Der besondere Hinweis:

Sage Nein!

Konstantin Wecker schreibt zu seiner neuen CD: Liebe Freundinnen und Freunde, in den letzten Monaten ging es mir wie Heinrich Heine, der in seinen „Nachtgedanken“ im Exil dichtete: „Wenn ich an Deutschland denke in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht.“ Die unmenschliche Barbarei der neuen und alten Nazis auf der Straße wie in Chemnitz, aber auch der deutschen Regierung und der EU im Umgang mit Flüchtlingen macht mich extrem wütend: Es ist eine Bankrotterklärung für unsere Gesellschaft, wenn allein in den letzten Monaten tausende Kinder, Frauen und Männer auf der Flucht vor Hunger, Krieg, Folter und Umweltzerstörung im Mittelmeer ertrinken oder in den Wüsten Afrikas verdursten mussten. Anstatt Leben zu retten, kriminalisieren die Regierenden die Seenotretter. (mehr …)

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Die Hölle im Kopf

Die Massentierhaltung hat den Geist der Menschen zerstört. Deutschland ist seit dem Dritten Reich ein Hauptantreiber der industriellen „Tierproduktion“. Mittlerweile hat das Geschehen apokalyptische Dimensionen angenommen. Die großen Massenmedien aber blenden das Thema aus und kaschieren es sogar auf verschiedene Weise. Sie meiden die unangenehme Wirklichkeit, weil sie durch deren Ausleuchtung Publikumsanteile und somit Werbeeinnahmen verlieren würden. In der Folge sind sie mittlerweile zu den eigentlichen Hauptverantwortlichen geworden. Und sie tragen die Hauptschuld an der Eskalation einer kollektiven Psychose, die den Geist der Menschheit vernichtet hat. (Steffen Pichler) (mehr …)

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Christen kritisieren Flüchtlingspolitik

Protestanten, Katholiken und weitere Engagierte aus der Kirchenasylbewegung fordern eine Änderung der Flüchtlingspolitik in Deutschland und Europa. Bei der Tagung der Ökumenischen Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche nannte Martin Dutzmann, Bevollmächtigter des Rates der EKD, die Dublin-Regelung ein »fürchterliches System« (Quelle: Publik Forum)
https://www.publik-forum.de/Religion-Kirchen/christen-kritisieren-fluechtlingspolitik

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Friedrich Merz, Steuerbetrug und BlackRock

Gefeiert und kritisiert – so könnte das Zwischenfazit der Berichterstattung über den wie ein Phönix aus der Asche emporgestiegenen potentiellen Merkel-Nachfolger Friedrich Merz zusammengefasst werden. Dumm nur, dass sich die allermeisten Medien bei ihrer Kritik gegen Merz auf die vermeintliche Beteiligung des Finanzgiganten BlackRock bei den Cum-Cum und Cum-Ex-Steuerbetrugsfällen fokussieren, bei denen Merz zumindest bei BlackRock gar keine große Rolle gespielt hat. Diese Vorwürfe werden an ihm abprallen und im schlimmsten Fall kann er sich danach sogar als Saubermann präsentieren. Das ist grotesk, da er selbst bei den genannten Steuerbetrugsfällen in anderen beruflichen Funktionen eine wesentlich fragwürdigere Rolle gespielt hat. Und selbst dies ist nur die Spitze des Eisbergs. Merz ist ein Großlobbyist der Finanzkonzerne, ein Überzeugungstäter. (Quelle: Nachdenkseiten)
https://www.nachdenkseiten.de/?p=47031

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Christian Kölbl: Der General


Makaberer Text in österreichischer Mundart mit säuselndem Streicherhintergrund – das könnte fast von Ludwig Hirsch sein. Ist es auch. Christian Kölbl, der neben den Hirsch- auch ein Cohen-Programm gespielt hat, hat den Titel nur gecovert. Aber durchaus kongenial, Sprech- und Chorgesang inklusive. „Burschen gemma aafach haam“ – die richtige Einstellung zum Krieg.

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Was bedeutet es, wenn zwei Geldautomaten verschwunden sind?

142. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ „Not leidende Banken“ – dieser Begriff ist während der Finanzkrise in Deutschland zum eher ironisch gebrauchten geflügelten Wort geworden. Banken setzen knallhart ihre Interessen durch, geben sich aber gern wehleidig, wenn es mal nicht so klappt mit dem Profitieren. Dann soll der Steuerzahler ran. In Griechenland scheint es den Banken aber infolge der desaströsen EU-Verarmungspolitik tatsächlich schlecht zu gehen. Geldautomaten werden abgebaut, und das kann bedeuten: Menschen haben zwar theoretisch Anspruch auf ihr Erspartes, müssen aber weit reisen, um der Gnade teilhaftig zu werden, es auch tatsächlich ausgezahlt zu bekommen. Zum Glück haben viele unserer Leserinnen und Leser begriffen: Not leidend sind vor allem Menschen – und zur Hilfe sind wir alle aufgerufen. (Holdger Platta) (mehr …)

Griechenland
braucht unsere
Hilfe!

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Was bedeutet es, wenn zwei Geldautomaten verschwunden sind?

142. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ „Not leidende Banken“ – dieser Begriff ist während der Finanzkrise in Deutschland zum eher ironisch gebrauchten geflügelten Wort geworden. Banken setzen knallhart ihre Interessen durch, geben sich aber gern wehleidig, wenn es mal nicht so klappt mit dem Profitieren. Dann soll der Steuerzahler ran. In Griechenland scheint es den Banken aber infolge der desaströsen EU-Verarmungspolitik tatsächlich schlecht zu gehen. Geldautomaten werden abgebaut, und das kann bedeuten: Menschen haben zwar theoretisch Anspruch auf ihr Erspartes, müssen aber weit reisen, um der Gnade teilhaftig zu werden, es auch tatsächlich ausgezahlt zu bekommen. Zum Glück haben viele unserer Leserinnen und Leser begriffen: Not leidend sind vor allem Menschen – und zur Hilfe sind wir alle aufgerufen. (Holdger Platta) (mehr …)

Es ist eine grenzenlose Welt
in der ich leben will.
(Konstantin Wecker)

Hinter den
Schlagzeilen
Klassiker

Auf dem Weg in einen „kalten Faschismus“?

Obdachlose, Frankfurt

Erinnern zwischen Abwehr und Alarmismus. Oder: Schwierigkeiten bei der vergangenheitsbezogenen Analyse der Gegenwart. Darf man heutige politisches Missstände mit dem Nationalsozialismus vergleichen oder beleidigt dies die damaligen Opfer? Muss man es sogar, um aufzuklären, zu warnen und die Lehren aus der Geschichte richtig zu ziehen? Wenn ja, welches sind die deutlichsten Anzeichen für einen wieder heraufdämmernden Faschismus? Ist es übertrieben, auch das Menschenverelendungsprogramm Hartz IV in diesem Zusammhang zu erwähnen? Der Autor zeigt mit seinem Aufsatz, dass sich Geschichte durchaus wiederholen kann, nur in veränderter Form. Und nur, wenn wir es zulassen. (Holdger Platta) (mehr …)

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