Der besondere Hinweis:

Leider: verstärkte Solidarität erforderlich

Ein neuer Spendenaufruf für HdS. Ausgerechnet in diesen Zeiten ein neuer Spendenaufruf an Euch? – Nun, liebe HdS-Leserinnen und liebe HdS-Leser: wegen dieser Zeiten ist leider ein neuer Spendenaufruf erforderlich. Wir alle vom Website-Team wissen, was wir Euch zumuten damit. Keinem von uns fiel diese Entscheidung leicht. Aber wenn die Zeiten schwer sind, können auch die Entscheidungen nicht immer leicht sein. Unser Appell also: lest diesen Appell! Holdger Platta (mehr …)

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Eine leichte Besserung bei unserem Spendeneingang

Der sechste neue Spendenbericht zu „Patenschaft für Panagiota“ (vorher „GriechInnenhilfe“). Dieses Mal kann ich bereits nach kürzerer Zeit einen weiteren Zwischenbericht geben. Wie sieht es also mittlerweile bei unseren Hilfsmöglichkeiten für verelendete Griechinnen und Griechen aus? Und: wie stellen sich inzwischen die Verhältnisse in Griechenland insgesamt dar? Dazu einige Neuigkeiten in meinem heutigen Bericht über eines der Armenhäuser in „unserem“ Europa, in dieser gewissenlosen Wertegemeinschaft unter dem Diktat ihrer sogenannten Wirtschafts- und Finanzeliten. Holdger Platta
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Die Blase der Gleichgesinnten

Die Aktiven der Protestbewegung haben viel Zeit darauf verwendet, sich wechselseitig zu beweihräuchern — nun wäre es an der Zeit, nach konkreten Lösungen zu suchen. Du findest, dass ich recht habe, und ich finde, dass du recht hast. So weit, so harmonisch. Irgendwo da draußen gibt es aber leider noch die anderen, die sich weigern, das von uns als richtig Erkannte zu akzeptieren, und die stur in ihrem fundamentalen Irrtum verharren. Diese Personen gilt es eines Besseren zu belehren oder notfalls niederzuringen. So denken viele. So denken auch „wir“ häufig, also die Mitglieder einer sich locker formierenden Bewegung gegen Corona-Maßnahmen, gegen Kriegshetze, gegen eine Politik der Massenverarmung. Der sicherste Weg, um sich stets gut zu fühlen, besteht darin, sich nur innerhalb einer bequemen Echokammer zu bewegen und „Ungläubige“, die einen herausfordern und mit eigenen Denkfehlern konfrontieren könnten, konsequent draußen zu halten. Das ist angenehm, aber bringt es uns weiter? Und selbst wenn wir ohne Einschränkung recht hätten — wird irgendetwas davon besser, wenn wir einander gegenseitig wegen unserer überlegenen Einsicht huldigen, wenn jedoch sonst nichts Konstruktives geschieht? Die Autorin hat diesbezüglich aufgrund eigener schmerzlicher Protesterfahrung Zweifel. Sie schlägt einen konstruktiveren Weg vor. Nadine Rebel (mehr …)

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#IchHabeMitgemacht, TEIL 5


Sie sind sensibel und sie fühlen sich verletzt: Jene Menschen, die in den letzten Jahren massiv gegen Ungeimpfte gebolzt haben, betrachten sich jetzt als Opfer einer „Menschenjagd“, weil Aktionen wie #IchHabeMitgemacht ihre schlimmsten Sprüche nachträglich öffentlich gemacht haben. Demnächst werden sie wohl ein Mahnmahl für die Opfer von #IchHabeMitgemacht fordern. In dieser Folge der verdienstvollen Reihe werden vor allem die Tagesschauergeschichten der größten Nachrichtensendung aller Zeiten auf’s Korn genommen. Außerdem werden Zitate von Menschen eingeblendet, die die Gleichförmigkeit der Meinungen im TV beklagt haben. Wer kommt denn auf sowas?

