Den mörderischen Wahnsinn stoppen

 In FEATURED, Friedenspolitik

Henning Zierock (Gesellschaft Kultur des Friedens), der schon häufig auf Friedensveranstaltungen zusammen mit Konstantin Wecker aufgetreten ist, stellt hier einige Nachbetrachtungen zu der Veranstaltung vom 26. Juli Stuttgart, vor dem Afrika-Kommando der US-amerikanischen Streitkräfte (Africom), an. Laut Presseberichten waren nur 30 Leute da, was Konstantin Wecker dazu führte, darüber nachzudenken, was in der Friedensbewegung wohl schief gelaufen ist. Hier hilft nur die trotzige Botschaft aus dem „Willy“: „Trotzdem, Willy, ma muaß weiterkämpfen, kämpfen bis zum Umfalln, a wenn die ganze Welt an Arsch offen hat, oder grad deswegn.“ (Mit Veranstaltungsvideos und Jimy-Hendrix-Video)  Henning Zierock

Liebe Mitstreiter`Innen,

herzlichen Dank an alle, die bei der Kundgebung vor dem AFRICOM am Freitag, 26.Juli 2019 mitgewirkt haben, u.a. an Dieter Reicherter (siehe u.a.beeindruckender Redetext), den ich für ihn-krankheitsbedingt-vorgetragen habe.

Der Musiker Konstantin Wecker und der griechische Komponist Mikis Theodorakis, der morgen 94 Jahre wird haben uns Grussworte geschickt. Dies waren Mahnungen der Toten und der zukünftigen Opfer, die von hier aus durch elektronische Kriegsführung und Drohneneinsatz vor Ort getötet wurden und weiterhin werden, wenn wir nicht unsere Stimmen dagegen laut und nachhaltig erheben.

Wir wollen dies auf verschiedenen Ebenen tun: juristisch, politisch, publizistisch und durch Aktionen.

Angedacht ist auch eine Konzertveranstaltung vor dem AFRICOM mit namhaften Künstlern.

Übrigens feiert Woodstock dieses Jahr sein 50.Jubiläum. Das waren Zeiten einer globalen Solidarität gegen den Vietnamkrieg, unterstützt von zahlreichen internationalen Künstlern.

Erinnert sei an die verzerrte US-Nationalhymne von Jimy Hendrix, aktueller denn je.

Bei der Aktion der Friday for Futeres im Anschluss an AFRICOM am Stuttgarter Flughafen gegen klimaschädliches Fliegen, haben wir auch dort noch einmal auf den Zusammenhang zwischen Klima und Krieg hingewiesen. Dieser Zusammenhang wurde von u.a. von Wissenschaftlern der UNIversität Durham, einer Partnerstadt von Tübingen, aufgezeigt. Hier gibt es auch kommunalpolitische, universitäre und globale Ansatzpunkte der Vernetzung. Der Hinweis auf die Studie ist beigefügt und wird ausführlicher auf www.kulturdesfriedens.de gestellt.

Wann, wenn nicht jetzt? Die ernannte deutsche Verteidigungsministerin, Frau Kramp-K(n)arrenbauer, hat die Richtung einer enormen Aufrüstung in ihrer Ansprache im Bundestag vorgegeben (2%). Eine Entscheidung über eine militärische Präsenz im Persischen Golf seitens der Bundesregierung steht an.

Wir werden nach den Ferien im September/Oktober 2019 zu einem Aktions-Treffen ins Welthaus Stuttgart einladen. Interessierte melden sich bitte bei der Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF)

Mit friedensbewegten Grüßen, Henning Zierock, Gesellschaft Kultur des Friedens

Veranstaltungsvideos mit Henning Zierock und Konstantin Wecker:

Anzeige von 21 kommentaren
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    Ruth
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    Peter Struck, ehemaliger Verteidigungsminister SPD, Zitat 2004: „Unsere Sicherheit wird nicht nur, aber auch am Hindukusch verteidigt“

    Ergebnis: Frieden, nein, Tote, ja!

