Der besondere Hinweis:

Sage Nein!

Konstantin Wecker schreibt zu seiner neuen CD: Liebe Freundinnen und Freunde, in den letzten Monaten ging es mir wie Heinrich Heine, der in seinen „Nachtgedanken“ im Exil dichtete: „Wenn ich an Deutschland denke in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht.“ Die unmenschliche Barbarei der neuen und alten Nazis auf der Straße wie in Chemnitz, aber auch der deutschen Regierung und der EU im Umgang mit Flüchtlingen macht mich extrem wütend: Es ist eine Bankrotterklärung für unsere Gesellschaft, wenn allein in den letzten Monaten tausende Kinder, Frauen und Männer auf der Flucht vor Hunger, Krieg, Folter und Umweltzerstörung im Mittelmeer ertrinken oder in den Wüsten Afrikas verdursten mussten. Anstatt Leben zu retten, kriminalisieren die Regierenden die Seenotretter. (mehr …)

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Von der Pressefreiheit in der freien Welt

Noam Chomsky

Warum herrscht auf unserer Welt weiterhin so viel Ungleichheit? Steht die Menschheit am Rande der Selbstauslöschung? Warum begehren die „99 Prozent“ nicht gegen die „Eliten“, die „Herren der Menschheit“, wie Noam Chomsky sie einst nannte, auf? In seinem neuen Buch „Kampf oder Untergang!“, das gerade pünktlich zu Noam Chomskys 90. Geburtstag erschienen ist, spricht Chomsky genau über diese großen Fragen. Ein Auszug. (Quelle: Nachdenkseiten)
https://www.nachdenkseiten.de/?p=47283

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Anpassung an Rechte ist kein Antifaschismus

10 gebräuchliche Un- und Halbwahrheiten zur Flüchtlingsfrage. Wir kennen alle solche Argumente: „Man muss Fluchtursachen bekämpfen statt eine naive Willkommenskultur zu pflegen“. „Zuwanderung wird von den Wohlhabenden befürwortet, aber die kleinen Leute müssen die Last tragen“. „Die Systempresse bauscht den Rechtsruck nur auf.“ „Großkonzerne habe Migranten ins Land gelockt, deshalb sollten Linke gegen Zuwanderung sein.“ Und natürlich der Klassiker: „Rechte bekämpft man am besten, indem man möglichst hart mit Flüchtlingen umgeht.“ Diese Argumentationsmuster begegnen wir überall, manchmal auch in unserem eigenen Geist. Nicht alles an den Narrativen der Zuwanderungsskeptiker ist komplett falsch. Vielmehr handelt es sich oft um Halbwahrheiten, und manches ist einfach nicht gut zu Ende gedacht. Wir sollten uns davon nicht ins Bockshorn jagen lassen und bei unserer Wahrheit bleiben. (Roland Rottenfußer) (mehr …)

Reißt die Mauern ein!

In jedem Kind lebt ein Drache…

Plädoyer für ein empathisches Schulsystem. Das heutige Schulsystem verspricht, die Kinder frei zu machen, ihnen alle Möglichkeiten zu geben, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Dabei sperrt es sie ein, oder besser: Es bewirkt, dass die Kinder sich in sich selbst einschließen. Bewusst oder unbewusst? (Simon Marian Hoffmann) (mehr …)

Griechenland
braucht unsere
Hilfe!

Was bedeutet es, wenn zwei Geldautomaten verschwunden sind?

142. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ „Not leidende Banken“ – dieser Begriff ist während der Finanzkrise in Deutschland zum eher ironisch gebrauchten geflügelten Wort geworden. Banken setzen knallhart ihre Interessen durch, geben sich aber gern wehleidig, wenn es mal nicht so klappt mit dem Profitieren. Dann soll der Steuerzahler ran. In Griechenland scheint es den Banken aber infolge der desaströsen EU-Verarmungspolitik tatsächlich schlecht zu gehen. Geldautomaten werden abgebaut, und das kann bedeuten: Menschen haben zwar theoretisch Anspruch auf ihr Erspartes, müssen aber weit reisen, um der Gnade teilhaftig zu werden, es auch tatsächlich ausgezahlt zu bekommen. Zum Glück haben viele unserer Leserinnen und Leser begriffen: Not leidend sind vor allem Menschen – und zur Hilfe sind wir alle aufgerufen. (Holdger Platta) (mehr …)

Es ist eine grenzenlose Welt
in der ich leben will.
(Konstantin Wecker)

Hinter den
Schlagzeilen
Klassiker

Auf dem Weg in einen „kalten Faschismus“?

Obdachlose, Frankfurt

Erinnern zwischen Abwehr und Alarmismus. Oder: Schwierigkeiten bei der vergangenheitsbezogenen Analyse der Gegenwart. Darf man heutige politisches Missstände mit dem Nationalsozialismus vergleichen oder beleidigt dies die damaligen Opfer? Muss man es sogar, um aufzuklären, zu warnen und die Lehren aus der Geschichte richtig zu ziehen? Wenn ja, welches sind die deutlichsten Anzeichen für einen wieder heraufdämmernden Faschismus? Ist es übertrieben, auch das Menschenverelendungsprogramm Hartz IV in diesem Zusammhang zu erwähnen? Der Autor zeigt mit seinem Aufsatz, dass sich Geschichte durchaus wiederholen kann, nur in veränderter Form. Und nur, wenn wir es zulassen. (Holdger Platta) (mehr …)

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