Die Welt brennt, bitte helft uns löschen!

 in DER BESONDERE HINWEIS

Konstantin Wecker, München 2019

Konstantin Wecker bittet um Spenden für die weitere Finanzierung unseres Magazins „Hinter den Schlagzeilen“. Er weist auf die Bedeutung alternativer Medien in Zeiten haarsträubender „Alternativlosigkeiten“ hin und macht auf die Burnout-Gefahr bei den Mitarbeitern aufmerksam. „Der Himmel über Deutschland und der Welt kann politisch nur aufklaren, wenn es auch weiter aufklärende Medien gibt.“  Konstantin Wecker

Liebe Freundinnen und Freunde,

die Welt brennt, und diejenigen, die das Problem erkannt haben, kommen mit dem Löschen nicht mehr hinterher. Wöchentlich, fast täglich, stoße ich auf Nachrichten, gegen die eigentlich ein Aufschrei angebracht wäre. Da will Annegret Kramp-Karrenbauer das militärische Engagement Deutschlands in der Welt erhöhen. Ein Höcke oder Meuthen dürfen öffentlich-rechtlich ein Klima der Fremdenfeindlichkeit schüren. Während dessen wird der ehrenwerten Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes die Gemeinnützigkeit entzogen. Unsere liebe Erde wird geschändet und verbrannt – durch die Achtlosigkeit vieler, aber hauptsächlich doch durch die Unersättlichkeit der Wenigen, denen es egal ist, wer unter ihnen an der Regierung ist.

Gegen all das müsste man andauernd anschreiben, anschreien, ansingen. Und wer mich kennt, der weiß, dass ich trotz nicht mehr ganz so juvenilen Alters mein Möglichstes tue. Aber es fehlt mir oft die Zeit, um das Notwendige auch noch journalistisch-essayistisch aufzubereiten. Und ein passender Text zu jeder aktuellen Fehlleistung der Herrn Trump, Lindner oder Merz fällt mir denn doch nicht immer ein. Dazu sind das einfach zu viele.

Und auch dafür ist das vom mir und meiner Frau Annik vor inzwischen 15 Jahren gegründete Webmagazin www.hinter-den-schlagzeilen da. Die Redakteure Roland Rottenfußer, Holdger Platta, Alexander Kinsky, Michael Backmund und Siljarosa Schletterer kommentieren mit vielen Gastautorinnen und Autoren tagtäglich die aktuellen Ereignisse und beleuchten auch die tiefer liegenden Zeitgeist-Strömungen „hinter den Schlagzeilen“. Sie versuchen auch zu den Herzen der Menschen zu sprechen: durch Lieder, Gedichte und Bilder und in einer Sprache, die vielleicht manchmal zu persönlich ist, um in einer Journalistenschule als korrekt durchzugehen. Dabei decken sie immer ein breites Themenspektrum – Politik, Kultur, Ökologie, Spiritualität, Psychologie – ab. Weil die tiefgreifende „Krankheit“, die unsere Welt erfasst hat, eben alle Schichten des Menschlichen, innen wie außen, betrifft – ebenso wie die Heilung mehrdimensional erfolgen muss.

Ihr werdet auf unserer Seite „Hinter den Schlagzeilen“ keine Werbung finden – gelegentliches Product Placement meiner CDs und Bücher wie auch der Erzeugnisse von Kollegen ausgenommen, die man uns vergeben möge. Ihr werdet auch keine Aufforderungen finden, Euch der Verwendung von „Cookies“ zu unterwerfen. Alles ist frei zugänglich, was speziell auch für die materiell schlechter Gestellten unter Euch wichtig ist.

Das jahrelange Fortbestehen von HdS bei gleichbleibender oder noch wachsender Qualität hat jedoch bei allen Beteiligten seine Spuren hinterlassen. Chronisch unterbezahlt und mit den Jahren etwas ausgenüchtert, droht uns der bei sensiblen Menschen leider nicht seltene Idealisten-Burnout. Dass es HdS unter solchen Umständen „ewig“ geben wird, ist eben keine bloße Selbstverständlichkeit. Ich selbst habe dieses Hobby als Großsponsor über die ganze Laufzeit als Zuschussbetrieb geführt. HdS ist mir im wahrsten Sinne des Wortes teuer. Dennoch: „Hinter den Schlagzeilen“ soll, ja es muss weiterleben. Zu brisant sind die Probleme, als dass eine weitere kluge und menschliche Stimme verstummen dürfte.