    Deutsche Präsenz im persischen Golf? Trumps Wünsche würden wahr und die Kriegsmaschinerie wird befeuert!

    Fünf Schurkenstaaten im Visier der Amerikaner; raus aus dem Atomabkommen mit dem Iran, Irak ist ja bereits destabilisiert; die anderen werden folgen!

    Und Europa? Kein Problem für Trump, wird gleich mit aufs Korn genommen!

    Und die deutsche Marine fährt mit Kriegsschiff – ungeachtet der Gefahr einer Eskalation  – in den persischen Golf?

    Wer die letzten Sicherheitskonferenzen beobachtet hat, der ahnt die Zielrichtung!

    Herr Ischinger, ist sicher kein Gegner dieses Einsatzes, so nehme ich seine Aussagen wahr; ich hoffe, ich irre mich!

     

     

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    Ruth
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    Ein Aufkleber zierte vor langer Zeit mein Auto: „Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin“!!!!!!

    Dämlich, nein; sarkastische Klugheit, ja! Ich vermeide das Wort Weisheit, ist zu “ pathetisch “, aber trifft’s!

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    Piranha
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    Bei abgeordnetenwatch habe ich heute an Hr. Röttgen geschrieben, der gestern dem heutejournal ein Interview gab bzgl. der Vorkommnisse in der Straße von Hormus:

    Sehr geehrter Herr Röttgen,

    man möchte dieser Tage wieder einmal so manchen Mitmenschen polemisch fragen, ob ihm die Hirnstrukturen, die für Frieden und Empathie stehen abhanden gekommen oder erkaltet sind.

    Meine Frage an Sie heute aber: wie können Sie das „Kriegstreibergeschäft“, dem vorgestern auch Herr Ischinger das Wort redete, mit dem Grundgesetz vereinbaren?
    Und was sagt Ihr friedenspolitischer Sprecher dazu?

    Mit Grüßen,

    Der gleiche Röttgen hat im Februar 2018 in einem Atemzug gemeint, „… wenn man eine Friedensmacht sein will …“ und plädierte für mehr Geld, mehr Ausstattung der Bundeswehr, mehr Einsatz … Das erinnert doch sehr an Eislers „Gegen den Krieg“, nämlich in diesem Absatz:

    Wenn die Ob’ren vom Frieden sprechen,
    Mann auf der Straße, laß alle Hoffnung fahren.
    Wenn die Ob’ren Nichtangriffspakte schließen,
    kleiner Mann, mach dein Testament.

     

    Sofern man die „netiquette-Regeln“ beachtet, wird bein abgeordnetenwatch jede substantielle Frage freigeschaltet; ob sie beantwortet wird, ist eine ganz andere Frage. Manche Politiker*innen, wie beispielsweise Klöckner, haben sich sperren lassen. Aber diese Dame ist feige, wissen wir ja.  Vielleicht auch dumm? Keine Ahnung, aber sich ins Bett zu legen mit den nestlé-Verbrechern…

     

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    Ruth
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    Wir beklagen fehlende Dialogbereitschaft und wundern uns, dass sich die politische Stimmung aufheizt.

    Wer glaubt denn, dass eine Politikerin oder Politiker auf so eine Tonalität antwortet oder gar ihre/seine Haltung ändert?!

    „Frau Klöckner“ kritisiere ich auch, sie ist mir auch nicht sympathisch und von ihrer fachlichen Kompetenz hat sie mich wahrlich nicht überzeugen können; ein Sprachautomat, in der Endlosschleife, so mein Eindruck!

    Wir möchten alle eine friedliche Welt, dann sollten wir bei uns anfangen, das ist meine Bitte!

     

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      Piranha
      Antworten
      Hallo Ruth,

      ich verstehe Deine Irritation/Kritik bzgl. meiner „Tonalität“.

