Der besondere Hinweis:

Luft nach oben

Aufzuzählen, was uns im vergangenen Jahr alles geärgert hat, ist müßig. Andererseits werden wir es als politisches Magazin natürlich wieder und wieder tun. Denn wenn wir auf Probleme hinweisen, lösen sich diese nicht automatisch. Ohne eine klare Wahrnehmung von Unrecht und Fehlentwicklungen wird sich jedoch gewiss nichts ändern. Sicher ist: Sehr vieles kann und sollte ab diesem Jahr besser werden. Hinter den Schlagzeilen wünscht seinen Lesern “trotzdem” ein gutes neues Jahr – etwas Frieden, wenn möglich, in den äußeren Abläufen des Lebens, in der Seele und auch in der “großen Welt”, in der sich so viel Schmerzhaftes ereignet, so dass Wunden immer wieder aufgerissen werden, statt dass sie sich schließen könnten. Und eine Bitte hätten wir noch: Noch immer lebt unser Magazin leider prekär und ist auf Ihre finanzielle Unterstützung angewiesen. Vielleicht fällte es manchen von Ihnen jetzt leichter, uns einen für ihn verkraftbaren Geldbetrag zu spenden – jetzt da wir für Griechenland nicht mehr um Geld bitten werden, da wir die Hilfsaktion zum eigenen Bedauern zum Jahresende 2023 einstellen mussten. Roland Rottenfußer
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Zurück in die Natur – was sonst?

„’Zurückkehren in die Natur’ würde bedeuten, respektvoll anzuerkennen, dass die anders-als-menschliche Welt eben nicht aus Dingen besteht, mit denen wir verfahren können, wie es uns beliebt oder gefällt; dass wir auch dann in die Welt eingreifen, wenn wir dort kein Leben erkennen können. Denn jeder Eingriff bleibt ein Eingriff in die Lebensströme und Zusammenhänge der Welt, und nur selten – wenn überhaupt – wissen wir genau um die Folgen unseres Tuns. Schon morgen kann unser Eingriff etwas anderes bedeuten als heute. „Zurück in die Natur“ erkennt: Leben ist Symbiose, nicht Kampf.” Bobby Langer (mehr …)

Eine Nation im Krankenstand

Nach Jahren der psychischen Misshandlung durch ihre „Eliten“ sind die Deutschen zu einem eingeschüchterten, ausgebrannten, zutiefst gespaltenen Volk geworden. Man kann einem Menschen immer noch weitere Lasten aufladen — irgendwann trägt er sie nicht mehr und das Rückgrat bricht. Dies gilt für Kollektive und Völker ebenso. Die Deutschen wurden in den letzten Jahren mehrfach traumatisiert — von der Last, den die Erinnerung an die Nazi-Diktatur darstellt, ganz zu schweigen. Warnungen, Moralpredigten und Aufforderungen, gegen Feindbilder bis zum Äußersten zu kämpfen, prasseln aus den Medien in immer schnellerem Takt auf uns ein. Die Mächtigen halten uns in Atem, bedrängen uns, rauben uns unser Geld und zunehmend auch unsere Selbstachtung. Man könnte auch sagen: Wir lassen sie uns rauben. Der alte Ausspruch, Deutschland sei der „kranke Mann Europas“, erlangt nun ungeahnte Aktualität. Wie ist Heilung möglich? Zuerst brauchte es eine gründliche Diagnose, die der Autor hier liefert. Ralf Rosmiarak

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Schalom, Salam!

Bernhard Fricke

Soll der Frieden im Nahen Osten wieder eine Chance haben, so braucht es ganz neue Formen des Aufeinander-zu-Gehens. Bernhard Fricke war Begründer des Münchener Umwelt-Bündnisses “David gegen Goliath” sowie Kapitän des Öko- und Tierparadieses “Sonnenarche”. Hier meldet er sich nach längerer Zeit wieder einmal mit einem Beitrag. Der blutige Konflikt zwischen Israel und der palästinensischen Hamas, der derzeit im Gaza-Streifen eskaliert, beschäftigt und erschüttert ihn stark. Immer versucht er, beiden Seiten gerecht zu werden und auf einen möglichen Frieden hinzuarbeiten. Bernhard Fricke (mehr …)

Der leise Tyrann

Foto: Sandro Halank, Lizenz: Creative Commons

Karl Lauterbach, der Krankheitsminister, hat Millionen Menschen und der Demokratie erheblichen Schaden zugefügt — bis heute leugnet er jede Mitschuld. Er ist das übernächtigte Gesicht sowie die nuschelnde, manchmal lallende Stimme der „Pandemie“, welche Deutschland zwischen 2020 und 2022 in Atem hielt. Seine in Dauerschleife auf allen Kanälen ausgestoßenen „Warnungen“, die immer das Schlimmste an die Wand malten und immer die jeweils härtesten Maßnahmen als unverzichtbar darstellten, haben entscheidend dazu beigetragen, die Freiheitsrechte in diesem Land zu demontieren sowie die Volksgesundheit nachhaltig zu schädigen. Lauterbachs Ernennung zum Gesundheitsminister zu Beginn der Ära Scholz war ein Schlag ins Gesicht der wachsenden Gemeinde der Corona-Skeptiker. Noch immer hat der Pharma-Lobbyist freie Hand für sein erratisches Handeln, obwohl sich Schritt für Schritt zeigt, dass seine Kritiker von Anfang an recht hatten. Nun will er sich als gärtnernder Bock an die Spitze einer intendierten „Corona-Aufarbeitung“ machen, was letztlich nur dazu führen kann, dass sich die wirklich Verantwortlichen — abgesehen von unverbindlichen Phrasen der Art „Es wurden Fehler gemacht“— selbst Absolution erteilen. Uwe Froschauer (mehr …)

Lisa Fitz: Das Kiffbräuhaus


In diesem neuen Video für die NachDenkSeiten geht es um das Kiffen, das Biertrinken, das Oktoberfest und um die Frage, ob Politiker eigentlich auch kiffen. Grundkenntnisse der bayerischen Sprache sowie bayerischer Volkskultur sind zum Verständnis dieses Videos hilfreich.

