Der besondere Hinweis:

Der letzte Damm

Was in den letzten 13 Monaten in diesem Land – und auf der ganzen Welt – geschehen ist, hätten wir uns noch bis vor kurzem nicht vorstellen können. Statt dass Erleichterung in Sicht wäre, spitzt sich die Lage jedoch weiter zu. Von der totalen Katastrophe für Freiheit, Demokratie und soziales Leben trennen uns jetzt nur noch der Mut derer, die verstanden haben und wahrhaftiger Journalismus. Damit beides weiterleben kann, brauchen wir Euch und Eure Solidarität. Roland Rottenfußer (mehr …)

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Finger weg von unseren Kindern!

Die Wiedereinführung der Wehrpflicht ist unter Unionspolitikern und in der Presse ernsthaft im Gespräch. Wer davon verschont bleibt, soll wenigstens ein Jahr lang im sozialen Sektor „Deutschland dienen“. Zumindest für letzteres haben viele Menschen Sympathie. Was wäre zum Beispiel gegen mehr Engagement in der Altenpflege einzuwenden? Leider zeigen sich aber auch hier bedenkliche Entwicklungen: eine aufdringliche Dominanz „rechter Themen“, ein zunehmend autoritäres Staatsverständnis und die Umkehr des Prinzips, dass die Institutionen den Bürgern zu dienen haben, von denen sie eingesetzt und bezahlt werden. Das Militär würde junge Menschen beim Erwachsenwerden wieder mit Demütigungen begleiten. Sozialdienste würden ein Heer an Billigarbeitskräften schaffen, und die Verantwortlichen könnten das Dauerproblem Pflegenotstand wieder einmal vertagen. (Roland Rottenfußer) (mehr …)

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Freiheit schützt das Klima!

Nur mündige und vor allem freie Bürger können ein Klimabewusstsein haben, denn soziale Gerechtigkeit und Ökologie bedingen einander. Das Pandemie-Thema nutzt sich allmählich ab und der Klimaschutz erklimmt wieder die Spitze der politischen Prioritätenliste. Unverkennbar sind die Parallelen zwischen beiden Themenfeldern. Diese Krisen ließen sich — so die landläufige Auffassung — nur durch Verbote und Freiheitseinschränkungen bewerkstelligen. Doch wird bei diesem Bestreben, die Freiheit der Katastrophenprävention unterzuordnen, die wichtigste Triebfeder der Rettung übersehen — der Mensch selbst. Doch wie soll der in Unfreiheit befindliche Mensch den Willen und die Bereitschaft entwickeln, Ziele zu verfolgen, die über sein bloßes Dasein hinausgehen? Lebt der Einzelne eingepfercht in einem engmaschigen Netz aus Verboten und Geboten, entfremdet er. Und zwar in einer Art und Weise, dass aus seinem Inneren nicht mehr die Motivation erwächst, sich für seine Umwelt einzusetzen. Die soziale Gerechtigkeit sowie die Beseitigung prekärer Lebensverhältnisse — für die viele gutsituierte Klimaschützer blind zu sein scheinen — ist eng mit dem Klimaschutz verwoben. Roberto J. De Lapuente (mehr …)

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Sozialkassen nach Corona: Wer zahlt die Rechnung?

Der Sozialstaat hat seine Bedeutung und Leistungsfähigkeit als gesellschaftlicher Stabilisator im Zuge der Corona-Pandemie einmal mehr unter Beweis gestellt – darin sind sich die politischen Lager weitgehend einig. Doch das hat auch seinen Preis: Kurzarbeitergeld, sinkende Beitragszahlungen durch Lohnausfall oder Arbeitsplatzverlust, erhöhte Ausgaben im Gesundheitssystem haben die Sozialkassen strapaziert. Bei den Sozialversicherungen steigt entsprechend der Finanzdruck, teils klaffen Milliardenlöcher und die in den vergangenen Jahren aufgebauten Rücklagen der Krankenkassen schrumpfen massiv. Spätestens nach dem obligatorischen Kassensturz der neuen Regierung nach der Bundestagswahl im September wird sich die Frage stellen, wie die bereits bestehenden und noch kommenden offenen Rechnungen beglichen werden sollen.[1] (Quelle: Blätter für deutsche und internationale Politik)
https://www.blaetter.de/ausgabe/2021/august/sozialkassen-nach-corona-wer-zahlt-die-rechnung

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Ist weniger arbeiten gut fürs Klima?

Wie lassen sich Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit auf einen Nenner bringen, wenn die Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 40 Prozent gegenüber 1990 reduziert werden sollen? In Frankreich hat der Präsident vor zwei Jahren einen Bürgerkonvent für das Klima (CCC) berufen, der einen interessanten Vorschlag machte, wie das Problem zu lösen sei: durch Reduzierung der Wochenarbeitszeit auf 28 Stunden. (Quelle: Monde Diplomatique)
https://monde-diplomatique.de/artikel/!5776008

Griechenland
braucht unsere
Hilfe!

Was nun?

283. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Nein, es lässt sich heute nicht vermeiden, liebe HdS-Leserinnen und liebe HdS-Leser: Zum ersten Mal in ihrer Geschichte ist unsere GriechInnenhilfe ernsthaft bedroht. Wir HelferInnen stehen vor einer grausamen Situation: entscheiden zu müssen, wem wir in den nächsten drei Monaten helfen können und wem nicht. Eine Darstellung von Tassos Chatzatoglou über immer deutlicher werdende Rechtstendenzen der Mitsotakis-Partei beschließt diesen Bericht. Holdger Platta (mehr …)

Propaganda macht auf Dauer

auch die Propagandisten dumm.

(Holdger Platta)

 

 

 

 

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Finger weg von unseren Kindern!

Die Wiedereinführung der Wehrpflicht ist unter Unionspolitikern und in der Presse ernsthaft im Gespräch. Wer davon verschont bleibt, soll wenigstens ein Jahr lang im sozialen Sektor „Deutschland dienen“. Zumindest für letzteres haben viele Menschen Sympathie. Was wäre zum Beispiel gegen mehr Engagement in der Altenpflege einzuwenden? Leider zeigen sich aber auch hier bedenkliche Entwicklungen: eine aufdringliche Dominanz „rechter Themen“, ein zunehmend autoritäres Staatsverständnis und die Umkehr des Prinzips, dass die Institutionen den Bürgern zu dienen haben, von denen sie eingesetzt und bezahlt werden. Das Militär würde junge Menschen beim Erwachsenwerden wieder mit Demütigungen begleiten. Sozialdienste würden ein Heer an Billigarbeitskräften schaffen, und die Verantwortlichen könnten das Dauerproblem Pflegenotstand wieder einmal vertagen. (Roland Rottenfußer) (mehr …)

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