Dutzende von Notre-Dames sind auch mit militärischer Unterstützung Frankreichs in Schutt und Asche gelegt worden

 In Kultur, Politik

Dass die berühmte Kirche in Paris einem Brand zum Opfer gefallen ist, ist schrecklich. Genauso schrecklich ist aber die Zerstörung von Kulturgütern (mindestens) ähnlich bedeutender Art im Irak, in Libyen, in Syrien, im Jemen und an vielen anderen Orten der Welt. Sie wurden Opfer der westlichen Kriege, an denen Frankreich wie die USA, Großbritannien und andere Nationen beteiligt sind. Die Trauer über den Großbrand von Notre Dame und die Wiederaufbaubekenntnisse und Spendenfreudigkeit wären glaubwürdiger, wenn der Westen die Zerstörung in anderen Teilen der Welt endlich bedauern würde und vor allem aufhören würde, weiter zu zerstören und Millionen von Menschen das Zuhause zu rauben. Wolf Wetzel hat sich in einem hier folgenden Beitrag mit der Rolle Frankreichs bei der Zerstörung im Jemen beschäftigt. (Quelle: Nachdenkseiten)
https://www.nachdenkseiten.de/?p=51003

Anzeige von 7 kommentaren
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    Der große Deal
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    Blutgeld für die Kathedralen Gottes.

    Die Krönung der Egoisten dieser etwas anderen, der obersten Überflussgesellschaft, spenden etwas von dem was sie den Völkern im großen Stiel geraubt haben für einen Gott, der ihnen eines Tages auch im Jenseits diese ausbeuterische Eigenschaft als Gott gegeben lässt, und der Verein der sich selbst ernannten Stellvertreter Gottes verspricht dafür, nie wieder die klagenden Worte:

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    „DIESE WIRTSCHAFT TÖTET“

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    in ihre Predigt zu äußern. Als kleine Gegenleistung versteht sich. Denn weiß doch jeder nur zu gut:

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    „NICHTS IST UMSONST, NICHT EINMAL DER TOD“

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    @ „Dutzende von Notre-Dames sind auch mit militärischer Unterstützung Frankreichs in Schutt und Asche gelegt worden“

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    Jedes Land hat nun mal seine Ungläubigen. Alles eine Sicht des Betrachters, von der jeweils anderen Seite natürlich. Aber das versteht sich ja von selbst.

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    Der große Deal
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    200.000.000 (200 Millionen) Euro BLUTGELD für ein Luxusapartment „ihres“ Gottes. Und das ist erst eine kleine Anfangsrate. Benötigt werden wohl weitaus
    mehr.

    Wie viele Menschen hätten mit diesem von den Völkern erarbeitetes Geld wohl genug zu essen?

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    „Ach, wie möchte ich eine arme Kirche für die Armen!“ (Franziskus)

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    Nun, man kann diese Worte eben verstehe wie man möchte. Für die global A-GIEREN-DEN Räuber muss es eine Genugtuung sein, einem solchen vor DEKADENZ nur so trotzenden, „ihren“ Gott einen kleinen Anteil von ihrer Beute zukommen zu lassen.

    Beruhigend, dass „ihr“ Gott dazu nichts zu sagen hat.

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    Volker
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    850 Millionen für eine Schönheits-OP der alten Dame, und das innerhalb weniger Stunden…Da hängt bei einigen die Kohle echt locker, während Armut in Müll wühlt und nebenbei die Welt brennt – einerseits etwas traurig, andererseits keine Katastrophe wie sowas Unvorstellbares.

     

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    Der große Deal
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    Schon 900 Millionen Euro in der Früh, Arnault, Bettencourt, Pinault und andere….

    Wenn die Kirche auch nur den geringsten Anstand hat, dann lehnt sie das BLUTGELD DER PARASITÄREN DEKADENZ FÜR DEN GOTTES-PALAST ab.

