„Der Krieg ist Wahnsinn“

 In FEATURED, Friedenspolitik, HdS-Klassiker, Konstantin Wecker

„Wozu sind Kriege da?“, ist ein Lied, das nicht von Konstantin Wecker stammt, sondern von seinem Kollegen Udo Lindenberg. Konstantin hat diese Frage jedoch glaubwürdig beantwortet: Kriege entstehen durch „geopolitische Pläne, Geldgier, Machthunger und die Interessen der Waffenindustrie.“ USA-hörige Politiker und eine Presse, die den eigentlichen Auftrag des politischen Journalismus verrät, spielen das böse Spiel mit. Es befehlen immer Herren und Damen von ihren weichen Sesseln aus; es bluten und sterben dumme, missbrauchte Soldaten. Die Wiedergeburt einer mächtigen Friedensbewegung ist überfällig.  Konstantin Wecker

„Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg, bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind, besonders die, die nicht hineingehen müssen“, sagte Erich Maria Remarque, Autor des Anti-Kriegs-Romans „Im Westen nichts Neues“. Das trifft den Punkt. Wer von denen, die heute dafür plädieren, Deutsche müssten ihre Verantwortung in der Welt vor allem tötend und sterbend stärker wahrnehmen, zieht denn schon persönlich in den Krieg? Wie zu allen Zeiten schickt man „unsere Jungs“ in die Schlacht. Über die „Notwendigkeit von Kriegen“ schwadronieren gesetzte Damen und Herren aus sicherem Abstand, das blutige Geschäft müssen dann andere verrichten.

Und wie zu allen Zeiten ist das erste Opfer im Krieg die Wahrheit. Im April 2014 teilte Jay Carney, Sprecher des Weißen Hauses, mit, es  gebe „erdrückende Beweise“ dafür,  dass Russland in der Ostukraine Unruhe stifte.  (Spiegel online) Erinnert die Wortwahl nicht fatal an jene „erdrückenden Beweise“, die George W. Bush den Vorwand zum Einmarsch in den Irak lieferten? Es ist erschreckend, wie lückenhaft das Gedächtnis der Menschheit ist, wenn es um Kriegslügen geht. Der Angriff auf Irak seit dem 20. März 2003 und die Besetzung durch die USA haben einer halben Million Iraker das Leben gekostet, sagt eine US-Studie. 500.000 IrakerInnen sind ermordet worden – aus humanitären Gründen, wie es hieß. Sie sollten ja von einer Diktatur befreit werden. Befreite Tote?

Wer es, wie ich, damals gewagt hatte, den Krieg und das Vorgehen der USA zu kritisieren, wurde als antiamerikanischer Verschwörungstheoretiker und als Saddam Hussein-Versteher verunglimpft. Heute weiß man, dass George W. Bush mehrere hundert PR-Agenturen beauftragt hatte, um pazifistischen „Weicheiern“ und anderen antimilitaristischen Zweiflern den Krieg schmackhaft zu machen. Heute wird das gleich „Spiel“ wieder gespielt. Und statt der Hussein- sind nun Putin-Versteher ins Visier der Bellizisten geraten. Als gäbe es nichts Schlimmeres als den Versuch, die andere Seite zu verstehen (was ja nicht mit Zustimmung zu all ihren Taten gleichzusetzen ist). Ich bin genauso wenig ein Putin-Freund, wie ich im Irakkrieg den Diktator Hussein unterstützt habe. Ich bin ein Freund des Friedens und Verfechter der Gewaltlosigkeit.

Glaubt denn wirklich noch irgendein aufgeklärter Mensch, dass wir um der Demokratie willen streiten und bomben? Hans-Peter Dürr, der leider unlängst verstorbene große Physiker, Umwelt- und Friedensaktivist, schrieb: „Man braucht kein Pazifist zu sein, um zu erkennen, dass Krieg in seiner heute üblichen hoch-mechanisierten over-kill-Form nicht mehr rational als Problemlöser fungieren kann, da durch ihn, in der Regel, vor allem Unschuldige, jetzt und auch künftig Lebende, getroffen werden und nicht die vermeintlichen oder gar eigentlichen Schurken. Mit Superkeulen, die großzügig und indifferent Lateralschäden in Kauf nehmen, lassen sich, ganz nüchtern betrachtet, Menschenrechte schlicht nicht erzwingen.“

Karl Kraus, der die Manipulation der Massen in den Zeiten des Ersten Weltkriegs durchschaute und wie kein anderer messerscharf analysierte, sagte: „Wie wird die Welt regiert und in den Krieg geführt? Diplomaten belügen Journalisten und glauben es, wenn sie’s lesen.“ Wir täten heute gut daran, uns auf Karl Kraus zu besinnen. „Als einer der Pioniere der Medienkritik hatte er erkannt, dass die Medien die Wirklichkeit nicht abbilden, sondern erzeugen, dass Meinungen und Stimmungen nicht einfach entstehen, sondern gemacht werden“, schreiben Matthias Bröckers und Paul Schreyer in ihrem lesenswerten Buch “Wir sind die Guten“.