      Schon oft und wie ich Zeit habe, habe ich an Politiker und/oder an Parteien geschrieben. Auch für mich überraschend wird häufiger geantwortet, als man gemeinhin so annimmt. Und manchmal sind es die Details, die dazu animieren. „abgeordnetenwatch“ hat meine Nachricht jedenfalls freigeschaltet.

      Ob im Falle Röttgen eine Antwort kommen wird, bezweifle auch ich. Das heißt aber niemals, dass man sie einfach gewähren lassen darf. Man muss sie konfrontieren und meist gelingt es mir auch, meinen Zorn im Zaum zu halten. Auch wenn sie uns ignorieren mit der den meisten eigenen Arroganz, dürfen wir nicht verstummen.

       

      Seit Wochen texte ich rein gedanklich ein Schreiben an AKK, meine ehemalige Ministerpräsidentin. Aber noch schwanke ich stets zwischen Satire, Polemik und Zorn, und das geht einfach nicht.

       

      Meine Erfahrung: die einzigen, die stets mit dem gleichen BlaBla antworten, sind in der Regel ZDF und ARD.

       

      Wusstest Du übrigens, dass Die Linke die einzige Partei ist, die noch eine Position des friedenspolitischen Sprechers besetzt hat. 😉

      Viele Grüße,

      P.

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      Piranha
      Antworten
      Hallo Ruth,

      ich verstehe Deine Irritation/Kritik bzgl. meiner „Tonalität“.

      Schon oft und wie ich Zeit habe, habe ich an Politiker und/oder an Parteien geschrieben. Auch für mich überraschend wird häufiger geantwortet, als man gemeinhin so annimmt. Und manchmal sind es die Details, die dazu animieren. „abgeordnetenwatch“ hat meine Nachricht jedenfalls freigeschaltet.

      Ob im Falle Röttgen eine Antwort kommen wird, bezweifle auch ich. Das heißt aber niemals, dass man sie einfach gewähren lassen darf. Man muss sie konfrontieren und meist gelingt es mir auch, meinen Zorn im Zaum zu halten. Auch wenn sie uns ignorieren mit der den meisten eigenen Arroganz, dürfen wir nicht verstummen.

       

      Seit Wochen texte ich rein gedanklich ein Schreiben an AKK, meine ehemalige Ministerpräsidentin. Aber noch schwanke ich stets zwischen Satire, Polemik und Zorn, und das geht einfach nicht.

       

      Meine Erfahrung: die einzigen, die stets mit dem gleichen BlaBla antworten, sind in der Regel ZDF und ARD.

       

      Wusstest Du übrigens, dass Die Linke die einzige Partei ist, die noch eine Position des friedenspolitischen Sprechers besetzt hat. 😉

      Viele Grüße,

      P.

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    Volker
    Antworten
    Boah, echt, 30 Aktivisten zu Massenprotest und Aufstand zusammengetrommelt? Ist gefühlt etwas dürftig, wenn ich es mal so ausdrücken darf, aber immerhin gabs keine Großzusammenlegung deutscher Polizeitruppen mit schwerem Gerät, gottseidank, hätten die Amis auch faslch auffassen- und den Verteidigungsfall ausrufen können, die kennen da nix, hatten Heimat schon mal platt gemacht, hängen nun großkotzig bei uns herum und killen Menschen auf der Welt– ferngesteuert.

    Woodstock und Hendrix, na ja, ist ne Weile her, Vietnam ist heute überall, nur bösartiger, weils langsam eng wird auf Mutter Erde >>klick hier<<.

    P.S. Den verlinkten Artikel wollte ich zuerst nicht zu Ende lesen, manchmal streikt mein Verstand.

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    heike
    Antworten
    Es wird auf Gewalt, Stärke und Einschüchterung gesetzt, um die gegenwärtige Ordung aufrechtzuerhalten und sich noch mehr Machtanteile zu sichern. Gegen diese Gewalt kann man nicht offen ankämpfen, da leider sämtliche Energien dieses Kampfes den Gewaltanwendern zu Gute kommen.

