Der besondere Hinweis:

«With a little help from our readers»

„Hinter den Schlagzeilen“ geht mit neuen Ideen in die Adventszeit – und bittet um die Unterstützung seiner LeserInnen. „Wenn du nichts hast als ein Chanson, um die Kriegstrommeln zu übertönen…“ So formulierte Jacques Brel seine idealistische Vision. Im Ernst will HdS, dieser Tradition folgend, jetzt dem Rechtsruck Gedichte entgegensetzen. Aber nicht nur diese. Wir bleiben als journalistische Publikation auf wärmende Weise unbequem.  Roland Rottenfußer (mehr …)

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Brauchen wir einen neuen Maschinensturm ?

„Ein neuer Menschentyp ist im Begriff zu entstehen, der alles vergessen haben wird, was vor dem Smartphone und dem Tablet war. Wie Lemminge stürzen wir uns von der digitalen Klippe.“ Kein Zweifel: der homo digitalis ist der Mensch der Zukunft. Ob er noch sapiens (weise, vernunftsbegabt) sein wird, kann bezweifelt werden. Der Antrieb, in immer schnelleren Rhythmen immer perfektere Maschinen zu erschaffen, mündet in das Bestreben der Erbauer, selbst durch Angleichung maschinenhaft zu werden. Es ist höchste Zeit, dass sich der Mensch die Kontrolle über die Richtung, in die der Fortschritt marschiert, zurückholt. (Auszug aus dem Buch „Zwischen Anarchismus und Populismus. Zur Sozialpsychologie des entfesselten Kapitalismus, Band 3“)  Götz Eisenberg (mehr …)

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Die Politik der Massen

Die Gelbwesten stehen für den Einbruch der Volksmassen in den politischen Eliten-Betrieb. Die Gelbwesten sind ein Faktor, der alles verändert. Einer, der den Bankrott vermeintlicher Volksvertreter offensichtlich macht. Sie sind eine Kraft, die das Tor aufstößt zu einer neuen Politik, bei der mündige Bürger zu Akteuren im historischen Prozess werden.  Florian Ernst Kirner

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Wolf Maahn: Tschernobyl (Das letzte Signal)


Eindringliche Maahnung aus dem Jahr 1986. Als Unterstützer dabei: u.a. Herbert Grömeneyer, Wolfgang Niedecken und Klaus Lage. Wir wissen, dass nach dem letzten Signal das letzteste erfolgte: in Fukushima. Und auch die Umweltzerstörung ist weiter fortgeschritten. Wolf Maahn ist als Musiker noch immer unterwegs, komponierte auch Songs für andere Künstler und nahm u.a. an dem Projekt „Band für Afrika“ teil.

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«Das Wasser hat mich gesucht, bevor ich ein Dürstender war»

Konstantin Wecker berichtet, wie aus ihm ein Musiker wurde. Als „Vollblutmusiker“ würden die meisten den Liedermacher beschreiben. War er das schon immer? Jedenfalls schon sehr früh, als er durch den Einfluss seiner Eltern die Welt der Oper kennenlernen durfte. In seiner Biografie „Das ganze schrecklich schöne Leben“ gibt Konstantin einen seltenen Einblick in den Vorgang des Komponierens, den er auch als spirituell erlebt. Vielleicht ist Komponieren weniger ein Wollen und Tun als ein Sich-Öffnen – gleich einer nach Schale, die bereit ist das Wasser des Lebens aufzunehmen.  Konstantin Wecker
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Griechenland
braucht unsere
Hilfe!

Ein neuer Notfall in Griechenland! – Aber Eure Beharrlichkeit gibt uns Kraft!

146. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Heute wendet sich Griechenland-Berichterstatter Holdger Platta wieder einem Einzelschicksal zu, an dem sich auch vieles ablesen lässt, was im allgemeinen im Argen liegt in diesem geschundenen Land. Einem „Schützling“ unserer Spendenaktion wurde die Wohnung gekündigt. Unsere Helfer vor Ort, Evi und Tassos Chatzatoglou, versuchen zu helfen – was natürlich nur dank der Hilfe unserer Spenderinnen und Spender möglich ist.  Holdger Platta  Anmerkung der Redaktion: Normalerweise werden präsentierende Vorspänne zu allen Texten von mit, Roland Rottenfußer, verfasst. Ich bemühe mich, dies im Sinne des Inhalts und im Geist des betreffenden Autors zu tun – obwohl es manchmal vielleicht auffällt, dass zweierlei „Formulierungsgewohnheiten“ am Werk sind. Da es etwas umständlich wäre und weil zwei verschiedene Namen für zusätzliche Verwirrung sorgen könnten, erwähne ich meine Urheberschaft für die Vorspänne nicht bei jedem Artikel.
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Wer mit dem Leben tanzen will,

muss ungehorsam sein.

(Konstantin Wecker)

Hinter den
Schlagzeilen
Klassiker

«Hinter Sarkasmus verborgenes Leiden am Weltgeschehen»

Foto: RolandPohl

„Während man noch über eine gelungene Pointe kichert, beschleicht einen das Grauen über die ganz reale Gefahr, in der Demokratie und Menschlichkeit derzeit schweben.“ Konstantin Wecker erklärt in diesem Beitrag, was er an Satire und Kabarett schätzt. Er erzählt, wie er selbst zum intelligenten kabarettistischen Spottlied kam und wie ihm Weggefährten wie Dieter Hildebrandt dabei halfen. Zugleich wendet sich der Liedermacher gegen zu seichte „Comedy“ und rechtsgewendetes Scheinkabarett, hinter dem er „eine raffinierte Form systemstabilisierender Schmeichelei“ vermutet. (Konstantin Wecker) (mehr …)

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