – „Wir werden Leistungen des Staates kĂŒrzen, Eigenverantwortung fördern und mehr Eigenleistung von jedem Einzelnen fordern“ –, analysiere ich im folgenden Beitrag mithilfe eines einzigen Begriffs: mithilfe des Wortes „Elend“. Ich hoffe, mein Artikel zeigt: es handelt sich bei dieser Vokabel keineswegs um maßlose Übertreibung, sondern um nichts anderes als um Tatsachenbeschreibung.  Holdger Platta (mehr …)

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