Darum meine dringende Bitte an Euch: Spendet für Hinter den Schlagzeilen, am besten auch in Form eines Monatsabos. Bleibt mit Euren Spenden beharrlich, wie wir es mit der Bereitstellung dieser großartigen Plattform sind. Im Endeffekt helft Ihr damit auch Euch selber. Eine Verbesserung der Qualität ist am ehesten möglich, wenn sich auch die finanzielle Ausstattung verbessert, wenn die Beteiligten wenigstens teilweise von dem Druck befreit werden, anderswo andauernd Geld für ihren Lebensunterhalt „heranzuschaffen“.

Denn der Himmel über Deutschland und der Welt kann politisch nur aufklaren, wenn es auch weiter aufklärende Medien gibt.

Herzlich Euer Konstantin Wecker

Spendenmöglichkeit mit allen Kontodaten: rechts unter dem gelben Button „Spenden“:

Oder hier:

https://hinter-den-schlagzeilen.de/ueber-uns/spendenseite

Showing 14 comments
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    heike
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    Ich habe vor etwa vier Jahren zu dieser Seite gefunden und habe hier viele Informationen zu unserem derzeitigen Weltgeschehen und zu historischen Hintergründen erhalten, die meine Sicht auf „die Dinge“ sehr bereichert haben. Dafür möchte ich den Redakteuren, den AutorInnen, DichterInnen, KommentatorInnen und allen anderen herzlich danken. HdS war und ist eine große Bereicherung für mein intellektuelles Leben. Um bei der Wahrheit zu bleiben: zur Zeit ist es mir nicht möglich, anderen eine finanzielle Unterstützung zu gewähren.

    Ich danke Euch für die gemeinsame Zeit hier auf diesen Seiten und wünsche euch alles Gute.

    Viele liebe Grüße an Bettina von dieser Stelle aus – vielleicht klappt es mit der Eiffel ja im nächsten Jahr, ich würde mich freuen.

     

     

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    Bettina
    Antworten
    Liebes HdS-Team, liebe LeserInnen,
    .
    ich schließe mich dem Dank von Heike an. Wie viel habe ich auf diesen Seiten  bereits gelesen, erfahren, gelitten und innere Jubel Sprünge gemacht, wie sehr haben mich diese Seiten im Laufe der Zeit doch geformt und geschliffen. Die Spuren sind sichtbar- im Inneren. 🙂
    .
    Was wären diese Seiten ohne ihre Vielfalt? Ein jeder findet sich hier wieder, der eine mehr in den politischen Themen, der andere mehr im Themenbereich der Spiritualität und der Poesie.
    Was wären diese Seiten, ohne die vielen guten, zum Nachdenken anregenden Artikel, Texte, Lieder und Gedichte, die uns bewegen, die uns Mut machen, unseren Weg weiter zu gehen oder dazu anstupsen, endlich vom Schreibtisch aufzustehen und selbst tätig zu werden?
    Was wären diese Seiten ohne das hier verankerte, sich seit Jahren bewährende  Projekt für die Menschlichkeit unter Menschen, die IHW GriechInnenhilfe?

    Es gibt sehr viele Dinge auf „Hinter den Schlagzeilen“, die uns LeserInnen Stückchenweise zusammenwachsen lassen, auch wenn wir uns größtenteils persönlich nicht kennen, uns „nur“ schreibend begegnet sind. Für mich ist der HdS im Laufe der Jahre ein Stück Heimat geworden, und so werde auch ich mich, nach einem Kassensturz im Neuen Jahr, (liebes HdS-Team, ihr müsst euch also noch ein wenig gedulden… 🙂 an der regelmäßigen finanziellen Unterstützung des HdS beteiligen. ich möchte, dass dieses kleine Odem an mir lieb gewonnener, politisch-spiritueller-poetischer Heimat erhalten bleibt.
    .
    Was wäre ein Kommentar meinerseits, ohne ein Lied? Wie eine Suppe ohne Salz. Also möchte ich euch an dieser Stelle ein wunderschönes Lied, passend zu Weihnachten vorstellen, gesungen von der unvergesslichen Mercedes Sosa.
    .
    Ich wünsche euch und Ihnen allen ein frohes Weihnachtsfest und besinnliche Festtage. Liebe Heike, und jaaaaaa, wir sehen uns im nächsten Jahr, gemeinsam die Eifel erkundend. Ich freue mich schon darauf. 🙂
    .
    Herzliche Grüße,
    Bettina
    .
    MERCEDES SOSA – MISA CRIOLLA –
    LA PEREGRINACIÓN (LETRA SUBTITULOS)
    https://youtu.be/aZM8ulR6BXI

