Beiträge von Wolf Sugata Schneider

Cis und trans

Vereinfacht gesagt bedeuteten die beiden Begriffe „diesseitig“ und „jenseitig“. Dazu sagt der Autor, langjähriger Herausgeber und Chefredakteur eines spirituellen Magazins: „Die Nur-Cis-Menschen sind Besessene, sie leben in Angst und Gier. Den Nur-Trans-Menschen ist alles eins, alles egal. Deshalb brauchen wir beides, cis und trans. Erst dann sind wir vollständig.“ Heutzutage scheint es ein Übergewicht des Materialismus zu geben, eine Fixierung auf den „Weltvordergrund“ oder – wie es der Philosoph Ken Wilber sagte – „Flachland“. Wer die spirituelle Szene kennt, weiß aber: es gibt auch die gegenteilige Übertreibung: ziemlich abgehobene Mitmenschen, die sich in Spekulation, Abstraktion und „Einheits“-Fantasien ergehen, jedoch das unmittelbare Leben dadurch verfehlen. Wie meistens bei Wolf Schneider spannt dieser Artikel jedoch einen weiteren thematischen Bogen und streift in gedanklichen Hüpfbewegungen u.a. die Vereidigung des neuen US-Präsidenten, den „Great Reset“ und das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine. www.connection.de (mehr …)

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Zuwendung

Auf den Corona-Demos in Stuttgart und Berlin wurde viel von Liebe gesprochen, das fiel auch den Mainstream-Medien auf. Echt? Die Medien des gesellschaftlichen Hauptstroms konstatierten diese Wortwahl allerdings mit Ironie oder sogar einer Portion Verachtung. Die Demonstranten hingegen empfanden sich überwiegend als liebevoll – zumindest liebevoller als die verhassten Corona-Maßnahmen. Kaum ein Wort wird zwischen Menschen so oft verwendet und doch auch so oft bezweifelt wie »die Liebe«. Was meinen wir eigentlich damit? Ist das irgenwie objektiv fassbar? Ist es vielleicht sogar über subjektive Zweifel erhaben, wissenschaftlich feststellbar, gar messbar? Wolf Schneider, www.connection.de (mehr …)

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Die Auswahl

Je größer die Datenmenge, umso wichtiger ist, was wir daraus durch unseren Fokus auswählen, dann davon im Gedächtnis behalten und drittens auf irgendeine Art veröffentlichen. Der populäre Streit zwischen dem, was Fakt und was Fake-News ist, erscheint mir als viel zu eng gefasst. Da wird die Lösung in immer noch mehr oder besser recherchierten Fakten gesucht. Rechthaberei und kognitive Echokammern mit Faktenresistenz zu begründen, greift zu kurz. Wichtiger wäre ein Blick auf die Auswahl dessen, was wir für relevant halten und wie diese zustande kommt. Wolf Schneider, www.connection.de (mehr …)

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Wie „weise“ ist der Homo sapiens?

Homo sapiens ist die Spezies, die bisher wie keine andere eine Spur der Ausrottung (Extinction) auf dem Planeten hinterlassen hat. Noch ohne dass eine Rebellion dieser Zerstörung etwas Wesentliches hätte entgegen setzen können. Der Kapitalismus macht einfach weiter. Seine Fähigkeit „Bewegungen“ aller Art, auch Gegenbewegungen gegen seine Dominanz, in sich aufzunehmen und auf den Märkten machen zu lassen, was sie wollen, wenn sie es denn von ihrer PR-Kraft her können, ist ungebrochen. Wolf Schneider, www.connection.de (mehr …)

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Fakt und Fiktion

Was ist wesentlich? Worauf kommt es wirklich an? Das frage ich mich, seit ich denken kann, heute umso mehr in diesen wilden Zeiten der Corona-Krise. Meine aktuelle Antwort darauf ist: Wir müssen Fakt und Fiktion unterscheiden lernen, und dabei meine ich nicht eine Imitation der Faktenchecker, die überall hervorsprießen, so löblich ihre Arbeit auch ist. Und auch nicht die Klamotte »Alles ist Illusion« – für Spiris: »Ist doch alles Maya« – hilft mir dabei nicht. Die ist nur ein billiges Passepartout, das kein einziges ethisches oder politisches Problem löst. Wolf Schneider (mehr …)

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Make love, not war

 

Kann Liebe uns retten? Ein kurzer Essay über alles. Wie so oft spannt der Autor, ehemaliger Herausgeber des spirituellen Magazins „connection“, hier einen weiten Bogen. Er stellt Betrachtungen an über das Wesen der Liebe, darüber, warum Sexualität den Ekel überwindet und ob der Liebe Gott überhaupt lieb ist. Über Überbevölkerung, Bernie Sanders, Bodo Ramelow und Konstantin Wecker – alles also, was uns interessiert. Wolf Schneider, www.connection.de (mehr …)

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Der Auszug der Männer

„Nie wieder Krieg!“ Wenn wir das wirklich wollen, müssen wir entsprechend handeln. Nicht nur im Bereich von Politik und Wirtschaft, also in der Außenwelt, sondern wir müssen auch uns selbst, die Agenten und Mitläufer berücksichtigen, unsere Innenwelten. Wir müssen radikal sein, das heißt bis an die Wurzel gehen, an den Ort in unserer Seele, wo Kriege entstehen. Der Ort, wo unsere Bereitschaft wurzelt, uns als Soldaten für Kriege einspannen zu lassen – oder auch, heute noch wichtiger – unsere Bereitschaft, uns als IT-Fachleute dafür einspannen zu lassen, Kriege vorzubereiten und sie dann von Robotern und Drohnen durchführen zu lassen. So wie Chelsea Manning und Edward Snowden sich hatten einspannen lassen, bis in ihnen Zweifel aufkamen an ihrem Job und sie schließlich – dem Himmel sei Dank – zu Whistleblowern wurden.  Wolf Schneider, www.connection.de (mehr …)

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Ohne Militär geht es besser

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Alles hoffnungslos?

„Der Teufel hat sein Spiel noch nicht verloren, doch wenn er es gewinnt, dann ohne mich“, sang Udo Jürgens. In der Tat liegt vieles auf der Welt im Argen, es wäre jedoch verfrüht, davon auszugehen, dass das eigene Handeln überhaupt nichts mehr bewegen kann. Es gibt positive Ansätze; überraschenderweise sind Religionen für den spirituellen Journalisten Wolf Schneider jedoch eher Teil des Problems als Teil der Lösung.  Wolf Schneider, www.connection.de (mehr …)

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