Beiträge von Monika Herz

Wenn ein Ferkel sprechen könnte…

Monika Herz hört Stimmen. Ein Krankheitssymptom? Krank ist eher, dass die meisten anderen Menschen Augen und Ohren verschließen vor dem Leiden der Tiere. Und auch Pflanzen und die ganze Erde haben eine Stimme. „Ja hörts ihr uns denn ned schrein? Ihr hörts uns bloß nimmer, weils koaner mehr aushoitn dad“, sang Konstantin Wecker in seinem Lied „Der Baum“. Besonders traurig: das Schicksal der Ferkel. Ihren „Besitzern“ ist es weiterhin gesetzlich erlaubt, sie betäubungslos zu kastrieren. Sie bräuchen ein Medium, eine Vermittlerin, die ihrem Anliegen gelten verschafft – eine gute Anwältin, um Tierrechte endlich einzuklagen.  Monika Herz (mehr …)

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Betäubungslose Kastration – die Ferkeleien der Politik

Es ist eine böswillige Unterstellung, dass Politik nichts Konkretes zustande bringen würde. In der letzten Woche haben es die Volksvertreter nämlich geschafft, dass Ferkel zwei weitere Jahre betäubungslos kastriert werden. Das war Politikern mehrerer Parteien wichtig. Rund zwei Drittel stimmten dafür. Eigentlich hätte diese schmerzhafte Form der Kastration ab 1.1.2019 Geschichte sein sollen. Aber auf einmal wurden die Abgeordneten von tiefem Mitgefühl ergriffen – mit der Fleischindustrie, für die jede Abmilderung von Grausamkeit unzumutbar und geschäftsschädigend ist. Und wo ein politischer Wille ist, ist auch ein Weg. Schweine können nicht zur Wahl gehen, Schweinefleischesser schon.  Monika Herz (mehr …)

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Herr Seehofer, hier kommt Ihre neue Staatssekretärin!

Monika Herz, Staatssekretärin in spe

Monika Herz möchte Staatssekretärin werden. Das kann heutzutage ja leicht passieren, dass einem so ein hoch dotiertes Amt zufliegt. Als Kompromisslösung. Sie erinnern sich: Wenn die Union 2 Prozent Mehrwertsteuererhöhung fordert und die SPD 1 Prozent, ergibt das als Kompromiss 3 Prozent. Und wenn Seehofer einen Verfassungsschutzchef halten und Nahles ihn unbedingt entlassen will, ergibt das als Kompromiss eine Beförderung mit üppiger Gehaltserhöhung. Aber besitzt Monika auch das erforderliche Unfähigkeitsprofil, um auf den Spuren von Herrn Maaßen zu wandeln? Schließlich hat sie bisher keine Nazi-Aufmärsche verharmlost und wäre insofern nicht geeignet, rechte Wählerschichten zu binden. Lesen Sie, warum die Autorin dennoch denkt, für den Job goldrichtig zu sein. (Monika Herz) (mehr …)

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Liebesbrief an Horst Seehofer

Der HdS-Redakteur Roland Rottenfußer muss jetzt sehr stark sein: Seine Angetraute liebt einen Anderen. Noch dazu hat der Rivale Geld, ist mächtig, prominent und gutaussehend – auch wenn an seiner geistigen Klarheit in letzter Zeit Zweifel aufkamen. Ob Horst Seehofer diese Liebe jedoch auch erwidern wird, ist fraglich, denn Monika Herz ist ein kritischer Kopf und würde ihrem Angebeteten nicht alles durchgehen lassen. Sicher hinge der Haussegen rasch schief, wenn Crazy Horst mit ihm völlig fremden Begriffen wie „Beseitigung der Wohnungsnot“ oder „Enteignung zugunsten des Gemeinwohls konfrontiert würde… (Monika Herz) (mehr …)

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Das Promi-Syndrom

Die meisten von uns mögen Diether Bohlen nicht. Personen wie Heidi Klum, Daniela Katzenberger oder Meghan Markle entlocken uns nur ein überlegenes Lächeln. Warum aber kennen wir die Namen dieser Menschen überhaupt? Es ist das Ergebnis einer gnadenlosen Werbemaschinerie, die meist gerade das Irrelevante nach oben spült. Dabei entdeckt man bei der Begegnung mit „berühmten“ Leuten oft: auch sie sind im Grunde machtlos, Rädchen im Kommerzgetriebe. Der „Prominenten-Anwalt“ Burkhard Benecken hat einige dieser Fälle erlebt und durchleuchtet scharfsinnig die Psyche von Promis und Fans. Monika Herz über Burkhard Beneckens Buch „Stars zwischen Macht und Ohnmacht“ (Goldegg Verlag, 220 Seiten, € 22,-) (mehr …)

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Die Schweinepest und ihre wunderbaren Folgen

