Ein großer poetischer Dialog mit der Poesie

 In Buchtipp, FEATURED, Poesie

Prof. Dr. Lothar Bluhm, Germanist und Kulturhistoriker, Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Kulturwissenschaft an der Universität Koblenz-Landau, zugleich Geschäftsführender Herausgeber für die germanistische Fachzeitschrift Wirkendes Wort und (Mit-)Herausgeber des Else Lasker-Schüler-Jahrbuchs zur Klassischen Moderne, rezensiert Konstantin Weckers neues Buch „Auf der Suche nach dem Wunderbaren – Poesie ist Widerstand“ für die Musenblätter.

https://www.musenblaetter.de/artikel.php?aid=23152&neu=1

 

Anzeige von 2 kommentaren
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    heike
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    Das Wunderbare im Alltäglichen zu Erleben, unsere Natur, die Tiere, unsere Erde als das Wunder zu begreifen, die sie sind und gleichzeitig ihre große Verletzlichkeit zu wissen – dieses Wunder wird mehr und mehr Menschen zuteil.

    Leider scheinen gleichzeitig mit der Schönheit auch die Schrecken der Menschheit zuzunehmen. Gewalt wird zur Notwendigkeit, um überleben zu können.

    Der Dalai Lama sagte „Gewaltlosigkeit ist der Weg“ und zur Flüchtlingsfrage sinngemäß: Man muss denen helfen, die unmittelbar in Not sind, aber Europa kann nicht zur Heimat aller Menschen auf dieser Erde werden, also kann man den Menschen helfen, ihre eigenen Heimaten wieder aufzubauen.

    In einem Buch von Gerald Hüther stand eine schöne Geschichte: jemand sitzt auf einem Berg und hält die Zeit an – für ihn wird die Zeit immer langsamer… dafür wird für die Menschen im Tal die Zeit immer schneller, sie rast geradezu dahin.

    Der Mensch ist in einem Zeitalter angelangt, wo ihm immer deutlicher bewusst wird, dass er selbst Gott ist. Eigentlich wäre es schön gewesen, der Mensch hätte sich im Einklang mit der Natur entwickelt. Leider hat er das nicht getan, über seine Verhältnisse gelebt und Rücksichtslosigkeit ist ihm so zur zweiten Natur geworden, dass er sie schon nicht mehr bemerkt. Er hält sein Verhalten für legitim und die Vorrechte, die er sich auf diese Weise gegenüber anderen verschafft hat, für sein Recht. Wie entmachtet man die Unrechten, ohne zu Gewalt zu greifen? Wer genau sind die Unrechten?

    „Und nur die Freiheit ist das Paradies…“ Da ist was dran.

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    heike
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    „Poesie ist Widerstand“ – ich finde das sehr schön. Mit Poesie widersteht ein wichtiger Teil des Menschen der Vermarktung, der Korruption. Mir hat Poesie viel gegeben. Zum einen die Poesie von Konstantin Wecker selbst und zum anderen die Poesie der Dichter, die mir durch ihn näher gekommen sind. In der Poesie steckt die Seele des Menschen und ohne Poesie sind wir sehr traurige Geschöpfe.

     

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