Der besondere Hinweis:

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Trumps rechter Anhang rastet aus

Die Aufmärsche in Charlottesville sollten unter dem Motto des Kampfes für eine „Weiße Geschichte der USA“ stehen. Man wolle sich die USA „zurückholen“, hieß es von Seiten der Rechtsextremisten. Ein Teilnehmer der rechten Umzüge, der sich selbst als einen Nazi bezeichnete, erklärte gegenüber der Washington Post, dass es darum gehe, „unsere Geschichte, unsere Überlieferung unsere Rasse“ zu verteidigen. (mehr …)

Wer gar nicht wählt, wählt trotzdem mit!

Das Tortenprinzip: Was du nicht isst, verschwindet nicht einfach – die anderen essen es.

Von der Freiheit zur Wahlenthaltung und den leidigen Zwängen der Mathematik. Gar nicht wählen gehen – zugegeben, es ist eine Versuchung, gerade für Menschen, die den Politikbetrieb schon länge beobachten und feststellen mussten, dass es immer nur auf verschiedene Schattierungen der Grundfarbe „Neoliberal“ hinauslief. Auch ein Tsipras in Griechenland oder Ramelow in Thüringen scheinen nichts bewirken zu können – oder werden vom System absorbiert. Könnte man es „denen da oben“ nicht mal zeigen, indem man sich dem ganzen Wahlzirkus radikal verweigert? Holdger Platta sagt „nein“ – gerade mit Blick auf „unser“ Milieu, in dem der Ruf nach Wahlenthaltung oft laut wird. Leider kommen nicht abgegebene Stimmen, die anderenfalls nach links gewandert wäre, ja nicht den außerparlamentarischen Widerstand zugute. Sie fließen nach der Logik der Mathematik unseren Gegnern zu, Parteien, die noch weit weniger „perfekt“ sind als die Linkspartei. Bei der kommenden Bundestagswahl übrigens auch zur AfD. (Holdger Platta) (mehr …)

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Venezuela – Krieg gegen den aufmüpfigen «Hinterhof» der USA?

Realisierte Sozialprogramme für das Volk: Ex-Präsident Chavez

Venezuela interessiert eigentlich nicht besonders. Gelegentlich erfahren wir von den Verbrechen des Präsidenten Maduro und davon, dass gegen ihn Demonstrationen stattfinden. Kaum ist allerdings die Rede von den sozialen Fortschritten, die der „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ unter Maduros Amtsvorgänger Chavez gerade in diesem Land erreicht hat. Das provozierte die neoliberalen „Eliten“, die Großkonzerne und vor allem die angemaßte „Vormacht“ Amerikas, die es nicht gut aushalten können, wenn sich Politik ausnahmsweise am Wohl der Menschen orientiert. Trumps Drohung gegen Venezuela liegt in der Tradition dieser seit Jahrzehnten praktizierten aggressiven antisozialen Poltik. Ellen Diederich hat als Friedensaktivistin Lateinamerika bereist und Opfer der durch Mord und Folter geprägten Politik der USA befragt. Sie gibt einen knappen, aber erhellenden Überblik über die Geschichte der Einmischung der „Welt-Führungsmacht“ in ihrem lateinamerikanischen „Hinterhof“. (Ellen Diederich) (mehr …)

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Solidarisch gegen den «tiefen Staat»


Musiker von Grup Yorum aus der Türkei, Willi Schulze-Barantin vom Deutschen Freidenker Verband und Hasan Unutan eröffnen in Fulda die Kundgebung „Die Völker erheben ihre Stimme gegen den Rassismus“. Eigentlich wollte der Freidenkerverband Hessen ein „Fest der Völker“ auf dem Messegelände der Stadt Fulda ausrichten bei dem Tanz- und internationale Musikgruppen auftreten, Lesungen, Kinderbelustigung stattfinden sollten; doch die Stadt kündigte den Mietvertrag. Liveatmosphäre vom Festival mit Musikbeiträgen und Reden. (Quelle: Weltnetz TV)

 

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Die Komplizenschaft Deutschlands mit den US-Atomkriegsstrategen

Atombombe (Hiroshima): Die Bundesregierung weiß nicht so genau, ob sie dagegen ist.

In diesem Jahr gibt es eine positive Nachricht: Die atomwaffenfreien Länder haben den Aufstand gegen die Atommächte gewagt. Nach zwei Verhandlungsrunden haben 122 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen am 7. Juli in New York einen Atomwaffen-Verbotsvertrag beschlossen. Dieser Vertrag ist ein historischer Durchbruch und ein Erfolg weltweiten Friedensbewegung. Deutschland jedoch hat diese Verhandlungen für ein Verbot aller Atomwaffen boykottiert. Die Bundesregierung hat sich, ebenso wie alle Atommächte, nicht an den UN-Verhandlungen beteiligt. (Quelle: Sozial-ökologische Wirtschaftsforschung)
https://isw-muenchen.de/2017/08/die-komplizenschaft-deutschlands-mit-den-us-atomkriegsstrategen-muss-beendet-werden/

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Bezahlbaren Wohnraum zu schaffen ist möglich!

Vorbildlich: der Wiener Gemeindebau

Es wird so getan, als seien Wohnungsnot und ständig steigende Mieten ein neues Thema. Dabei gab es all die Probleme bereits vor langer Zeit. Deutschland war einmal auf einem guten Weg, die öffentliche Hand hat in groß angelegten Projekten bezahlbaren Wohnraum geschaffen. Doch seit etlichen Jahren überlässt der Staat den Wohnungsbau Investoren, mit den bekannten Folgen. Dabei sollten sich unsere Entscheidungsträger zurück besinnen, aus den Erfahrungen lernen und den Bau von Genossenschaftswohnungen und Werkswohnungen im großen Stil wieder vorantreiben und den Markt nicht allein den Investoren überlassen, nach dem Motto „Staat vor privat“. Die Realität zeigt, Investoren schaffen keinen bezahlbaren Wohnraum, das bleibt eine elementare Aufgabe der öffentlichen Hand. (Christine Wicht) (mehr …)

  Nur du hast das Recht, dein Richter zu sein

(Konstantin Wecker)

Griechenland
braucht unsere
Hilfe!

Gegen die Resignation: mit brennender Geduld

Wäre eigentlich ein schönes Land…

79. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Unsere Überschrift ist diesmal an eine Formulierung des großen Dichters Pablo Neruda angelehnt. Wenn wir vor Ungeduld brennen, was angesichts der politischen Lage nur zu verständlich wäre, kann dies entweder zu überschießenden, gar gewalttätigen Reaktionen führen, oder zu Resignation und Rückzug. Weder durchzudrehen noch auszubrennen ist keine leichte Übung. Beharrlich an einem Thema dran bleiben und das Mögliche für eine Besserung der Verhältnisse zu tun, ist eben jene alltägliche Tapferkeit, die wir jetzt brauchen. Holdger Platta und viele unserer Leserinnen und Leser haben sie beispielhaft unter Beweis gestellt. (mehr …)

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