Der besondere Hinweis:
Licht, das durch einen Spalt kommt
In dunklen Zeiten muss die wichtige Stimme freier Medien für Menschenrechte weiter zu hören sein. Eine Spendenbitte in Zeiten wachsender Armut bei immer mehr Menschen – ist das nicht kühn oder gar egoistisch? Die Frage ist ja, wie dieser wirtschaftliche Abwärtstrend gestoppt werden kann, der von den politischen Entscheidungsträgern mutwillig herbeigeführt wurde. Hierzu braucht es eine möglichst starke Opposition – und ein wichtiger Teil davon sind unabhängige, kritische Medien. Diese können auch bei anderen Themen wie Freiheitsabbau oder Kriegstreiberei eine zunächst noch nicht große, aber deshalb umso wichtigere Gegenstimme zum herrschenden Wahnsystem darstellen. Und, nicht zu vergessen: Ohne ein Weiterbestehen von HdS kann auch unsere für einige in Not geratene Personen so wichtige GriechInnenhilfe nicht weiterbetrieben werden, da unser Magazin hierfür die fast einzige Werbeplattform ist. Roland Rottenfußer bittet zum Jahreswechsel um einen Impuls, der Mut und Hoffnung vermittelt – im Interesse der gemeinsamen Sache. (mehr …)
J.S. Bach: Kantate BWV 77 „Du sollt Gott, deinen Herren, lieben“, Chor
Wie ist das, wenn Johann Sebastian Bach eine Komposition über die Liebe schreibt? Es scheint ja nie seine Absicht gewesen zu sein, im romantischen Sinn aufwühlende Emotionen zu schüren. Sehr viele Menschen haben sich über Jahrhunderte aber von seiner Musik auch im Herzen tief berührt gefühlt. Zunächst ist seine Klangsprache natürlich eine andere als etwa in Wagners „Tristan und Isolde“. Nicht unstillbare Sehnsucht scheint diese Musik auszudrücken, sondern das „Schon-erlöst-Sein“. Zudem geht es um die Liebe zu Gott – im zweiten Schritt auch zum „Nächsten“, womit sich der Komponist einen der bekanntesten Sätze aus dem Neuen Testament vorgenommen hat: die Frage also, welches der Gebote das wichtigste sei. Im Eingangschor entführen uns ineinander verschlungene Stimmen und wechselnde subtile Harmonien – basierend auf einem genialen Ursprungsmotiv – in einen ganz anderen, „gehobenen“ Bewusstseinsraum. Eine Aufführung der Stuttgarter Kantorei, Leitung: Kay Johannsen
Allmählich wird’s kritisch. Was tun? – Was tun!
Neunzehnter Bericht zu „Patenschaft für Panagiota“. Bitte glaubt mir: angenehm war es dieses Mal nicht, den Text zum heutigen Bericht zu verfassen! Der wahrlich kein wirklicher Bericht ist. Und unsicher – sehr unsicher sogar – war ich beim Schreiben dieses Textes eh. Dennoch sah ich mich gezwungen dazu. Deswegen bitte ich alle um Nachsicht, die sich womöglich irritiert fühlen durch diesen Text. Aber für mich – mit begrenzter Einsichtsfähigkeit versehen wie wir alle – sah ich keine Alternative dazu. Holdger Platta (mehr …)
Vergebung macht frei

Rembrandt: Die Heimkehr des verlorenen Sohnes, Ausschnitt
Wenn wir den Frieden wollen, müssen wir die negative Fixierung auf Menschen loslassen, die uns etwas angetan haben. Es wird nicht allen noch bewusst sein. Aber aus christlicher Sicht befinden wir uns in einer „heiligen Woche“, der Karwoche. Was bedeutet das? Schon oft wurde der Kreuzweg als Gleichnis für unser oft mit Leiden verbundenes Leben betrachtet. Christen trösteten sich damit, dass sie gerade im Schmerz, im Erlebnis von Demütigung und Ausgeliefertsein, in der Opferrolle Jesus nahe sind. Der Religionsstifter zog seine Stärke gerade aus dem Mut, sich schwach zu zeigen. In der Coronazeit haben viele von uns einiges ertragen müssen – auch von den Pilatussen und „Kreuziget-ihn“-Rufern unserer Epoche. Wie damit