Beiträge von Monika Herz

Mensch Olaf!

„Respekt für dich“. Erinnern Sie sich an diesen Wahlkampfslogan? Und? Fühlen Sie sich mehr respektiert, seit Olaf Scholz der neue Merkel ist? Hat er nicht als erstes sein Wahlversprechen – keine Impfpflicht – zu brechen versucht? Und ist er nicht dabei, unser aller Geld für die größte Aufrüstungsaktion der Nachkriegsgeschichte rauszuhauen? Aber Frieden zu schaffen, das bedeutet doch immer, mit Menschen zurecht zu kommen, die einem auf den ersten Blick merkwürdig vorkommen, die man nicht versteht. Was hätte man mit all dem Geld nicht alles anfangen können! Und was geschieht, wenn sich die Gegenseite als Reaktion auf die Verhärtung des Westens auch wieder verhärtet – und so weiter? Olaf Scholz, das ist so jemand, den sich jeder zum Onkel wünscht. Er wirkt irgendwie ruhig und gemütlich. Unsere Autorin kann in ihm trotz manch fragwürdiger politischer Entscheidung einen guten, menschlichen Kern erkennen. Und den müsste man doch irgendwie aktivieren können, wenn man ihm nur gut zuredet und ihm erklärt, dass er das mit den Waffenlieferungen an die Ukraine auf keinen Fall tun darf. Die Aussichtslosigkeit eines Unterfangens hat unsere Autorin jedenfalls noch nie davon abgehalten, es zu versuchen. Monika Herz (mehr …)

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Darf das wahr sein?

Lieber auf etwas Gutes verzichten, als es „den anderen“ gönnen. Bei der Idee des Grundeinkommens ist es wohl so, dass sehr viele Menschen es für sich selber gern hätten. Sie wäre auch bereit, weiter zu arbeiten, obwohl sie es finanziell gar nicht mehr müssten. Wenn da nur nicht diese anderen wären! Die würden sich sicher auf die faule Haut legen und das Geld verprassen, das die Anständigen erwirtschaftet haben. Deshalb lieber kein Grundeinkommen. Ist es nicht ungerecht, für „nichts“ Geld zu bekommen? Nun, derzeit geht es auch nicht gerade gerecht zu. Da bekommen nämlich viele Menschen für sehr viel Arbeit kaum Geld und dürfen sich nach einem anstrengenden Leben mit der Zukunftsperspektive „Altersarmut“ abfinden. Unsere Autorin beschäftigt sich schon mit der Idee des Grundeinkommens, seit dieses zum ersten Mal öffentlich diskutiert wurde. Das ist lange her. Bis heute wartet sie vergebens auf die Umsetzung. Immerhin gibt es eine Partei, in der sich zumindest eine Arbeitsgruppe intensiv mit dem Thema beschäftigt hat. Leider wählt die keiner mehr. Die Linke. Die älteren von Ihnen erinnern sich vielleicht an sie. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Monika Herz (mehr …)

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Die Austreibung – ein Sketch

Putin ist der einzige Böse. Wenn es also gelänge, ihn in einen Guten zu verwandeln, wäre alles gut. Worauf warten wir also noch? Unsere Autorin ist als Schamanin bestens für so eine Aktion geeignet. Und natürlich wurde sie auch sogleich im Kreml vorgelassen, zusammen mit ihrer Assistentin namens Annalena. Damit aber nicht genug: Eine Bedrohung aus dem Weltall musste dringend abgewehrt werden, und da erwies es sich als günstig, dass aus unserem Putin jetzt der Teufel ausgetrieben worden war und dass er sich ganz der Sache des Guten verschrieben hatte… Aber ich will nicht zu viel verraten, denn der Sketch soll ja spannend bleiben. Unrealistisch? Mag sein, aber Visionärinnen visionieren eben von Berufs wegen, so wie Bäcker backen und Präsidenten präsidieren. Monika Herz (mehr …)

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Die Botschaft der schlimmen Bilder