In den Jahrzehnten, in denen ich mich bewusst mit Nachrichten und Zeitungen beschäftigen, habe ich niemals annähernd eine derartige Propagandaschlacht erlebt wie heute. Es ist erschreckend zu sehen, wie sich manche Leitmedien, obwohl sie mit zum Teil sehr klugen Kommentaren überhäuft werden, penetrant weigern, ihre Leser ernst zu nehmen. Noch ist allenthalben viel gesunder Menschenverstand, sind Mitgefühl und kluge Zurückhaltung in der Bevölkerung verbreitet. Aber durch den Dauerbeschuss mit Un- und Halbwahrheiten kann man den Menschen diese Eigenschaften auch nach und nach aberziehen. Wie macht man ein friedliebendes Volk kriegslüstern? Man hat dies u.a. zu Beginn des Ersten Weltkriegs gesehen: durch Propaganda, durch Erfindungen und Lügen, durch die Erschaffung eines Feindes. War es nicht immer schon so? Die Menschen wollen keinen Krieg, bis man dieses Wollen durch gezielte PR in die richtigen Bahnen lenkt.

Maßlos enttäuschend verhält sich in diesem Zusammenhang vor allem Ex-Bundespräsident Joachim Gauck, der den kriegsunwilligen Deutschen im Juni 2012 gar unterstellte, „glückssüchtig“ zu sein. War es diese unverhohlene Kriegsbereitschaft, die man an der bundespräsidialen Spitze unseres Staates mit seinem für manche Kreise so hinderlichen Grundgesetz haben wollte? Vielleicht waren es Sätze wie diese, die Gauck scheinbar plötzlich zum Konsenskandidaten aller neoliberal gesinnten Parteien machten: „Und in diesem Kampf für Menschenrechte oder für das Überleben unschuldiger Menschen ist es manchmal erforderlich, auch zu den Waffen zu greifen?“ Der Pastor, der Christ Gauck, wollte als „Widerstandskämpfer“ seinerzeit sicher auch alle Schwerter zu Pflugscharen machen. Aber anscheinend nur kommunistische. Mit kapitalistischen Schwertern lässt es sich trefflich kämpfen.

Nie im Leben hätte ich gedacht, dass wir einmal einem evangelischen Pfarrer einen Satz eines Papstes zur Besinnung vor Augen halten würden. „Der Krieg ist Wahnsinn“ rief Papst Franziskus während einer Messe an der italienischen Gedenkstätte für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs in Fogliano Redipuglia vor 100.000 Menschen aus. Mit einer vehementen Anklage gegen Waffenhändler und Kriegshetzer gedachte der Pontifex der Toten aller Kriege. Und er zog Parallelen zu jener Epoche, deren (trauriges) Jubiläum wir 2014 feierten. Wie 1914, entstünden auch heute Kriege durch geopolitische Pläne, Geldgier, Machthunger und die Interessen der Waffenindustrie. „Die Geschäftemacher des Krieges verdienen damit viel Geld und haben durch ein verdorbenes Herz das Weinen darüber verloren“, sagte Franziskus, der mir immer mehr aus dem Herzen spricht.

Während das Volk mit Brot und Spielen gefüttert wird  – wobei  es mit dem Brot speziell für die wachsende Schicht der Armen im Land hapert -,  dealt die Große Koalition fleißig weiter mit Waffen: für „lupenreine Demokratien“ wie Saudi Arabien, Algerien und Singapur. Mit diesen Waffen wird gemordet, das kann man sich schön reden wie man will. Sie werden in der jeweiligen Region weiterverkauft, ohne dass Deutschland auch nur irgendeine Form der Kontrolle darüber hätte. Vermutlich will man das aber auch gar nicht. Zu große Zurückhaltung beim Töten könnte Arbeitsplätze in der heimischen Rüstungsindustrie gefährden.

