Der besondere Hinweis:

Teile der Redaktion sind im Urlaub – aber HdS bleibt dran

Liebe Leserinnen und Leser, ich gönne mir bis 30. September eine schöpferische Pause und bin danach wieder voll für Euch da. HdS wird jedoch auch in den kommenden Wochen erscheinen und von Alexander Kinsky, Holdger Platta und Michael Backmund kompetent betreut werden. Allenfalls kann es mal vorkommen, dass an einem Tag weniger Einträge zu finden sind als üblich. Ich freue mich, wenn Ihr „Hinter den Schlagzeilen“ treu bleibt und wir uns ab 1. Oktober wieder lesen. Und bitte vergesst nicht: ein bisschen finanzielle Unterstützung ist notwendig, damit alles weiter so gut – oder besser! – läuft. Im Anhang deshalb noch mal mein Spendenaufruf. (Roland Rottenfußer). (mehr …)

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„Die SPÖ ist an den Neoliberalismus angestreift“

Der SPÖ-Bundesparteivorsitzende Christian Kern möchte offenbar bei der EU-Parlamentswahl im Mai 2019 als Spitzenkandidat antreten und dann wohl auch als Parteivorsitzender zurücktreten. In einem „Runden Tisch“ des ORF (im Video ca. ab Minute 21) beschreibt der seinerzeitige Sekretär des ehemaligen Bundespräsidenten Fischer und SPÖ-Querdenker Bruno Aigner präzise die Versäumnisse der europäischen sozialdemokratischen Parteien seit vielen Jahren.

https://tvthek.orf.at/profile/Runder-Tisch/70010/Runder-Tisch-Kerns-Ruecktrittsankuendigung-Was-ist-los-in-der-SPOe/13989494/Runder-Tisch-Kerns-Ruecktrittsankuendigung-Was-ist-los-in-der-SPOe/14366512

 

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Das falsche Leben

In einer traumatisierten und traumatisierenden Gesellschaft ist es ‚normal‘, sich fremden Bedürfnissen zu unterwerfen. Auszug aus „Wer bin ich in einer traumatisierten Gesellschaft?“. Nicht nur Einzelne auch Kollektive sind mitunter traumatisiert. Die Symptome hierfür kann man überall beobachten: in Form von Gewalt, Depressionen, Ängsten, Stress, Konkurrenzdruck und Verwahrlosung. In kranken Systemen gefangen, finden es Menschen normal, als Trauma-Täter zu agieren. Und die Opfer treiben sich selbst oft mitleidlos an. Ein Lebensgefühl ständigen Bedrohtseins führt zu Unruhe und Hyperaktivität. Wir können das kollektive Trauma nur heilen, wenn wir uns mit seinen wirklichen gesellschaftlichen Ursachen auseinandersetzen. Mit freundlicher Genehmigung des Klett-Cotta-Verlages geben wir hier 10 der 170 Seiten des Buches wieder. (Franz Ruppert)

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Griechenland
braucht unsere
Hilfe!

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Einige Nachbemerkungen zur Tsipras-Show

134. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“

Liebe HdS-Leserinnen und liebe HdS-Leser,

am Samstag vor einer Woche, am 8. September, hat der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras nun endlich seinen großen Auftritt gehabt. Im nordgriechischen Thessaloniki hielt er zur Eröffnung der Internationalen Handelsmesse (DETh) eine Rede vor zahlreichen „hochrangigen“ Gästen (so die „Griechenland-Zeitung“, GZ), und diese Ansprache platzte vor lauter Versprechungen aus allen Nähten. Doch bevor ich auf einige dieser Versprechungen eingehe, zunächst einige Anmerkungen zu sogenannten „Randerscheinungen“ an diesem Selbstdarstellertag, zu „Randerscheinungen“, die auch in den Medienberichten zu diesem „Großereignis“ nur Randerscheinung blieben, einige wenige Auskünfte nämlich zu den Protestdemonstrationen an diesem Tag der Selbstfeier eines Politikers in der nordgriechischen Hafenstadt. (Holdger Platta)

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Es ist eine grenzenlose Welt
in der ich leben will.
(Konstantin Wecker)

Hinter den
Schlagzeilen
Klassiker

Mystik: Das Kosten der Dinge von innen

Gemälde: „Der Sämann“, Van Gogh

Mystik beginnt mit Sprach- und Vernunftkritik, mit der Erkenntnis, dass das, worum es geht, eigentlich unaussprechlich ist. Der hoch gelobte Verstand, auch bei politisch Aktiven als wertvollstes Instrument geschätzt, versagt vor den „letzten Dingen“ wie ein Taschenrechner, von dem man verlangt, Bachs Matthäus-Passion zu begreifen. Dieser Hinweis auf die Grenzen des rationalen Diskurses ist aber kein Aufruf zu blindem „Glaubensgehorsam“ gegenüber den Institutionen. Es ist ein Appell, Glaubens- und Schrifttreue aufzugeben zugunsten eines direkten, erlebnishaften Zugangs zum Wunderbaren, das unsere Welt durchwirkt und ihr zugrunde liegt. Mystik ist dem Agnostizismus näher als dem Fundamentalismus, jedoch einem „Nicht-Wissen“, das seine Selbstaufhebung durch die Tat und die Erfahrung anstrebt. (Roland Rottenfußer) (mehr …)

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