Beiträge von Roland Rottenfusser

Gespräch mit einem Nahrungsmittel 3/3

3. Teil: Besuch vom Tierpsychologen. Was wäre, wenn eine überlegene außerirdische Spezies uns einfangen und „Menschenhaltung“ praktizieren würde? Würden sie uns gut behandeln – oder doch eher so, wie wir mit Tieren umgehen? Wir können nur hoffen, dass die in dieser Satire ausgebreitete Vision niemals Wirklichkeit wird. Zunächst aber enthalten unsere beiden Gefangenen ungewöhnlichen Besuch und erfahren endlich die Wahrheit über ihre Bestimmung…  Roland Rottenfußer
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Gespräch mit einem Nahrungsmittel (2/3)

2. Teil: Plötzliche Enthüllung. Was wäre, wenn eine überlegene außerirdische Spezies uns einfangen und „Menschenhaltung“ praktizieren würde? Würden sie uns gut behandeln – oder doch eher so, wie wir mit Tieren umgehen? Wir können nur hoffen, dass die in dieser Satire ausgebreitete Vision niemals Wirklichkeit wird. Zunächst aber keimt in der unglücklichen Liebesgeschichte unseres Helden Hoffnung – doch ein grauenhaftes Geheimnis wird den beiden Gefangenen enthüllt…  Roland Rottenfußer (mehr …)

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Gespräch mit einem Nahrungsmittel ,Teil 1/3

Szenenfoto aus „Planet der Affen“, Franklin J. Schaffner, 1968

1. Teil: In Gefangenschaft Was wäre, wenn eine überlegene außerirdische Spezies uns einfangen und „Menschenhaltung“ praktizieren würde? Würden sie uns gut behandeln – oder doch eher so, wie wir mit Tiere umgehen? Wir können nur hoffen, dass die in dieser Satire ausgebreitete Vision niemals Wirklichkeit wird. Zunächst aber hat der Held unserer Geschichte mit einer ganz besonderen, unglücklichen Liebesgeschichte zu kämpfen. Roland Rottenfußer (mehr …)

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Der HdS-Herausgeber und -Redakteur Holdger Platta wird heute 75

Holdger Platta stieß vor sechs Jahren zu „Hinter den Schlagzeilen“ und ist seither in vielfältiger Funktion für uns tätig: als Redakteur, der Texte schreibt und vermittelt, die zu den Höhepunkten im Schaffen dieses Magazins gehören. Als Anreger, Organisator und Mitmischer in so vielen Bereichen, die Inhalt, Auftritt und Publikums-Verbindung unserer Webseite betrifft. Als fleißiger und geduldiger Diskutant in unserer Kommentarspalte. Als Initiator und schier unermüdlicher Vorantreiber der großartigen Hilfsaktion für Griechenland, die mittlerweile schon viele Menschen in gebeutelten Griechenland in ihrer sozialen Notlage unterstützen konnte. Seit einigen Jahren auch mit seinem Verein „Initiative für eine humane Welt“ (IHW) als Herausgeber von HdS, der durch gelegentlich zähe Vereinsarbeit die organisatorischen Strukturen bereitstellt, um für unser Magazin Spenden einzunehmen. Wir wünschen Holdger Platta von Herzen alles Gute zu seinem beachtlichen Dreivierteljahrhundert und natürlich ihm – wie uns – viele weitere schöpferische Jahre. (Text, wo nicht anders angegeben, von Roland Rottenfußer) (mehr …)

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Draußen ganz bei sich

Naturmeditation ist Slow Food für die Seele. Meditation und Naturerleben werden meist als getrennte Bereiche gesehen. Man meditiert im stillen Kämmerlein oder geht im Wald spazieren – dann meist in Gespräche oder Gedanken vertieft. Wer sich jedoch darauf einlässt in und mit der Natur zu meditieren, erschließt sich eine unerschöpfliche Quelle der Kraft, Freude und Erholung. Naturmeditation ist auch Zwiesprache der Seele mit sich selbst, denn Außen- und Innenwelt sind ineinander verschränkt.   Roland Rottenfußer (mehr …)

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Wie widerstehen?

Der notwendige Massenprotest benötigt, um nachhaltig zu sein, Visionen und Gemeinschaft. In Deutschland dümpelt der längst überfällige Massenprotest gegen die angemaßte neoliberale Plutokratie vor sich hin. Es fehlt schlicht an der Fähigkeit, sich eine bessere Welt vorzustellen. Ein Grund für die Kapitulation der schöpferischen Fantasie vor der „Realpolitik“ ist das zu Unrecht schlechte Image von Visionen. Es reicht nicht aus, wenn man aus Protest gegen die neoliberal dominierte Weltordnung einmal zu einer Demo geht und sich dann darüber beklagt, dass die Mächtigen nicht sofort ehrfürchtig zusammenzucken. Wir brauchen Widerstandsformen, die längerfristig durchzuhalten und in das Alltagsleben des Einzelnen integrierbar sind. Politisch aktive „Gemeinden“, die den ganzen Menschen in all seinen Lebensaspekten sozial unterstützen, könnten ein Lösungsansatz sein. Roland Rottenfußer (mehr …)

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Der HdS-Stammautor Ludwig Schumann ist tot

