Beiträge von Monika Herz

Geld gemeinsam gestalten

Monika Herz aus Peißenberg in Bayern ist über den Online-Kompaktkurs „Geld und Demokratie“ zur Genossenschaft für Gemeinwohl gestoßen und seit August auch Mitglied. Sie bringt sich nun aktiv in der Gruppe „Gemeinwohlkonten-Offensive“ ein. Wer sie ist und wie sie über Geld denkt, legt sie in diesem wie wir finden sehr erfrischenden Blogbeitrag dar! Monika Herz, https://www.gemeinwohl.coop (mehr …)

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Zu Besuch bei Extinction Rebellion

Monika (Mitte), Roland (rechts) und Rebellen auf dem Rotkreuzplatz, München

Kunst darf alles. Vor allem, Dinge in einen Zusammenhang zu bringen, von denen sonst niemand gewusst hätte, dass ein solcher Zusammenhang besteht. Die Autorin vereint in ihrer Person politisches Engagement und spirituelle Tiefe, tänzerische und schriftstellerische Begabung und noch einiges mehr. In diesem Beitrag stellt sie einen Zusammenhang zwischen der Umweltgruppe Extinction Rebellion – Widerstand gegen die Auslöschung – und der altägyptischen Göttin Hathor her. Was beide gemeinsam haben? Ihnen liegt das Wohl aller Lebensformen, vor allem der Tiere an Herzen. Das Artensterben gehört zu den traurigsten Phänomenen der ganzen Umwelt- und Klimaproblematik – und es ist nicht vorbei, nur weil die Gedanken der meisten Menschen derzeit um ganz andere Themen kreisen. Die Autorin begab sich also auf eine Veranstaltung besagter Rebellen und schenkte ihnen und der ganzen Not leidenden Ökosphäre – einen Tanz. Monika Herz (mehr …)

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Die Gebärde der Integration

Ist Meinung A richtig oder Meinung B? Sollte ich besser den einen oder den anderen Weg beschreiten? Manchmal fühlen wir so zerrissen und entscheidungsunfähig, dass wir nicht vorwärts kommen. Dabei hat dieses „Sowohl-als-auch“-Gefühl durchaus auch sein Gutes. Wir könnten es als Aufforderung verstehen, beide „Hälften“ der Wahrheit zu integrieren, weil sie nur zusammen die größere Weisheit repräsentieren. Zu diesem „Sowohl-als-auch“, diesem Hin und Her zwischen zwei Möglichkeiten gibt es auch eine Gebärde. Sie gehört zu einem System von sechs „Urgebärden“, mit denen Menschen grundlegende Erfahrungen körperlich darstellen und auf diese Weise spirituell tatsächlich „weiterkommen“ können. Die Autorin führte den Gebärdentanz ausgerechnet in einer leeren Kirche auf. Nicht jeder geistliche Ordnungshüter wäre damit einverstanden gewesen. Dabei hat etwas Belebung sicherlich gerade den stagnierenden Formen konventioneller Religionsausübung gutgetan. Monika Herz (mehr …)

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Die Kunst und die Freiheit

Die Kunst ist frei. Und sie ist immer anders, in einem andauernden Veränderungsprozess begriffen. Wer kann bestimmen, was Kunst ist und was nicht? Das wäre anmaßend, speziell auch aus der Perspektive von Nicht-Künstlern, denen jene Inspiration mangelt, von denen Künstlerinnen fortwährend heimgesucht werden. Die Autorin erweiterte den Kunstbegriff beträchtlich, was sie eine Reihe mit Josef Beuys und anderen Heroen der Kulturgeschichte stellt. Ein Tanz mit nonverbalen Gebärden und ein handgeschriebener Brief sind sie wichtigsten Zutaten dieses Gesamtkunstwerks. Und natürlich der Ort, wo dieses Werk zur Aufführung kam: vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Als Chefredakteur zeichnen mich (Roland Rottenfußer) vor allem Strenge und Härte aus. Ich achte unerbittlich auf die Relevanz, Stringenz und Seriosität eines Beitrags. Ein Bericht über einen Gebärdentanz auf HdS ist da schon eine Herausforderung. Zumal es sich nicht einmal um ein politisches Kunstwerk handelt. Oder doch? Dieses Argument der Künstlerin und Autorin hat mich schließlich überzeugt: „So weit ich weiß, ist Kunst ja nicht verpflichtet, sinnvoll zu sein oder einen Zweck zu erfüllen. Sonst wäre sie ja nicht frei.“ Monika Herz (mehr …)

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Muße, Freiheit und bitcoins

Wir sollen Schätze sammeln im Himmel, nicht auf Erden. Heißt es. Ob sich die Kirchen, die das predigen, selbst daran gehalten haben, ist eine andere Frage. Aber falsch ist es nicht. Es gibt andere, nicht-materielle Formen des Reichtums: geistigen und seelischen Reichtum, Reichtum an Freude und Gemeinschaft… Dennoch gilt die Aussage mit den Schätzen im Himmel nur teilweise. So viel Geld brauchen wir schon, dass wir uns nicht dauernd um Geld sorgen machen müssen, dass wir nicht von einer Behörde gedemütigt und von unseren lieben Mitmenschen missachtet werden. So viel, dass die Mühe des Gelderwerbs nicht unser ganzes Leben auffrisst und wir Zeit haben zum Durchatmen. Für spirituelle und geistige Bedürfnisse. Um auch mal was Schönes zu lesen – diesen Artikel zum Beispiel. Warum nur kriegt die Menschheit das seit Jahrtausenden nicht hin – jedem zu geben, was er braucht und niemandem mehr als er überhaupt jemals verzehren oder wertschätzen könnte. Die Autorin berichtet, wie sie einmal fast reich wurde und einmal – leider nicht nur fast – arm. Und wie es ihr zum Glück jetzt auf akzeptablen Niveau materiell wie ideel gut geht. Was sie auch allen anderen Menschen wünscht. Monika Herz (mehr …)

