JETZT! Menschenrechten eine Bühne geben

 In FEATURED, Politik, Veranstaltungshinweis

Zum 70. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Künstlerinnen und Künstler nehmen Stellung gegen Rassismus und für die ungeteilte Gültigkeit der Menschenrechte. Diese sind eine historische Errungenschaft im wahrsten Sinne des Wortes. Sie dürfen nicht unter dem Beschuss neonationalistischer und posthumanistischer Kräfte Schaden nehmen. Erst wenn die Menschenrechte aufgrund der Gleichgültigkeit einer Bevölkerung, die sie als zu selbstverständlich betrachtet, verschwänden, würden wir merken, was wir an ihnen hatten. (Text: Redaktion)

Am 10. Dezember 1948, also vor 70 Jahren, wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von den Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen verabschiedet. Sie umfasst 30 Artikel, in denen die Rechte eines jeden Menschen festgelegt sind.

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte ist die Basis für Freiheit und Gerechtigkeit. Sie haben Eingang in internationale Vereinbarungen, völkerrechtlich bindende Konventionen und nationale Verfassungen gefunden. Andererseits treten viele Staaten die Menschenrechte auch heute mit Füßen – nicht nur weit weg im Sudan, China oder Simbabwe. Auch hier in Europa.

Psychische, physische oder ökonomische Gewalt gegen Menschen aus Gründen ihrer politischen und/oder religiösen Zugehörigkeit, Herkunft oder sexuellen Orientierung nehmen auch in Europa in einem erschreckenden Ausmaß zu. Gleichberechtigung und Gleichbehandlung sind auch in Europa nicht (mehr) selbstverständlich, sondern müssen immer wieder erst eingemahnt, diskriminierende Maßnahmen und Äußerungen ständig zurückgewiesen werden.

Vielfach erscheint es als selbstverständlich, dass es solche Rechte gibt. Doch die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte war eben das Ergebnis langer intellektueller Auseinandersetzungen, sozialer Konflikte und politischer Kämpfe. Und auch heute müssen diese Rechte betont, verteidigt und lebendig gemacht werden.

Gerade deshalb ist es jetzt an der Zeit sich für diese Rechte einzusetzen, diese Rechte zu feiern, diesen Rechten Raum zum blühen zu geben.

Deshalb hat sich ART against racism und FLUCHTpunkt (unterstützt von zahlreichen gesellschaftlichen und kulturellen Organisationen) zum Ziel gesetzt Menschenrechten eine wortwörtliche Bühne zu geben. Und zwar am

Montag, 10.Dezember 2018, 18 Uhr, Innsbruck, Haus der Musik

Nicht allein, um die Freude über das damit Erreichte auszudrücken, sondern auch um Mut zu machen, auf dem Weg, der zu dieser Erklärung geführt hat, weiterzugehen.

ART against racism ist der Name einer neuen Plattform, die sich zur Aufgabe gemacht hat, in Innsbruck, lokalen und überregionalen KünstlerInnen aus Literatur, Musik, Theater und bildender Kunst ein Forum zu bieten, mit ihren künstlerischen Mitteln ihrem Engagement für die universelle und ungeteilte Geltung der Menschenrechte, für Inklusion und Anerkennung, und damit gegen Entrechtung, Rassismus und Diskriminierungen Ausdruck zu verleihen. Damit auch hier und heute die Infragestellung von Menschenrechten wahrgenommen wird und solidarisch hierauf reagiert werden kann.

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wird 70 Jahre alt! Ein Grund zu Feiern. Ein Anlass Zeichen zu setzen. Dafür, dass Menschenrechte hier und heute wahrgenommen, gewahrt, lebendig gemacht und weitergedacht werden – für alle, die hier leben ohne jede Diskriminierung.

Die Plattformen ART against racism und FLUCHTpunkt mit vielen UnterstützerInnen laden dazu ein den Menschenrechten eine Bühne zu geben. Mit engagierten Beiträgen aus Musik, Literatur, bildender Kunst, Performance und Theater.

Mit Zabine, LatinOriente, Ludwig Laher, imagination, Martin Yavryan, Esin Eraydin, George M. Naser, Maynat Kurbanova, Robert Prosser, Franz Wassermann und vielen anderen.

Der Eintritt ist frei. Im Rahmen der Veranstaltung werden Kunstspenden u.a. von Konstantin Wecker zu Gunsten von FLUCHTpunkt und amnesty international versteigert.

http://www.facebook.com/events/257791151751118/
http://www.facebook.com/ART-against-racism-2257142094515620/

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