Der besondere Hinweis:

Der letzte Damm

Was in den letzten 13 Monaten in diesem Land – und auf der ganzen Welt – geschehen ist, hätten wir uns noch bis vor kurzem nicht vorstellen können. Statt dass Erleichterung in Sicht wäre, spitzt sich die Lage jedoch weiter zu. Von der totalen Katastrophe für Freiheit, Demokratie und soziales Leben trennen uns jetzt nur noch der Mut derer, die verstanden haben und wahrhaftiger Journalismus. Damit beides weiterleben kann, brauchen wir Euch und Eure Solidarität. Roland Rottenfußer (mehr …)

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Die Revolte der Intelligenz

Die Kampagne „Wissenschaft steht auf“ zeigt, dass sich Mediziner und Juristen nicht länger als dienstbare Geister der Regierung verstehen wollen. „Wissenschaft ist keine Demokratie“ sagte die Journalistin Mai Thi Nguyen-Kim. Das klingt wie eine Drohung. Denn wo sich absolute, weil nachgewiesene Wahrheit offenbart, hat das Gezänk der Meinungen zu schweigen. Da ist zustimmendes Nicken die einzig legitime poltische Haltung. Vielfach hat sich Regierungshandeln in den letzten Monaten hinter wissenschaftlichem Sachverstand versteckt und eine für intelligente Menschen akzeptable Variante des sattsam bekannten Alternativlosigkeits-Narrativs aus dem Hut gezaubert. Wenn die Propheten absoluter Objektivität gesprochen haben, ist Widerstand zwecklos. Der Denkfehler dabei ist, dass es „die Wissenschaft“ gar nicht gibt. Ihrem Wesen nach ist Wissenschaft systematisierter Selbstzweifel. Hypothesen müssen kontrovers ausdiskutiert und immer wieder in Frage gestellt werden. Und „Wahrheit“ ist ein Prozess, nichts ein für allemal in Stein Gemeißeltes. Gut, dass eine Gruppe von Wissenschaftlern die unter Maßnahmen-Dogmatismus erstickte Debatte jetzt wieder anfeuern wollen. Rubikons Mutmach-Redaktion (mehr …)

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Jens Fischer Rodrian interviewt Dr. Wolfgang Wodarg


Dr. Wolfgang Wodarg ist Pneumologe und fester Bestandteil des Corona-Ausschusses. Aufklärer im Schweinegrippe Skandal 2009 und seit neuestem auch Basis Mitglied. Für die Basis kandidiert er im Herbst 2021 für den Bundestag. In diesem Podcast durfte der Slam-Poet, Musiker und Essayist Jens Fischer Rodrian von ihm erfahren, was er als Erstes tun möchte, wenn die Krise vorbei ist. Einige Fragen lauteten: „Was wirst du tun, wenn wir es in den Bundestag schaffen?“ und „Wie gehen wir mit Menschen um, die uns diffamieren?“ Im Interview können wir eine ganz neue Seite des sympathischen Arztes aus Schleswig-Holstein kennenlernen.

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Es geht nicht um Corona

Ich kenne die weltweiten Grausamkeiten, die heute im Namen von Corona verübt werden, die ausweglose Armut, das Leid der Kinder, die Hoffnungslosigkeit, der einsame Tod von Menschen, denen der Kontakt entzogen wurde, die Konzentration von Reichtum und Macht in wenigen Händen – und vieles mehr. Es sind inzwischen sehr viele Menschen, welche diese Zusammenhänge erkennen und anfangen, sich dagegen zu erheben. Aber ich möchte im folgenden Aufsatz auf ganz andere Dinge hinweisen, die wir bedenken müssen bei der Frage, warum sich Corona weltweit ausbreiten konnte und wie eine neue, lebenswerte Zukunft aussehen könnte. Dieter Duhm (mehr …)

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Leben unter Vorbehalt

Ideologien verderben uns die Daseinsfreude, indem sie Glück als planbar darstellen. Haben Sie es nicht auch manchmal einfach satt? Wir sind von Verboten und Regeln umstellt. Für alles sollen wir uns verantwortlich, gar schuldig fühlen. Überall sollen wir vorsichtig sein. Überall stören wir und gefährden jemanden. Als Vorwand kann Corona dienen oder auch ein anderer Klassiker der Menschendressur: die Klimafrage. Wir werden psychisch misshandelt, haben uns jedoch daran gewöhnt, nicht zu schreien, so als wollten wir die Täter schonen. Das Leben selbst in seinem natürlichen Vollzug wird abgewürgt wie selten zuvor. Da entringt sich der Seele schon mal ein Stoßgebet: Wenn sie uns doch endlich in Ruhe lassen würden! Aber darauf können wir lange warten, denn wir haben es mit Ideologen zu tun — mit Menschen, die das Leben in ein bestimmtes Raster zu pressen versuchen. Und wenn Ideologie und Realität auseinanderklaffen, muss letztere eben geändert werden — notfalls mit Gewalt. Ein Höhepunkt dieser Machbarkeitsideologie ist der Transhumanismus. Er will nicht nur verändern, wie wir uns verhalten, sondern auch, wie und wer wir sind. Ralf Rosmiarek (mehr …)

