Der besondere Hinweis:

Die Welt brennt, bitte helft uns löschen!

Konstantin Wecker, München 2019

Konstantin Wecker bittet um Spenden für die weitere Finanzierung unseres Magazins „Hinter den Schlagzeilen“. Er weist auf die Bedeutung alternativer Medien in Zeiten haarsträubender „Alternativlosigkeiten“ hin und macht auf die Burnout-Gefahr bei den Mitarbeitern aufmerksam. „Der Himmel über Deutschland und der Welt kann politisch nur aufklaren, wenn es auch weiter aufklärende Medien gibt.“  Konstantin Wecker (mehr …)

0

Hannes Wader: „Um ruhelos zu suchen bis zum Schluss“ 1/2

https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Der große Liedermacher gibt in seiner Autobiografie Einblicke in sein Leben und in seine Wesensart: auf nüchterne Art bewegend und oft schonungslos selbstkritisch. Bei Hannes Wader ist die Frage nicht, ob er generell eine interessante und glaubwürdige Person ist; vielmehr fragt sich, ob seine vor Weihnachten erschienene Autobiografie „Trotz alledem. Mein Leben“ die Erwartungen, die Fans an so ein Werk haben, erfüllen kann. Dies kann mit einem klaren „Ja“ beantwortet werden. Wader, der nach eigenem Bekunden nicht gern schreibt, schreibt großartig – so wie der von Natur aus eher scheue Mann „eigentlich“ nicht gern in der Öffentlichkeit steht und dennoch auf fünf Jahrzehnte voll begeisternder Auftritte zurückblickt. Mit dieser Biografie kann man den Künstler und Menschen wirklich kennen lernen. Wader wühlt tief und oft schonungslos selbstkritisch in seiner eigenen Seele und bietet dabei eine Fülle farbiger Details – einschließlich des „Zeitkolorits“. Selbst wer ihn nicht so gut kennt, wird in „Trotz alledem“ einen lesenswerten Überblick über ein bewegtes Dreiviertel-Jahrhundert deutscher Geschichte finden – und einen intimen Einblick in die Liedermacherszene, die er in den späten 60ern und 70ern zur Blüte zu führen half. Das Buch ist erhältlich im Sturm-und-Klang-ShopRoland Rottenfußer (mehr …)

0

Zum ersten Mal mit dieser Dringlichkeit: Hilfe, Hilfe, Hilfe!

202. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Dieser heutige Bericht sieht ganz anders aus alle Berichte vorher: ich habe von einem ganz besonderen Notfall zu berichten – und von einer ganz besonderen Herausforderung für uns. Bitte lest diesen Bericht! Bitte helft! Holdger Platta (mehr …)

0

Enthemmte Büttel

Tote durch Polizeigewalt. Artikel 102 des Grundgesetzes fasst sich kurz: »Die Todesstrafe ist abgeschafft.« Dies ist, was Strafrecht und Urteilsfindung angeht, zutreffend, ansonsten aber gelogen. Die auf offiziellen Statistiken des Innenministeriums basierende Zählung der Organisation Bürgerrechte und Polizei/CILIP kommt seit 1952 auf 501 Menschen, die von der bundesdeutschen Polizei erschossen wurden. (Quelle: Junge Welt)

0

Wie die Betriebswirtschaftslehre zur Verrohung der Gesellschaft beiträgt

Das Elend der Betriebswirtschaftslehre ist, dass sie eine autistische Wissenschaft ist. Sie denkt und beschreibt Unternehmen völlig isoliert von ihren ökologischen und sozialen Grundlagen. (Quelle: Makroskop)
https://makroskop.eu/2020/01/wie-die-betriebswirtschaftslehre-zur-verrohung-der-gesellschaft-beitraegt/?fbclid=IwAR0YjCAUVWgFIakK2cHZDHiKv5g68i7y8uBKeEJApYeBspBRWQ8CucU6ohA