umgehen? Und wie können wir am besten auf die furchtbaren Nachrichten aus der Ukraine reagieren, die viele unserer Zeitgenossen schon wieder mit einer „Auge-um-Auge“-Mentalität beantworten wollen? In beiden Fällen ist die Antwort: Vergebung. Dieses Wort, das uns ebenso vertraut ist, wie es uns im konkreten Fall noch immer irritiert und provoziert. Vergebung befreit uns von unserer „toxischen“ Bindung an die Täter, löst uns aus der unguten Logik von Aktion und Gegenreaktion heraus, bedeutet auch Anerkennung der eigenen Verwundbarkeit und der aus unserer Sicht so unvollkommenen Realität. Niemand „muss“ vergeben – sofern er aber den inneren und äußeren Frieden wünscht, gibt es keinen anderen Weg, sagt Pfarrer Jürgen Fliege. (mehr …)
Klimaschonende Knechtschaft
Der Ökototalitarismus will die Freiheit aus unserem Leben vertreiben, damit überhaupt Leben auf dieser Erde möglich bleibt. Auszug aus „Strategien der Macht.“ Was nützt die Freiheit, wenn wir tot sind? Das Argument ist verführerisch. Und Politiker – gerade Grüne und ihr weltanschauliches Umfeld – werden es oft und gern verwenden: Wenn die schrankenlose Freiheit der Hersteller und Konsumenten zu einer Klimakatastrophe führt, die jedes Leben auf unserer Erde schon bald austilgen könnte, müssen Freiheit und Demokratie eben als lästige Bremsklötze aus dem Weg geräumt werden. Ebenso ist eine klimabewusste Elite berechtigt, widerstreitende Stimmen zum Schweigen zu bringen. „Wir“ – also die Ökokrieger – sind der Weg, die Wahrheit und das Leben. Außerhalb unserer ideologischen Umzäunung herrscht der Tod. Viele Stimmen haben in den letzten Jahren klar ausgesprochen, dass das Thema Klima in die Repressionsfußstapfen von „Corona“ treten müsse. Ist das nichts weiter als vernünftig? Oder planen diejenigen Kräfte, die mit der Freiheit sowieso nicht viel am Hut haben, unter dem Vorwand „Klima“ ihren nächsten großen Coup? In seinem Buch „Strategien der Macht“ ist Roland Rottenfußer solchen Fragen nachgegangen. Und er skizziert, wie wir uns argumentativ dagegen zur Wehr setzen können. (mehr …)
Linker Totalitarismus
Im Ukraine-Krieg ebenso wie in der Coronakrise wurden zwei klassisch linke Positionen entkernt: Antimilitarismus und Toleranz. Die Inflation steigt, die Menschen werden immer ärmer, und gleichzeitig wächst der staatliche Repressions- und Überwachungsapparat. Nicht nur wird aktuell Stimmung für einen großen Krieg gegen Ost gemacht; schon in den vergangenen drei Jahren waren Regierungsmaßnahmen an der Tagesordnung, die ebenso spaltend wirkten. Die Energiepreispolitik greift ebenso wie die Coronapolitik tief in das Leben der Bürger ein und erschwert es vielfach — das Gegenteil dessen, was ein Staat leisten sollte. Solche Entwicklungen sollten eigentlich eine Linke auf den Plan rufen, die sich konsequent für die Interessen der Menschen einsetzt. Stattdessen begnügt sich diese Linke damit, die staatlichen Narrative zu verteidigen, sich für den Krieg, für die Menschenrechtsverbrechen des Coronaregimes und für jede Form von Zwang gegen Andersdenkende einzusetzen. Felix Feistel (mehr …)
Aya Velázquez und Tom-Oliver Regenauer: Reichstagsstürme, Social Engineering und die neuen Medien