Menschen leiden und sterben, weil Krieg ist – überall auf der Welt. Die Bilder der Toten aus Butscha in der Ukraine haben viele erschüttert. Es ist schlimm, dass so etwas passiert. Aber passiert es nur dort, und geschieht es nur durch die Hand von Russen? In der Absicht, der Globalisierung der Politik gerecht zu werden, sehen viele Kommentatoren die Dinge sehr global. „Putin in seine Schranken verweisen“, „Nationale Selbstbehauptung“, „Die unipolare Weltordnung durch eine multipolare ersetzen“… Für all das kann man Verständnis haben, wenn es einem in so allgemeiner Form präsentiert wird. Aber wie ist es mit dem Leiden und Sterben eines Mädchens, das nie die Chance hatte, glücklich und unbeschwert groß zu werden, das auf grausame Weise aus seinem noch kurzen Leben gerissen wurde? Haben wir dafür auch noch so viel Verständnis? Und welche strategischen Erwägungen der Täter können seinen Tod rechtfertigen? Die Autorin verlässt hier die überlegene Adlerperspektive und zoomt nah heran – bis dorthin, wo es wehtut, wo wir die Bilder gequälter Kinder nicht mehr einfach wegwischen können von unserer Seele. Sie gesteht Ratlosigkeit, Hilflosigkeit ein – und steht gerade dadurch stellvertretend für uns alle. Monika Herz (mehr …)

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Geld-Geflüster

Mit einem Gemeinwohlkonto verbessern wir die Welt ein bisschen – sie kann es brauchen. Unser Autorin ist eine Genossin. Sicher war das nicht jedem und jeder bewusst gewesen. Was bedeutet das? Ist sie gar eine Kommunistin geworden, hat das Ganze – Gott bewahre! – etwas mit Russland zu tun? Nein, so etwas gib es tatsächlich auch bei uns Guten. Eine Genossenschaftsbank. Die Autorin ist Mitglied geworden, das heißt, die Bank gehört eigentlich ihr. Neben anderen Inhabern natürlich. Bei dieser Bank kann man ein Gemeinwohlkonto eröffnen. Das bedeutet, man kann Geld nur für ethische und faire Zwecke leihen, und das Geld, das man auf dem Konto hat, „arbeitet“ auch nur für solche Zwecke. Eigentlich widerspricht das fast dem „Wesen“ von Banken, denen es sonst nur um den Profit gibt, aber man lernt ja immer dazu. Wie wir die Autorin kennen, schweift sie gedanklich auch manchmal ab. Aber diese Nebenthemen können es an Relevanz mit dem Hauptthema durchaus aufnehmen. Sie fragt zum Beispiel: Warum muss man überhaupt Feinde haben? Und: Wie wird es Obdachlosen wohl nachts bei dieser Kälte gehen? Und: Wie erlange ich dauerhaften inneren Frieden: Es hilft, ab und zu in den Augenblick zurückzukommen und zum Beispiel den Klang der Kirchenglocken gerade jetzt wahrzunehmen. Und die Morgenröte, die gerade am Himmel war, als dieser Text niedergeschrieben wurde. Monika Herz (mehr …)

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Die Rede der Spaziergängerin

Wenn du eine kleine Rede vor einigen hundert Menschen zum Zeitgeschehen halten dürftest beziehungsweise müsstest – was würdest du sagen wollen? Unsere Autorin war zum ersten Mal zur Anmelderin und Leiterin einer Demonstration ernannt worden, eines so genannten Spaziergangs, wie sie seit Monaten regelmäßig zum Corona-Thema stattfinden. Sie durfte am Anfang – ganz dramatisch durchs Megaphon – ein paar Begrüßungsworte sprechen. Dies ist eine ungehaltene Rede, jedoch keine Rede, die nie gehalten wurde. Denn abgesehen von dem kapriziösen Einstieg wurde tatsächlich alles, was hier geschrieben steht, am vergangenen Sonntag öffentlich gesagt. Niemand sollte auf Befehl die Ärmel hochkrempeln und sie der Genspritze darbieten müssen. Kein Angehöriger eines Heilberufs sollte Angst haben müssen, als „Ungeimpfter“ seinen Job zu verlieren. Kein Politiker sollte lügen und nach der Wahl seine Versprechen einkassieren. Und mit dem „Sondervermögen“ von 100 Milliarden Euro könnte man so viele schönere und wichtigere Dinge anfangen als Waffen zum Töten bauen. Eigentlich sollten all diese Aussagen selbstverständlich sein. Aber offensichtlich brauchte es unsere Autorin, um sie der irregeleiteten Menschheit wieder ins Gedächtnis zu rufen. Monika Herz (mehr …)

