Der besondere Hinweis:

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Prominente fĂŒr Seenotrettungs-Sofortprogramm

Europa muss das Sterben im Mittelmeer beenden. Nicht irgendwann, sondern in diesem Jahr. Es wird ein europaweiter Verteilmechanismus fĂŒr die aus Seenot Geretteten als politische Notlösung gebraucht. Die große Hilfsbereitschaft von StĂ€dten, Kommunen und BĂŒrgern muss endlich voll genutzt werden. HierfĂŒr hatten sich gestern der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm und Palermos BĂŒrgermeister Leoluca Orlando in einer gemeinsamen ErklĂ€rung ausgesprochen. Diese Initiative erfĂ€hrt jetzt parteiĂŒbergreifend UnterstĂŒtzung.  Robert Habeck, Henriette Reker, Ruprecht Polenz und Gesine Schwan greifen zusammen mit Geistlichen aus Deutschland und Schweden den Palermo-Appell auf. Die Palermo-ErklĂ€rung finden Sie hier: https://www.ekd.de/verteilmechanismus-fuer-bootsfluechtlinge-gefordert-46692.htm Weitere Informationen zum Thema unter www.ekd.de/flucht. (mehr …)

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Wahlkampf in Griechenland: das Phrasendreschen beginnt.

171. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Wie sieht es derzeit bei den von uns betreuten Menschen aus? Wie sind SYRIZA und Nea Dimokratia eingestiegen in den griechischen Wahlkampf? Ein paar unvermeidbare Feststellungen zu der Tatsache, dass Politikerreden etwas anderes sein sollten als Phrasendrescherei. Holdger Platta (mehr …)

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Das empathische Selbst

Eine friedliche Welt setzt friedensfĂ€hige Menschen voraus. Exklusivabdruck aus „Neuordnung“. Um einem MissverstĂ€ndnis vorzubeugen: In diesem Beitrag geht es nicht um den RĂŒckzug auf eine falsche Innerlichkeit beziehungsweise das Verweilen im lebensweltlichen Provinzialismus. Es geht darum, dass mit autoritĂ€ren, intoleranten, einseitig gebildeten und aggressiven Menschen keine friedlichere Welt entstehen kann. Historische Versuche, die sich auf eine VerĂ€nderung Ă€ußerer Strukturen beschrĂ€nkten, scheiterten auch daran, dass die durch Bildungsprozesse ausgelöste innere Erfahrung nicht mit der gesellschaftlichen Vision Schritt halten konnte. Der Autor ist jedoch davon ĂŒberzeugt: Eine friedliche und nachhaltig entwickelte Welt ist noch möglich. Auszug aus dem Buch „Neuordnung“.  Klaus Moegling (mehr …)

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Die soziale Spaltung nimmt in vielen StÀdten weiter zu.

Die langen Schlangen bei den Sammelterminen fĂŒr die Besichtigung einer zur Vermietung ausgeschriebenen Wohnung in vielen StĂ€dten versinnbildlichen nicht nur die Tatsache, dass wir im Bereich der halbwegs bezahlbaren Wohnungen in vielen StĂ€dten ein enormes Angebots-Nachfrage-Dilemma haben, hinter dem zahlreiche individuelle Schicksale wohnungssuchender Menschen stehen. Zugleich deutet der enorme NachfrageĂŒberhang darauf hin, dass bei einem solchen Ungleichgewicht strukturelle Effekte zu erwarten sind, vor allem in Form von VerdrĂ€ngung und einer Entmischung von Stadtvierteln. (Quelle: Aktuelle Sozialpolitik)
http://aktuelle-sozialpolitik.de/2019/06/12/die-soziale-spaltung-nimmt-in-vielen-staedten-weiter-zu/

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Der Philosoph der EntÀngstigung

Am 18. Juni begeht JĂŒrgen Habermas, seit 1998 zu unserer großen Freude Mitherausgeber der »BlĂ€tter«, seinen 90. Geburtstag. Vor zehn Jahren gratulierten ihm in den »BlĂ€ttern« (fast) alle seine ehemaligen Assistenten und viele enge Mitstreiterinnen und Mitstreiter (siehe »Theorie und Praxis. JĂŒrgen Habermas zum 80.«, in: »BlĂ€tter«, 6/2009, S. 39-88).
In diesem Jahr ĂŒbernimmt diesen Part mit Heribert Prantl die wohl wichtigste linksliberale Stimme im deutschen Journalismus. (Quelle: BlĂ€tter fĂŒr deutsche und internationale Politik)
https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2019/juni/der-philosoph-der-entaengstigung

Griechenland
braucht unsere
Hilfe!

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Wahlkampf in Griechenland: das Phrasendreschen beginnt.

171. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Wie sieht es derzeit bei den von uns betreuten Menschen aus? Wie sind SYRIZA und Nea Dimokratia eingestiegen in den griechischen Wahlkampf? Ein paar unvermeidbare Feststellungen zu der Tatsache, dass Politikerreden etwas anderes sein sollten als Phrasendrescherei. Holdger Platta (mehr …)

Wir mĂŒssen mit unseren TrĂ€umen ĂŒbertreiben,

weil die Wirklichkeit so untertreibt.

(Holdger Platta)

Hinter den
Schlagzeilen
Klassiker

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SPD: Vom HoffnungstrĂ€ger zum kleineren Übel

Trojanisches Pferd des Kapitalismus

Keine Partei ist Ă€lter als die SPD. Keine ist so eng mit den HöhenflĂŒgen und BrĂŒchen deutscher Geschichte verbunden, keine wurde so geliebt, und keine hat so bitter enttĂ€uscht. Es fĂŒhrte ein weiter Weg von Ferdinand Lassalle ĂŒber Willy Brandt bis zu Thorsten SchĂ€fer-GĂŒmbel – von den Wurzeln in der Arbeiterbewegung ĂŒber den Widerstand im Nationalsozialismus bis zu Kosovo-Krieg und Bankenrettung. Allerdings tĂ€uscht der Eindruck, die Sozialdemokraten seien sich in der Ära Schröder „plötzlich“ selber untreu geworden. Schon sehr lange agieren sie im Grunde systemstabilisierend. 2013 feierte sich die SPD krĂ€ftig selbst – und sackte in den folgenden Jahren immer noch weiter ab, bis zu Umfragewerten von heute um 12 Prozent. Doch es bleibt die bange Frage, welche Zukunft eine Partei hat, die sich dem neoliberalen Geist fast bis zur Unkenntlichkeit angepasst hat und schon vielfach zuvor in ihrer Geschichte die eigenen AnhĂ€nger und Ziele verriet. Roland Rottenfußer, unter Mitarbeit von Holdger Platta (mehr …)

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