Der besondere Hinweis:

HdS muss um Eure Hilfe bitten

Liebe HdS-Leserinnen und liebe HdS-Leser, als Euch Roland Rottenfußer Anfang September über die Umbruchsituation bei unserer Website berichtet hat – unter dem Titel „HdS: keine Hindernisse mehr. Umso mehr Hilfsbedarf“ –, war vieles für Euch und für uns noch nicht absehbar, unter anderem auch, wie und ob es mit uns weitergehen könnte. Und äußerst widersprüchlich war unsere Lage zudem. Lest bitte in meinem folgenden Brief, was darunter zu verstehen ist! Und – ja, leider –  dass es gefährlich zu werden droht! Holdger Platta (mehr …)

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Kommen Zutrittsverbote für Impfverweigerer

Der lauter werdende Ruf nach Sonderrechten für Geimpfte könnte der Anfang einer Entwicklung sein, die mit der Spaltung der Gesellschaft endet. Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich — aber einige könnten schon bald „gleicher“ sein als andere. Jedenfalls wenn es nach den Scharfmachern unter den Impf-Optimisten in Politik und Medien geht. Noch wird hartnäckig geleugnet, dass eine Impfpflicht ins Haus stünde. Aber wer genauer hinhört, merkt, dass die Rhetorik der Akteure Hintertürchen offen lässt. Nach dem Motto: „Für eine Diskussion über die partielle Aberkennung von Menschenrechten für Impfverweigerer ist es zum derzeitigen Zeitpunkt noch zu früh.“ Noch herrscht die Ruhe vor dem Sturm, aber die zu erwartende massive Umerziehungskampagne zur Erhöhung der Impfbereitschaft in der Bevölkerung hat noch kaum begonnen. Und was Propaganda nicht bewirken kann, könnte die Schaffung einer durch Gesundheitsschutz begründeten Zwei-Klassen-Gesellschaft vollenden. Benjamin-Gunnar Cohrs (mehr …)

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Corona, und was jetzt?

Erzählungen bestimmen den Lauf der Welt

Das erste Coronajahr liegt hinter uns, das zweite hat grad begonnen. Wie stehen wir dem gegenüber jetzt? Klar, dass uns Narrative steuern! Das ist der große Bogen. Aber welche unter den zur Verfügung stehenden großen Narrativen sind es, die uns in eine bessere Welt führen können, und welche führen uns in die Irre? Wolf Schneider (mehr …)

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Sahra Wagenknecht: Endlos-Lockdown ohne Alternative?


Sahra erregte das Missfallen der HdS-Redaktion, als sie sich während der Flüchtlingskrise zu sehr dem AfD-Narrativ annäherte. In der Corona-Krise ragen ihre Äußerungen aus der Masse der systemangepassten Linken heraus. In ihrer Videobotschaft geht sie zwar von durchaus üblichen Denkvoraussetzungen aus, zieht aber teilweise andere Schlussfolgerungen daraus als die „Altparteien“ und andere Linke. Vor allem betont sie die sozialen und menschlichen Kollateralschäden der „Maßnahmen“. Unter anderem fordert sie einen zielgerichteteren Schutz der Pflegeheimbewohner, die 80 Prozent der Covid-19-Todesfälle ausmachen.

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ZeroCovid: Ein Irrweg der Linken

Nach monatelangem Schweigen haben linke Aktivisten einen politischen Appell zur Pandemiebekämpfung gestartet. Ein europaweiter und verschärfter Lockdown müsse kommen, dieser soll allerdings „solidarisch gestaltet“ sein. Das ist ein Etikettenschwindel, denn mit ihren Vorschlägen forcieren die Initiatoren eine unsoziale Politik, die sich weit von demokratischen Prinzipien entfernt hat. (Quelle: Multipolar)
https://multipolar-magazin.de/artikel/zerocovid-irrweg

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Léo Ferré: Les Anarchistes


Man sieht, dieses Video ist in Schwarzweiß und ziemlich alt. Damals noch gab es kritische Intellektuelle, die die Freiheit hochhielten. Heute gibt es Richard David Precht. Léo Ferré war sicher einer der Großen, kam aber seines auch melodischen Talents in Deutschland kaum an. Pippo Pollina widmet ihm sein Lied „Leo“. Es lohnt sich, den auch ins Englische übersetzten Liedtext unter dem Video zu lesen. Ferré stellt die Anarchisten als eine tapfere, Not leidende, verfolgte Minderheit dar. Aufrecht erhält sie sich nur durch die Freundschaft, die diese Außenseiter untereinander pflegen.

