Protest gegen die Absetzung von Literatursendungen im Bayerischen Fernsehen

 In Kultur, Medien

Durch Kultur- und Literatursendungen drohen bayerische Zuschauer klüger und gebildeter zu werden als es der Regierung recht sein kann. Für die reicht als Lektüre schließlich auch die „Heimatzeitung“ (d.h einer der Regionalableger des CSU-nahen „Münchner Merkur“). Typischerweise wird von den Kulturfledderern auch das Argument angeführt, die Sendungen würden sich mangels Quote nicht rechnen. Beim Dschungelcamp sind da die Bedenken geringer. Auch Konstantin Wecker protestiert im Rahmen einer Petition gegen den neuerlichen Niveauabbau. Jede/r kann hier mit unterschreiben.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Intendanz des Bayerischen Fernsehens beabsichtigt die Einstellung der letzten Literatursendungen des Bayerischen Fernsehens, „Lesezeichen“ und „Lido“, zum Ende des Jahres. Begründung: Sparmaßnahmen.

Diesen Donnerstag, 30. Juli, soll im Rundfunkrat darüber entschieden werden.

Wir alle, die am literarischen Leben teilhaben, profitieren auf verschiedenste Weise von Formaten wie „Lesezeichen“ und „Lido“, natürlich auch außerhalb Bayerns.

Deshalb bitten wir Dich / Sie, gegen die Abschaffung dieser letzten Bastionen der Literatur im Fernsehen zu stimmen und möglichst umgehend diese Petition zu unterschreiben:

https://www.openpetition.de/petition/online/die-literatursendungen-des-br-fernsehens-duerfen-nicht-abgesetzt-werden

Wer die Möglichkeit hat, über diese Initiative in der Öffentlichkeit zu berichten, möge dies bitte tun. Bitte gebt den Link weiter, auch in die sozialen Netzwerke.

Ich bedanke mich für Euer / Ihr Engagement, auch im Namen des Verbands deutscher Schriftsteller und der IG Autorinnen Autoren, die diese Petition unterstützen.

Herzliche Grüße
Gerhard Ruiss

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