Der besondere Hinweis:

Licht, das durch einen Spalt kommt

In dunklen Zeiten muss die wichtige Stimme freier Medien für Menschenrechte weiter zu hören sein. Eine Spendenbitte in Zeiten wachsender Armut bei immer mehr Menschen – ist das nicht kühn oder gar egoistisch? Die Frage ist ja, wie dieser wirtschaftliche Abwärtstrend gestoppt werden kann, der von den politischen Entscheidungsträgern mutwillig herbeigeführt wurde. Hierzu braucht es eine möglichst starke Opposition – und ein wichtiger Teil davon sind unabhängige, kritische Medien. Diese können auch bei anderen Themen wie Freiheitsabbau oder Kriegstreiberei eine zunächst noch nicht große, aber deshalb umso wichtigere Gegenstimme zum herrschenden Wahnsystem darstellen. Und, nicht zu vergessen: Ohne ein Weiterbestehen von HdS kann auch unsere für einige in Not geratene Personen so wichtige GriechInnenhilfe nicht weiterbetrieben werden, da unser Magazin hierfür die fast einzige Werbeplattform ist. Roland Rottenfußer bittet zum Jahreswechsel um einen Impuls, der Mut und Hoffnung vermittelt – im Interesse der gemeinsamen Sache. (mehr …)

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Nicht in meinem Namen!

Nein! Ich bin nicht im Krieg mit Russland! Ist „Deutschland“ jetzt wieder im Krieg mit Russland? Nein, ein paar Politiker und mit ihnen eng verbundene Journalisten und Talkshow-Moderatoren versuchen uns immer tiefer in eine Kriegsbeteiligung hineinzuschwatzen. Haben sie die Menschen im Land gefragt, ob sie das auch wollen – Krieg mit einer Atommacht, mit einem Land, das schon vor einigen Jahrzehnten fürchterlich unter deutschen Menschen und Waffen zu leiden hatte? Der Autor tritt kompromisslos für den Frieden ein und lässt Ausreden („Die Russen haben doch aber…“) nicht gelten. Er weiß: Jeder Krieg tötet. Kein Krieg ist gerecht. Andi Rietschel

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Sogenannte Erfolgsmeldungen aus Griechenland

Der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis, Bildquelle: European People’s Party, Lizenz Creative Commons

Der neunte neue Spendenbericht zu „Patenschaft für Panagiota“. Leider keine guten Nachrichten zu unserer Hilfsaktion: der Spendeneingang bei uns hat wieder einmal eine Nullwoche eingelegt. Und die Verhältnisse in Griechenland selbst? Da ersetzt primitivste Propaganda von Seiten der Regierung jeden wirklichen Aufschwung für die Menschen in Not. Holdger Platta (mehr …)

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Alte Kirchen, neuer Glaube

Unabhängig vom jeweiligen politischen System erwiesen sich die großen Kirchen immer als verlässliche Partner der Macht — zuletzt auch in Zeiten der Corona-Religion. Sie standen fest zu Königen und Zaren, verdammten die Freiheitsbestrebungen von Bauern und Arbeitern als gottlos, gaben sich „deutsch“ und rassistisch unter Hitler, demokratisch, solange die Demokratie noch halbwegs intakt war, und hygienisch, as der Hygiene-Totalitarismus längst das Zepter schwang. Sie sprachen vom Frieden zu Weihnachten und segneten Kriegswaffen, wo dies opportun schien. Wenn man die Frage stellt, worin eigentlich die Weltanschauung der Kirchen besteht, so muss die Antwort lauten: Es kommt darauf an. Es hängt ganz davon ab, woher der Wind der Macht gerade weht. Ein Bibelzitat und eine smarte Interpretation der Lehre Jesu findet sich mit etwas Fantasie immer. Für die Religion der Liebe wurde getötet, man verbrannte Hexen im Kampf gegen den Satan. Über diese dunkle Historie könnte man mit etwas Großzügigkeit hinweggehen, würden nicht heutige Kirchenfürsten teilweise den Eindruck erwecken, dass ihre maßgeblichen Propheten Lauterbach und Selenskyj heißen. Eine derartige geistig-spirituelle „Flexibilität“ lässt für die Zukunft des Christentums Schlimmes ahnen. Ralf Rosmiarek (mehr …)

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Daniele Ganser: Ist Deutschland im Krieg mit Russland?


Ist Deutschland im Krieg mit Russland? Gemäss dem Historiker und Friedensforscher Daniele Ganser lautet die Antwort ja. Ganser zeigt, dass die Waffenlieferungen an die Ukraine und die Ausbildung von ukrainischen Soldaten an NATO-Waffen in Deutschland de facto bedeuten, dass sich Deutschland wieder im Krieg mit Russland befindet. Wie konnte es soweit kommen? Von 1945 bis 1955 hatte Deutschland keine Armee. Danach hat 1955 Westdeutschland die Bundeswehr gegründet, und ist im selben Jahr dem Militärbündnis NATO beigetreten, das von den USA angeführt wird. Bis 1995 war die Bundeswehr nie im Ausland im Einsatz. Doch dann am Ende des Krieges in Bosnien sind deutsche Kriegsflugzeuge, Tornados, nach Italien verlegt worden und haben von dort zusammen mit US-Kriegsflugzeugen am Krieg in Bosnien teilgenommen, ohne in Kampfhandlungen verwickelt zu sein. Die Bevölkerung in Deutschland hat das nicht gemerkt. Es wurde von den Medien kaum berichtet und blieb lange geheim.

