Der besondere Hinweis:

Der letzte Damm

Was in den letzten 13 Monaten in diesem Land – und auf der ganzen Welt – geschehen ist, hätten wir uns noch bis vor kurzem nicht vorstellen können. Statt dass Erleichterung in Sicht wäre, spitzt sich die Lage jedoch weiter zu. Von der totalen Katastrophe für Freiheit, Demokratie und soziales Leben trennen uns jetzt nur noch der Mut derer, die verstanden haben und wahrhaftiger Journalismus. Damit beides weiterleben kann, brauchen wir Euch und Eure Solidarität. Roland Rottenfußer (mehr …)

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Das Großstadt-Elend

In Ballungszentren spitzen sich die Armutsverhältnisse und die Wohnungsnot zu. In den vergangenen 10 Jahren ist die Zahl der Menschen ohne Wohnung stetig angestiegen. Mittlerweile sind rund 700.000 Menschen in Deutschland ohne Wohnung, knapp 50.000 davon sind obdachlos. Das ist eine ganze Großstadt voller Menschen, denen das Recht auf Wohnen verweigert wird. Hinzu kommt eine Dunkelziffer, die definitionsgemäß niemand genau abschätzen kann. Die Menschen, die noch eine Wohnung haben, aber zunehmend mit ihrem Einkommen die gestiegenen Mieten nicht mehr aufbringen können und die Eigentumsverhältnisse ihrer Mietwohnung sich ändern, werden in den sogenannten Problemstadtteilen beim Anblick der wohnungs- und obdachlosen Menschen darauf aufmerksam gemacht, was ihnen beim Verlust der Wohnung drohen kann. Das Gewerkschaftsforum

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Trotz alledem: unsere Hilfsarbeit wird fortgesetzt

276. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Ja, ich gebe es zu: wirkliche Erleichterungen haben sich in der Zwischenzeit für mich noch nicht eingestellt. Aber: wir machen weiter mit unserer Hilfsarbeit für die notleidenden Menschen in Griechenland, einschränkungslos. Und viele Zeichen der Solidarität von Euch waren sehr entlastend für mich. Dank also schon hier den vielen, die mit großer Warmherzigkeit in den letzten Tagen ihren Beistand an den Tag gelegt haben – für mich sowie für die Menschen in Griechenland selbst! Und auf diese, auf die Notleidenden in Griechenland, kommt es ja eigentlich und vor allem an! Holdger Platta (mehr …)

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Die Börsen-Falle

In der derzeitigen Krise werden viele unerfahrene, junge Menschen mit Apps an die Börse gelockt und feuern die Blasenbildung an den Märkten weiter an. „Nimm‘s den Reichen und gib‘s den Armen“ lautet das Credo von Robin Hood. Beides gleichzeitig zu sein — also Robin Hood und ein Armer —, damit locken Neo-Broker-App-Anbieter unerfahrene Menschen. Zahlreiche Apps ermöglichen es einer breiten Masse der jüngeren Bevölkerung, an Börsengeschäften einfach, unkompliziert und kostengünstig zu partizipieren. Die weggefallenen Schranken und die krisenbedingte Not im Nacken von Millionen Menschen treiben Kleinanleger in Scharen an die Börse. Apps wie „Trade Republic“ bemühen hierbei das „David gegen Goliath“-Bild. Die Börse soll demokratisiert werden, statt das Feld den großen Brokern und alten Hasen zu überlassen. Die Bilanz nach über einem Jahr sieht jedoch mehr als ernüchternd aus. Das Vermögen der Reichsten ist gestiegen, während sich der Zuwachs der ärmeren Mehrheit ganz marginal im Promille-Bereich verschob. Statt Emanzipation und Selbstbestimmung laufen nun Millionen Menschen Gefahr, ihre restlichen Gelder vollends zu verlieren — und das an die Reichsten der Reichsten. Außerdem tragen sie dazu bei, die Blasen auf den Märkten noch weiter aufzublähen. Die unerfahrenen Neo-Broker schaufeln sich nicht frei, sondern ihr eigenes Grab. Christian Kreiß

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H5N1 antwortet nicht – Auf der Suche nach dem Killervirus


Dieser Film ist älteren Datums und wurde 2011 hochgeladen. An Aktualität fehlt es ihm aber in keiner Weise. Am Beispiel der Vogelgrippen-Hysterie zeigen die Filmemacher, wie Staat und Medien eine Insel (Rügen) terrorisierten, wie vermutlich harmlose Todesfälle an Vögeln zum bedrohlichen Megaevent aufgebauscht wurden, wie man herrschende Narrative fachkundig hinterfragt und was wirklich vor Krankheiten schützt. Der Film beschert seinen Zuschauern eine Aha-Erlebnis nach dem Anderen. Solche Aufklärung würden wir uns heute für Corona wünschen.

