Der besondere Hinweis:

Leider: verstärkte Solidarität erforderlich

Ein neuer Spendenaufruf für HdS. Ausgerechnet in diesen Zeiten ein neuer Spendenaufruf an Euch? – Nun, liebe HdS-Leserinnen und liebe HdS-Leser: wegen dieser Zeiten ist leider ein neuer Spendenaufruf erforderlich. Wir alle vom Website-Team wissen, was wir Euch zumuten damit. Keinem von uns fiel diese Entscheidung leicht. Aber wenn die Zeiten schwer sind, können auch die Entscheidungen nicht immer leicht sein. Unser Appell also: lest diesen Appell! Holdger Platta (mehr …)

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Das Lebenselixier der Seele

Jürgen Fliege

In einer Zeit, in der wir zu Vorsicht und zum Gegeneinander erzogen werden sollen, ist es wichtig, Vertrauen neu zu wagen. Jeder, der in den letzten fast drei Jahren etwas auf sich hielt, zählte sich zum „Team Vorsicht“. Dabei hatte die Nachsicht mit den Mitmenschen oft das Nachsehen. Familien entzweiten sich über das Thema Corona, alte Menschen starben aus „hygienischen“ Gründen einsam und unbegleitet, wir nahmen einander fast nur noch als potenzielle Virenschleudern wahr. Diese Entwicklung war und ist fatal, denn Vertrauen ist das Bindemittel jeder Gesellschaft. Ohne sie sind wir verängstigte Einzelkämpfer in Isolationszellen. Wir können das Verlorene aber wieder aufbauen. Pfarrer Jürgen Fliege regt in seinem Vortrag dazu an, diesen Weg, der in die Irre geführt hat, rückwärts zu gehen. Bauen wir zuerst wieder Vertrauen in uns selbst auf. Aus dieser Keimzelle wächst dann das Vertrauen zu unseren Mitmenschen und – in einem höheren Sinn – das Vertrauen, dass wir auf unserer Lebensbahn geführt und gehalten sind. Jürgen Fliege (mehr …)

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Technische Telepathie

Das Internet der Gehirne wird die Gesellschaft grundlegend verändern. Der Trend, alles mit dem Internet zu verbinden, macht auch vor dem Menschen nicht halt. Schon im Zuge der Corona-Politik wurde der Mensch mittels App überwacht, wurden seine Kontakte nachverfolgt und der Impfstatus kontrolliert. Doch eine Technik, an der schon länger gearbeitet wird, könnte das Smartphone in absehbarer Zeit überflüssig machen und die Applikationen direkt in das menschliche Gehirn integrieren. „Neuralink“, eine Gründung des Milliardärs Elon Musk, ist nur eines von mehreren Unternehmen, die daran arbeiten, unsere Gedanken und Gefühle an das Internet anzuschließen. Die Technik dazu ist bereits erschreckend weit, ohne dass wir auch nur die Gelegenheit hatten, eine Debatte über die Konsequenzen zu führen. Dies sieht auch der norwegische Autor Ole Sverre Olsen so und hat daher ein Buch mit dem Titel „The Telepathic Deluge and the second fall of man“ über genau dieses Thema geschrieben. Felix Feistel (mehr …)

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Sahra Wagenknecht: Wie Lobbyminister Habeck unser Steuergeld verschleudert


264 Milliarden Euro – mit dieser horrenden Summe will die Ampel die Verbraucher und Unternehmen in Deutschland vor den Folgen ihrer eigenen, irrsinnigen Sanktionspolitik abschirmen. Dies ist fast die Hälfte der Summe, die in der gesamten EU zum Schutz vor steigenden Energiepreisen bereitgestellt wird. Trotzdem wird Energie in Deutschland im nächsten Jahr teurer als in den meisten europäischen Ländern und für viele Menschen unbezahlbar. Denn selbst mit der geplanten Gas- und Strompreisbremse, die Höchstpreise von 12 Cent bzw. 40 Cent/KWh für 80 Prozent des Verbrauchs bis April 2024 vorsieht, müssen die Verbraucher mehr als doppelt so viel für Strom und Gas zahlen wie vor der Krise. Und dafür feiert sich die Regierung? Alternativlos ist diese Politik jedenfalls nicht: In Österreich etwa wird der Strompreis bei 10 Cent pro KWh gedeckelt. Wer bislang schon sparsam mit Energie umgegangen ist, wird von der Ampel besonders bestraft – während große Unternehmen milliardenschwere staatliche Subventionen für den Gaspreis sogar dann bekommen, wenn sie üppige Dividenden ausschütten und ihre Produktion herunterfahren, also das subventionierte Gas gar nicht selbst brauchen. Sie dürfen es nämlich auch mit einem dicken Gewinn zum Marktpreis einfach weiterverkaufen. Wie verrückt ist das denn!

