«Die Schwester meines Glücks»

 in Buchtipp, FEATURED, Roland Rottenfußer

Roland Rottenfußer erzählt in diesem Ausschnitt aus der neu erschienenen Wecker Biografie „Das ganze schrecklich-schöne Leben“, wie er Konstantin erstmals begegnete. Außerdem widmet sich der Text einem Thema, von dem viele gar nicht gedacht hätten, dass es mit dem lebensfrohen Künstler etwas zu tun haben könnte: der Depression. Die berührte Konstantin Wecker durchaus von Zeit zu Zeit, denn „um alles zu erfahren, beschloss ich vor der Hölle nicht zu fliehen.“ (Roland Rottenfußer)

 

Es war Ende Januar 2002, als ich Konstantin Wecker zum ersten Mal persönlich traf. Obwohl sein Drogenprozess glimpflich geendet hatte, machte ich mir auf dem Weg zu seinem Privathaus in München, Schwabing, ernsthafte Sorgen um meinen langjährigen Lieblingsstar. Der Grund war  die dunkle Färbung seiner neue CD „Vaterland“, die vier Monate zuvor erschienen war und die ich – nach langer Textabstinenz des Künstlers – wie ein Verhungernder aufgesogen hatte. „Mich lässt schon seit geraumer Zeit die Freude nicht mehr los“ – solch enthusiastische Zeilen waren für den „frühen“ Wecker lange typisch gewesen. Nichts davon auf der neuen Aufnahme. Sie begann mit dem absoluten Anti-Opener „Novemberlied“

Melancholie. November eben.
Die Sonnenstunden werden knapp.
Grad übte man sich noch im Schweben
Nun stürzt man mit den Blättern ab.

Das schleppte sich recht zäh und wenig lustdurchpulst dahin. Das zentrale Lied der Sammlung aber war „Alles das und mehr“. Das Lied war geradezu bekennend depressiv und  entwickelte eine umfassende Philosophie der Schattenarbeit.

Sie wagt zu weinen mittendrin,
ein Stachel scheinbar ohne Sinn,
schreibt ohne Rücksicht auf Gewinn die tiefen Lieder,

zwar meistens wird sie überdeckt,
hinter Betriebsamkeit versteckt,
doch aus der Tünche taucht sie immer wieder.

Wohin du fliehst, sie beißt und nagt,
gibt keinen Frieden, hinterfragt,
die Professoren nennen’s Depressionen.

Dann hast du Angst allein zu sein
und sperrst dich in Gemeinschaft ein
und würdest lieber in dir selber wohnen.

Du spürst, sie will, dass man sich stellt,
vor allem dem, was nicht gefällt,
und du erkennst bald, deine Seele ist nur Leergut.

Wohin du flüchtest – du verbrennst,
wenn du sie nicht beim Namen nennst,
die Schwester deines Glücks – die Schwermut.

Die durchbrechende Schwermut als Bankrotterklärung vergeblicher Verdrängungsversuche – es braucht keinen übermäßigen Spürsinn, um darin ein Bekenntnis des Menschen Wecker zu erkennen. Er selbst war es gewesen, der versucht hatte seinen Schatten durch Aufputschmittel und Betriebsamkeit in Schach zu halten. Seine szenebekannte auftrumpfende Geselligkeit, sie war auch ein Ausweichen vor den Dämonen des Auf-sich-zurückgeworfen-Seins. „Jetzt nur nicht allein sein. Da muss doch noch etwas Wein sein.“  Wer genau hinhört, findet „Alles das und mehr“ schon in älteren Aufnahmen des Sängers, etwa in „Manche Nächte“ aus dem Jahr 1982. Wo war die Freude hingegangen? Sie kam auf der neuen CD eigentlich nur noch in ironisierter Form vor – in jenem gesellschaftskritischen Spottlied über Schenkelklopfer-Frohsinn:  „Es geht uns gut“.

Es geht uns gut. Wie laut wirs auch trompeten,
Es bleibt eine fragile Melodie.
Wir schleppen uns nachtaus durch grelle Feten
und ketten uns zu Haus in Lethargie.

Und bald ersticken wir an unsrem Schatten,
an dem, was man nie zugelassen hat.
Das ist nun mal das Los der Immersatten –
die Seele hungert, nur der Wanst wird satt.

