Der besondere Hinweis:

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Annett Kuhr: So oder so


“Falls für mein Glück ein Drehbuch existiert, stünde darin wohl dein Name”. Die Sängerin hat Zweifel am Bestand einer Liebesbeziehung und ringt mit der Entscheidung, einfach anzurufen. Viele von uns kennen solch “zwielichtige” Seelenbefindlichkeiten, und der Titel erscheint auch mehrdeutig. Ein nachdenkliches, melancholisches Chanson, das – wie oft bei Annett Kuhr – Naturbilder mit einbezieht.

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Die Anstalt: Pflegenotstand

“Pflegeversicherung ist eine Versicherung dagegen, dass zu viel Geld für Pflegebedürftige ausgegeben wird.” Dankenswerterweise haben sich Max Uthoff und Claus von Wagner dieses schlimmen gesellschaftlichen und humanen Misstands in unserem “reichen” Land angenommen.

Am Literaturkamin (2)

Aus dem Schlafrock ins Glück

Holdger Platta, in memoriam J. v. E. und E.B.

(Anmerkung der Redaktion: Alle LeserInnen dürfen mitraten, welche AutorInnen, die Holdger Platta zu seinem Gedicht inspiriert haben,  sich hinter diesen Initialen verbergen. Die Auflösung wird am kommenden Montag verraten)

Wer abreist, hat viel Luft vor sich, und früher

war’s so, daß einem die Peitsche als zweiter Hut

über dem Kopf stand (heute tut’s auch ein Vierzylinder!). (mehr …)

Eine Erosion demokratischer Verhältnisse.

Autor Wolfgang Bittner

Die Polizei kam im Morgengrauen. Am 5. Dezember stürmen in Göttingen um sechs Uhr morgens etwa 25 schwerbewaffnete, vermummte Polizisten die Privatwohnung eines Politikers (Kreistagsabgeordneter) der Piratenpartei, erst anschließend wird der Durchsuchungsbeschluss vorgezeigt. Der Vorwurf lautet: Landfriedensbruch anlässlich der Teilnahme an einer Demonstration gegen den G20-Gipfel in Hamburg Anfang Juli 2017. Beschlagnahmt werden Festplatten, USB-Sticks, Mobiltelefone sowie sämtliche digitalen Unterlagen des Politikers, obwohl nicht er, sondern seine Frau, Mutter von sieben Kindern, an einer Demonstration in Hamburg – nach eigenem Bekunden friedlich – teilgenommen hat. (Quelle: Nachdenkseiten)
http://www.nachdenkseiten.de/?p=41494

Griechenland
braucht unsere
Hilfe!

Mitmenschlichkeit als Mummenschanz

95. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Die Gnadenbringende Weihnachtszeit naht, und da schüttet seine Gnaden, der griechische Ministerpräsident, wieder einmal aus seinem Füllhorn Wohltaten über die geplagten Griechinnen und Griechen aus. Von einer Art Weihnachtsgeld ist die Rede und von einer Geldgabe an einen Not leidenden staatlichen Energieerzeuger. Autor Holdger Platta zeigt sich jedoch unbeeindruckt von einer derartigen “Sozialpolitik”. Nicht nur dass das Geld hinten und vorn nicht reicht, um die soziale Lage der Menschen auch nur minimal zu lindern – im Gegenzug soll den Ärmsten auch noch durch horrende Strafen bei Nichtbezahlung von Stromrechnungen Geld aus der (leeren) Tasche gezogen werden. Durch Armenbestrafung aber schafft man Verzweiflung und die Eskalation des Elends. Kein Wunder, dass Holdgers Resümee lautet: Man kann ein Land nicht durch Sozialstaatsvernichtung aus einer Krise “heraussparen”. (Holdger Platta) (mehr …)

Soll das auch noch die Schuld unserer Väter sein?
Hier geht’s nur noch um unser Versagen.
Wir haben blind und ganz allein
unsere Freiheit begraben.
(Konstantin Wecker)

Hinter den
Schlagzeilen
Klassiker

«Anarchie muss eine liebevolle Gesellschaft sein»

“Keine Parolen, schenk lieber noch mal ein” – Ausschnitt aus “Bacchanal”, Tizian

“Um die Gesellschaft lebendig zu halten, braucht es eine in Bewegung bleibende Empörung”, schreibt Konstantin Wecker in diesem Essay. In den Zeiten von Sicherheitswahn, verschärfter Überwachung und Kontrolle und eines sich immer anmaßender gebärdenden Staates ist eine kraftvolle Gegenbewegung überfällig. Man kann diesen Impuls freiheitlich nennen, libertär oder auch anarchistisch. Dieser oft diffamierte Begriff hat mit Chaos und Gewalt nichts zu tun. Anarchie wäre eine liebevolle, egalitäre, konsensorientierte Ordnung ohne Herrschaft und Ausbeutung. Utopie? Es ist nicht sicher, ob wir das Ziel selbst mit Anstrengung erreichen werden – sicher ist nur: es bleibt unerreichbar, wenn wir uns nicht einmal auf den Weg machen. (Konstantin Wecker) (mehr …)

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