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Faktenchecker gegen Wodarg: Wer lag am Ende richtig?

Im März 2020 erschienen innerhalb einer Woche mehr als zehn Faktenchecks großer Medien, die nachzuweisen versuchten, dass Wolfgang Wodarg gefährliche Falschinformationen zur Coronakrise verbreite. Stichwortgeber damals war Karl Lauterbach. Wodargs Ruf wurde durch die einhelligen Faktenchecks zerstört, seither gilt er im Mainstream als unseriöser Außenseiter. Multipolar hat die damaligen Aussagen Wodargs und der Faktenchecker nun, mehr als zwei Jahre danach, einer Überprüfung unterzogen. (Quelle: Multipolar)
https://multipolar-magazin.de/artikel/faktenchecker-gegen-wodarg

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Deutschlands Position in Amerikas neuer Weltordnung

Die US-Politik verfolgt nur ein Ziel: die politische und finanzielle Weltherrschaft und die militärische Dominanz. Deutschland ist zu einem wirtschaftlichen Satelliten von Amerikas neuem Kalten Krieg mit Russland, China und dem Rest Eurasiens geworden. Deutschland und andere NATO-Länder wurden aufgefordert, sich selbst Handels- und Investitionssanktionen aufzuerlegen, die den heutigen Stellvertreterkrieg in der Ukraine überdauern werden. US-Präsident Biden und die Sprecher des Außenministeriums haben erklärt, dass die Ukraine nur der erste Schauplatz einer viel umfassenderen Dynamik ist, die die Welt in zwei gegensätzliche Gruppen von Wirtschaftsbündnissen spaltet. Den größten “Kollateralschaden” aller Länder wird bei dieser Entwicklung Deutschland erleiden. (Quelle: Nachdenkseiten)
https://www.nachdenkseiten.de/?p=91280

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Loreena McKennitt: Huron Carol


Hier einmal ein „gechilltes“ und besinnliches Lied zum Advent. Wie schon öfter, hat Loreena McKennitt historisches Liedgut neu bearbeitet und erzeugt so eine mysteriös-zeitlose Atmosphäre. Dieses Lied stammt aus dem Jahr 1642. In der Beschreibung heißt es, dies sei die älteste bekannte kanadische Weihnachtshymne, geschrieben von einem jesuitischen Missionar, der beim Indianerstamm der Huronen lebte.

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„Woher immer die Angst?“ Zu Holdger Plattas Erzählgedichten

Buchbesprechung von Rudolph Bauer. Das Titelgedicht des neuen Lyrikbandes „Ruhmesblätter mit Linsengericht“ von Holdger Platta beginnt mit folgenden anderthalb Zeilen: „Draußen im Nebel schwimmen den Pappeln / die Füße weg …“. Am Schluss heißt es: „Der Nebel hat nun den ganzen Garten erobert / und die Kaczmareks essen ihr Linsengericht / im ostpreußischen Tonfall wie je.“ Mitten im Titelgedicht die Zeilen: „Woher immer die Angst? ‚Ruhmesblätter deutscher Geschichte‘, / der Junge friert fast vor Hunger …“ – Am Anfang des Gedichts surrealistische Naturlyrik, am Ende die Verortung in Ostpreußen, dazwischen Angst, Frösteln, Hunger und die deutsche Geschichte. Rudolph Bauer (mehr …)

Griechenland
braucht unsere
Hilfe!