Deutlich wie selten zuvor zeigte sich hier:  Was Wecker an den Gräueln des Mainstream kritisiert, trägt er als Potenzial auch in sich. Das gilt für die maßlose Gier des „Habenwollens“ wie für den Feten-Fetischismus der Kulturschickeria. Das Besondere am Fall Wecker ist, dass er sich dergleichen mit großem persönlichen Mut bewusst machte und es, sich entblößend, öffentlich verlautbaren ließ. Oft geschah dies erst nachträglich mit einigen Jahren Verspätung, oft aber auch schon während akuter Phasen der „Verblendung“, als Erkenntnisdurchbrüche im geschützten, heiligen Raum der Textschöpfung. Denn „meine Lieder waren immer klüger als ich“. Konstantin war als Gesinnungsjüngling und ewiger Stenz in den Tunnel seines schweren Drogenentzugs eingetreten – er war nur wenige Wochen später  als älterer Herr, angeschlagen und bröckelnd, wieder daraus aufgetaucht. Diesen Schock der plötzlichen ungeschminkten Wahrheit über sich selbst, aller Möglichkeiten der Betäubung,  Verdrängung und Ausweichgeselligkeit beraubt, merkt man der Aufnahme „Vaterland“ deutlich an.

Ich habe mich gerade dem schwermütigen, nachdenklichen Wecker ja immer verwandt gefühlt, ahnte ihn hinter dem freudestrotzenden Götterliebling der frühen Aufnahmen. Wie anders wäre es zu erklären gewesen, dass ich mich mit meinem Wesen  – obwohl weit weniger als er mit vibrierender Vitalität begabt – immer gut bei ihm aufgehoben gefühlt hatte. „Es sind nicht immer die Lauten stark, nur weil sie lautstark sind“ – klar, das waren Streicheleinheiten für introvertierte Hörer, obwohl dies im Umkehrschluss nicht bedeutete, dass jeder Leise automatisch stark ist. Es ist an sich nichts Ungewöhnliches, dass ganz konträre Charaktere Wecker verehren. Ich kenne keinen Wecker-Fan, der ist wie er. „So wie ich ist eigentlich überhaupt keiner“, sagte Konstantin einmal. Häufiger findet sich im Zuschauersaal der Gegentyp, Menschen, die hoffen, dass Wecker etwas bei ihnen Fehlendes kompensiert. „Dabei träumst auch du vom verkommenen Leben“ – wir Fans begeisterten uns für solche Sätze, nicht um dem Meister ins lockende Dunkel zu folgen, sondern in der Hoffnung, sein stellvertretendes Ausagieren könne es uns ersparen, selbst Verkommenes zu wagen.

Ich hatte lange gezögert, mich Konstantin unter einem Vorwand zu nähern, denn jegliches Star-Stalking erschien mir peinlich. Ich trat auch nicht dem damals noch bestehenden „Freundeskreis der Wecker-Kunst“ bei – in der Hoffnung,  im Pulk der Anbeter einen Seitenblick des Meisters oder einen kurzen Wortwechsel zu erhaschen. Wenn ich einen solchen Menschen einmal kennen lernen wollte, so dachte ich, müsste ich ihm auch etwas zu geben haben. Als ich 2001 Redakteur der spirituellen Zeitschrift „connection“ geworden war, fand ich, es sei so weit. Ich konnte Konstantin einen Veröffentlichungsplatz für ein Exklusiv-Interview bieten. Tatsächlich fand sich, nachdem ich bei Weckers Management angefragt hatte, dann eines Tages in meinem Postfach zwischen Hans Huber und Lieschen Müller – hervorleuchtend – der Name Konstantin Wecker. Ein nicht geringer Schock, obwohl ich Derartiges ja heraufbeschworen hatte.

Nervös ging ich zum Interview, aber auch irgendwie getrost. Der unbekannte, charismatische Mann war jemand, den ich schon ziemlich gut kannte – was nahe liegender Weise nicht auf Gegenseitigkeit beruhte. Eine Enttäuschung hätte allenfalls gedroht, wenn zwischen dem öffentlich erkennbaren und dem privaten „echten“ Wecker eine unüberwindliche Lücke geklafft hätte. Dies war natürlich nicht der Fall, der Künstler ist tatsächlich „so“. Am Biertisch in einem nahen Schwabinger Lokal traf mich Weckers typischer Blick, von unten herauf, wissend, forschend und ein wenig schelmisch. Es hatte etwas ungemein Beruhigendes, schien dieser Blick doch zu sagen: „Ich durchschaue dich, aber es ist ok. Ich habe wahrlich schon in ganz andere Abgründe geblickt als in Deine.“

So ging ich dann rasch in die Vollen und stellte vorbereitete Fragen, die mir damals kühn erschienen, etwa jene nach der depressiven Grundstimmung der neuen CD „Vaterland“. Wecker antwortete „Ich wehre mich ein bisschen dagegen, dass Lieder wie das ‚Novemberlied‘ depressiv sind. Ich bin der Meinung, dass Schwermut erkennen und akzeptieren das beste Mittel gegen Depression ist. In dem Moment, wo ich die Schwermut nicht mehr als die ‚Schwester meines Glücks‘  betrachte, weil ich sie dauernd verdränge, führt das zur Depression. Ich hab sie in meinem Leben viel zu oft verdrängt und dann versucht, die Depression mit irgendwelchen Doping-Mitteln wegzudrücken. Ich hätte vielleicht ein paar von diesen Liedern schon ein bisschen früher schreiben müssen. Wenn man sich über so viele Jahre mit chemischen Mitteln Glücksgefühle herbeiholt, dann dauert es eine sehr lange Zeit, um so eine ganz selbstverständliche Freude wieder zu entdecken.“