Demokratlerei

Wie war das nochmal mit der Demokratie, wie wir es in der Schule gelernt haben? “Demokratie bedeutet Herrschaft des Volkes”. Da das Volk aber zu zahlreich ist, können nicht alle einfach an einem Ort zusammen kommen und Entscheidungen treffen – außerdem haben viele auch keine Zeit, kein Interesse, oder nicht den nötigen Sachverstand. Also beauftragen die Bürger einige aus ihrer Mitte damit, sich um wichtige Belange zu kümmern. Das nennt man dann Repräsentative Demokratie. Zum Beispiel Gesetze zu erlassen, an die sich alle halten müssen. Vorsichtshalber wurde noch eine Gewaltenteilung eingebaut: Diejenigen, die Gesetze erlassen, sind nicht dafür zuständig, Verstöße zu ahnden. Legislative, Exekutive, Judikative – diese Bereiche müssen sauber getrennt sein. So haben wir es gelernt. Was aber, wenn diese Trennung nicht (mehr) funktioniert? Wenn buchstäblich alle unter einer Decke stecken? Und obendrein auch noch die so genannte “Vierte Macht”, die Medien, ihre Kontrollfunktion aufgibt, und statt “Skandal!” zu schreien, sich einfach dazu legt? Volker Freystedt (mehr …)

Zeit des Erwachens

Ronald Bilik zählt im Buch „Pandemische Irrtümer“ die Verfehlungen während Corona auf und zeigt, wie die totalitäre Ideologie — durchaus auch mit Humor — beendet werden kann. Wollen Sie Ihr altes Leben zurück? Das vor dem März 2020? Rund vier Jahre ist es her, dass wir unsere letzte „normale“ Woche verbracht haben. Was inzwischen doch alles passiert ist und wie sehr uns die Augen geöffnet wurden, und zwar lange vor der Veröffentlichung der RKI-Protokolle! Das jüngste Buch des Historikers Ronald Bilik „Pandemische Irrtümer“ erinnert aber nicht nur an die Ungeheuerlichkeiten im Namen von Corona. Wie der Untertitel „Kritische Bemerkungen zur erfolgreichen Missionierung der Corona-Gläubigen“ andeutet, geht es dem Autor auch darum aufzuzeigen, was noch zu tun bleibt und wie diese Aufarbeitung aussehen kann. Dieses Buch ist ein Aufruf zur Aufarbeitung und Wiedergutmachung für alle, die sich fragen: „Was nun?“ Eine Rezension. Sophia-Maria Antonulas (mehr …)

Griechenland
braucht unsere
Hilfe!

Keinerlei Verbesserungen in Griechenland

50. Bericht zu „Patenschaft für Panagiota“. Längst überfällig, teile ich heute nochmal einiges zur Gesamtsituation in Griechenland mit. Gut sieht es in keinerlei Hinsicht aus. Die Trends zur Verelendung und Verarmung der Menschen halten an, die ultrakonservative Mitsotakis-Regierung schaut weiterhin tatenlos zu, und der Niedergang der SYRIZA scheint ebenfalls nicht mehr aufzuhalten zu sein. Und die Lage bei uns, die neuesten Spendenzahlen, der aktuelle Kontostand? – Lest bitte selbst! Holdger Platta (mehr …)

Selbstverständlich können Friedensverhandlungen scheitern.

Aber der Krieg ist das Scheitern!

 

(Holdger Platta)

Hinter den
Schlagzeilen
Klassiker

Der kollektive Todestrieb

Wenn uns das Leben auf dieser Erde lieb ist, müssen wir der gefährlichen Tendenz zur Selbstzerstörung widerstehen. „Jeder will leben und Leben erhalten“. Diese Auffassung ist verbreitet, dennoch ist sie naiv. Immer mehr Menschen, Kulturen, ja die ganze Menschheit zeigen einen Hang zur Selbstzerstörung. Individuell beobachten wir wachsende Selbstmordneigung, zumindest Lebensüberdruss, eine müde Unlust, sich dem Leben zu stellen und es zu gestalten. Freiwillige Kinderlosigkeit, Unfruchtbarkeit, aber auch die systematische, zumindest fahrlässige Gefährdung und Traumatisierung von Kindern breiten sich aus, als wollten Teile der Gesellschaft die Zukunft, die von unserem Nachwuchs repräsentiert wird, gar nicht mehr haben. Die westliche Kultur – und hier vor allem Deutschland – gefällt sich in resignierter Selbstaufgabe, gibt zivilisatorische Errungenschaften willig preis. Die ökologische Katastrophe scheint die Existenzberechtigung des Menschen als solchem obsolet zu machen. Unter dem Dauerbeschuss kränkender Pauschalbeschimpfungen scheinen viele zumindest unbewusst bereit, den eigenen Untergang als reinigenden Akt zu begrüßen. Todestrieb und Todessehnsucht sind aus der Geschichte und Literatur bekannte Seelenregungen. Die Psychotherapie hakte dergleichen als bedauerliche, aber prinzipiell heilbare Einzelfälle ab. Als kollektives Phänomen allerdings wird der Flirt mit der Selbstauslöschung zu einer Gefahr, die alles Leben auf dem Planeten bedroht. Roland Rottenfußer (mehr …)

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