Konstantin Wecker: Revolution

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Konstantin Wecker stellt das von Toninho Dingl gestaltete neue Video zum Song „Revolution“ aus der CD „Ohne Warum“ vor.


Liebe Freunde,
vor einem Jahr kam nach einem Konzert ein junger Künstler in meine Garderobe und fragte mich, ob ich nicht Lust hätte, seine Ausstellung in Salzburg zu besuchen. Meine Lieder seien nämlich der Soundtrack zu den meisten seiner Bilder gewesen – und das machte mich neugierig.
Also fuhr ich mit meinem Sohn Tamino, der schon immer gerne zeichnete, nach Salzburg und wir waren überwältigt von der Wucht der realistisch-surrealistischen Bildsprache.


Der 27jährige Toninho Dingl ist studierter Geograph und als Maler Autodidakt. Ein warmherziger, engagierter und politisch kluger Künstler, der mit seinen digitalen Zeichnungen und Gemälden vieles von dem thematisiert, was mich in meinen Liedern auch bewegt.
Man bekommt auf seiner Facebook Seite (@Toninho Dingl) und auf seiner Website „toninho.at“ einen schönen Eindruck seines Werks und seiner Technik.
Nun hat der junge Künstler meinen Song „Revolution“ ins Bild gesetzt, zusammen mit Hubert Neufeld (@HTN Films), der die Verschmelzung der Musik- und Bilderwelten durch Kameraführung, Schnitt und Animation ermöglichte.
Sie haben uns – Cynthia, Jo, Fany und Wolfgang – in unserem Münchner Proberaum, dem Tonstudio Wofgang Gleixners, und auf dem Münchner Tollwood-Festival gefilmt und das Video mit zum Teil auch ganz neu, nur für diesen Song gemalten Bildern unterlegt.
Ich finde, es ist eine spannende Fusion zwischen bildender Kunst und Wort und Musik entstanden.
Wie heißt es doch im Lied:
„…und drum müssen wir uns wieder neu erdenken
uns vernetzen, uns mit uns beschenken
nicht gewaltvoll, doch gewaltig an Ideen
ohne Führer, doch zusammenstehen
niemand muss sich an Befehle binden
und so wollen wir die Welt uns neu erfinden
ohne Gier und ohne Herrschaft, ohne Zwang
werden wir zusammen EIN Gesang…“
In diesem Sinne und im Sinne Oskar Maria Grafs: Dann mach ma halt a Revolution, damit a Ruah is:)

Kommentare
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    Bettina
    Antworten
    „In diesem Sinne und im Sinne Oskar Maria Grafs: Dann mach ma halt a Revolution, damit a Ruah is:).“
    .
    Diesen köstlichen Spruch- der kann ja nur aus Bayern kommen, die Bayern lieben bis heute ihre Ruhe und Gemütlichkeit, gerne bei einem Mass Bier  🙂 – zitierte ich kürzlich meiner Mutter, als essentielle Grundlage zum Verständnis, des Buches von Oskar Maria Graf, das sie seit neuestem im Literaturkreis lesen.
    .
    🙂

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