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Hoher EU-Beamter: „Nüchtern betrachtet sind die USA das Land, das am meisten vom Krieg in der Ukraine profitiert“

Die Fassade der Geschlossenheit zwischen EU und USA bröckelt. In einem Gespräch mit dem US-Politikmagazin Politico ließ jetzt ein ranghoher EU-Beamter seinem Frust über die auf Eigeninteresse fokussierende Haltung der USA im Ukraine-Krieg und gegenüber der Europäischen Union freien Lauf. Laut ihm würden die Vereinigten Staaten mit dem Krieg ein Vermögen verdienen, während gleichzeitig die EU-Länder massiv darunter leiden und ausnahmslos in eine Rezession stürzen. Amerika müss endlich erkennen, dass sich die öffentliche Meinung in vielen EU-Ländern ändere und dabei sei, sich gegen die USA zu wenden, so seine explizite Warnung an Washington. US-Vertreter weisen die Vorwürfe empört von sich. Es knirscht merklich im transatlantischen Gebälk. (Quelle: Nachdenkseiten)
https://www.nachdenkseiten.de/?p=91029

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Dominik Plangger: I ghear zu dir


Grundkenntnisse des Südtiroler Dialekts schaden hier nicht. Aber auch so wird einem, auch wenn man nur etwa die Hälfte des Vokabulars versteht, rasch klar, worum es geht: Der junge Mann ist schwer verliebt – aber nicht in oberflächlicher Weise. Er spürt schlicht: Wo sie ist, bin ich zu Hause. Sehr warmherzig und bewegend. Auch die Instrumentierung überzeugt, Dominiks Gesang ohnehin.

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Musik für Assange

Unter dem Titel „Free Assange — Now!“ findet am 3. Dezember 2022 das dritte Solidaritätskonzert für Julian Assange in Berlin statt. Julian Assange ist das wohl wichtigste Opfer des drastischen Verfalls der Pressefreiheit im Westen. Sein Schicksal spielt sich in einem undurchsichtigen Sumpf aus Regierungsverbrechen, Vertuschungsversuchen, Geheimdienstarbeit und psychologischer Folter ab. An seinem Beispiel wird öffentlich durchexerziert, wie sich Journalisten nicht verhalten dürfen, wenn sie im sogenannten Wertewesten politisch und persönlich Land sehen wollen, nämlich integer. Schon heute gebe es Whistleblower, die nicht mehr den Mut fänden, ihre Informationen zu veröffentlichen, aufgrund des an ihm statuierten Exempels, erklärt Nils Melzer, ehemals UN-Sonderberichterstatter über Folter. Assange wartet derweil auf die Entscheidung über seine Auslieferung an die Vereinigten Staaten. Sein Gesundheitszustand ist desaströs — wie die Integrität all jener, die zu seinem Fall schweigen. Glücklicherweise gibt es hiervon Ausnahmen, und so werden in jüngerer Zeit immer mehr Stimmen laut, die Assanges Schicksal wieder ins öffentliche Bewusstsein rufen. Der Dokumentarfilm „Ithaka“, der Mitte Oktober 2022 das Human Rights Film Festival Berlin eröffnete und noch bis März 2023 durch Deutschland tourt, zeigt das Engagement und die Strapazen, denen Assange und seine Familie ausgesetzt sind. Auch Rubikon-Autor und Musiker Jens Fischer Rodrian ist im deutschsprachigen Raum weiterhin aktiv in Sachen Assange. Neben einem neuen Song für den WikiLeaks-Gründer organisiert er am Samstag, dem 3. Dezember 2022, zum dritten Mal ein Benefizkonzert in Berlin, dessen Einnahmen Assanges Anwälten zugutekommen. Madita Hampe

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Griechenland
braucht unsere
Hilfe!

