Der besondere Hinweis:

Poesie und Widerstand in Wien – Konstantin Wecker und Band am 23.6.2018 beim Donauinselfest

Das waren noch Zeiten, als sich Konstantins bekanntester Held Willy mit Altnazis herumschlagen musste. Heute „fangt des ois wieder o“, und neue Nazis haben sich sogar in den Parlamenten breit gemacht. Da hilft nur: widerstehen und sich selbst treu zu bleiben. „Es ist eine grenzenlose Welt, in der ich leben will“. Wunderbares Sommerkonzert, das trotz teilweise ernster Themen beglückt und inspiriert. Mit freundlicher Genehmigung des ORF. Alle Rechte liegen beim ORF.

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Stürmen wir die Bastille in den Köpfen!

Sturm auf die Bastille, Gemälde von Jean-Pierre Houël

Am 14. Juli, dem Nationalfeiertag der Franzosen, hielt Jürgen Wertheimer, Germanistik-Professor und Experte für Georg Büchners Revolutionsdrama „Dantons Tod“, eine Rede auf dem Marktplatz von Tübingen. Geht uns diese Revolution, dieser Sturm auf die Bastille, heute noch etwas an – zumal in einem Land, das das „Stürmen“ verlernt zu haben scheint und sich vollständig einer den Hals zuschnürenden Sicherheitsdoktrin ausgeliefert hat? Vorwärts geht es einzig mit der von Alexander Dobrindt ausgerufenen „konservativen Revolution“. Und das chronisch uneinige Europa eint heute nur noch der „Wert“ einer möglichst effizienten Flüchtlingsabwehr. Diese Politik misshandelt die Sprache wie sie Menschen misshandelt, und wie so oft greift das eine ins andere. (Jürgen Wertheimer) (mehr …)

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Die andere Revolution

Papst Franziskus kehrt zum Ursprungsgedanken des Christentums zurück. Seit dem Amtsantritt von Franziskus ist die christliche Kirche in Bewegung gekommen. Unter dem anhaltenden Widerstand der Kurie und von Teilen der Kirche wendet sich der Papst gegen jegliches Machtstreben und Karrieredenken. Zugleich wirbt er für tiefgreifende Reformen innerhalb der Kirche. So spricht er von einer „Kirche im Aufbruch“, von der Notwendigkeit einer Revolution und von einer Rückkehr zu den humanistischen Werten des Evangeliums, zum Ursprungsgedanken des Christentums. (Wolfram Rost)

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Unfassbar naiv: die Trump-Berichterstattung

Die Journalisten der Tagesschau kennen nicht einmal die einfachsten Tricks der Manipulation und des politischen Pokers: die Übertreibung und die Drohung. Schauen Sie sich das bitte an, die Tagesschau von null bis Minute 2:47. Es ist nur kurz, aber von hohem Erkenntniswert für die Einschätzung des wichtigsten Mediums für die Meinungsbildung der Deutschen. Der US-Präsident droht mit dem Austritt aus der NATO. Er fordert eine schnellere und massive Erhöhung der Militärausgaben, 2 % Anteil am Bruttoinlandsprodukt bis 2019 und dann noch mehr. Und was geschieht: man einigt sich auf die schnellere Erhöhung des Militärbudgets. (Quelle: Nachdenkseiten)
https://www.nachdenkseiten.de/?p=44938

Griechenland
braucht unsere
Hilfe!

Den Menschen helfen – und auf der Seite der Wahrheit stehen!

124. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Wenn die Dinge im „Großen und Ganzen“ schlecht stehen, sind es oft die „kleinen“ Erfolge, die Hoffnung geben. Katharina K. aus Piräus hat eine erfolgreiche Nierenoperation hinter sich, mit Hilfe zahlreicher Spenderinnen und Spender aus unserem Kreis. Dieses Beispiel praktischer Solidarität vollzog sich, wie regelmäßige LeserInnen dieser Rubrik wissen, im Umfeld einer katastrophalen Verarmungspolitik, die entgegen manchen Beteuerungen der griechischen Regierung noch keineswegs zu Ende geht. Wir können nicht allen im erforderlichen Umfang helfen, aber wir können für einige das Schicksal zum Besseren wenden und ihnen ihre Würde wiedergeben. Helfen wir weiter! (Holdger Platta) (mehr …)

Es ist eine grenzenlose Welt
in der ich leben will.
(Konstantin Wecker)

Hinter den
Schlagzeilen
Klassiker

Mystik: Das Kosten der Dinge von innen

Gemälde: „Der Sämann“, Van Gogh

Mystik beginnt mit Sprach- und Vernunftkritik, mit der Erkenntnis, dass das, worum es geht, eigentlich unaussprechlich ist. Der hoch gelobte Verstand, auch bei politisch Aktiven als wertvollstes Instrument geschätzt, versagt vor den „letzten Dingen“ wie ein Taschenrechner, von dem man verlangt, Bachs Matthäus-Passion zu begreifen. Dieser Hinweis auf die Grenzen des rationalen Diskurses ist aber kein Aufruf zu blindem „Glaubensgehorsam“ gegenüber den Institutionen. Es ist ein Appell, Glaubens- und Schrifttreue aufzugeben zugunsten eines direkten, erlebnishaften Zugangs zum Wunderbaren, das unsere Welt durchwirkt und ihr zugrunde liegt. Mystik ist dem Agnostizismus näher als dem Fundamentalismus, jedoch einem „Nicht-Wissen“, das seine Selbstaufhebung durch die Tat und die Erfahrung anstrebt. (Roland Rottenfußer) (mehr …)

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