0

Die Grünen und S21 – von Hoffnungsträgern zu Tätern

Am 2. Februar jährt sich der Baubeginn von „Stuttgart 21“ zum zehnten Mal. Gehörten die Grünen vor dem Baubeginn noch – wahlkampftaktisch – zu den Gegnern des Projekts, sind sie seit der Regierungsübernahme die Stützen des Projekts – Kostenexplosion und technischen Problemen zum Trotz. So kann S21 als Musterbeispiel für eine grüne „Realpolitik“ gelten, die zu den Wahlkampfslogans der Grünen im krassen Widerspruch steht. Arno Luik, langjähriger Stern-Autor, Buchautor und einer der profiliertesten Bahn-Kenner hierzulande, bringt das Desaster auf den Punkt. (Quelle: Nachdenkseiten)
https://www.nachdenkseiten.de/?p=57987

0

The Zombies: Time of the season


Hier einmal wieder Hippie-Feeling. Die Britische Band hatte in den 60ern nur wenige Hits wie „She’s not there“. Das Video widmet sich vor allem dem Fräuleinwunder und zeigt eine Art Modenschau. Entgegen dem gruseligen Namen der Band strahlt die Musik mit ihrem charakteristischen Harmoniegesang pure Lebensfreude aus.

0

Ein kleines gallisches Dorf der Weltpolitik

Konstantin Wecker gratuliert dem linken deutschsprachigen Lateinamerika-Magazin „Cuba Libre“ zum 40. Jahrestag. Er knüpft daran tief gehende politische Betrachtungen an. Ist die kubanische Revolution ein Vorbild für uns – trotz Gewalt und Menschenrechtsverletzungen? Wenn nicht, welche andere Form der Revolution wäre möglich und wünschenswert? Kann man der Machtausübung – welcher Couleur auch  immer – vertrauen? Brauchen wir nicht gerade heute eine kraftvolle sozialistische Alternative? Und infern kann Lateinamerika uns hierzu Anregungen geben? Erstveröffentlichung dieses Essays im Jubiläumsheft „40 Jahre Cuba Libre“Link zur Hompage. Konstantin Wecker (mehr …)

Griechenland
braucht unsere
Hilfe!

0

Zum ersten Mal mit dieser Dringlichkeit: Hilfe, Hilfe, Hilfe!

202. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Dieser heutige Bericht sieht ganz anders aus alle Berichte vorher: ich habe von einem ganz besonderen Notfall zu berichten – und von einer ganz besonderen Herausforderung für uns. Bitte lest diesen Bericht! Bitte helft! Holdger Platta (mehr …)

Niemand hat das Recht zu gehorchen.

(Hannah Arendt)

 

 

Hinter den
Schlagzeilen
Klassiker

„Gerne wieder Krieg!“

Mit der Berufung Ursula von der Leyens zur EU-Kommissionspräsidentin dürfte die Militarisierung Europas weiter voranschreiten. Ursula von der Leyen wurde in diesem Jahr ins höchste Amt der EU gehievt. Schon vor ihrer Amtseinführung schwärmte die Presse von einer mitreißenden Rede, in der die Heilige Uschi der Schlachtfelder mehr Klimaschutz gefordert hätte. Keine Rede mehr von dem demokratiewidrigen Verfahren, mit dessen Hilfe sie ausgewählt wurde. Keine Rede davon, dass die Deutsche, die bewiesen hat, dass auch Frauen Krieg „können“, die Lieblingskandidatin des rechten Ostens Europas gewesen ist. Vor allem aber scheint sich niemand daran zu stören, dass von der Leyen die aggressive Kriegspolitik der NATO über Jahre mitgetragen und mitgestaltet hat. Ellen Diederich, Friedensaktivistin seit mehr als 50 Jahren, kann ihr das nicht so leicht vergessen. Sie erinnert an die Anfangszeiten einer Verteidigungsministerin, die das Töten und Sterben so wirkungsvoll verkaufte wie kaum eine andere. Und sie geißelt die Rückkehr des Kriegs nach Europa, der sich kaum jemand ernsthaft entgegenstellt.  Ellen Diederich (mehr …)

Start typing and press Enter to search

Do NOT follow this link or you will be banned from the site!