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Eine leichte Besserung bei unserem Spendeneingang

Der sechste neue Spendenbericht zu „Patenschaft für Panagiota“ (vorher „GriechInnenhilfe“). Dieses Mal kann ich bereits nach kürzerer Zeit einen weiteren Zwischenbericht geben. Wie sieht es also mittlerweile bei unseren Hilfsmöglichkeiten für verelendete Griechinnen und Griechen aus? Und: wie stellen sich inzwischen die Verhältnisse in Griechenland insgesamt dar? Dazu einige Neuigkeiten in meinem heutigen Bericht über eines der Armenhäuser in „unserem“ Europa, in dieser gewissenlosen Wertegemeinschaft unter dem Diktat ihrer sogenannten Wirtschafts- und Finanzeliten. Holdger Platta
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Die dümmsten Schafe
sind immer zugleich
die reißendsten Wölfe.
(Friedrich Hebbel, 1813-1863)

Hinter den
Schlagzeilen
Klassiker

Wie ticken die Kicker ganz oben?

Zur Mentalität von Infantino und anderen Aufsteigern im Fußballsport. Es gibt so einen Spruch, den man immer wieder mal hört: Ab zehntausend Euro Monatsgehalt hört der Mensch auf, anständig zu sein. An diese Aussage habe ich während der letzten Tage des öfteren denken müssen. Denn was sich da FIFA-Chef Infantino geleistet hat beim Verbot, dass die Fußballspieler bei der Weltmeisterschaft in Katar ein sehr bescheidenes Zeichen für die Menschenrechte setzen dürfen, das spottet nicht nur jeder Beschreibung. Das ist schäbigste Charakterlosigkeit, die mit keinem exzellenten Fußballspiel aus der Welt gekickt werden kann. Wer das Eintreten für Menschenrechte bei einer Weltmeisterschaft im Sport für illegal erklärt und mit Strafen bedroht, wer die große Weltverabredung der Vereinten Nationen vom Dezember 1948, jederzeit und überall eintreten zu wollen für Schutz und Wahrung der Menschenrechte, als unzulässige Politisierung von Sport deklariert, hat in einem solchen Führungsamt bei der FIFA nichts mehr zu suchen. Und er hatte vermutlich in diesem Amt niemals etwas zu suchen gehabt, zumindest legitimerweise nicht.  Aber: Infantino ist nicht der einzige, und Infantino ist nicht der erste, der solche humanen Defizite an den Tag legt. An diese Tatsache habe ich während der letzten Tage ebenfalls denken müssen. Und ich bringe im folgenden Beitrag, der im Herbst des Jahres 2013 entstand, ein Beispiel aus unserer eigenen, aus der bundesdeutschen Fußballwelt ganz, ganz oben. Hier, auf HdS, erscheint dieser Beitrag zum ersten Mal. Und er dürfte ganz sicher nicht nur Hartz-Vierer interessieren, Armutsrentner und andere Menschen, die „unser“ Sozialstaat seit langem im Stich lässt. Er dürfte interessant sein für alle, denen ein bisschen noch an der Menschlichkeit und den Menschenrechten auf diesem Planeten liegt. Und jawohl: ich lege mich hier mit einem Fußball-Promi an, den so mancher auch heute noch als „Kaiser“ zu bezeichnen pflegt: mit Franz Beckenbauer, dem Ex-Libero auf dem Fußballrasen, der Liberalität seit langem schon auf ganz eigene Weise auszulegen pflegt. Man könnte sagen: wie ein „Kaiser“ halt, und diese höchstrangigen Adligen, diese Kaiser, fielen ja seit Jahrtausenden schon dadurch auf, dass sie zum Spitzenpersonal der weltweiten Kriminellen-Szene gezählt werden mussten. Um es auf die kürzeste Formel zu bringen: Edel war dieser Adel nie. Ganz im Gegenteil: Feudalismusgeschichte war immer auch Kriminalgeschichte. Und das scheint auch für den sogenannten „Geldadel“ gültig zu sein – selbst dann, wenn ihm der Ehrentitel „Kaiser“ ganz demokratisch von einem ganz braven demokratischen Volk verpasst worden ist. Aber lest selbst! Holdger Platta (mehr …)

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