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Es ist 90 Sekunden vor Mitternacht

Wer noch bei Verstand ist, sollte jetzt aufwachen. Das Bulletin of the Atomic Scientists hat seine berühmte Weltuntergangsuhr gestern auf 90 Sekunden vor Mitternacht umgestellt. Das ist der niedrigste Wert, den das von Albert Einstein gegründete Institut jemals gemeldet hat. Noch nie war die Gefahr eines atomaren Konflikts mit all seinen verheerenden Folgen nach Ansicht der Wissenschaftler so groß. Die NachDenkSeiten teilen diese Sorge, genauso wie die meisten unserer Leser. Anders sieht es offenbar in Politik und Medien aus. Dort scheint man den Verstand an der Wache abgegeben zu haben und sich gegenseitig zum Überschreiten immer neuer Roter Linien anzufeuern … so lange bis die Weltuntergangsuhr zwölf schlägt. Gibt es denn in den Reihen der Politik und in den Redaktionsstuben niemanden, der jetzt Rückgrat zeigt und sich diesem Wahnsinn entgegenstellt? (Quelle: Nachdenkseiten)
https://www.nachdenkseiten.de/?p=93039

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Jens Fischer Rodrian: Niemals auf die Knie


„Dieses Lied ist allen Menschen gewidmet, die sich in den letzten Jahren friedlich gegen die Corona Maßnahmen gewehrt haben. Ob auf der Straße, durch kluge Beiträge in den Medien oder durch ein Lächeln, wenn man keine Maske trägt. Friedlicher Widerstand hat viele Gesichter. Allen anderen sei gesagt – die Türen sind offen, unsere Herzen auch. Auf dass wir zugewandt, empathisch, friedlich und humorvoll bleiben. Lasst uns gemeinsam ein neues Haus für die Menschheitsfamilie bauen und die Übermacht der Großkonzernen brechen. Die Aufarbeitung läuft und ist nicht aufzuhalten.“ So Jens Fischer Rodrian über sein neues Lied, das mit einem aufwühlenden Text und mitreißender Musik aufwartet. Für die Aufnahmen setzten die Macher des Videos sogar Drohnen ein, die über der Ruine eines alten Hauses kreisten. Die Kameraführung ist dynamisch, das Gitarrenspiel wie immer virtuos. Ein Highlight des neuen Protestlieds, das sich über Corona hinaus mit Krieg und Transhumanismus befasst. Eine Kampfansage, die zugleich das Leben feiert.

Griechenland
braucht unsere
Hilfe!

Sogenannte Erfolgsmeldungen aus Griechenland

Der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis, Bildquelle: European People’s Party, Lizenz Creative Commons

Der neunte neue Spendenbericht zu „Patenschaft für Panagiota“. Leider keine guten Nachrichten zu unserer Hilfsaktion: der Spendeneingang bei uns hat wieder einmal eine Nullwoche eingelegt. Und die Verhältnisse in Griechenland selbst? Da ersetzt primitivste Propaganda von Seiten der Regierung jeden wirklichen Aufschwung für die Menschen in Not. Holdger Platta (mehr …)

Erziehung ist im Wesentlichen

das Mittel, die Ausnahme zu ruinieren

zugunsten der Regel.

(Friedrich Nietzsche)

Hinter den
Schlagzeilen
Klassiker

Zwischen den Fronten – immer noch?

Deutsche Kriegsgefangene nach der Schlacht von Aachen, Bildquelle: https://www.archives.gov/research_room/arc/Anmerkungen zur »Kriegskinder«-Debatte in der Bundesrepublik. Die Kriegskinder-Literatur, wie sie u.a. von den Werken Sabine Bodes repräsentiert wird, hat die Wahrnehmung der Folgen von Krieg, Vertreibung und deutscher Kollektivschuld in Nachkriegsdeutschland verändert. Nachdem es lange Zeit als »tabu« galt, auf deutsche Leiden – etwa die von traumatisierten Kriegsgefangenen und Soldaten – hinzuweisen. Dies wurde vielfach als „Relativierung deutscher Kriegsschuld“ gedeutet. Als dann die Welle der Aufarbeitungsbemühungen über Deutschland hereinbrach, atmeten viel auf: »Endlich sagt’s mal jemand«. Sicher haben die zutage geförderten Erkenntnisse über Familienprägungen und transgenerationale Traumata vielen geholfen, ihre eigene psychische Befindlichkeit besser zu verstehen. Aber ist ein solcher Diskurs nicht »rechts«? Dient er dem »Aufrechnen« der Leiden von Deutschen gegen die ihrer Opfer, also der psychologischen Selbstentlastung der Täter-Nachfahren? Holdger Platta bemüht sich in seinem ausführlichen, zweiteiligen Aufsatz um sorgfältige Abwägung und beschreitet einen mittleren Weg, der Schuldabwehr ebenso vermeidet wie eine Art Redeverbot mit Blick auf die eigene deutsche Versehrtheit. Holdger Platta (mehr …)

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