Eine neue „Kultur des Krieges“ ist am Entstehen, wie es Jakob Augstein in einem seiner hervorragenden Kommentare benannte. Eine Kultur des Krieges, in die sich auch die Grünen – einst die Partei Petra Kellys –, einreihen, etwa mit Cem Özdemirs infamer Bemerkung, Kriege könnten „nicht mit Yogamatten“ gewonnen werden.  In einer Zeit, in der es mehr bewaffnete Konflikte gibt als je zuvor, wird nun aus allen Ecken wieder auf den Pazifismus eingeprügelt. Anstatt sich ernsthaft Gedanken zu machen, wie der Friede vorbereitet werden kann, denkt man in bestdotierten Think Tanks darüber nach, wie man neue Märkte erschließen kann: mit Waffen, mit Gewalt und der immer gleichen Anmaßung, sich auf der Seite des Guten zu wähnen. Und ein armer, missbrauchter Gott wird wohl bis in alle Ewigkeit die Waffen segnen müssen – vorzugsweise für beide  Varianten des „Guten“. Wo bleibt da der Gott der Liebe, des Verzeihens und Erbarmens, wie er etwa von Jesus gelehrt wurde, der sich eher verletzen und töten ließ, als auch eine einzige Verletzung eines seiner Feinde zuzulassen? Vergessen, verjagt, ausgeklammert aus Gehirnen, die sich von der Logik des Krieges haben kolonialisieren lassen.

Uns wird weisgemacht, dass Frieden noch immer das Endziel westlicher Politik sei – selbstverständlich erst, nachdem mit Waffengewalt eine gerechte Ordnung in den Konfliktregionen geschaffen wurde. Was wäre aber, wenn eine andauernde Instabilität im Nahen Osten geradezu erwünscht wäre, um militärische Dauerpräsenz damit zu rechtfertigen? Was wäre, wenn es ohne die westliche Politik das augenblickliche Hauptproblem der stets gedemütigten Kurden, den „Islamischen Staat“ (IS), gar nicht gäbe? „Jahrelang haben die USA die Waffenlieferungen Saudi-Arabiens und anderer Golfstaaten an syrische Terroristen wohlwollend durchgewinkt“, schreibt Jürgen Todenhöfer, ehemaliger Bundestagsabgeordneter der CDU.

„Saudi-Arabien – Deutschlands angeblicher ‚Stabilitätsanker‘ – besitzt ja Waffen im Überfluss. Vor allem westlicher, auch deutscher Produktion. Aus einigen dieser von den Saudis ausgerüsteten Organisationen entstand ISIS, die sich später in ‚Islamischer Staat‘ (IS) umbenannte“. Was wäre, wenn wir einige der Waffen, die wir jetzt an die bedrängten Kurden liefern, schon bald in den Händen islamistischer Kämpfer sehen würden – etwa in  Mali, Zentralafrika oder Nigeria? Was wäre, wenn all dieser Wahnsinn wohlgelitten wäre, um immer wieder aus „humanitären Gründen“ eingreifen zu können, wieder Waffen verkaufen zu können und die Welt in Unruhe zu halten? Es wäre ehrlicher, zuzugeben, dass das kapitalistische System immer wieder Kriege braucht, um sich am Leben zu halten.

Was derzeit geschieht, macht mir Angst. Wenn die maßvollen und vernünftigen Kräfte es nicht schaffen, eine gewaltige internationale Friedensbewegung auf die Beine zu stellen, die ein eindeutiges „Mit uns nicht!“ skandiert, kann es passieren, dass Europa wieder in einem Krieg verbrannt wird. Ansätze zu einer solchen, wünschenswerten Friedensbewegung gibt es ja bereits. Die plädierte Ende 2014 gegen Waffenlieferungen in den Nordirak und stattdessen für eine „humanitäre Intervention, die ihren Namen wirklich verdient“. Diese solle die Bundesregierung „mit hohem finanziellem und personellem Einsatz bestreiten“, heißt es in einer Erklärung. Gefordert wird, „alle nach Berlin“ einzuberufen, „die ein solches Engagement großzügig und kompetent stemmen können: unter anderem die etablierten Hilfsorganisationen und die Gruppen der Zivilgesellschaft“. Auch ich plädiere für eine entschiedene Ausweitung der bisherigen Hilfe, etwa durch feste Flüchtlingscamps, stabile Lazarette inklusive medizinischer Versorgung, Unterstützung des Alltagslebens und anderes. „Flüchtende, die die Region verlassen wollen, sind zu unterstützen“, heißt es in der Erklärung. „Ihnen ist Asyl oder ein humanitäres Aufenthaltsrecht gemäß der Genfer Flüchtlingskonvention zu gewähren.“

