Konstantin Wecker: Gegenöffentlichkeit ohne Warum

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Überraschend bärtig, mit Regenbogenkette geschmückt, gibt ein aufgeräumter Konstantin Wecker dem Interviewer Diether Dehm (Mitglied des Bundestags für die Linke) Auskunft. Rasch kommt man von der Analyse eines Barockgedichts („Die Rose blühet ohne Warum“, Angelus Silesius) zur Politik, vor allem zur allgegenwärtigen Rückkehr des Autoritarismus und der Fremdenfeindlichkeit in Europa, das in Richtung Faschismus zu kippen droht. Die Kräfte, die das nicht wollen, müssen jetzt zusammenhalten, so Konstantin. Und sie müsse Wege finden, wirkungsvoll an die Öffentlichkeit zu gehen: Gegenöffentlichkeit.

Anzeige von 3 kommentaren
  • ert_ertrus
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    Sonder warumbe …

    Ja!

  • Bettina Beckröge
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    Die Worte zur Rose kann ich sehr gut nachvollziehen, wenngleich ich Angelius Sibelius (wie war doch der werte Name?) nicht kenne, eine kleine Literarlücke zu der ich stehe, ohne rot zu werden.
    Ich sehe gleichermaßen, obwohl erst seit kurzem dabei, das große Engagement und die Vielfältigkeit des HDS- Portals. Ich weiß nicht, wie es den anderen Menschen geht, die sich hier tummeln und Kommentare auf Berichte schreiben, mir tut es ungemein gut, das Eintauchen in neue Gedankengänge, in einen für mich neuen Geist der Musik und Spiritualität, und in die politischen Aussagen. Ich glaube gerne, dass das Erstellen und pflegen der HDS- Seiten sehr viel Arbeit macht. An dieser stelle mein großer Dank an alle Redakteure und Mitwirkende.
    Nur bitte eine kleine Erläuterung: ist die in den Bericht eingeblendete Kontonummer die, an die eine Unterstützung für den HDS gehen könnte? Ich würde gerne unterstützen, aber nicht an eine Organisation, die mir nicht geläufig ist, sondern speziell an den HDS.
  • Bettina Beckröge
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    Ich habe mich schlau gemacht, Angelus Silesius ist also der korrekte Name des schönen besungenen Barockgedichtes. Frau lernt nie aus…
    Als Goethe-Fannin möchte ich diesem „Die Rose blühet ohne warum“- Gedicht ein schönes Goethe-Gedicht an die Seite stellen. Goethe war ein Rosenfreund, durch und durch,schon allein der üppig blühende Garten hinter seinem Wohnhaus in Weimar, die Gartenoase seines Gartenhauses in Weimar, als auch Tagebuchaufzeichnungen bezeugen noch heute seine Rosenliebe.
    Goethe als Rosenfreund- Gedicht:
    „Wenn der Sommer sich verkündet,
    Rosenknospe sich entzündet,
    Wer mag solches Glück entbehr`n?
    Das Versprechen, das Gewähren,
    Das beherrscht in Florens Reich
    Blick und Sinn und Herz zugleich“

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