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    Es wäre der Anfang, ein kleiner Anfang hin zur Armen Kirche für alle. Nun ja, fast alle.

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    Doch wer Limburger wie den Tebartz-van Elst, wer Kinderschänder und Frauenvergewaltiger in seinen engsten Kreisen Schutz vor der gemeinen Justiz als seine geistige Glaubenspflicht ansieht, der nimmt es auch von den Toten.

    Da kann selbst der kleinste Cent nicht schmutzig genug sein.

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    heike
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    An dieser Stelle bin ich sehr froh, dass es Superreiche mit Verstand gibt. Was hätten wie noch, wenn es nur Arme gäbe, die sich freuen, wenn Kirchen in Flammen aufgehen?

    Wenn der Neid und der Hass so groß werden, dass man sich über Zerstörung freut, dann kann man das ganz sicher nicht einer „parasitären Dekadenz“ in die Schuhe schieben, sondern muss mal einen Blick auf sein eigenes Ich werfen.

    Wir sind hier auf einer Webseite, die versucht Spiritualität und politisches Denken zusammen zu bekommen.

    Ich bezweifle nach ernsthaften Versuchen meinerseits, dass das möglich sein wird.

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    Der große Deal
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    Die einen nennen sie PARASITÄRE DEKADENZ, die anderen PARASITEN, wo ist da wohl der Unterschied?

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    Ich könnte ja meine Gedanken anders verfassen, doch die Aussage bliebe die gleiche. Und ich nehme nichts von dem zurück.

    Neid, Hass, ICH?

    Neid nö!
    Hass und Wut ja, aber ja doch. Doch nicht auf die Flammen und ihre Wirkung, sondern auf die, die den PARASITÄREN HALS nie, niemals voll bekommen, und dafür über viele, sehr viele Leichen gehen. Und nun erkaufen sie sich von der Beute an der „WARE MENSCH“einen Platz im Himmel.

    Ich lebe voll bewusst bescheiden, meine Entscheidung. Ich wohne in einer Wohngegend, gemischt von Miet- und Eigentumswohnungen, bis hin zu
    Eigentümern eigener Häuschen. Erarbeitet haben sie sich diese. Bis auf wenige sind die Mehrheit dieser Eigentümer Mensch geblieben und keine Götter, und mit ihrem erarbeitetem zufrieden. Doch auch über ihnen schwebt immer öfter der global verbreitete, zerstörerische PARASITÄRE GEIER.

    Es mag befremdlich klingen, doch ich unterhalte mich sogar mit den meisten von ihnen. Man kennt mich! Sorry, tut mir auch leid…

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    Ich habe nichts dagegen, wenn mancher Mensch sich mit seine Geister im Inneren unterhält…, warum sollte ich? Und die PARASITÄRE DEKADENZ hat nichts
    lieber, wenn die WARE MENSCH sich unterhält, leise unter seines gleichen diskutiert über das wenn und aber, solang sie weiter ungestört ihre Raubzüge machen können.

    Doch während die 68er nun auch Papst Franziskus spirituell verzaubern und dieser nun wie ferngesteuert „Greta Thunberg“ seine Aufwartung macht, riskiert dieser die wohl mittlerweile auf Milliarden Euro angestiegenen Spende der PARASITÄRE DEKADENZ.

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    „AUS NÄCHSTENLIEBE WIRD MAN NICHT REICH“

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    Und für diese Gier ist das Wort „REICH“ eine bodenlose Verharmlosung. Mit Spiriutalität kommt man bei denen nicht weit. Damit entlockt man bei diesen Psychopathen allenfalls ein höhnisches Lachen. Diese Psychopathen haben nichts, aber auch garnichts zu verschenken, auch wenn es nach außen hin den Anschein hat.

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    Was ist der Unterschied zwischen denen, den ebenerdigen Bürger der jemand anderen die Hand zur Begrüßung gibt und diese begrüßende (wenn überhaupt einem Bürger) Hand des abgehobenen aus der Zunft des Geldadels?