Was ich damals noch nicht wusste war, dass man es bei Konstantin Wecker niemals schaffte, eine Liste vorbereiteter Fragen abzuarbeiten. Das Gespräch entglitt mir zunehmend, dafür entströmten dem reichen Füllhorn des Weckerschen Geistes  viele faszinierende Aussagen, nach denen ich gar nicht gefragt hatte. Nach einer halben Stunde wusste ich, dass ich – fast ohne Eigenleistung – ein überaus gelungenes Interview im Kasten hatte. Ich entspannte mich und ließ mehr und mehr weckerkundliches Fachwissen durchblicken. Ich hatte ja anfangs versucht, überlegene journalistische Distanz zu simulieren. Es war natürlich nicht schwer für Konstantin, den verkappten Fan zu erahnen. Das Interview verlängert sich zum hoch willkommenen Privatgespräch, und auch die Strichliste auf unseren Bierfilzeln wurde länger. Es wurde ein langer Abend. Bei einem zweiten Treffen, einige Monate später, bezeichnete mich Konstantin gegenüber dem italienischen Kellner wie nebenbei als „un amico“. Mein Ego, das ich Teil der „spirituellen Szene“ ja eigentlich gar nicht hätte haben dürfen, schwoll beträchtlich. Das war’s gewesen. Ich kannte nun Konstantin Wecker persönlich.

Bis heute beschäftigt mich die Frage nach dem „ganz anderen Wecker“. Einem, den die Freude losgelassen hat und der, statt unter Reben mit Toskanablick zu schwelgen, leergebrannt auf die Gitterstäbe seiner inneren Gefängnisse starrt. Wann immer wir eine typische Eigenschaft Konstantin Weckers beschreiben, tun wir gut daran, zu erwägen, ob nicht auch das genaue Gegenteil auf ihn zutrifft. Die Wirkungsweise des Schattens ist keine neue psychologische Erkenntnis, in ihm scheint sie aber einen besonders drastischen Ausdruck gefunden zu haben. „Alles geben Götter, die unendlichen, Ihren Lieblingen ganz. Alle Freuden, die unendlichen, alle Schmerzen, die unendlichen, ganz.“ Eine Bipolarität, bei der das Pendel  nach beiden Seiten stärker in die Extrem ausschlägt. Die Schwermut nun, die „Schwester des Glücks“, bekam Konstantin besonders zu spüren, als sich die Glücksmomente als nicht mehr zu erzwingen, nicht mehr herbeikoksbar, erwiesen hatten.  Nachdem sich ihm das Echte verschlossen hatte, versagten auch die Surrogate. Diese hätten ihn wohl umgebracht, hätte ihm nicht ein grausam-glückliches Schicksal in Gestalt des gewichtigen Staatsanwalts Fuchs die Base-Pfeife gewaltsam aus dem Mund gerissen.

Depression, das muss man wissen, ist nicht zutreffend als ein Gefühl der Traurigkeit zu beschreiben; vielmehr als das Fehlen jeglichen Gefühls. Eine schwarze Leerheit, die nicht dein Freund ist – wie in gelungener buddhistischer Meditation –, sondern dein Feind, weil sie alles verschlingt, selbst die Fähigkeit noch an die Möglichkeit von Glück zu glauben. Viel später, 2012, sollte Konstantin Wecker in der Toskana eine noch schlimmere Depression erleben:  „In dem Moment, als ich aus dem Auto stieg, hatte ich das Gefühl, in ein tiefes schwarzes Loch zu fallen. Ich war nicht nur traurig, sondern fühlte mich von allen verlassen, was mir bisher in meinem Leben geschenkt worden war.“ Diese Episode konnte übrigens beendet werden, indem Konstantin wieder mit dem Rauchen anfing – sicherlich keine edle Methode, aber eine, die funktionierte.

Depression ist zutreffender als Kälte denn als Trauer zu beschreiben. Und der inwendig warme Wecker, mit dem so herzlichen,  gelösten Lachen, der alle umarmende, begeisterte und begeisternde Vollblutmensch – er war häufig von Anwandlungen der Kälte bedroht.  Es ist noch schwerer, Kälte zuzugeben als Traurigkeit. Denn erstere steht zwar in der vereisenden Berufswelt hoch im Kurs, keinesfalls ist sie aber etwas, dem ein Künstler und Romantiker in sich Raum geben möchte. Eines von Weckers Lieblingsmärchen ist „Das kalte Herz“ von Wilhelm Hauff. Darin verkauft der arme Köhler Peter sein Herz dem dämonischen Holländermichel und lässt sich stattdessen einen Stein einpflanzen.  Der Vorteil dieses Tauschhandels: Peter ist fortan von Skrupeln und den Leiden der Gefühligkeit befreit. Konstantin hatte sich schon in sehr jungen Jahren mit der Idee getragen, aus dem Stoff eine Oper zu machen. Diesen Plan ließ er bald fallen.

