Beiträge von Roland Rottenfusser

Die Wehleidigkeit der Täter

Ein Staat, der ein ganzes Land terrorisiert, zeigt sich besorgt über eine angeblich aufkeimende Terrorneigung der Corona-Protestbewegung. Ein Gespenst geht um in Deutschland: das Gespenst des Terrorismus. Es zeigt seine Fratze bei vielen Gelegenheiten: der von einem Auto eingedellte Zaun des Kanzleramts, rüde Beschimpfungen des Gesundheitsministers oder eine Grabkerze vor der Wohnung der Thüringer Ministerpräsidenten Ramelow. Da sieht so mancher schon einen neuen Andreas Baader oder Osama bin Laden am Werk. Und zeigen die „Attentate“ nicht auf das deutlichste, wes Geistes Kind die Kritiker der volksbeglückenden Corona-Maßnahmen sind? Lassen wir doch die Kirche im Dorf! Wir haben es hier mit der Bonsai-Version von „Terror“ zu tun, und die wenigen, relativ harmlosen Vorfälle passen den Corona-Scharfmachern nur allzu gut ins Konzept. So gut, dass man sie geradezu hätte erfinden müssen, hätten sie nicht wirklich stattgefunden. Es erheben sich angesichts dieser medial aufgeblasenen Farce jedoch ein paar ernsthafte Fragen: Könnte aus der derzeitigen politischen und emotionalen Gemengelage nicht tatsächlich Terrorismus entstehen? Wenn ja, wessen Schuld wäre es? Und wer terrorisiert hier eigentlich wen? Anmerkung der Redaktion: Ein Artikel vom November 2021, den wir hier aus aktuellem Anlass wiederholen. Roland Rottenfußer (mehr …)

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Finger weg von unseren Kindern!

Die Wiedereinführung der Wehrpflicht ist unter Unionspolitikern und in der Presse ernsthaft im Gespräch. Wer davon verschont bleibt, soll wenigstens ein Jahr lang im sozialen Sektor „Deutschland dienen“. Zumindest für letzteres haben viele Menschen Sympathie. Was wäre zum Beispiel gegen mehr Engagement in der Altenpflege einzuwenden? Leider zeigen sich aber auch hier bedenkliche Entwicklungen: eine aufdringliche Dominanz „rechter Themen“, ein zunehmend autoritäres Staatsverständnis und die Umkehr des Prinzips, dass die Institutionen den Bürgern zu dienen haben, von denen sie eingesetzt und bezahlt werden. Das Militär würde junge Menschen beim Erwachsenwerden wieder mit Demütigungen begleiten. Sozialdienste würden ein Heer an Billigarbeitskräften schaffen, und die Verantwortlichen könnten das Dauerproblem Pflegenotstand wieder einmal vertagen. (Roland Rottenfußer) (mehr …)

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Was nun?

283. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Nein, es lässt sich heute nicht vermeiden, liebe HdS-Leserinnen und liebe HdS-Leser: Zum ersten Mal in ihrer Geschichte ist unsere GriechInnenhilfe ernsthaft bedroht. Wir HelferInnen stehen vor einer grausamen Situation: entscheiden zu müssen, wem wir in den nächsten drei Monaten helfen können und wem nicht. Eine Darstellung von Tassos Chatzatoglou über immer deutlicher werdende Rechtstendenzen der Mitsotakis-Partei beschließt diesen Bericht. Holdger Platta (mehr …)

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So machen Sie das Beste aus dem aktuellen Terroranschlag!

Gemälde: Munch, „Der Schrei“, Ausschnitt

Ein Schnellkurs in 11 Schritten für Politiker. Barcelona, Paris, London, Nizza, Berlin, Brüssel, New York, München, Würzburg – die Landkarte ist dicht besät mit Schauplätzen des Terrors. Wegen der schnellen Folge der Katastrophen in den letzten Jahren ist es für Politiker nicht immer leicht, angemessen zu reagieren. Die gute Nachricht: Sie müssen Ihre Grundaussagen zum Anschlag nicht jedes Mal neu erfinden. Bestimmte Argumentationsstrategien haben sich bewährt und können – in Varianten – wiederverwertet werden. Anmerkung der Redaktion: Manches an diesem älterern Artikel lässt sich auch auf die Reaktionen der Politik auf eine gesundheitliche Bedrohung anwenden. Roland Rottenfußer (mehr …)

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HdS wegen Urlaubs für 14 Tage mit ausgedünntem Programm

Liebe Leserinnen und Leser von Hinter den Schlagzeilen,

ich werde ab morgen 14 Tage Urlaub am Meer machen – in einem Land, das auch in diesem Magazin häufig erwähnt wurde. Ich werde erst wieder am Dienstag, 21. September, an meinem Platz sein und ein HdS-Vollprogramm gestalten.

