Wir würden uns auch über eure Hilfe sehr freuen

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Konstantin Wecker unterstützt in diesem Blog-Eintrag noch einmal explizit unsere Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland“. Und er liefert wertvolle Zusatzinformationen zum Thema: Weniger als fünf Prozent der Gelder aus den „Griechenlandhilfspaketen“ landete tatsächlich bei den Menschen in Griechenland. Der Rest, 95 Prozent, „half“ lediglich den ohnehin schon Überfütterten, sich an Steuergeldern weiter zu mästen. „Wirtschaftsverbrechen“ nennt das der online-Redakteur Moreau. Der Stein, auf den wir unsere Hilfsgelder zu tröpfeln versuchen, wird von den Akteuren in der EU mutwilliger immer weiter angeheizt. Trotzdem ist Hilfe gut: um wenigstens einigen Menschen dort ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Um ein Zeichen zu setzen, wie ein „Anderes Europa“ aussehen könnte. Und als humanitärer Protest gegen die antihumane Politik der herrschenden Kräfte. (Konstantin Wecker)

Liebe Freunde,

all den Dummköpfen, Rechtspopulisten und ihren Sprachrohren in gewissen Medien, die immer über die „faulen Griechen“ und ihre linke Regierung gelästert haben, sei dieses Ergebnis einer Studie der European School of Management and Technology (ESMT) als Knebel ins Lästermaul gestopft:

Insider haben es schon immer gewusst, aber jetzt liefert die ESMT in einem 24-seitigen Papier zum ersten Mal eine detaillierte Berechnung. Demnach haben sich die Ökonomen jede einzelne Kredittranche angeschaut und über Wochen geprüft, an wen die knapp 216 Milliarden Euro der ersten beiden Rettungspakete geflossen sind.

Das Ergebnis ist ernüchternd: Nur 9,7 Milliarden Euro und damit weniger als fünf Prozent landeten im griechischen Haushalt – und kamen somit den Bürgern direkt zugute. Der große Rest wurde für die Bedienung von alten Schulden und Zinszahlungen genutzt.
„Mit den Hilfspaketen wurden vor allem europäische Banken gerettet“, sagte ESMT-Präsident Jörg Rocholl.

Mein Freund Moreau, Redakteur des „Brennstoff“, schrieb mir gerade: „Hilfsprogramme? Griechenlandhilfe? Nein, Wirtschaftsverbrechen! Die Verbrecher bekleiden weiter hohe Ämter. Einer ist deutscher Finanzminister. Aber es geht nicht um Personen. Die sind austauschbar. Es geht, mit den Worten des Großinvestors und Multimilliardärs Warren Buffett, ‚um den Klassenkampf Reich gegen Arm. Und die Klasse der Reichen wird diesen Klassenkampf gewinnen‘.“

Ja, Freunde, so haben die Rechtspopulisten wieder mal mitgeholfen, mit ihrer infamen Hetzjagd auf die „faulen Griechen“ von den wahren Verbrechern, von den wahren Zusammenhängen abzulenken: Sie, die sich so gerne als Freund des „kleinen Mannes“ gerieren, waren und sind willfährige Helfershelfer des Großkapitals.

Mit unserer Aktion: „Empört Euch, helfen wir den Menschen in Griechenland“ versuchen wir von „Hinter den Schlagzeilen“ schon seit langem zu helfen. Und wir würden uns auch über eure Hilfe sehr freuen.
https://hinter-den-schlagzeilen.de/2016/06/25/auch-im-kleinen-widerstand-gegen-die-barbarei/

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