Natürlich werden viele wieder behaupten, dies sei ungenügend – naiv ohnehin. Aber man muss eben einmal damit beginnen, den Frieden zu schaffen, auch wenn dies bisher versäumt wurde. Deutschland gibt pro Jahr über 30 Milliarden Euro für Militär aus, aber nur 29 Millionen für den Friedensdienst. Das sagt eigentlich alles aus. Eine friedliche Welt ist dem freien Markt und seinen Kriegsgewinnlern immer schon ein Dorn im Auge gewesen. Die Abgeordnete der Linken, Sevim Dagdelen schreibt: „Wir leben in einer Vorkriegszeit. Das spüren immer mehr Menschen in diesem Land. Unsere Aufgabe ist es, die Lügen, die die neuen Kriege mitvorbereiten, zu entlarven. Damit die Mehrheit der Bevölkerung, die Krieg als Mittel der Politik ablehnt, die keine Auslandseinsätze und Rüstungsexporte will, endlich zu ihrem Recht kommt.“

Ungehorsam ist nun gefragt. Wir sollten Schulen des Ungehorsams gründen, um ein Gegengewicht gegen die die Seele deformierenden Gehorsamsschulen des Militärs zu schaffen. Zuallererst müssen wir uns gegen die Nebelkerzen wehren, mit denen wir täglich beschossen werden. Aber, wenn sich der Nebel endlich gelichtet hat, sind wir dann auch bereit, aufzustehen?  Was wäre, wenn der Friede kein Wunder bräuchte, sondern eine Revolution?

Anzeige von 13 kommentaren
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    Volker
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    (…) es bluten und sterben dumme, missbrauchte Soldaten.

    Gemessen an der grausamen Anzahl getöter, ermordeter Zivilisten wohl eher ein geringer Teil, wobei ich anmerken darf, das niemand dazu gezwungen wird, für menschenverachtende Idioten den Kopf hinzuhalten. Sie töten freiwillig und wissen was sie tun!

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    heike
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    Das klingt alles sehr schön. Hier in Sachsen wird es sehr bald eine Nazi-Regierung geben, die jetzt schon ihre Vasallen heranzüchtet. Nur wer sich einfügt und beugt, hat eine Chance. Gegener werden Schritt für Schritt ausgeschaltet – auf eine Art und Weise, die sehr schlecht nachzuweisen ist  – und gerade deshalb sehr effektiv.

    Ich hasse es. Das Menschen sich so etwas mal antun werden, hätte ich nicht gedacht. Es ist wirlich ausgesprochen grausam. Die, die dazugehören, haben diese Empfindung natürlich nicht. Im Gegenteil, die fühlen sich wahrscheinlich so gut, wie schon lange nicht mehr.

    Vielleicht sterbe ich bald.

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    heike
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    Ich bin einfach kein Nazi – und diese Nazi-Partei und ihre Methoden ist mir zuwider.
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    heike
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    Die Stasi war im übrigen nichts dagegen…
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    Ruth
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    Ich empfehle noch eine kleine Schrift oder ein Pamphlet von Stephane Essel – „Empört Euch“!

    Konstantins/Kässmans Thesen werden hier erschreckend, durch die Erfahrungen eines 93 Jahre alten Mannes, untermauert! Was der Finanzkapitalismus mit der Gesellschaft macht, wer Nutzen aus Gleichgültigkeit zieht, Propaganda in den sozialen Medien die Menschen verunsichert, beeinflusst und eine Kriegsbereitschaft in die Gehirne pflanzt.

    Es ist eine Schande!

    „Frieden schaffen, ohne Waffen“! Eine Utopie? Ich glaube, nein! Wir müssen aufstehen, uns aus den Sesseln bequemen, laut werden, unsere Kinder und Enkel unterstützen, wenn sie für Klima, gegen Krieg, für Geflüchtete, gegen Armut, für Gleichberechtigung, gegen Missbrauch, für Menschenrechte – J E D E N einzelnen Tag – sich wehren und nicht mehr stillhalten!

    Boss, der Bosse –  Schröder : „Fordern und…. ?;  er wollte das gemeine Volk fordern; kehren wir es um!

    Wir  haben nicht mehr viel Zeit!

     

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    Manfred
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    Katar – 1673,0 Mio Euro:

    Leopard-2-Kampfpanzer, Krauss-Maffei Wegmann

    Panzerhaubitzen, Rheinmetall

     

    Ägypten – 1126,6 Mio Euro:

    U-Boote, Thyssenkrupp Marine Systems

    Torpedos, Atlas Elektronik (heute TKMS)

    Lenkflugkörper, Diehl Defense

     

    Saudi-Arabien – 1054,2 Mio Euro:

    Patrouillenboote, Lürssen Werft

    Zivile Hubschrauber mit militärischen Einbauten, MBDA (Airbus)

     

    Vereinigte Arabische Emirate – 490,6 Mio Euro:

    Vollautomatische Gewehre, Heckler & Koch

    Komponenten für Gefechtsübungszentrum, Rheinmetall

    Patronen für Granatwaffen, Rheinmetall

    Zünder für Infanteriemunition und -patronen, Junghans Microtec

    …..

