Beiträge von Holdger Platta

Wählen die GriechInnen am 7. Juli die alte Austeritätspolitik ab zugunsten einer neuen Austeritätspolitik?

172. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Aus gegebenem Anlass äußere ich mich nochmal, hoffentlich abschließend, zu meiner bis vor kurzem stark beeinträchtigten Arbeitssituation. Im Mittelpunkt des folgenden Berichtes steht aber zweierlei: Neues über die von uns betreuten Hilfsbedürftigen, und Neues über die Wahlkampfsituation in Griechenland. Werden tatsächlich die Konservativen die großen Gewinner der kommenden Parlamentswahlen sein? Eine Prognose nicht ohne eine schmerzhafte Paradoxie.  Holdger Platta (mehr …)

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Wahlkampf in Griechenland: das Phrasendreschen beginnt.

171. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Wie sieht es derzeit bei den von uns betreuten Menschen aus? Wie sind SYRIZA und Nea Dimokratia eingestiegen in den griechischen Wahlkampf? Ein paar unvermeidbare Feststellungen zu der Tatsache, dass Politikerreden etwas anderes sein sollten als Phrasendrescherei. Holdger Platta (mehr …)

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Vom Verschwinden der SPD

Fast schon ein Nachruf auf eine einstmals erfolgreiche „Volkspartei“. Zugegeben: dieser Beitrag war bereits vor längerer Zeit einmal auf HdS zu lesen gewesen – am 25. Juli 2017. Wesentlich geändert hat sich seither bei der SPD nichts. Noch deutlicher als vor knapp zwei Jahren ist die Frage zu stellen, was von dieser Partei noch übriggeblieben ist, programmatisch und in den Grundzügen ihrer tatsächlich betriebenen Politik. Noch verschärfter als im Juli 2017 stellt sich die Frage, wer diese Partei eigentlich noch braucht, wessen Interessen sie eigentlich noch vertritt, wieviele Mitglieder sie eigentlich noch hat und auf wieviele Wählerinnen und Wähler sie eigentlich noch zählen darf. Nun, Roland Rottenfußer und ich haben uns entschlossen, dessen wie auch meinen Artikel zu diesem Thema noch einmal bei uns zu veröffentlichen. Zur Begründung in allerkürzester Form: weil uns nichts, aber auch gar nichts an unseren Analysen veraltet erscheint. Nicht zuletzt deshalb, weil in beiden Texten der Versuch unternommen worden ist, unsere Einschätzungen zum Niedergang der SPD auch historisch zu verankern. Das heißt, und ich formuliere es absichtlich in einem Paradox: Geschichte vergeht, aber sie veraltet nicht. Jedenfalls nicht im Falle der bundesdeutschen Sozialdemokratie. Diese Partei droht zu verschwinden, weil in ihr die eigene Geschichte zu verschwinden droht – und damit alle Kernbestände ihrer früheren Identität. Eine Identität, die eigentlich aktueller wäre denn je. Aber wer will das in der heutigen SPD wirklich noch wissen? Und gibt es noch Sozialdemokraten, die auch den „untergründigen“ Witz verstehen, den sich Kurt Tucholsky geleistet hat, als er 1926 die SPD mit Radieschen verglichen hatte, die Tatsache nämlich, dass es sich bei den Radieschen um Pflanzen handelt, bei denen das Wertvollste unterhalb der Erde zu finden ist, dort also, wo wir die Toten zu begraben pflegen? Man darf da seine Zweifel haben, ob heutige „Sozialdemokraten“ das noch verstehen können und verstehen wollen.  Holdger Platta
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Auswahl zwischen Untergang und Untergang?

Zwischen Absturz und Absturz ist nur ein schmaler Grat.

170. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Nun ja, krankheitsbedingt ein etwas kürzerer Artikel zu unserer GriechInnenhilfe als sonst: mit erneut gutem Spendenergebnis – und mit schlechten Aussichten auf Parlamentswahlen in Griechenland, auf Wahlen nämlich, bei denen es vielleicht nicht wirklich etwas zu wählen gibt.  Holdger Platta (mehr …)

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Neuwahlen in Griechenland: und was soll sich ändern dadurch?

169. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ / Holdger Platta

Noch einmal richte ich mein Augenmerk auf das Ergebnis der Europawahlen in Griechenland und damit auf die Frage nach den Gründen für das miserable Abschneiden der SYRIZA. Was bedeutet das für die Zukunft dieses Mittelmeerstaates? Und: ist die Fortsetzung der Katastrophe für die Menschen in Griechenland durch den Ausgang der Europawahlen vorprogrammiert? HP
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Zwischen „Terrorismusnähe“ und „Drogengeschäften“: Wahlkampfgezeter in Griechenland

167. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Gedanken zu einem guten Spendenergebnis, Mitteilungen über die Erlebnisse von Uschi und Kalle in einem griechischen Krankenhaus und Informationen zu den Abstrusitäten des Kampfs um Wählerstimmen in Griechenland.  Holdger Platta (mehr …)

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Die Phase der Wahlversprechen jetzt: Anfangsphase der Verlogenheiten demnächst

Straßenbild, Skopelos

166. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Gleich drei Themen greife ich in meinem heutigen Bericht nochmal auf: wie es unserer Helferin Uschi geht; was der renommierte Publizist Otto Köhler zum Thema Reparationen zu sagen hat; und was es – leider – auf sich haben könnte mit den humanen Planungen der SYRIZA jetzt.  Holdger Platta (mehr …)

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Guter Ausgang einer bösartigen Farce – zunächst jedenfalls

Die Göttinger Universität

Nochmal zum Antisemitismus-Streit um den Göttinger Friedenspreis 2019 herum. Immer noch keine Ruhe um den Göttinger Friedenspreis, der am 9. März des Jahres an die „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ verliehen worden ist? Leider ja, und ich muß im folgenden Beitrag sogar über eine gerichtliche Auseinandersetzung berichten, mit der sich in den letzten Wochen der Chef-Juror Andreas Zumach der Göttinger Preisverleiher konfrontiert sah. Zum Verlauf und zum Ergebnis dieses Streits vor dem Landgericht Göttingen umfassende Informationen im folgenden Artikel.   Holdger Platta (mehr …)

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Nochmals zum Thema Reparationen: Frierenmüssen in einem überheizten Raum

165. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Endlich geschieht etwas in Sachen Reparationszahlungen an Griechenland: Regierungssprecher Steffen Seibert ist nämlich aktiv geworden und hat verkündet – dass nichts geschehen wird. Man kann schon zynisch werden in diesen Tagen. Da hat sich das griechische Parlament endlich aufgerafft, die überfälligen Reparationen – wenn auch in eher zaghaftem Tonfall – einzufordern; und der deutschen Regierung fallen dazu nur aufgeweichte Phrasen ein: von einer deutschen Verantwortung vor der Geschichte – einer Verantwortung, der eben dieses Verhalten Hohn spricht.  Holdger Platta (mehr …)

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