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An der Merzgrenze

Foto: Michael Lucan, Lizenz Creative Commons

Für den CDU-Vorsitz kandidieren drei Exponenten von Kapitalismus und Corona-Regime — einer der Bewerber „verdient“ besondere Beachtung. Die CDU ist eine Partei, die von der Falschen geführt wird, ohne dass ein Richtiger in Sicht wäre. Inszenierte Richtungskämpfe in den letzten Monaten sind Kappes. Die Union verfügt über zwei Flügel — beide militaristisch, neoliberal und derzeit auch Corona-fromm. Aus diesem Spektrum haben sich nun drei konkrete Kandidaten erhoben: Friedrich Merz, Armin Laschet und Norbert Röttgen. Zuzüglich zweier Ersatzspieler, Markus Söder und Jens Spahn, wenn es um die mögliche Kanzlerkandidatur im September geht. Obwohl Kritiker einwenden mögen, es sei letztlich egal, mit welcher Galionsfigur das Schiff von „Deutschland, einig Coronaland“ gegen den Eisberg fährt, gibt es doch einen, dessen Kanzlerschaft vermutlich besonders viel Schaden anrichten würde. Die Auftritte von Friedrich Merz sind stets Musterbeispiele für rhetorische Schaumschlägerei. Sein völlig überflüssiges Wiederauftauchen auf der politischen Bühne demonstriert, was eine konzertierte Pressekampagne heutzutage bewirken kann. Roland Rottenfußer (mehr …)

Griechenland
braucht unsere
Hilfe!

Schlimmer als in einem KZ: die Unterbringungsverhältnisse in Kara Tepé auf Lesbos in Griechenland

249. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Drei Themen widme ich mich heute in meinem Bericht: der Militarisierung der griechischen Haushaltspolitik, zulasten sozialer Hilfsprogramme in Griechenland; dem Versagen auch der SYRIZA; und ein weiteres Mal den entsetzlichen Verhältnissen, wie sie in Kara Tepé, dem Nachfolgelager von Moira auf Lesbos, anzutreffen sind. Holdger Platta (mehr …)

„Wer aber vom Kapitalismus nicht reden will,

sollte auch vom Faschismus schweigen.“

(Max Horkheimer)

 

 

 

Hinter den
Schlagzeilen
Klassiker

HdS fordert Wiederherstellung der Menschenrechte

Eine Betrachtung zu Corona-Virus, Querfront und Verschwörungstheorien. Ja, unser Magazin „Hinter den Schlagzeilen“ hatte längere Zeit zu Corona geschwiegen, zum dominierenden Thema der letzten Monate also. Der Grund dafür – so viel möchten wir heute verraten – lag in teilweise weit auseinandergehenden Ansichten innerhalb unseres Teams. Wir sind dann irgendwann dazu übergegangen, zu Corona ganz zu schweigen. Und das hat dem Magazin nicht gut getan. Schließlich berührt dieses Thema essentielle Fragen wie Gesundheit und Lebensschutz, aber auch die Zukunft der Demokratie und der Freiheit in unserem Land überhaupt. Wir versprechen, das es auf HdS ab jetzt wieder eine differenzierte Berichterstattung zu Corona geben wird. Vorab wollen wir aber auch einiges klarstellen: etwa die Tatsache, dass wir zwar Proteste für die Wiederherstellung der Grundrechte für legitim, ja für notwendig halten, dass dies aber nicht gleichzusetzen ist mit Zustimmung zur Ideologie einer Minderheit rechter Mitläufer. Wir entwickeln außerdem ein Programm für die dringend gebotene vollständige Wiederherstellung der Demokratie in unserem Land, was nicht zu trennen ist von der Wiederherstellung der Menschenwürde in ihrer sozialen Dimension. Holdger Platta, Roland Rottenfußer (mehr …)

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