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Der erste Adam

Unsere Autorin hat einen neuen Großneffen. Er lebt in Österreich. Was daran relevant ist? Alles, denn die Geburt eines jungen Lebens wirft eine Reihe von existenziellen Fragen auf. Warum wird der eine in einem reichen Land geboren, der andere in einem armen? Woher rührt überhaupt diese Ungerechtigkeit bei der Zuteilung der Schicksale? Und kann man jemanden überhaupt als Österreicher bezeichnen, wenn ihm dies gar nicht bewusst ist? All das führt uns zu der Frage, wie Gemeinwohl in der Wirtschaft stärker verankert werden kann, damit kleine Kinder, die jetzt geboren werden, überhaupt die Chance auf eine schöne Lebensspanne haben. Monika Herz (mehr …)

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Mein freier Tag

Die Technik! Wer sich bei ihr auskennt, ahnt oft nichts von der stillen Verzweiflung, die Uneingeweihte immer wieder ergreift, wenn sie ein neues Programm erlernen, Updates downloaden oder Kommunikationsvorgänge rekalibrieren müssen. Wenn man irgendwo neu dazukommt, wird einem grundsätzlich ein neues Programm oder ein neuer Kommunikationsvorgang aufgezwungen, der als absolut unverzichtbar gilt. Und alle anderen scheinen das viel schneller zu begreifen als man selbst. Wer es nicht kapiert, bleibt draußen. Selber schuld! Es wird Zeit, dass dieses verbreitete, meist stille Leiden laut wird, dass sich Opfer zu Wort melden und über ihre Erfahrungen berichten. Dabei entdeckte unsere Autorin, dass in diesem Land noch viel mehr im Argen liegt als nur die Schreckensherrschaft von Programmierern, die gegenüber den Bedürfnissen von technisch weniger versierten Kunden Ignoranz zeigen. Überhaupt ist es mit dem Einfühlungsvermögen nicht so weit her in dieser kalten Zeit. Monika Herz (mehr …)

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Folge dem Geld!

Kellerkind

Wir haben ja alle furchtbare Angst, als Verschwörungstheoretiker*innen bezeichnet zu werden. Deshalb tun wir uns schwer damit, das Offensichtliche auszusprechen oder auch nur zu denken: Mit Impfstoff lässt sich sehr viel Geld verdienen. Milliardensummen! Speziell auch wenn sich die Mehrheit der Politiker und Medien in aller Welt den Herstellern als ehrenamtliche Werbeträger zur Verfügung stellen. Ziehen wir noch nicht gleich voreilige Schlussfolgerungen! Nehmen wir erst mal die nackten Tatsachen zur Kenntnis. Schon das ist eindrucksvoll genug. Oder erweist man sich, wenn man so denkt, etwa als „Lästermaul“? Das Lästermaul ist nämlich eines der so genannten Kellerkinder. Auch von dieser interessanten Spezies handelt der höchst aufschlussreiche Artikel von Monika Herz. (mehr …)

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Schlichtheit

Was zählt noch, wenn es dem Ende entgegen geht? Wenn die Welt, die wir bewohnen, immer kleiner wird und wir uns nach und nach von allem verabschieden müssen, was unser Leben ausgemacht hat? Der Chansonier Jacques Brel sang in seinem Lied „Les vieux“ (Die Alten): „Ihre Welt ist zu klein: vom Bett ans Fenster, dann vom Bett zum Sessel und schließlich vom Bett zum Bett.“ Die Autorin erlebte das Sterben ihrer Mutter in einem Altenheim. Es ist eine traurige Geschichte, aber auch eine von Würde und überraschenden Lichtdurchbrüchen. Ungefähr zeitgleich besuchte sie ein „Märchen-Council“. Und zur Sprache kam: „Die Sterntaler“ – auch eine Geschichte vom Loslassen alles Irdischen, auf dem ein Segen ruht. Was zählt letztlich? Wohl vor allem, ob noch jemand da ist, der bei dir ist, bis du hinabsinkst – oder aufsteigst… Monika Herz (mehr …)

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Wählen mit Herzchen

„Herzchen“ ist hier nicht nur eine Verniedlichungsform des Namens unserer Autorin. Es ist ein politisches Programm. Mit dem Kreuzchen am Wahltag ist es nämlich ein Kreuz. Es muss durch etwas Freundlicheres ersetzt werden. Herzen wir unsere Lieblings-Wahlkandidat*innen! Wichtiger noch als das Symbol ist die mögliche politische Wirkung dieses revolutionären Vorschlags. Wie der Entwurf links zeigt, dürften Wähler*innen am Wahltag mehrere Einzelkandidat*innen und Parteien gleichzeitig wählen. Warum das?  Wir würden ein ehrliches Meinungsbild bekommen, das nicht so stark durch Wahltaktik bestimmt wäre. Man müsste sich nicht mehr entscheiden, ob man nun die Tierschutzpartei wählen soll (aus Überzeugung) oder die Grünen (wahltaktisch, weil sie unter den Bundestagsparteien das geringere Übel ist). Man wählt einfach beide. Kleine Parteien und ihre kreativen politischen Impulse hätten viel bessere Chancen. Vielleicht hätten wir dann ab September eine Regierung aus Linken, Grünen, Violetten und Tierschützern. Das wäre doch mal was…! Monika Herz (mehr …)

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