Eine leichte Besserung bei unserem Spendeneingang

Der sechste neue Spendenbericht zu „Patenschaft für Panagiota“ (vorher „GriechInnenhilfe“). Dieses Mal kann ich bereits nach kürzerer Zeit einen weiteren Zwischenbericht geben. Wie sieht es also mittlerweile bei unseren Hilfsmöglichkeiten für verelendete Griechinnen und Griechen aus? Und: wie stellen sich inzwischen die Verhältnisse in Griechenland insgesamt dar? Dazu einige Neuigkeiten in meinem heutigen Bericht über eines der Armenhäuser in „unserem“ Europa, in dieser gewissenlosen Wertegemeinschaft unter dem Diktat ihrer sogenannten Wirtschafts- und Finanzeliten. Holdger Platta
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Die dümmsten Schafe
sind immer zugleich
die reißendsten Wölfe.
(Friedrich Hebbel, 1813-1863)

Hinter den
Schlagzeilen
Klassiker

Wie ticken die Kicker ganz oben?

Zur Mentalität von Infantino und anderen Aufsteigern im Fußballsport. Es gibt so einen Spruch, den man immer wieder mal hört: Ab zehntausend Euro Monatsgehalt hört der Mensch auf, anständig zu sein. An diese Aussage habe ich während der letzten Tage des öfteren denken müssen. Denn was sich da FIFA-Chef Infantino geleistet hat beim Verbot, dass die Fußballspieler bei der Weltmeisterschaft in Katar ein sehr bescheidenes Zeichen für die Menschenrechte setzen dürfen, das spottet nicht nur jeder Beschreibung. Das ist schäbigste Charakterlosigkeit, die mit keinem exzellenten Fußballspiel aus der Welt gekickt werden kann. Wer das Eintreten für Menschenrechte bei einer Weltmeisterschaft im Sport für illegal erklärt und mit Strafen bedroht, wer die große Weltverabredung der Vereinten Nationen vom Dezember 1948, jederzeit und überall eintreten zu wollen für Schutz und Wahrung der Menschenrechte, als unzulässige Politisierung von Sport deklariert, hat in einem solchen Führungsamt bei der FIFA nichts mehr zu suchen. Und er hatte vermutlich in diesem Amt niemals etwas zu suchen gehabt, zumindest legitimerweise nicht.  Aber: Infantino ist nicht der einzige, und Infantino ist nicht der erste, der solche humanen Defizite an den Tag legt. An diese Tatsache habe ich während der letzten Tage ebenfalls denken müssen. Und ich bringe im folgenden Beitrag, der im Herbst des Jahres 2013 entstand, ein Beispiel aus unserer eigenen, aus der bundesdeutschen Fußballwelt ganz, ganz oben. Hier, auf HdS, erscheint dieser Beitrag zum ersten Mal. Und er dürfte ganz sicher nicht nur Hartz-Vierer interessieren, Armutsrentner und andere Menschen, die „unser“ Sozialstaat seit langem im Stich lässt. Er dürfte interessant sein für alle, denen ein bisschen noch an der Menschlichkeit und den Menschenrechten auf diesem Planeten liegt. Und jawohl: ich lege mich hier mit einem Fußball-Promi an, den so mancher auch heute noch als „Kaiser“ zu bezeichnen pflegt: mit Franz Beckenbauer, dem Ex-Libero auf dem Fußballrasen, der Liberalität seit langem schon auf ganz eigene Weise auszulegen pflegt. Man könnte sagen: wie ein „Kaiser“ halt, und diese höchstrangigen Adligen, diese Kaiser, fielen ja seit Jahrtausenden schon dadurch auf, dass sie zum Spitzenpersonal der weltweiten Kriminellen-Szene gezählt werden mussten. Um es auf die kürzeste Formel zu bringen: Edel war dieser Adel nie. Ganz im Gegenteil: Feudalismusgeschichte war immer auch Kriminalgeschichte. Und das scheint auch für den sogenannten „Geldadel“ gültig zu sein – selbst dann, wenn ihm der Ehrentitel „Kaiser“ ganz demokratisch von einem ganz braven demokratischen Volk verpasst worden ist. Aber lest selbst! Holdger Platta (mehr …)

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