In seinem Lied „Der Schutzengel“ (1981) zitierte er jedoch fast wörtlich aus dem Märchen: „I lach mir jedsmal mehr a stoanas Herz. Wenns aus is, sogt ma, werdn die Herzen gwogn. Fliagt dann des mei na himmelwärts?“ Das Lied thematisierte erstmals einen schweren Drogenabsturz, der den Erzähler an den Rand eines  gesundheitlichen Kollapses gebracht hatte. Nicht Bilder der Wärme und Euphorie dominieren jedoch die Beschreibung der Drogensucht, sondern solche der Kälte. Der „Teufel“, der den Süchtigen versucht, ist – wie in Thomas Manns „Doktor Faustus“ – ein Dämon der Kälte. „I bin wia eigschneit. I müaßt mi selber auftaun. Irgendwie.“  Dabei ist zu bedenken, dass Wecker immer auch die kapitalistische Technokratie mit Wintermetaphorik beschrieben hat: „Die Herren pokern, ihre Welt schneit unsere Herzen langsam ein.“ Aber ebenso kontinuierlich sehnte er sich nach Wärme: „Es kann nicht gut sein, wenn man friert.“

Die Gefährdung durch „Auskühlen“ kommt also gleichermaßen von außen und von innen.  Für Wecker gingen diese Phasen einher mit einer stark heruntergedimmten Erlebnisfähigkeit, die sich unangenehm anfühlte und nach neuen künstlichen Stimulationen rief. Sie waren außerdem verbunden mit privaten Begegnungen, in denen sich der Künstler selbst als hart, dominant und wenig mitfühlend mit anderen Menschen erlebte. Es waren hässliche „Szenen“ gewesen, die er im Entzug teilweise wieder erlebte – verbunden mit heftigen Reuegefühlen. Der „Krankheitsgewinn“ bei einem solchen Erkaltens liegt auf der Hand, bei Peter, der Märchenfigur, wie auch bei Konstantin: Die Seele, die nicht ständig die Kraft für „die Freuden, die unendlichen, die Leiden die unendlichen“ aufbringen kann, wird dadurch ein Stück weit unverwundbar. Das Bekenntnis aus deinem Lied „Ich möchte weiterhin verwundbar sein“ (1982) darf man daher auch nicht als Bekräftigung eines sicheren Seelenbesitzes verstehen; vielmehr als den Hinweis auf ein immer wieder gegen Widerstände zu erringendes Persönlichkeitsideal. In der Sendung „Lebenslinien“ des Bayerischen Rundfunks, die Anfang 2016 ausgestrahlt wurde, gestand Konstantin Wecker etwas, das vielleicht verstörender wirkt als seine vielen Bekenntnisse zu überschießender Unsolidität: „Durch Drogen wird man kälter. Das ist teilweise ganz nützlich, denn man fühlt sich davon befreit, immer auf andere Rücksicht nehmen zu müssen.“

Wer Konstantin Wecker heute erlebt, weiß, dass das Feuer das Eis bei weitem überwiegt: Man denke an die Wärme „schmelzender“ romantischer Melodik, die Herzlichkeit im privaten Umgang wie auch das revolutionäre Feuer, der Zorn gegen das Unrecht. Heute ist Kälte – verweigerte Empathie – der Hauptvorwurf des politischen Denkers Wecker gegen Rechte – mehr noch als deren offensichtlicher Mangel an Verstand. „Dann denkt mit dem Herzen“  lautet seine Botschaft 2016 in einem Büchlein zur Flüchtlingsthematik. Das setzt voraus, dass man sein Herz noch im Leib hat und nicht beim Holländermichel in der Glasvitrine. Bei diesem unsympathischen Gesellen finden sich wohl nicht nur die Herzen der Nazis aufbewahrt, sondern auch einige von verirrten Linken, die sich allzu viel auf ihr Intellekt und zu wenig auf unmittelbare Menschlichkeit zugutehalten. Dass die Weckersche Warmherzigkeit auch für ihn nicht immer selbstverständlich gewesen ist, macht sie nicht weniger wertvoll.

Buchtipp: Konstantin Wecker, Günter Bauch, Roland Rottenfußer: Das ganze schrecklich schöne Leben. Die Biografie, Gütersloher Verlagshaus, 480 Seiten, € 24,99

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