Wald tut uns gut

 In Umwelt/Natur

Tree Hugging, Waldtherapie, Spazierengehen und dabei Heilung finden: Das Ökosystem des Waldes beschenkt uns reichlich mit wohltuender Energie. (Quelle: Sein)
https://www.sein.de/wald-tut-uns-gut/

Anzeige von 7 kommentaren
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    Piranha
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    Nirgendwo gelingt die Rückbindung an die Natur vollkommener als im Wald.

    Die Bedeutung von einzelnen Bäumen genauso wie von Wäldern zieht sich durch die Menschheitsgeschichte, ist in Gedichten, Geschichten, Märchen, Liedern, in Bräuchen … ist überall zu finden, auch in Tolkien’s Werk… die Ents lassen grüßen 😉

    Wie sehr sie zu unserer physischen und psychischen Gesundheit beitragen ist in dem Artikel gut beschrieben.

    In der therapeutischen Malerei (C.G.Jung) zeigt sich beim Thema „Baum“ stets auch der Malende in besonderer Weise selbst – mehr als bei jedem anderen Motiv, so meine Erfahrung.

    In einer Stadt aus Glas und Beton würden viele eingehen wie eine Primel, mich eingeschlossen.

    Mein Bundesland ist neben Hessen (42) und Rheinland-Pfalz (42) das waldreichste Bundesland mit 40 %, im Schnitt hat Deutschland 32 %.

    „Tree Hugging“ – den Begriff hab ich noch nie gehört. Warum darf es nicht „Bäume umarmen“ heißen? Wird es interessanter oder bedeutsamer durch das englische, oder ist es mit tieferer Erfahrung und Wirkung aufgeladen? Oder ist da ein Copyright drauf? Dieser Hang, alles und jedes zu anglifizieren ist echt ne Krankheit. Vielleicht müssen jene mal eine Waldtherapie machen, um Heilung zu finden 🙂

     

     

     

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      Volker
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      „Tree Hugging“ – den Begriff hab ich noch nie gehört. Warum darf es nicht „Bäume umarmen“ heißen?

      Hört sich besser- und vor allem trendy an, also modern und hip. Bei Bäume umarmen tippt sich doch jeder Waldschrat an die Stirn und meint: das tun nur Verrückte, Eichenfetischisten oder Hambis.

      Aber. Andererseits kann man auch gegen Bäume treten und dazu schreien, quasi als Wut-Therapie im Grünen, sollte Frustpegel überköcheln. Den Bäumen tut’s nicht weh, da eh viel größer als Mensch, und geduldig wie verständig sind sie allemal – dies wissen auch Specht, Borkenkäfer und Volker..

      Allerdings sollte man herzliche Umarmungen bei Gewitter vermeiden … ++glucks++

      🙂

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      Volker
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      „Tree Hugging“ – den Begriff hab ich noch nie gehört. Warum darf es nicht „Bäume umarmen“ heißen?

      Hört sich besser- und vor allem trendy an, also modern und hip. Bei Bäume umarmen tippt sich doch jeder Waldschrat an die Stirn und meint: das tun nur Verrückte oder Hambis.

      Andererseits kann man auch gegen Bäume treten und dazu schreien, quasi als Wut-Therapie im Grünen, sollte Frustpegel überköcheln. Den Bäumen tut’s nicht weh, da eh viel größer als Mensch, und geduldig wie verständig sind sie allemal – dies wissen auch Specht, Borkenkäfer und Volker..

      Allerdings sollte man herzliche Umarmungen bei Gewitter vermeiden … ++glucks++

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    heike
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    Zu Ostern war bei ums im Wald auch viel los. Wenn allerdings der Wald mehr und mehr zur Müllhalde wird, geht der Erholungseffekt entscheidend zurück.

    Warum wird der Müll eigentlich nicht weniger, wenn man ihn aufliest? Ich habe das Gefühl, je mehr ich davon aus dem Wald trage, desto mehr lassen andere dort liegen. Vielleicht sollte ich wieder damit aufhören. Das Dumme ist nämlich: auf einmal schaut man statt nach Vögeln und Blumen nur nach dem nächsten Plastikteil.

    Komischer Effekt.

     

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    heike
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    Unser Wald ist zur Zeit ziemlich ramponiert. Massenhaft toters Holz von den Schneebrüchen im Winter. Der Grundwasserspiegel ist zu tief, es fehlt der Regen. Gibt es dann eben statt Fichtenwäldern im Ertgebirge Gingkohaine – können die Baumschulen was dran verdienen und die Landschaftsgärtner haben volle Auftragsbücher…

    Aber gegen den Klimawandel kann man ja jetzt eh nichts mehr machen, der lässt sich nicht mehr vermeiden… zu diesem Schluss kam jetzt einer der Journalisten unserer Regionalzeitung. Auch wenn einige Schüler jetzt freiwillig auf ihre Abschlussflugreisen verzichten… naja…diese idealistischen Dummköpfchen…. lächellächel (steht da auch drin, auf einer anderen Seite).

     

     

     

     

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    heike
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    Aber das Trinkwasser ist in Sachsen noch gesichert – da können wir uns alle ja noch mal ganz entspannt zurücklehnen, die Beine hochlegen, unsere Kinder und Enkelkinder freitags auf die Straße gehen lassen – und: so schlimm kann es alles ja nicht werden.

    Manche pflanzen auch Bäume, z. B. mit ihren Kindern im Kindergarten – so entstehen kleine Wäldchen – jedes Kind bekommt seinen Baum (bzw. pflanzt ihn eben). Ich finde das eine total schöne Idee. Aber man muss eben auch die globalen Zusammenhänge beachten. Und da ist die erforderlich Maßnahme einfach: weniger Treibhausgase (CO2, Methan, Lachgas) dürfen in die Atmosphär gelangen. Stromerzeugung darf diese Gase nicht mehr produzieren.

    Man muss den Stromverbrauch reduzieren, weniger Dinge produzieren, die nicht gtebraucht werden, Einwegplastik einstellen. Was hindert daran, dass zu tun? In Afrika geht das ja auch.

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    heike
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    Ganz interessant ist auch, dass nur ca. 5 Prozent der Gesamtenergiekosten zum Befüllen und Etikettieren einer Mineralwasserflasche aus Plastik verbraucht wird (bei Glasflaschen äquivalent), 45 Prozent für Transport und Vertrieb und die Hälfte, also 50 Prozent, für die Herstellung der Kunststoffflaschen.

    Und dann werden jede Sekunde fast 900 Plastikflaschen weggeworfen…..

     

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