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Die Exorzistin

Das Böse besiegen – das wünschen sich die meisten. Aber viel schöner wäre es doch, wenn das Böse aufhören würde, böse zu sein. Gewalt müsste dann nicht mehr mit Gegengewalt beantwortet werden. Wer Übles getan hat, würde einfach damit aufhören, würde bereuen, und wir könnten alle damit beginnen, die Wunden zu heilen, die geschlagen wurden. Für die meisten verkörpert derzeit Wladimir Putin das Böse. Ist er wirklich selbst „so“, oder ist der Teufel in ihn gefahren? Wenn letzteres zutrifft, dann wäre die logische Vorgehensweise ein Exorzismus. Wir kennen das ja aus einschlägigen Gruselfilmen. Unsere Autorin ist ausgebildete Heilerin. Wer wäre also besser dafür prädestiniert? Und da sich Putin aus unverständlichen Gründen weigerte, die Autorin im Kreml einzulassen – im Gegensatz zu Gerhard Schröder, dessen Besuch ja gar nicht brachte –, musste sie eben aus der Ferne auf ihn einwirken. Sie ersann dazu ein kleines Ritual, für dessen Durchführung sie viel Mut aufbringen musste. Es fand an einem besonders erhabenen Ort und mit der Unterstützung der Heiligen Maria statt, deren Segen ja nie schadet. Beobachten Sie in den nächsten Wochen die Nachrichten, ob sich die Wirkung des Exorzismus nicht allmählich zeigt…! Monika Herz (mehr …)

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Die Grundrechtsverächter

Einer Bürgerin wurde der Besuch eines Konzerts verwehrt – nun klagt sie. Dieser Vorgang wäre normalerweise keiner Erwähnung wert. Weil es derzeit in Deutschland ständig geschieht – täglich. Wir nehmen es schon gar nicht mehr wahr, weil wir uns bereits an das Unfassbare gewöhnt haben. Der Mensch gewöhnt sich an alles. Sein Geist scheint fast beliebig formbar. Aber ist es wirklich nur eine Bagatelle, wenn einer Bürgerin sage und schreibe sechs in der Bayerischen Verfassung verbriefte Grundrechte vorenthalten werden? Werden wir in so einem Fall nicht alle verletzt – auch jene, denen man ihre Rechte gnädigerweise noch lässt? Warum kann eine gesunde Frau, die nichts Schlimmes im Schilde führt, in diesem Land nicht einfach das Konzert besuchen, für das sie die Karte bereits gekauft hat? Wir brauchen mehr Kämpfernaturen. Vieles liegt auch deshalb im Argen, weil wir uns zu schnell abgefunden haben. Monika Herz (mehr …)

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 Der Schwarze Schwan

Der Schwarze Schwan steht symbolisch für etwas, was es eigentlich gar nicht geben dürfte. Wie ein weißer Rabe. Zumindest gibt es ihn in unseren Breiten in Freiheit sehr selten. Ursprünglich ist seine Heimat Australien. Unsere Autorin hatte sich mit einem angefreundet. Sie mag so ziemlich alle Tiere und Pflanzen. Aber vielleicht hatte sie es diesmal zu gut gemeint und ihn gefüttert. Widerrechtlich. Es ist ja verboten. Wie so vieles in diesen Tagen. Aber nicht jedes Verbot ist ja automatisch eine Schikane – man vergisst das leicht. Hat der Schwarze Schwan diese „Behandlung“ überlebt – der Artikel wird es enthüllen. Aber selbst wenn sie einen Fehler gemacht hätte, besäße die Autorin wenigstens noch eine gewisse Sensibilität. Sie hatte ein schlechtes Gewissen. Manche andere haben das nicht. Wölfe zum Beispiel darf man jetzt regierungsamtlich abschießen… Monika Herz (mehr …)

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Die Beinahe-Kanzlerkandidatin

Man kann sich ja vorstellen, dass das Gebäude hinten das Kanzeramt ist…

Unsere Autorin ist nicht Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland. Sicher ist Ihnen dies bereits bekannt. Olaf Scholz hat den Job ja leider. Und der ist derart blass, dass man ihn glatt übersehen könnte, würde man nicht gelegentlich in den Nachrichten hören, dass er immer mal wieder etwas völlig falsches beschließt. Die Impfpflicht z.B. würde er noch immer gern durchpauken. Was schert mich mein Versprechen von gestern? Wie viel Deutschland verloren hat, weil es sich weigerte, unsere Autorin zur Bundeskanzlerin zu ernennen, wird demjenigen deutlich, der diesen Artikel zuende liest. Sie hat immer Ideen, wie es den Menschen im Land besser gehen könnte. Dabei ist ihre Gedankeführung auf charmante Weise sprunghaft, und immer wieder rutschen ihr kleine Gedichte zwischen die Zeilen des Sachtextes. Das ist aber allemal besser als bei ihrem erfolgreicheren Rivalen Olaf, der eher den Charme einer Büroklammer versprüht. Also, schade! Eine verpasste Gelegenheit. Unsere Autorin war nämlich schon mal auf dem Sprung ins Kanzleramt gewesen. Wie sie fast Kanzlerkandidatin geworden wäre, erzählt sie hier… Monika Herz (mehr …)

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