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    Bettina
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    P. S… Und hier die wundervolle Interpretation von „La Peregrinación“ von Inti-Illimani https://youtu.be/AtPj6krZ9z0
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    heike
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    Hallo Bettina, danke für das Lied. Ich glaube darum geht es auf unserer heutigen Reise: unsere Wurzeln zu bewahren (und sie wieder zu spüren). Warum dagegen so viele Gegenkräfte wirken, weiß ich nicht. Das innere Heiligtum der Menschen, der Völker, wird abgezogen und sie bleiben mehr oder weniger entseelt zurück.

    Mir gefallen die chilenischen Lieder, ich fühle mich mit ihnen verbunden, obwohl ich selbst nie in Chile war. Aber ich habe Bücher über Chile und seine Menschen gelesen.

    Der Mensch hat den Himmel in sich und es gibt einen gemeinsamen Himmel für Völker und Menschen mit der gleichen Wurzel.

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    Doro Rinck
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    Monatsabo gerade eingerichtet. 10 Euronen. Kommt Leute, das schaffen die meisten von uns. Wir haben alle Geld für Smartphones. Sonst könntet ihr das gar nicht lesen. Ein Milchcafe kostet 3,50, Zigaretten inzwischen 6 Euro. Die Frage ist doch: was ist mir wichtig? 1000 Menschen die 10 Euro im Monat spenden sind 10000 Euro. Oder 5 sind 5000. Egal wie viel es ist, wichtig ist die Regelmäßigkeit, damit diese engagierten Menschen einfach ihre Arbeit tun können. Es geht inzwischen um mehr als um einen Kaffee und ein Päckchen Kippen.
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    Gerold Flock
    Antworten
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    Gerold Flock
    Antworten
    Liebe  Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen!

    Liebe Spender und Spenderinnen!

    Wir machen das jetzt doch umsonst weiter.

    Trotzdem Danke.

    Für die Mühe.

    https://www.flickr.com/people/gerold_flock/

     

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    Brand,Hildegard
    Antworten
    Lieber Konstantin, liebe Annik, liebes MitarbeiterInnen- Team von HdS,

    erst spät hab ich HdS  als “ älteres Semester“  – und noch nicht lange “ digitalisiert“ – entdeckt;

    war aber sofort begeistert, sonst hätte ich nicht schon öfters Kommentare geschrieben, die dankenswerterweise – auch mit einigen Flüchtigkeitsfehlern – erschienen sind.

    Dem gesamten Team danke ich heute ausdrücklich für die sehr guten Artikel und die hinter allem steckende Redaktionsarbeit.

    Jetzt werde ich sofort meine Trägheit bezüglich Bankgeschäften überwinden und ein Spendenkonto einrichten, und – ich entschuldige mich ausdrücklich dafür, dass ich es nicht schon längst getan habe.

    Mit allen guten Wünschen für das neue Jahrzehnt und mit Dank für Eure gute, bisherige Arbeit. Wir brauchen Euch!

    Herzlichst Hildegard

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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    Gerold Flock
    Antworten
    Ihr könnt doch nicht einfach meinen alltäglichen Frust hier veröffentlichen.

    Das geht gar nicht.

    Wir sind doch hier nicht auf Facebook.

    Gehen Wir lieber mal ein Bier trinken.

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    Gerold Flock
    Antworten

    4.

    …und noch was. Ich bin selber Natur. – ICH BIN NATUR. – Ich bin von Euch nie vollständig domestiziert worden! – Meine Natur ist nichts um mich herum. – Ich bin schön, wild, subversiv, gefährlich und wenn es sein muß auch zerstörerisch. – Wenn Ihr weiterhin meine Lebensbedingungen, mit Eurer maßlosen Gier und Eurem schwachsinnigen Wachstumswahn zerstört, dann wälze ich alles um, was es zum UMWÄLZEN gibt! Dann mache ich KAPUTT, was mich kaputt macht. Alles klar? Ich will mein Leben zurück. G.F.