    Protesdemonstrationen wie vor Büchel werden beobachtet, dokumentiert, ausgewertet. Menschen, die sich öffentlich und lautstark gegen Kriegsgewalt äußern, werden nach Möglichkeit an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Ihnen wird der Strom angeschaltet.

    So ein Herr Röttgen verkörpert für den politisch ungebildeten Durchschnittsbürger, der weder in der Lage ist, schnell gesprochene Texte inhaltlich wirklich zu erfassen noch die Aussagen mit den politisch durchgesetzten Maßnahmen und ihren Folgen zu vergleichen, da ihm dazu schlicht das Hintergrundwissen fehlt, Stärke, Effizienz und ja, sogar verantwortliches Handeln. Jemand, der so eloquent auftritt, keine Schwäche zeigt (auch keine Aggressivität), wird schon wissen, was zu unserem Schutz notwendig ist …. so ungefähr. Diese Person bietet keine Reibungsfläche und auch keine Schwachstelle. Und so werden über solche Personalien Machtinteressen durchgesetzt.

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    heike
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    Vielleicht ließe sich eine Friedensbewegung wieder ankurbeln, wenn in den Medien detaillierter über Waffenhandel und Kriegsopfer berichtet würde. Aber zur Zeit sind alle ein wenig müde.

    Ich finde sehr gut, was Konstantin sagte: man muss jetzt wohl erst mal in sich selbst wirksam werden. Es gibt Friedensgebete. Laute Kundgebungen für den Frieden, noch mehr Auseinandersetzungen mit der Polizei usw. bringen auch nicht mehr Frieden.

    Der Frieden lässt sich nicht erzwingen, der Frieden muss wachsen.

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    heike
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    Und trotzdem sind mir diejenigen, die öffentlich ihre Meinung zu Kriegen und der Herstellung von Waffen sagen tausendmal lieber als diejenigen, die nur auf ihren fetten oder abgehungerten oder trainierten oder sonstigen Hintern sitzen und darauf warten, dass ihnen die Energien vom Himmel fallen, die sie wieder satt und zufrieden machen.
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    maria
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    Lieber Konstantin

    „Wenn uns immer mehr bewusst ist, dass alle Wesen und Menschen eins sind, kann es Frieden geben“. Ich sehe das genauso.

    Dein Vater war sanftmütig und hat den Frieden mutig vorgelebt. Er ist mit gutem Beispiel vorangegangen. So schön und wunderbar, dass es Menschen gibt wie ihn, die es  t u n. Wir können nur lernen. (Es geht ums Tun und nicht ums Siegen)

    Nur durch unser Vorleben können Herzen bewegt werden, über den Sinn des Friedens nachzudenken.

    Es ist unbequem, Menschen oder Situationen zu begegnen, denen man am liebsten ausweichen möchte.

    Und doch ist jeder Tag und jede Begegnung sinnvoll. Es ist die Chance, mir selbst auf die Schliche zu kommen und das noch Friedlose unverblümt anzuschauen. Ich bleibe dran, weil es mir gut tut. Freiraum und  Kreativität wachsen.

     

    Leben im Leben

    Sich erheben

    und vorwärtsbewegen

    auf der Suche nach neuen Wegen.

     

    Sinnhaftigkeit anstreben

    und Leben tiefer erleben.

     

     

     

     

     

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    heike
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    Am 2. August verliert der zwischen Ronald Reagan und Michail Gorbatschow 1987 geschlossene atomare Abrüstungsvertrag INF (Intermediate-Range Nuclear Forces Treaty), gekündigt von den USA im Februar diesen Jahres mit dem Vorwurf an Russland, diese Vereinbarung zu brechen, seine Wirkung.

    Die russische Regierung weist die Vorwürfe zurück, die US-Regierung „stützt sich bei ihren Aussagen auf Geheimdiensterkenntnisse, die der Öffentlichkeit nicht bekannt sind.“ (Ulrich Kühn, Politikwissenschaftler und stellvertretender Leiter des Forschungsbereichs Rüstungskontrolle und Neue Technologien am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg in einem in der heutigen Freien Presse veröffentlichten Interview.