Vorspann von Aya Velázquez: „Ich habe mich am vergangenen Sonntag mit dem Unternehmer, Musiker und Autor Tom-Oliver Regenauer in Berlin zu einem Gespräch getroffen. Wir sprachen über die Allgegenwärtigkeit von Social Engineering in unserem politischen Alltag, die neueste Reichsbürger Psy-Op und ihre Verbindung zum „Sturm auf den Reichstag“ vor zwei Jahren, das neue Feindbild und Machtinstrument „Binnenterrorismus“ – und welche Rolle die neuen Medien in den Fraktalen gesellschaftlicher Spaltung spielen. Dabei wird es auch um einen an mich durchgereichten Durchsuchungsbeschluss des Reichsbürgerputsches gehen, der so gar nicht zur öffentlichen Darstellung passt, dass Deutschland nur haarscharf einem gewaltsamen Umsturz entkommen wäre. Trotz der offensichtlichen Lächerlichkeit der Story sind neue Überwachungs-Policies wie Chatkontrolle und eine Beweislastumkehr im Beamten- und Disziplinarrecht sofort auf dem Tisch. Geradezu ein Bilderbuch-Beispiel, um zu illustrieren, wie Social Engineering im großen Maßstab funktioniert. Den Durchsuchungsbeschluss, der im Interview besprochen wird, poste ich auf Twitter und Telegram. Tom-Oliver Regenauer betreibt einen lesenwerten Blog regenauer.press und einen Twitter-Account: https://twitter.com/tomregenauer„
„Rechts ist die Auffassung, Krieg und Militarisierung seien notwendig und sinnvoll“
Weiter geht die Debatte, wogegen sich die Friedensbewegung abgrenzen soll – sofern sie nicht grundsätzlich delegitimiert wird. Die Initiative Frieden-links hat nun ein Thesenpapier veröffentlicht. (Quelle: Telepolis)
https://www.telepolis.de/features/Rechts-ist-die-Auffassung-Krieg-und-Militarisierung-seien-notwendig-und-sinnvoll-8592939.html
Griechenland
braucht unsere
Hilfe!
braucht unsere
Hilfe!
Allmählich wird’s kritisch. Was tun? – Was tun!
Neunzehnter Bericht zu „Patenschaft für Panagiota“. Bitte glaubt mir: angenehm war es dieses Mal nicht, den Text zum heutigen Bericht zu verfassen! Der wahrlich kein wirklicher Bericht ist. Und unsicher – sehr unsicher sogar – war ich beim Schreiben dieses Textes eh. Dennoch sah ich mich gezwungen dazu. Deswegen bitte ich alle um Nachsicht, die sich womöglich irritiert fühlen durch diesen Text. Aber für mich – mit begrenzter Einsichtsfähigkeit versehen wie wir alle – sah ich keine Alternative dazu. Holdger Platta (mehr …)
Etabliert-rebellische Künstler
gleichen Fackeln,
die vor dem Erlöschen andere entzündet haben,
um diesen dann ihre Helligkeit
zum Vorwurf zu machen.
(Roland Rottenfußer
Hinter den
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Mit Edelwörtern in einen neuen Krieg
Zu Gaucks Plädoyers für Auslandseinsätze der Bundeswehr. Zugegeben, die Sache liegt schon etwas zurück. Und ausschließlich außersachliche Gründe sind es, dass ich mich erst heute dazu äußern kann. Aber ich halte es für erforderlich, weil der Anlass weit über sich selber hinausweist und die Propaganda, um deren Analyse es im Folgenden geht, noch längst nicht erledigt ist. Außerdem lässt sich meiner Auffassung nach an dieser Propaganda exemplarisch zeigen, wie Public Relations heute funktioniert und auf welche Mittel sie setzt. Ich spreche von dem Interview, das Bundespräsident Joachim Gauck am 14. Juni dem Sender „Deutschlandradio Kultur“ gegeben hat, zum Abschluss seines Norwegen-Besuchs. Es handelt sich um ein Plädoyer für Militäreinsätze der Bundeswehr im Ausland, um ein Gespräch, das manche Kritiker dazu veranlasst hat, vom „Kriegshetzer“ Gauck zu sprechen. Doch nichts ist falscher als das. Gauck ist kein „Kriegshetzer“. Das, was er betreibt, ist weitaus schlimmer als das Aufwiegeln der Deutschen zum Krieg. Es ist der Versuch zur Gehirnwäsche der Deutschen, sicherlich ganz absichtslos, im Interesse des Krieges. Anmerkung der Redaktion: Dieser Beitrag wurde schon 2014 verfasst. Es muss kaum erklärt werden, warum wir ihn für noch immer aktuell halten. Holdger Platta
(mehr …)