Beiträge von Peter Fahr

Tipps für angehende Dichter

Gemälde: Spitzweg, der arme Poet

Tolstoi hat gesagt: „Schreiben ist so lästig.“ Schreiben ist nicht lästig, sondern gefährlich. Doch Nichtschreiben ist tödlich. Das Bedürfnis zu schreiben muss Gnade und Fluch sein, in jedem Fall aber eine Notwendigkeit. Veröffentlichen hingegen heisst: Liebeswerben in der Fremde. Schreiben ist ein Risiko, Veröffentlichen ein Fiasko. Peter Fahr
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Immer wieder

Dies ist das Zeitalter extremer Handlungen – geboren aus geistiger Hybris, körperlicher Gewalt und seelischer Verletzung. Wenige verstehen, viele verkennen, die meisten verzweifeln. Wem offenbaren sich die geheimen Bezüge extremer Handlungen? Was haben zum Beispiel sexueller Missbrauch, Eroberung des Weltraums, Digitalisierung, Flüchtlingselend und Kannibalismus miteinander zu schaffen? Ein provokanter Text des Poeten und Essayisten Peter Fahr. (mehr …)

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Wer nichts sucht, findet alles

Goethe wusste um die Flüchtigkeit irdischer Wonnen. Der verzweifelte Doktor Faust beschwört Mephisto: „Werd‘ ich zum Augenblicke sagen: / Verweile doch! du bist so schön! / Dann magst du mich in Fesseln schlagen, / Dann will ich gern zugrunde gehn!“ – Die Befriedigung seelischer Bedürfnisse beschäftigt uns heute mehr denn je. Gedanken des Dichters und Aphoristikers Peter Fahr über das Verlangen, glücklich zu sein. (mehr …)

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