Beiträge von Peter Fahr

Wer nichts sucht, findet alles

Goethe wusste um die Flüchtigkeit irdischer Wonnen. Der verzweifelte Doktor Faust beschwört Mephisto: „Werd‘ ich zum Augenblicke sagen: / Verweile doch! du bist so schön! / Dann magst du mich in Fesseln schlagen, / Dann will ich gern zugrunde gehn!“ – Die Befriedigung seelischer Bedürfnisse beschäftigt uns heute mehr denn je. Gedanken des Dichters und Aphoristikers Peter Fahr über das Verlangen, glücklich zu sein. (mehr …)

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Ist Gott notwendig?

Die Frage nach dem Numinosen treibt den Menschen seit jeher um. Schamanen und Priester, Theologen und Philosophen haben sich mit ihr beschäftigt. Das Göttliche hat keinen Namen: Was wir Gott nennen, ist unsere Sehnsucht nach Gott. Das Absolute konfrontiert uns mit dem Unvollkommenen und Endlichen, das heißt mit uns selbst. Vorweihnächtliche Gedanken des Poeten und Essayisten Peter Fahr. (mehr …)

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Kultur im Koma?

Wehmütig erinnern wir uns an vergangene Zeiten und trauern den Kulturen nach. In dicken Bildbänden, Fernsehdokus und den sozialen Medien preisen wir die ägyptische Kultur, die Aztekenkultur, die fernöstliche Kultur, die Kultur der Primitiven… Wir füllen Museen mit alter Kunst und verherrlichen sie, weil wir vermissen, was wir unterdrücken – die zeitgenössische Kultur. Wir reden von Kultur und meinen Zivilisation. Wir reden von Kunst und meinen Technik. Wir reden von Freiheit und meinen Ordnung. Peter Fahr (mehr …)

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Mensch und Mythos

Peter Fahr, Foto: Jürg Curschellas

Der Schriftsteller betrachtet die Welt und horcht in sich hinein. Indem er publiziert, was er schreibt, wird er zum öffentlichen Menschen, das heißt zum Mythos. Die Kritik bemächtigt sich seiner. Der Mythos lebt – mit oder ohne Erfolg – und die Seele nimmt Schaden. Das ist die Tragik des schreibenden Menschen, der in der Öffentlichkeit steht. Peter Fahr (mehr …)

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