Eva Herzig: Schauspielerin verliert eine Serienrolle, weil sie ungeimpft ist


Es geht los mit der Impfapartheid und dem faktischen Impfzwang. Keiner „muss“. Nur jeder, der in bestimmten Milieus nicht darauf verzichten will, seinen Beruf auszuüben. Die Schauspielerin spricht in der Sendung „Fellner!“ offen über die Hintergründe ihres Rauswurfs aus dem Team einer Landkrimi-Serie. Über den Druck, der auf Schauspieler mittlerweile ausgeübt wird. Nicht einmal rigide Hygieneregeln und ständige Zwangstests genügen Muttis Lieblingen in den Produktionsfirmen. Es „muss“ die Impfung sein. Arbeitgeber verlangen zunehmend über die Körper ihrer Angestellten verfügen zu können – mit dem Segen des Staates. Herzig spricht über ihre Angst vor gesundheitlichen Schäden, selbst wenn diese nicht sicher auftreten. Anerkennenswerter Weise will sie nicht einknicken und nimmt lieber einen Berufswechsel in Kauf. Sie outet sich auch offen als Maßnahmenskeptikerin, was heutzutage schon als mutig gelten kann, weil sich die beiden Welten „Prominenz“ und „Zivilcourage“ nur allzu selten begegnen.

Griechenland
braucht unsere
Hilfe!

Kämpfen wir auch gegen das Verschweigen der Unmenschlichkeiten in Griechenland!

270. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Dieses Mal ein etwas anderer Akzent in meinem Bericht: die Bitte nämlich, auch beizutragen zur Weiterverbreitung dieser regelmäßigen Informationen über die Menschlichkeitsverbrechen in Griechenland. Wer, wenn nicht wir, sollten auch diesen Aspekt unserer Arbeit nicht aus den Augen verlieren. Ansonsten: erst in dieser Woche findet in Griechenland der große Generalstreik statt. Die Mitsotakis-Regierung geht weiter mit brutaler Härte gegen Flüchtlinge vor und hat weiterhin die relative Mehrheit der GriechInnen, soweit es diesen noch gut geht, hinter sich. Und wir, die OrganisatorInnen der GriechInnenhilfe, müssen weiterhin bescheiden bleiben, was unsere Hilfsmöglichkeiten betrifft. Holdger Platta (mehr …)

Wenn man keine Zeitung liest,

ist man uninformiert.

Wenn man Zeitung liest,

ist man desinformiert.

(Mark Twain)

 

 

 

 

 

Hinter den
Schlagzeilen
Klassiker

Als der Kapitalismus angeblich noch gutmütig war

Vor einem guten Jahrzehnt: Oskar Negts merkwürdige Plaudereien über unsere Wirtschaftsordnung. Manchmal, so scheint es uns, sind Wiederveröffentlichungen älterer Beiträge auf unserer Website HdS erforderlich. Das könnte auch jetzt wieder geboten sein, wo in den Köpfen mancher Gegner der Maßnahmen gegen die sogenannte Corona-Pandemie Kritik am weltweit agierenden Kapitalismus überflüssig geworden ist. Tatsächlich? Bereits in meiner Auseinandersetzung im Juni 2010 mit Aussagen des renommierten Kapitalismus-Kritikers Oskar Negt, des „linken“ oder auch wirklich linken Systemkritikers aus Hannover, des emeritierten Soziologie-Professor dort an der Technischen Universität, habe ich zu zeigen versucht, auf welchen Fehleinschätzungen von Kapitalismus dieser Irrtum beruht. Nein, Kapitalismus hat niemals jene Menschenrechtsneutralität besessen, die ihm manche heute zuschreiben möchten. Kapitalismus war immer schon – und zwar seinem Wesen nach – eine Gesellschafts- und Wirtschaftsform, die ohne hemmungslose Brutalität gegenüber den arbeitenden (oder gar: arbeitslosen!) Menschen niemals funktionieren kann. Hiermit also der Versuch, einem verharmlosenden Bild von Kapitalismus schon damals mit aller Klarheit entgegenzutreten, vielleicht auch interessant für viele AnhängerInnen der neugegründeten hochsympathischen Partei „dieBasis“, in deren Diskussionen bislang das Thema Kapitalismus eher ausgespart worden ist. Holdger Platta (mehr …)

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