Der besondere Hinweis:

Aufgebenmüssen! Und: weitermachen!!!

314. und letzter Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Ja, ich weiß: nur wenige von Euch haben gewusst, dass in diesen Wochen eine dramatische Änderung bei der GriechInnenhilfe eintreten würde. Doch heute ist es leider soweit: Aus Gründen, die ich in meinem heutigen Abschluss- und Abschiedsbericht darlegen werde, gebe ich das Ende unserer traditionsreichen GriechInnenhilfe bekannt. Aber: in einer – freilich stark reduzierten – neuen Version soll es trotzdem weitergehen mit unserer Menschenhilfe in Griechenland! Bitte lest diesen heutigen – zugegeben: sehr langen – Bericht mit besonderer Aufmerksamkeit! Und vielleicht ja auch mit dem Wunsch, weiterhin Hilfe zu leisten! Holdger Platta (mehr …)

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London Bridge down: Wir sind alle Royalisten!

Es war zu erwarten. Sollte die alte Dame irgendwann das Zeitliche segnen, würden sie den Äther erobern. Die Nachrufe, die Resümees, die Schmonzetten und, um nicht das Wichtigste zu vergessen, der große Konditor würde erscheinen und über alles den berühmten Zuckerguss reichlich aus seiner riesigen Tube drücken. Dass das englische Königshaus und die verstorbene Queen selbst aktiv an den Arrangements teilnehmen würden, wird klar, wenn man sich das ganze Szenario anschaut. Da ist nichts dem Zufall überlassen, da fehlt es nicht an modernster PR, an traditionellen Zeremonien und nicht an der dramaturgischen Würze. Jeder Satz sitzt: London Bridge down! (1) (Quelle: Neue Debatte)

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Hartz IV Reform: BA will Bürgergeld Start verschieben

Das könnte peinlich werden – für Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). Beide hatten versprochen, Hartz IV werde pünktlich am 1. Januar 2023 durch das neue Bürgergeld ersetzt. In der Theorie mag das funktionieren. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) als ausführendes Organ hegt jedoch ernste Zweifel daran, dass der Termin gehalten werden kann. Wahrscheinlicher und vor allen Dingen sinnvoller sei der Bürgergeldstart ab Juli 2023. Gewerkschaftsforum (mehr …)

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„Dit is schon ne janz schön große Hütte“

Unser aller Bundespräsident Frank-Walther Steinmeier hat an diesem Sonntag, 11.09.2022, Mitbürger in seinen Amtssitz, das Schloss Bellevue in Berlin, eingeladen. Nicht irgendwelche Mitbürger, sondern besondere Schäfchen unter seiner Regentschaft sind dies: Steinmeier hat Obdachlose zu sich gebeten. „Er wolle mit Menschen ins Gespräch kommen, die aktuell kein eigenes Dach über dem Kopf haben oder in der Vergangenheit diese Erfahrung gemacht haben“, heißt es vonseiten des Bundespräsidialamtes in einer Mitteilung an die Medien. Das freut natürlich auch den eingeladenen guten alten Atze wie Bolle, der „aktuell“ tatsächlich kein Dach über seinem Haupt, also keine Wohnung hat. Atze macht sich diesen Sonntag auf den Weg in den Park zum Schloss und erlebt mal einen schöneren Tag als sonst. Exklusiv und für NachDenkSeiten berichtet Atze und lässt uns teilhaben. Auf Deutsch und teils auf Berlinerisch geschriebene Glosse von Frank Blenz. (Quelle: Nachdenkseiten)
https://www.nachdenkseiten.de/?p=87955

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Der Blick von unten

Martha Gellhorn

Das Leben und Wirken der Journalistin Martha Gellhorn zeigt, dass vieles, was wir heute erleben, nichts Neues ist, und inspiriert uns, ihrem Vorbild zu folgen. Sie besaß nicht nur Talent, sondern vor allem auch Mut: Vom 22. bis zu ihrem 85. Lebensjahr war Martha Gellhorn rastlos auf dem gesamten Globus unterwegs, um mit dem ihr eigenen trockenen Witz und ihrer scharfen Beobachtungsgabe aus Krisengebieten und über Ereignisse zu berichten, die für Schlagzeilen sorgten. Ihre Reportagen sind nicht nur politisch erfrischend und auf nüchterne Weise berührend, sie weisen auch viele Parallelen zu heute auf. Sie erinnern uns daran, dass wir im Angesicht des Unrechts stets die Wahl haben: wegzuschauen und dadurch mitzumachen oder unermüdlich und trotz sämtlicher Widrigkeiten immer wieder auf die Missstände hinzuweisen und unser menschliches Mitgefühl sprechen zu lassen. Elisa Gratias, Madita Hampe

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Griechenland
braucht unsere
Hilfe!

Ein ehrlicher Mensch spricht die Wahrheit,
auch wenn sie kränkt;
ein eingebildeter Mensch, damit sie kränkt.
(William Hazlitt, 1778-1830)

Hinter den
Schlagzeilen
Klassiker

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Die Gesundheitsdiktatur

Pandemien geben der Staatsmacht Gelegenheit, ihre ohnehin vorhandenen autoritären Neigungen nach Belieben ausagieren. Mit Angst regiert es sich leichter. Krisen ermöglichen es dem Staat, sich selbst als „hart durchgreifende“ Ordnungsmacht zu positionieren. Dies ist in gesundheitlichen Krisen nicht anders. Bei Schweinegrippe und Vogelgrippe haben wird gesehen, dass es aus nichtigem Anlass zu absurden Auswüchsen eines staatlichen Interventionismus kommen kann. Zwangsimpfungen sind mittlerweile Realität. In China stellte die Regierung ganze Provinzen unter Quarantäne. Was nicht alle wissen: Seuchenbehörden haben im Krisenfall umfangreiche Befugnisse, um Bürgerrechte außer Kraft zu setzen. Und die Bedrohung muss nicht einmal real sein. Hat die Panik ein gewisses Ausmaß erreicht, wird die Freiheit obsolet, Selbstbestimmung zum unverantwortlichen Risiko für die Volksgesundheit. Dann hat die Macht erreicht, was sie ohnehin am liebsten hat: ein Volk, das von Angst getrieben seiner eigenen Entrechtung zustimmt.  Roland Rottenfußer (mehr …)

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