    Er erklärt u.a., dass die USA ihren Ausstieg aus dem Abkommen mit der russischen Vertragsverletzung begründet, sich aber andererseits durch den Vertrag (der die Entwicklung und Stationierung von landgestützten Raketen mit einer Reichweite von 500 bis 5500 Kilometern verbietet) gegenüber China, Indien oder Pakistan benachteiligt fühlen, die solche Waffen entwickeln dürfen.

    Ulrich Kühn: „Das Vorgehen der Regierung in Washington zeigt das Heraufziehen eines neuen machtpolitischen Ringens im 21.Jahrhundert zwischen China un den USA. Die Regierung in Peking besitzt mehr als 1000 solcher Mitelstreckenraketen konventioneller Art, da will die US-Seite gegenhalten.“

    Aber auch Russland wird von Ulrich Kühn als Feind ausgemacht: „Es ist die Rede davon, dass Russland inzwischen über 100 dieser Raketen verfügt, die Nato wird sich das nicht mehr lange anschauen. Die USA beginnen bereits im August mit der Entwicklung neuer Raketen. Spätestens in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres wird es eine ernsthafte Debatte darüber geben, ob und wo diese dann auch in Europa stationiert werden.“

    Er erläutert weiter die Konfliktlinien in Europa:

    „Es gibt eine Ost-West-Konfliktlinie und eine Nord-Süd-Konfliktlinie. Die osteuropäischen Staaten fühlen sich direkt von Russland bedroht und wünschen sich den Schutz der USA. “

    „Auf der anderen Seite gibt es Staaten wie Deutschland, die auf Ausgleich setzen und ein Wettrüsten in Europa verhindern wollen.“

    Das klingt doch gut. Deutschland will kein Wettrüsten. Das Einfachste wäre dann, die Stationierung dieser Raketen auf deutschem Boden zu verbieten. Wenn sich die osteuropäischen Staaten bedroht fühlen, können sie doch gleich selbst ein paar Raketen bauen – oder nicht? (Wenn das sogar Pakistan hinbekommt.) Aber vielleicht fühlen sie sich ja gar nicht bedroht, kommen  aber dann, wenn die Raketen einmal da sind, auf die Idee,  selbst irgendjemanden zu bedrohen. Damit das nicht jeder machen kann, soll die Raketengewalt in den Händen ausgewählter Länder bleiben.

    Zurück zu den europäischen Konfliktlinien. „Die zweite Konfliktlinie betrifft nordeuropäische Länder, die Russland als Hauptherausforderung für die Sicherheit des Kontinents wahrnehmen, ….“ – also ist wieder Russland der potentielle Agressor – „…., und andererseits Südeuropäer, die Terrorismus, Islamismus und Flüchtlingsbewegungen aus Afrika und dem Nahen Osten als größte Probleme sehen.“ Die „zweite Konfliktlinie“ sind als genaugenommen zwei Konfliktlinien. Der nördliche Konflikt soll mit Waffenstationierung entschärft werden, der südliche Konflikt nicht. In Italien will man wohl keine Mittelstreckenraketen aufstellen, um damit die Flüchtingsboote zu kentern.

    Man stellt die Raketen nur dort auf, wo auf der anderen Seite schon welche stehen.

    Die Lösung unserer Friedensforscher: Dialogangebot an Russland mit der Klarstellung, dass es eine militärische Reaktion geben wird:

    „Zudem sollten die USA häufiger konventionelle Langstreckenbomber-Verbände nach Europa schicken, um Russland zu signalisieren: Wir haben das Potential gegenzuhalten.“

    Da fliegen also in Zukunft ein paar Bomberverbände über unsere Köpfe????

    Wie dumm ist denn das??

    Wir stationieren in Deutschland keine neuen Mittelstreckenraketen, stattdessen lassen wir zur Sicherheitsvorkehrung ein paar Bomberstaffeln über das Land fliegen???

