Der besondere Hinweis:

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Das sechste Massensterben: Aufruf zum Widerstand

Gefährdete Art: der „kleine Panda“

„Der Mensch kann nicht ungestraft weitergegen die Grundgesetze der Natur oder der Wissenschaft verstoßen. Wenn wir unseren bisherigen Weg fortsetzen, ist die Zukunft für unsere Spezies düster.“ Am 26. Oktober 2018 veröffentlichte der britische Guardian folgende Erklärung von 94 zum Teil hochrangigen Akademikern unterschiedlicher Fachrichtungen – letztlich ein Aufruf zum zivilen Ungehorsam! (mehr …)

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Warum macht man keine Revolution?

Georg Heym

Vor 107 Jahren kam der Dichter Georg Heym ums Leben Zwischen der „Sehnsucht nach Liebe“ und der „Nekrophilie des Krieges“ war das nur kurze Leben des expressionistischen Dichters Georg Heym reich an Farben. Bekannt wurde er u.a. mit seinem auch von Konstantin Wecker vertonten Gedicht „Der Krieg“. Der Autor zeichnet ein einfühlsames Porträt, das neben biografischen Notizen auch viel Originaltext und Gedichtauszüge Heyms bringt, die tief in sein Inneres blicken lassen. Über Parellelen zur Jetztzeit darf durchaus nachgedacht werden. Götz Eisenberg (mehr …)

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Digitalisierung, Grundeinkommen und Politik: Der Mensch auf dem absteigenden Ast?

Was passiert mit den Menschen in einer Zukunft, die immer stärker durch die Digitalisierung geprägt ist? Wo gehen Arbeitsplätze verloren? Wo entstehen neue? Reicht das aus, um einen fließenden Übergang hinzubekommen, der dafür sorgt, dass es allen besser geht? Und führt der Weg an einem Bedingungslosen Grundeinkommen vorbei oder ist ein solches gar unverzichtbar? (Quelle: Neulandrebellen)
https://www.neulandrebellen.de/2019/01/digitalisierung-grundeinkommen-und-politik-der-mensch-auf-dem-absteigenden-ast/

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Nadine Fingerhut: Woher wohin


Lebensbejahend und philosophisch. Man fühlt sich während und nach dem Zuhören erst mal ein ganzes Stück besser, obwohl oder gerade weil die Liedermacherin Schattenseiten nicht ausblendet. Den „Rastlosen“, den „Verwundeten“, den „Echten“ gehört ihr Herz. Wir können uns freuen, da sind wohl wir alle gemeint. Stilistisch fällt auf, dass die Verse in Poetry-Slam-Manier gesprochen wird, während der Refrain gesungen ist.

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Mein Körper gehört mir!

Das Leid von Organspendern und ihren Angehörigen wird vielfach verschwiegen. Mediziner schlagen wegen sinkender Spenderzahlen Alarm, und die Politik reagiert. Im Besonderen Gesundheitsminister Spahn. Der plant eine Großoffensive, um die Binnennachfrage nach frischen Organen endlich zu befriedigen, so dass Deutschland im internationalen Vergleich nicht als Schmarotzer dasteht. Um dies zu erreichen, will er alle Bürgerinnen und Bürger zu potentiellen Spendern erklären, es sei denn, es wird Widerspruch eingelegt. Der Wunsch, Gutes zu tun und Organe nach seinem Tod anderen zur Verfügung zu stellen, genießt in der Bevölkerung hohes Ansehen. Trotz oder gerade wegen vielfältiger medialer Kampagnen sind die Informationen zu diesem Thema aber eher lückenhaft. Grundsätzliche ethische und auch sehr konkrete Fragen, die das Wohl des Sterbenden wie seiner Angehörigen betreffen, bleiben unbeantwortet. Wie einseitig über die Organspendenpraxis berichtet und wie viel Leid verschwiegen wird, fällt erst auf, wenn man genauer hinschaut. Doris Schultz (mehr …)

Griechenland
braucht unsere
Hilfe!

Gutes und gar nichts Gutes

148. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Diese Politik macht krank – nicht nur die verarmten Menschen im Land, denen oft mit fadenscheinigen formalistischen Begründungen die notwendige medizinische Hilfe verweitert wird, sondern sogar unseren Außenhelfer Tassos Chatzatoglou, der in seinem Reisebericht erzählt, er käme „jedes Mal“ krank aus Griechenland zurück. Wohl bemerkt: weil ihn schon das Anschauen und Anhören der schweren Schicksale von Armutsbetroffenen seelisch enorm belastet. So weit hat es die Verarmungspolitik der EU, unterstützt durch eine vermeintlich „sozialistische“ SYRIZA-Regierung, gebracht. Doch Tassos gibt nicht auf, und auch wir geben nicht auf – mit dem Rückenwind wieder steigender Spendenzahlen. Holdger Platta (mehr …)

Wer mit dem Leben tanzen will,

muss ungehorsam sein.

(Konstantin Wecker)

Hinter den
Schlagzeilen
Klassiker

«Hinter Sarkasmus verborgenes Leiden am Weltgeschehen»

Foto: RolandPohl

„Während man noch über eine gelungene Pointe kichert, beschleicht einen das Grauen über die ganz reale Gefahr, in der Demokratie und Menschlichkeit derzeit schweben.“ Konstantin Wecker erklärt in diesem Beitrag, was er an Satire und Kabarett schätzt. Er erzählt, wie er selbst zum intelligenten kabarettistischen Spottlied kam und wie ihm Weggefährten wie Dieter Hildebrandt dabei halfen. Zugleich wendet sich der Liedermacher gegen zu seichte „Comedy“ und rechtsgewendetes Scheinkabarett, hinter dem er „eine raffinierte Form systemstabilisierender Schmeichelei“ vermutet. (Konstantin Wecker) (mehr …)

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