    Der ebenerdige hat wenig bis keinen Hintergedanke bei seine Begrüßung. Der abgehobene aus der Zunft des Geldadels stellt sich die Frage:

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    „WAS BEKOMME ICH DAFÜR“

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    Gut zu wissen das es Arme waren, die den Gottespalast in Flammen setzten. Also nicht die Handwerker?. Uch, ich hatte die Befürchtung, es sei die von den
    68er spirituell verzauberte Weinkönigin, die „KLÖCKNER von Notre Dame“ gewesen.

    Ohje ohje, wäre ich doch jetzt nur eine „EISERNE LADY MIT BETONFRISUR“, denn nun gibst Hiebe für die Triebe.

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    Piranha
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    Das Feuer in der Kathedrale Notre Dame ist ein Unglück. Was in Jemen passiert, ist kein Unglück, sondern gewollt … und sehr lukrativ.

    Aufgrund dessen, dass Macron dieses Unglück gnadenlos instrumentalisiert

    – ein Teil von uns allen brennt

    – wir müssen jetzt alle zusammenstehen

    sind die inneren Unruhen nun deutlich abgeschwächt. Die Reichen des Landes müssen nun erst recht keine höhere Besteuerung mehr fürchten, wie bspw. von den Gelbwesten gefordert. Bin gespannt, ob Macrons angekündigte Stellungnahme  und Antwort an die Gelbwesten trotzdem noch erfolgen wird. Auch diese, die Gelbwesten, sind nun erst einmal moralisch unter Druck.

    Alle Kirchengebäude in Frankreich gehören dem Staat; eine Kirchensteuer gibt es nicht (außer vor meiner Haustür: für Elsaß-Lothringen gelten andere Regeln). Insofern muss der Staat den Wiederaufbau zahlen. Von wem er dabei wieviel Spenden einsammelt, ist sekundär. Die Dresdener Frauenkirche wurde auch durch die finanzielle Hilfe vieler wieder aufgebaut.

    Aber was wird alles aus einem Brand gemacht: eine Museumsdirektorin von Berlin (Name vergessen) sprach dann auch gleich mal von einem „Infernal für ganz Europa und darüber hinaus„… – gehts nicht noch größer??  Wissen manche Leute überhaupt was sie gedankenlos daher plappern? Höllisch, teuflisch, fürchterlich sind Begriffe, wie sie für die zerstörerischen und abgrundtief menschenverachtenden Waffen (nicht nur) der Franzosen im Jemen und anderswo angemessen sind. Die Beteiligung der Franzosen am Völkermord an Tutsi in Ruanda im Juli 94, das war ein Infernum. (1)

    Notre dame war schon vieles: ein Gotteshaus, ein Marktplatz, Viehstall, ein Lazarett, ein Weinkeller und nicht zuletzt eine Geldmaschine für Stadt und Land, vergleichbar nur noch mit Lourdes. (Obgleich ich Notre dame gesehen habe – mir war die Kathedrale von Chartres, die ich mehrfach besucht habe, immer wesentlich näher mit ihrer Schönheit, ihren Geheimissen und Symbolismen…)

     

     

    (1) Z.B.: In der Südprovinz Gikongoro verhafteten französische Soldaten überlebende Tutsi und warfen sie gefesselt aus Hubschraubern im Tiefflug über dem geschützten Nyungwe-Regenwald ab.

    Deutschland war als Kolonialmacht Anfang des 20. Jh. nicht unschuldig. Deutsche waren es, die bis 1906 friedlich zusammenlebende Stämme aufgeteilt haben in wertvoll, weniger wertvoll und wertlos. „Teile und herrsche“ – das alte Spiel der Macht.

    Ruanda hat das Pech, über Bodenschätze zu verfügen, wie das Coltan, aus dem Tantal gewonnen wird – das brauchen wir für alle unsere elektronischen Spielzeuge…

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