     

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    heike
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    Dieses ganze Wettrüsten kommt mir vor wie Stück, dass auf der Erde schon seit tausenden von Jahren immer wieder aufgeführt wird.
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    Volker
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    Boah, echt, 30 Aktivisten zu Massenprotest und Aufstand zusammengetrommelt? Ist gefühlt etwas dürftig, wenn ich es mal so ausdrücken darf, aber immerhin gabs keine Großzusammenlegung deutscher Polizeitruppen mit schwerem Gerät, gottseidank, hätten die Amis auch faslch auffassen- und den Verteidigungsfall ausrufen können, die kennen da nix, hatten Heimat schon mal platt gemacht, hängen nun großkotzig bei uns herum und killen Menschen auf der Welt– ferngesteuert.

    Woodstock und Hendrix, na ja, ist ne Weile her, Vietnam ist heute überall, nur bösartiger, weils langsam eng wird auf Mutter Erde >>klick hier<<.

    P.S. Den verlinkten Artikel wollte ich zuerst nicht zu Ende lesen, manchmal streikt mein Verstand.

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    Ruth
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    Hallo Piranha,

    ich war sehr gespannt, ob Du auf meine „Schelte“ 😉reagierst!

    Das hast Du getan und ich bin erfreut, dass ich mich – in meiner Einschätzung – nicht geirrt habe!

    Mein Zorn lässt mich auch nicht ruhen und das ist gut so! Die rechte Gesinnung wird wieder „ salonfähig “ gemacht. Diesem unsäglichen Übel wurde zugesehen und oft verharmlost!

    Nun zu Frau Karrenbauer: christlich sozialisiert – wirklich? – zu ihrem Wort stehend – also: ehrlich ? –  programmatisch aufgestellt – also: Plan?, ich sehe von alldem nichts!

    Ihre Umfrage-Werte waren und sind immer noch schlecht und ich glaube, dass das Verteidigungsministerium eine Nummer zu groß für sie ist; in der komplizierten Weltlage eine Entscheidung die weitreichende Konsequenzen erahnen lassen kann!

    Ein friedenspolitischer Sprecher*in –  eine Notwendigkeit für alle demokratischen Parteien!

    ☮️ R.

     

     

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    heike
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    Die Amerikaner haben nur Angst, dass sie ihren Einfluss hier in Europa verlieren – deshalb müssen sie überall künstliche Ängste züchten.

    Der Ansatz von Deutschland, gute Handelsbeziehungen zu Russland und China zu pflegen, war richtig. Das sind unsere näheren Nachbarn als die USA.

     

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    heike
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    Zuerst wurden die Beziehungen zuRussland sabotiert, indem man den Krim-Aufstand provozierte und dann Sanktionen für Russland forderte. Gegen China gibt es noch keine Handhabe (außer angeblicher Kommunismus und Menshenrechtsverletzungen), aber es wird sich sicher etwas finden.

    Die USA sind und bleiben der größte Stänkerfried in der neueren Geschichte der Menschheit und es wird Zeit, sie wieder auf ihr eigenes Territorium zu verweisen. Amerika first – sie sollen sich um sich selbst kümmern und Europa und den Rest der Welt in Ruhe lassen.

    Deshalb brauchen wir keine Nato unter US-Regentschaft sondern eine europäisch-selbstbestimmte Schutzgruppe.

     

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    Bettina
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    Nach dieser Erde

