Der besondere Hinweis:

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Pablo Miró: Venezuela, das Recht auf Selbstbestimmung


Der Liedermacher und Gitarrist deutsch-argentinischer Herkunft glänzt normalerweise durch seine großartig sensiblen und aufrüttelnden Lieder in spanischer Sprache. In diesem Vortrags-Video zeigt er sich auch als kluger und kritischer Denker. In Bezug auf die momentane Krise in Venezuela nimmt er das herrschende „Narrativ“ der Mainstream-Presse über die Vorgänge dort auseinander und geißelt den Versuch der westlichen „Wertegemeinschaft“, sich die reichen Bodenschätze des Lands durch einen regime change unter den Nagel zu reißen. Er hat eben „Courage“ – wie auch seine neue CD-Veröffentlichung heißt, die im Sturm und Klang-Shop zu beziehen ist.

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Rainer Mausfeld: Neue Wege des Demokratiemanagements


Dieser Vortrag „analysiert und entschlüsselt die subtilen und nicht sichtbaren Mechanismen und Funktionsweisen von der Macht der herrschenden Eliten wie kein anderer. Mausfelds Forschung, Bücher und Vorträge stellen aus meiner Sicht einen qualitativen Sprung zur Aufklärung dar. Besonders wichtig ist auch, wie Mausfeld die psychologischen und juristischen Täuschungsstrategien in den ‚Repräsentativen Demokratien‘ auf der Basis umfassender internationaler Studien, im gegenwärtigen neoliberalen Kontext ins Auge stechend, enthüllt.“ (Vorspann und Weiterleitung dieses Links von Mohssen Massarrat)

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Tyrannen im Anzug

In den „demokratischen“ USA üben Konzerne oft diktatorische Macht über ihre Angestellten aus. In den USA haben Konzerne seit dem 19. Jahrhundert eine Macht auf sich vereint, die im weltgeschichtlichen Maßstab beispiellos ist. Arbeitnehmerrechten wurde dabei stets nur ein untergeordneter Stellenwert eingeräumt. Wie Chris Hedges, Pulitzer-Preis-Träger und Bestseller-Autor, eindrucksvoll darlegt, ist die Herrschaft, die Konzerne auch heute über ihre Arbeiter und Angestellten ausüben, beinahe allumfassend: Folgerichtig spricht Hedges von einer Diktatur der Konzerne.  Chris Hedges (mehr …)

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Eure Armut interessiert uns nicht

Die anstehende Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts und der Niedergang der SPD haben die Debatte über Sanktionen gegen „Hartz-IV-Empfänger“ neu entfacht. Wortreich beschweigen die Sanktionsbefürworter, worum es ihnen geht – den Fortbestand des deutschen Niedriglohnmodells – und worum es gehen sollte: Darf der Staat das Existenzminimum kürzen? (Quelle: Telepolis)
https://www.heise.de/tp/features/Debatte-um-Hartz-IV-Sanktionen-4308837.html

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Die Geschichte der FPÖ und die Defizite der politischen Linken

Je nach politischer Grundausrichtung werden der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) eine tiefe Verwurzelung im historischen Nationalsozialismus attestiert oder aber dieser Vorhalt wird vehement bestritten. Nach zahlreichen Skandalen hat die Partei inzwischen eine Historikerkommission eingesetzt, um dieses Thema zu klären. Im Gespräch mit der Kultur- und Sozialhistorikerin Edith Friedl wurden Antworten auf offene Fragen zur Geschichte der FPÖ, zu ihrer Verankerung in Teilen der österreichischen Gesellschaft und zu den Defiziten der politischen Linken gesucht. (Quelle: Nachdenkseiten)
https://www.nachdenkseiten.de/?p=49361

Griechenland
braucht unsere
Hilfe!

Zur Psychologie des Helfens und des Widerstands

Dient humane Hilfe nur dazu, als „Gutmensch“ dazustehen?

153. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Wer Helfende als „Gutmenschen“ verspottet, muss sich nicht mit der Frage auseinandersetzen, warum er selbst nicht hilft. Er bleibt zur Not anderer auf „cooler“ und vermeintlich überlegener Distanz. In diesem Artikel beschäftig sich Holdger Platta mit möglichen Einwänden gegen unsere Griechenland-Hilfsaktion. Ja, die gibt es, aber – um dies vorwegzuschicken – sie sind nicht besonders überzeugend. Auch der vermeintlich „sozialistische“ Vorwurf, karitative Hilfe würde den revolutionären Widerstand einschläfern und nur die Eskalation des Elends führe zur Befreiung, hält nämlich einer genaueren Überprüfung nicht stand.  Holdger Platta (mehr …)

Wer mit dem Leben tanzen will,

muss ungehorsam sein.

(Konstantin Wecker)

Hinter den
Schlagzeilen
Klassiker

Die Propaganda-Floskel

Gerechtigkeit heißt das Ideal, von dem Neoliberale beseelt sind…

„Chancengerechtigkeit“ ist ein Tarnbegriff der Eliten, um Schwächeren ihre Solidarität zu verweigern. Natürlich sind wir Menschen nicht alle gleich, doch wir verdienen alle die gleichen Chancen. Unsere Gesellschaft basiert auf dem Gedanken, dass wir alle die gleichen Möglichkeiten haben, uns durch Bildung ein menschenwürdiges Leben aufzubauen. Dass dies in Wirklichkeit oft anders aussieht, wird nun einfach durch einen neuen Begriff gerechtfertigt, der seine brutale Wirkung bei den Abgehängten der Gesellschaft nicht verfehlt: Denn „Chancengerechtigkeit“ bedeutet, dass das Ergebnis gerecht, also selbst verschuldet ist.  Holdger Platta

(mehr …)

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