Bis dahin bitte ich Euch, ab und zu reinzuschauen, die relativ wenigen Beiträge, die vorprogrammiert sind, zu sichten und, wenn Ihr mögt, auch mal etwas zurückzublättern in unseren Archiven.

Euch allen einstweilen eine schöne Zeit und lasst Euch nicht verdrießen. HdS kommt wieder, keine Frage.

Herzlich Roland Rottenfußer

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Lasst es sie spüren!

Rassismus: Dem dunkelhäutigen Don Shirley wird das Essen im Restaurant verwehrt. Filmszene aus „Green Book“

Regierung und eingebettete Opposition demütigen unmittelbar vor der Bundestagswahl rund ein Drittel der potenziellen Wähler — offenbar glauben sie, damit durchzukommen. „Die Würde der Geimpften ist unantastbar.“ Das steht so zwar nicht im Grundgesetz, dürfte aber der Realität in den kommenden Monaten recht nahekommen. Wir sind auf dem Weg zur Geimpften-Republik und damit zu einer Zwei-Drittel-Gesellschaft, wobei die Grenzlinie zwischen Privilegierten und Unterprivilegierten quer durch die Gesellschaft verläuft. Wie konnte das geschehen? Ein Häufchen von 16 Corona-Aposteln, genannt Ministerpräsidenten nebst ihrem weiblichen Guru, entscheidet etwas, das ein gutes Drittel der Deutschen nicht will und das ihnen ein Gutteil dessen, was bisher ihr Leben ausgemacht hat, erschwert. Wir erleben — um es mit einem Begriff aus George Orwells „1984“ zu sagen — derzeit geradezu „Hasswochen“ gegen Ungeimpfte. Gejammert wird in diesen Tagen viel. Aber die Frage, die sich stellt, ist: Sollte es wirklich nicht möglich sein, die Täter an ihrem Vorhaben zu hindern? Der September 2021 könnte als der Monat in die Geschichte eingehen, in dem die Mehrheit der Deutschen grobes Unrecht nicht verhindert hat, obwohl ein probates Mittel hierfür auf der Hand gelegen hätte: die Bundestagswahl.  Roland Rottenfußer

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Schmerzhaftes Erwachen

Laurence Fishburn als Morpheus in „The Matrix“

Michael Meyens Spiegel-Bestseller „Die Propaganda-Matrix“ zeigt, dass es oft unbequem ist, den Schleier der Lüge zu zerreißen — dennoch führt kein Weg daran vorbei. „Die Wahrheit wird euch frei machen“, soll Jesus gesagt haben. Ja, aber mitunter macht sie auch traurig. Denn hinter den Fassaden der Welt, die man uns vorzuspiegeln versucht, sieht es oft düster aus. Wie schön wäre es, an all die Erzählungen des Corona-Establishments glauben zu können, den Großen Bruder zu lieben und frohgemut in eine schöne, neue Zukunft zu marschieren. Stattdessen sitzt der Corona-Skeptiker missmutig am Rande der Geimpften-Party und malt sich das Schreckensszenario einer von Maschinen beherrschten Überwachungsdiktatur aus. Schon die Filmtrilogie „The Matrix“ zeigte: Die Wahrheit muss man aushalten können. Sie erfordert Mut. Der Kommunikationswissenschaftler Michael Meyen, dessen neues Buch „Die Propaganda-Matrix“ jetzt im Rubikon-Verlag vorliegt, hat ihn. Roland Rottenfußer (mehr …)