    Es wird der Tag kommen, an dem sich die Herren Kriegsminister um die letzten Ressourcen auf dieser Erde schlagen werden. So, wie in Hiroshima und Nagasaki die Atombombe getestet wurde ( mit eine Schlag allein in Hiroshima: 140.000 Tote, ungeachtet der unzähligen Strahlenopfer), so werden irgendwann auch die  Drohnen getestet (schneller- höher- wirkungsvoller).  Die Ärmsten der Armen werden, so hat es und bereits die Geschichte gelehrt, dabei als erstes zugrunde gehen. Die Klimakatastrophe schlägt derzeit in Afrika am härtesten zu. Der Tschadsee, für viele Menschen, Pflanzen und Tiere in Afrika eine wichtige Lebensgrundlage, ist am Austrocknen. Wo sollen die Menschen hin? Sie können nur auswandern. Es werden, wie wir es aus der Geschichte kennen, Völkerwanderungen im großen Stil stattfinden. Das, was wir derzeit erleben, ist erst der Anfang.  Aus Afrika, Griechenland, Italien und Spanien die Menschen, die vor Dürre und Hitze fliehen, aus Indonesien, den Pazifik Inseln, der Arktis und Antarktis die Menschen, deren Länder gerade im Meer versinken oder zeitnah versinken werden, aus der Tundra und Taiga die Menschen, deren Permafrostböden derzeit unter den Füßen zu Morast und Mückenbrut auftauen. Die Herren Kriegsminister,  von Wirtschaftslobbyisten an der Hand geführt, werden sich gegen all die „Eindringlinge“ wappnen, mit Drohnen und Atombomben bis an die Zähne bewaffnet, im verzweifelten Versuch, ihre letzten Pfründe zu sichern.

    Ob die neue Arche Noah wohl nur mit den Mächtigsten aus Waal Street, Pentagon, Nato, Salvini, Erdogan und Trump bestückt sein wird? Der Nachwelt würde ein scheußliches und verfälschtes Bild an Homo Sapiens überliefert werden. Möge auf der Arche Noah in großen Lettern ein Lied der Wahrheit stehen- für die Nachwelt.

    „Nach dieser Erde wäre da keine,
    die eines Menschen Wohnung wär.
    Darum Menschen achtet und trachtet,
    dass sie es bleibt.
    Wem da wäre sie ein Denkmal,
    wenn sie still die Sonn‘ umkreist.“

    Nach dieser Erde:
    https://youtu.be/AHuEHDdx4zw

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    Volker
    Antworten

    Wem da wäre sie ein Denkmal,
    wenn sie still die Sonn‘ umkreist.

    Kosmisch gesehen eine Art Kulturerbe, als Relikt einer Kugel, die sich kreiselnd weiter fortbewegt, um Sonne herum, und nicht wie angenommen, Sonne um Kugel herum, weshalb ich als Kind schon sang, Der Mond ist aufgegangen, ohne zu verstehen, warum Mond ausgerechnet um Erde kreiselt, oder Erde um Mond, was ja später wissenschaftlich erklärt wurde, das Mond dort aufgeht, wo Mondlandung gelang. also Mond quasie mit Füßen (be)getreten wurde, weil Kugelmenschen kosmische Ansprüche stellten, um später auf dem Mars kapitalistische Lebensbedingungen … ach quatsch … Sonne, Mond und Sterne sind ja auch nicht blöd, nur der Kugelmensch ist doof, krümmt sich zwischen Zeit und Raum und macht den Alptraum perfekt.

    🙂

     

    • Avatar
      Bettina
      Antworten
      Der Traum im Alptraum

      Auch wenn der Alptraum uns lähmen,
      uns all unserer Visionen rauben mag,
      die Lieder der Hoffnung bleiben,
      for ever. 

      Die Möwe Jonathan,
      als stiller Begleiter der Arche Noah,
      wird die Hoffnung in uns weitertragen. 🙂

      Die Hoffnung stirbt zuletzt.

      Jonathan Livingston Seagull-
      Dear father
      https://youtu.be/qDbToBxhZUo

       

       

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    erika leiska
    Antworten

    Afrikom Veranstaltung vom 26.Juli 2019 in Möhringen,

    finde es schade, dass sich nur 30 Leute vor Afrikom- Zentrale eingefunden haben. Bin überzeugt, es hätten viel mehr sein können, wenn die Termine mehr publiziert worden wären. Wäre gerne dabei gewesen, wurde aber erst durch ihren HDS-Artikel fündig.

    Wie kann ich an weitere Termine kommen?

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