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Der Propagandakrieg (und wie man ihn führt)

Jedes totalitäre System der Geschichte hat die Macht der visuellen Propaganda genutzt, um eine neue “Realität” zu erzeugen, eine, die seine offizielle Ideologie verifiziert und die Welt nach seiner eigenen paranoiden Vorstellung neu gestaltet. Der Totalitarismus der “Neuen Normalität” macht da keine Ausnahme. (Quelle: Neue Debatte)
https://neue-debatte.com/2021/07/22/der-propagandakrieg-und-wie-man-ihn-fuehrt/

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„Man kann nicht nur diskutieren, man muss auch mal ‘ne Schippe in die Hand nehmen“

Eine Woche nach den verheerenden Überschwemmungen in Westdeutschland zeigt sich immer deutlicher, wie sehr sich Teile der Politik und der Verwaltung in einem Paralleluniversum befinden. Während tausende Landwirte, Bauunternehmer und Freiwillige aus ganz Deutschland vor Ort anpacken und Übermenschliches leisten, herrscht auf oberer Ebene das reinste Chaos und eine kaum mehr zu fassende Arroganz und Ignoranz. Auch die Medien driften mehr und mehr in den Wahnsinn ab. Deren größte Sorge scheint es wohl zu sein, dass die Helfer keine FFP2-Masken tragen. Das Eintreffen des ersten „Impfbusses“ wurde dementsprechend auch bejubelt. Dass es gleichzeitig bis vor kurzem keine Dixi-Klos und Wasser für die Betroffenen und die Helfer gab, spielt da wohl eine untergeordnete Rolle. (Quelle: Nachdenkseiten)
https://www.nachdenkseiten.de/?p=74521

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Franz Josef Degenhardt: Der anachronistische Zug Oder Freiheit, die sie meinen


Ist überall, wo „Freiheit“ draufsteht, auch Freiheit drin? Franz Josef Degenhardts Lieder sind immer hintersinnig. Es könnte sein, dass nicht mal das „braune Laub“, das er Anfangs erwähnt, unschuldig gemeint ist. Hier zeichnet er ein ausführliches Gesellschaftsporträt – aufgemacht als imaginäre Prozession verschiedenster Schichten von „Etablierten“. Deren gemeinsamer Nenner ist die Freiheitssimulation. Die einen wollen die Freiheit mit militärischer Gewalt verteidigen, die anderen fordern Freiheit der Kapitalströme. „Dann ein paar Verfassungsrichter, heimlich grinsende Gesichter. Über ihren roten Roben, hielten sie verkrampft erhoben Grundgesetze wie zum Hohn, hundertmal geändert schon.“

Griechenland
braucht unsere
Hilfe!

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Trotz alledem: unsere Hilfsarbeit wird fortgesetzt

276. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Ja, ich gebe es zu: wirkliche Erleichterungen haben sich in der Zwischenzeit für mich noch nicht eingestellt. Aber: wir machen weiter mit unserer Hilfsarbeit für die notleidenden Menschen in Griechenland, einschränkungslos. Und viele Zeichen der Solidarität von Euch waren sehr entlastend für mich. Dank also schon hier den vielen, die mit großer Warmherzigkeit in den letzten Tagen ihren Beistand an den Tag gelegt haben – für mich sowie für die Menschen in Griechenland selbst! Und auf diese, auf die Notleidenden in Griechenland, kommt es ja eigentlich und vor allem an! Holdger Platta (mehr …)

Wenn man keine Zeitung liest,

ist man uninformiert.

Wenn man Zeitung liest,

ist man desinformiert.

(Mark Twain)

 

 

 

 

 

Hinter den
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Klassiker

Als der Kapitalismus angeblich noch gutmütig war

Vor einem guten Jahrzehnt: Oskar Negts merkwürdige Plaudereien über unsere Wirtschaftsordnung. Manchmal, so scheint es uns, sind Wiederveröffentlichungen älterer Beiträge auf unserer Website HdS erforderlich. Das könnte auch jetzt wieder geboten sein, wo in den Köpfen mancher Gegner der Maßnahmen gegen die sogenannte Corona-Pandemie Kritik am weltweit agierenden Kapitalismus überflüssig geworden ist. Tatsächlich? Bereits in meiner Auseinandersetzung im Juni 2010 mit Aussagen des renommierten Kapitalismus-Kritikers Oskar Negt, des „linken“ oder auch wirklich linken Systemkritikers aus Hannover, des emeritierten Soziologie-Professor dort an der Technischen Universität, habe ich zu zeigen versucht, auf welchen Fehleinschätzungen von Kapitalismus dieser Irrtum beruht. Nein, Kapitalismus hat niemals jene Menschenrechtsneutralität besessen, die ihm manche heute zuschreiben möchten. Kapitalismus war immer schon – und zwar seinem Wesen nach – eine Gesellschafts- und Wirtschaftsform, die ohne hemmungslose Brutalität gegenüber den arbeitenden (oder gar: arbeitslosen!) Menschen niemals funktionieren kann. Hiermit also der Versuch, einem verharmlosenden Bild von Kapitalismus schon damals mit aller Klarheit entgegenzutreten, vielleicht auch interessant für viele AnhängerInnen der neugegründeten hochsympathischen Partei „dieBasis“, in deren Diskussionen bislang das Thema Kapitalismus eher ausgespart worden ist. Holdger Platta (mehr …)

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