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Die zweite Artikelwelle

Hinter den Schlagzeilen lädt seine Autoren und Leser zum Schreiben ein — gern auch über etwas anderes als Corona. Corona ist zum Perpetuum mobile geworden — eine Maschine, die läuft und läuft und nie zu ermüden scheint. Gehen die Inzidenzzahlen nach oben, ist Härte gegenüber dem Bürger angezeigt; gehen sie nach unten, werden die Menschen leichtsinnig, und die Medien unken, auf den Rausch müsse nun ein böses Erwachen folgen. Die Zyklen von Auf und Ab werden begleitet von einem repressiven Grundrauschen. Wie viele maßnahmenkritische Medien und Personen stehen auch wir beim HdS derzeit vor einem Dilemma. Es herrscht allseitige Corona-Müdigkeit. Diese äußert sich leider nicht in einer zunehmenden Proteststimmung, sondern vielfach in dem Bedürfnis, mit dem ganzen Thema in Ruhe gelassen zu werden. Es ist Sommer, und viele setzen auf gnadenhalber gewährte Lockerungen. Auch könnte das Gefühl entstehen, zu Corona sei schon alles gesagt. Gleichzeitig blasen Politik und Mainstream unverdrossen ins gleiche Horn und wollen ihr Angstregime ganz offensichtlich verewigen. Zeigen wir ihnen, wie viel Kreativität und Widerstandgeist noch in uns steckt. Und erweitern wir unsere Themenpalette. Auch Dein Artikel könnte dazu beitragen. Roland Rottenfußer

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Die verdächtige Lebensfreude

In einem neuen Roman über die Nazizeit schlägt Julia Freidank den Bogen zu heutigen Verhältnissen. „Ich für meinen Teil habe mich, seitdem ich schreibe, bemüht, historische Romane für die Vernunft zu schreiben, gegen Dummheit und Gewalt, gegen das, was Marx das Versinken in die Geschichtslosigkeit nennt.“ So schrieb es der Romanautor Lion Feuchtwanger („Die Geschwister Oppermann“), der immer wieder zeitgenössische Themen in ein historisches Gewand gepackt hatte, weil er fand, aus der Distanz lasse sich vieles klarer darstellen. Man kann die Werke von Autorinnen und Autoren überinterpretieren. Aber auch die „Unterinterpretation“ sollte man vermeiden. Im Fall von Julia Freidank wäre es verfehlt, ihr nicht zuzutrauen, in ihren historischen Romanen einen „doppelten Boden“ einzubauen. Die gut recherchierten Bücher der Religionswissenschaftlerin zielen oft auch auf unsere Gegenwart. Dies ist doppelt interessant, wenn der Produktionszeitraum eines Romans in die Coronakrise fällt, das historische Setting jedoch das „Dritte Reich“ ist. Wir veröffentlichen einige Auszüge aus „Das Brauhaus an der Isar — das Vermächtnis“ und überlassen die Deutung den Leserinnen und Lesern. Julia Freidank, Präsentation: Roland Rottenfußer (mehr …)

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Wir müssen draußen bleiben

Ein neues Positionspapier aus dem Hause Spahn plant den Lockdown für Ungeimpfte und weist den Weg in die Corona-Zweiklassengesellschaft. Wenn „Spitzenpolitiker“ etwas hartnäckig leugnen, zucken aufmerksame Beobachter der Szene bereits ängstlich zusammen. Denn das, was auf keinen Fall geplant ist, kommt dann mit umso größerer Sicherheit. Ein Positionspapier Jens Spahns zur Vorbereitung der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz macht sich nun nicht mehr die Mühe, die regierungshoheitlichen Absichten allzu sehr zu verschleiern. Deutlich wird: Die Impfapartheid soll kommen. Ungeimpfte sollen aus wesentlichen Bereichen des öffentlichen Lebens ausgeschlossen werden. Ein neuer Lockdown kann durchaus folgen, wenn auch nicht mehr ganz so hart wie die letzten beiden – und vielleicht auch nur für die, die „selber schuld“ sind, wenn sie künftig – wie Hunde – vielerorts draußen bleiben müssen. Auch die kostenpflichtigen Zwangstests für „Impfmuffel“ wird es geben. Durch Gesundheitsschutz gerechtfertigt ist dieser erneute Repressionsschub nicht mehr. Der Staat zeigt schlicht denen die Folterwerkzeuge, die für ihren eigenen Körper eine andere Entscheidung getroffen haben als die von den Regierenden gewünschte. Und sehr viele „Normale“ werden auf den Rängen applaudieren, wenn schon sehr bald die Delinquenten unten in der Sandarena durch den Circus Maximus getrieben werden. Was es jetzt braucht, ist eine Ungeimpften-Bewegung, die einem zunehmend übergriffigen Staat seine Grenzen aufzeigt. Roland Rottenfußer
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