    Die Bänker und die Rüstungsindustrie werden wohl kaum gegen die Kriege auf die Strasse gehen. Mit Frieden kann man keine Geschäfte machen.

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    Piranha
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    1,82 Billionen – Militärausgaben 2018

    davon

    649 USA

    250 China

    67,6 Saudi-Arabien

    66,5 Indien

    63,8 Frankreich

    61,4 Russland

    50 England

    49,5 BRD

    Artikel 26 GG

    (2) 1Zur Kriegsführung bestimmte Waffen dürfen nur mit Genehmigung der Bundesregierung hergestellt, befördert und in Verkehr gebracht werden. 2Das Nähere regelt ein Bundesgesetz.

     

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    Peter Boettel
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    zu Art. 26 heißt es in Wirklichkeit statt des zitierten letzten Satzes:

    Das Nähere bestimmt der Präsident der Vereinigten Staaten von Nordamerika.

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      Piranha
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      Ja, also aktuell ein Betrüger, Lügner und Hochstapler.

      Am Montag traf ich jemand, der ein paar Jahre in den USA in Texas verbracht hat. Er sagt, die meisten Amis sind dumm und einige glauben ernsthaft, der 2. Weltkrieg sei noch nicht vorbei.

      Leichte Beute für Rattenfänger.

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    heike
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    Die Welt ist voller Kriege – zum einem die Kriege, die mit Waffen geführt werden, zum anderen die Kriege der ganz normalen Menschen untereinander. Da wird Krieg geführt, weil einem die Weltanschauung des anderen nicht passt, weil man alle nur auf „sein beschränktes Weltbild“ ausrichten will…

    Wenn die Menschen mal ein bisschen netter miteinander sein könnten un dem anderem seinen Raum, seine Ansichten, Erfahrungen und Gedanken zugestehen könnten, dann wäre schon viel gewonnen. Aber immer wieder werden Andersdenkende unter Druck gesetzt, um sie entweder gänzlich auszuschließen oder aber vereinnahmen zu können. Das ist das Übel der Welt. Und warum tun Menschen so etwas? Selbstsucht, Kleingeist, Dummheit (die sich schlau und gerissen fühlt).

    Es ist einfach nur traurig – und für die Betroffenen schmerzhaft.

    Es gibt auch oft kein bedingungsloses Zuhören mehr. Man hört zu, um dann besser manipulieren zuu können. Die Menschen machen schlechte Erfahrungen und verschließen sich immer mehr.

    Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören zu den häufigsten Todesursachen in der westlichen Ziovilisation. Weil das Herz der Menschen nicht beachtet wird oder aber unter Druck gesetzt. Ständig verletzen sich Menschen gegenseitig, um die Rangordnung festzulegen. Ich finde das so etwas von unwürdig. Ein anderes Wort gibt es dafür nicht.

    Das hat nichts mit Menschsein zu tun.

    Zudem ist versteckter Sadismus häufiger als ich zuvor angenommen habe. Schade, dass Menschen so sind. Und ich wüsste gern, wie dazu werden. Wahrscheinlich dadurch, dass sie beigebracht bekommen: wenn du den anderen verletzt, dann hast du einen Vorteil davon. Und viele, die in diese Bedrängnis gebracht werden, beugen sich. Ich hasse Nahzis – denn das sind Methoden, die die Nazis perfektionieren.

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    Mome
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    Wie eine Bombe schlug

    das Wort am Herzensgrund ein

    und wurde entschärft

     

    mm

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    heike
    Antworten
    Worte können berühren oder verletzen. Und Herzen können Worten standhalten, vielleicht auch wieder und wieder verzeihen oder an ihnen zerbrechen.

    Steter Tropfen höhlt den Stein und kein Herz ist so stark, ständige Verletzungen auf Dauer zu verkraften.

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    "Es war einmal
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    …vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis“

    .

    So ist die Elite…:

    .

    „WAS IHRER INTELLIGENZ AN WEISHEIT FEHLT, MACHT SIE MIT IHRER DUMMHEIT WIEDER WETT“

    .

    Da lieb ich mir doch die Dummen für die Zukunft, welche die Weisheit des Einfachen frönen.

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