Kranke Schweine müssen unverzüglich getötet werden. Gesunde auch, schon weil sie so gut schmecken. Gesund Schweine müssen manchmal auch getötet werden, weil sie sich bei kranken anstecken könnten. „Fällt uns denn außer Töten schon nichts mehr ein?“, sang Konstantin Wecker. Im Umgang mit Tieren jedenfalls kaum. Nach der legendären „Schweinegrippe“ bedroht nun also die gleichnamige „Pest“ von Afrika herkommend (von dort kommen ja viele Bedrohungen) unser Abendland und mit ihm die leitkulturell unverzichtbare Leberkässemmel. Vorschlag an die Politik: Investiert Milliarden für im Vorrat gehaltene Anti-Schweinepest-Medikamente eines Not leidenden Pharma-Herstellers. (Monika Herz) (mehr …)

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Die Glücksministerin

Wichtigen Themen wird früher oder später ein eigenes Ministerium gewidmet. Das Umweltministerium entstand vor 31 Jahren nach der Katastrophe von Tschernobyl. Heute rufen manche nach einem Integrations- und einem Digitalisierungsministerium. Krieg und Finanzen findet die Politik ja schon lange wichtig. Warum kommt nur niemand auf das Naheliegende? Ist Glück etwa nicht wichtig genug? Oder möchten Politiker gar keine glücklichen Menschen, weil diese nicht so viel konsumieren und schon zufrieden sind, morgens das Farbenspiel des Sonnenaufgangs zu betrachten? Monika Herz hat etwas Erfreuliches entdeckt: die Glücksministerin, die gibt es schon – nur ist das Ganze „natürlich“ nicht offiziell. (Monika Herz) (mehr …)

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Vertrauen heilt

Monika Herz

Ein gewisses Misstrauen ist angebracht und sogar „gesund“, wenn es darum geht, die Parolen politischer Parteien oder die Sinnangebote der Religionen zu bewerten. In einem Punkt allerdings ist Vertrauen unabdingbar: Wollen wir von körperlichen oder psychischen Erkrankungen geheilt werden, müssen wir ein positive Einstellung zur Möglichkeit der Heilung aufbringen und auch zur Heilerin oder zum Heiler – mag es sich dabei um einen Schulmediziner, einen Naturheilkundler oder spirituellen Heiler handeln. Wir müssen ihm/ihr und auch unseren Selbstheilungskräften zu-trauen, eine Wirkung zu entfalten. Das schließt nicht aus, dass wir auf dem Weg zum Vertrauen unsere Zweifel durchwandern. Monika Herz, Heilerin mit eigener Praxis, erzählt in diesem Auszug aus ihrem Buch „Sei still meine Herz, die Bäume beten“, wie man im Sinne des Weisen Lao Tse Vertrauen vermehren kann. (Monika Herz) (mehr …)

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Wählen mit Herz – 3 geniale Vorschläge für eine Änderung des Wahlgesetzes

Autorin Monika Herz

Wir dürfen wählen, wen wir wollen; aber wir dürfen keinesfalls wählen, wie wir wollen. Das haben sich die mächtigen Parteien so ausgedacht, um lästige Konkurrenz klein zu halten. Es soll ja nur die Politik realisiert werden, die wir wollen sollen. So bringt das aktuelle Wahlrecht manch absurde Situation hervor. Wir wählen z.B. nicht die Partei, zu der es unser Herz eigentlich drängt, weil die „sowieso keine Chance hat, über die 5-Prozent-Hürde zu kommen“. (Und sie kommt dann nicht über die 5-Prozent-Hürde, weil sich niemand traut, sie zu wählen). Auch wird der Protest der Nichtwähler ignoriert, indem deren Nicht-Stimmen auf alle im Bundestag vertretenen Parteien verteilt werde. Missstände, die dringend der Korrektur durch die klugen Vorschläge von Monika Herz bedürfen. (mehr …)

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Barmherzigkeit für die Schweine von St. Ottililen!

„Ich bin kein Vegetarier, ich bin ein Bayer“, sagte ein Benediktinermönch zu unserer Autorin Monika Herz. Fleisch gehört zur bayerischen Kultur. Und zur hessischen, und zur mecklenburg-vorpommerschen, zur französischen, russischen, argentinischen und neuseeländischen… Gegen-Windmühlen-Kämpferin Monika hat sich viel vorgenommen, wenn sie es schaffen will, die Brüder des Klosters St. Ottilien, die neben einem Seminarhaus auch eine Schweinemast und Milchproduktionsanlage betreiben, wenigstens zu einer Reduktion des durch ihr Wirken verursachten Tierleids zu bewegen. Aber sie hat einen prominenten Unterstützer auf ihrer Seite: den Heiligen Benedikt selbst, der verboten hat „vierbeinige“ Tiere zu essen und ganz allgemein zur Barmherzigkeit mahnt. Schon mal ein zweibeiniges Schwein gesehen? (Monika Herz) (mehr …)

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