Ludwig Schumann

Erst heute erfuhr ich, dass Ludwig Schumann, der ungemein fleißige Autor und unermüdliche Kämpfer für eine menschlichere Gesellschaft, am 22. Mai dieses Jahres verstorben ist. Er wird uns nicht nur sehr fehlen, er fehlte schon länger, nachdem im letzten Jahr der Strom seiner geistreichen und kapriziösen Artikel unvermittelt abriss. Es kam im Herbst dann sogar noch zu einem Telefonat zwischen uns, in dem Ludwig munter wirkte und weitere Artikel versprach. Ich wusste von seiner Krankheit nur, dass er Dialyse-Patient war, dieses Schicksal aber nach außen hin mit heiterer Gelassenheit trug. Kurz davor hatte er mich gebeten, ein Vorwort zu einem zu veröffentlichenden Sammelband seiner Essays zu schreiben: „Der langsame Leser“. Dieses Buch ist so weit ich weiß bis heute nicht auf dem Markt. Ich veröffentliche das Vorwort heute erstmals zu seinen Ehren. Ich hoffe, es macht deutlich, was für ein Mensch und Künstler Ludwig Schumann war und warum sein Ableben ein so herber Verlust für uns ist.   Roland Rottenfußer (mehr …)

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Die Latte-Macchiato-Klimaschützer

In ihren Auswirkungen auf das Klima ist die Herstellung von Milchprodukten ähnlich schlimm wie die Fleischproduktion. Der Latte Macchiato war in letzter Zeit häufig Anlass für Sticheleien gegen eine angebliche überhebliche urbane Elite, vor allem im Milieu der Grünen-Wähler. Tatsächlich aber ist Latte Macchiato heutzutage nicht übermäßig elitär. Gemessen an den gesamtgesellschaftlichen Kosten der Milchproduktion ist sie sogar noch ziemlich billig. Menschen, die bei Weißwürsten ethische Bedenken hätten, hängen die Latte bei Milchprodukten nicht so hoch. Sie wähnen sich moralisch auf der sicheren Seite. Eine einfache Überlegung zeigt aber, dass dies falsch ist. Der überwiegende Teil der Umweltschäden wird nicht durch Tierquälerei angerichtet (die natürlich ebenfalls eine schlimme Sache ist), sondern durch die bloße Existenz einer so großen Anzahl von Tieren. Die Milchkuh belastet das Klima ebenso wie die Fleischkuh.  Roland Rottenfußer (mehr …)

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Die Weißwurst-Klimaschützer

Wer von der Fleisch- und Milchwirtschaft nicht reden will, sollte von der Klimakatastrophe schweigen. Verzicht auf Fleisch- und Milchprodukte – das galt bisher als Marotte exzentrischer Extrem-Altruisten. Ein lieb gemeinter, aber nun mal nicht mehrheitsfähige Farbtupfer innerhalb einer stark diversifizierten Esskultur. Mit der immer stärker ins Bewusstsein kommenden Klima-Debatte ist jedoch klar geworden: Nach den „Altruisten“ müssen nun auch die „Egoisten“ nachziehen, sonst sieht es düster aus für unseren Planeten. Anders gesagt: Ernährungs-Egoismus ist im Ergebnis selbstschädigend. Denn die Produktion tierischer Nahrungsmittel gehört zu den schlimmsten Klima-Killern und spielen auch bei Umweltkatastrophen wie dem Insekten- und Vogelsterben eine fatale Rolle. Die Veganerin Greta Thunberg immerhin hat es gemerkt; die meisten argumentieren dagegen beim Thema Klimaschutz geschickt um Latte und Lammkotelett herum. Fleisch-Scham ist, im Gegensatz zu Flug-Scham, Magelware. Man kann es aber auch mal so sehen: Wir sind mächtiger als wir dachten und können alle sofort etwas für den Klimaschutz tun – jeden Tag.  Roland Rottenfußer (mehr …)

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Kölner Sozialbank kündigt dem Göttinger Friedenspreisträger von 2019 das Konto

Dokumentation eines Offenen Briefs von Ekkehart Drost, einem engagierten Kämpfer für einen humanen Frieden in Nahost, an die Chef-Etage des rheinischen Bank-Instituts Noch in Erinnerung, liebe HdS-Leserinnen und liebe HdS-Leser? Am 17. Mai dieses Jahres verabschiedete der Deutsche Bundestag mit großer Mehrheit eine Resolution gegen die weltweite Bewegung „Boycott, Divestment and Sanctions“ (BDS). Lediglich die Linkspartei und ein kleiner Teil der Bündnisgrünen stimmten gegen diese Resolution. Der Tenor dieser Erklärung ging bereits aus dem Titel hervor: „BDS-Bewegung entschlossen entgegentreten – Antisemitismus bekämpfen“. Was im Klartext heißt: ziviler Widerstand (den man nicht in allen Teilen gutheißen muss!) gegen die expansionistische und völkerrechtswidrige Politik der israelischen Regierung gegen die Palästinenser wird gleichgesetzt mit Antisemitismus. Oder noch klarer pointiert: was „Antisemitismus“ ist, definiert der israelische Staat. Die Regierung Netanjahu beansprucht, global festlegen zu dürfen, wer als Antisemit zu gelten hat und wer nicht. Die besondere Absurdität dabei: mehr und mehr richtet sich dieser Vorwurf gegen zahlreiche Juden selbst. Wie pseudoplausibel, in Wahrheit falsch dieser Vorwurf ist, habe ich hier am 8. März des Jahres in meinem Artikel https://hinter-den-schlagzeilen.de/unnoetiger-aufruhr</a“>„Unnötiger Aufruhr“ darzulegen versucht. Doch nun bekommt auch der diesjährige Göttinger Friedenspreisträger, die „Jüdische Stimme für gerechten Frieden“, erneut mit dieser total entgleisten Anti-Antisemitismus-Kampagne zu tun. Lest dazu im Folgenden den Offenen Brief des Göttinger Ex-Gymnasiallehrers Ekkehard Drost. Holdger Platta (mehr …)

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