Bernhard Wohlfahrter verfilmt Konstantin Weckers «Zigeuner ohne Sippe»

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Als „Smombies“ (Smartphone-Zombies) bezeichnet man ja überwiegend junge Menschen, die ihren Blick gar nicht von dem edlen Gerät lassen können und dabei oft noch schlurfend und versunken vor sich hin gehen – ihre Umgebung gar nicht beachtetend. In diesem schon unheimlich guten Film geht es aber um mehr. Sind wir nicht unter Leistungs- und Anpassungsdruck längst „lebende Tote“ geworden? Tragen wir nicht fast immer ein Maske, obwohl diese im Grund hässlicher ist als unser wahres Gesicht? Wenn wir mal ausbüchsen wollen, werden wir von anderen Zombies zurechtgestutzt, und selbst die Liebe erweist sich als Illusion, wenn sich hinter dem authentischen Liebsten ein werdender Smombie verbirgt. Ungewöhnlich ist hier, dass Konstantins Lied „Zigeuner ohne Sippe“ von 1988 nicht in der gesungenen Version erklingt. Langsam von einem Schauspieler gesprochen, entfaltet es eine eigene Kraft, die sich mit den Bildern bestens ergänzt.
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=PskSoadoAVM[/youtube]

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