  • Avatar
    Gerold Flock
    Antworten
    Ja. Ich geb´s ja zu, es ist ziemlich beunruhigend für mich,
    gerade jetzt, wo diese Taxi-Geschäfte noch mieser gehen,
    die Entscheidung getroffen zu haben, anstatt 3-Nächte diesen
    Weekendjob, nur noch Freitag- und Samstagnacht zu zelebrieren.
    Überlebe ich da oben in diesem Bauernhof noch in den Bergen?
    Kratze ich die Miete und die Bahnkarte und die Subventionen
    an meine studierende Tochter in Wien noch irgendwie zusammen
    und die Lebensmittel?
    Wird schon irgendwie gehen.
    Ökonomisch ist meine Verhaltensweise ja nicht.
    Deswegen fange ich ja jetzt auch endlich mit der Vipassana-Medi-
    tation an. – Mit dieser Achtsamkeits-Meditation um nicht auf
    schwachsinnige Gedanken zu kommen, wie ich denn nun in Zukunft
    überlebe usw.
    Wird schon irgendwie gehen.
    …und die Fotoapparate?
    Ich hab mir schon Gedanken gemacht, ob ich heute früh mit der
    Bahn zu den Osterseen fahren soll, um dort dann im Nebel die
    Landschaft zu fotografieren?
    Aber liebe Leute…da muß ich Euch ganz ehrlich mitteilen, da
    ist mir die Achtsamkeits-Meditation momentan wesentlich sym-
    pathischer bei der Eiseskälte, schön warm auf dem Sofa zu hocken
    und gar nichts mehr zu Denken. Schön.
    Das ganze spirituelle Spektrum des Bewußtseins lasse ich aber
    ganz bewußt weg. Mir ist es ziemlich wurscht, ob da jetzt ausser-
    halb meines Kleinhirns, auch noch Bewußtsein ist und so…
    Könnte ja sein. Das das alles irgendwie verbunden ist.
    Muß aber nicht unbedingt. Kann auch sein, daß das restliche Be-
    wußtsein um mich rum total verblödet ist usw.
    Also bleib ich lieb und achtsam im „HIER UND JETZT“.
    Das reicht vollkommen.
    Der Rest kann mir doch egal sein.
    Hauptsache: Diese dämlichen Gedanken hören endlich auf, mir
    durch den Kopf zu gurken.
    Wird schon irgendwie gehen.
    Ein-Atmen …Aus-Atmen…Das kann doch nicht so schwer sein.
    Wird schon irgendwie gehen.
  • Avatar
    Gerold Flock
    Antworten
    Eine wirklich supergute Fotogalerie.

    https://stevemccurry.com/galleries

     

  • Avatar
    heike
    Antworten
    Hallo Gerold, der weise Uluru hat mir einen Rat für dich anvertraut: wenn du mehr Geld brauchst, musst du mehr arbeiten und wenn du wie Mogli durch den Dschungel springen willst nach Papua NeuGuinea auswandern. Oder erst mehr arbeiten, dann auswandern. Jedenfalls könntest du dort wohl tatsächlich glücklich werden.
  • Avatar
    Gerold Flock
    Antworten
     

    An: andreas.scheuer@bundestag.de

     

     

    Sehr fragwürdiger Herr Scheuer!

     

    Als erstes muß ich Ihnen gratulieren, daß Sie es geschafft haben, daß Sie in einer korrupten Partei, wie der CDU/CSU eine Politikerlaufbahn hinbekommen haben, in der Sie dann ungestraft Arbeitsplätze und ganze Branchen vernichten können und andere Schwachsinnigkeiten fabrizieren können, ohne daß, das irgendwelche Folgen für Sie haben wird.

     

    Als zweites muß ich wirklich schreiben, daß mich das andauernde Desaster das Sie verurachen dürfen, eigntlich sprachlos macht.

     

    Weiter so. Führen Sie Deutschland mit ihrer korrupten Partei in den Abgrund!

     

    Damit das Volk dann endlich hoffentlich doch noch aufwacht und Euch in den Mülleimer der Geschichte entsorgt.

     

    Mit untertänigsten Grüßen

     

     

    Gerold Flock

     

     

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