Beiträge von Holdger Platta

Zuhausesein in der Obdachlosigkeit…

129. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Obdachlose, die unter Brücken und auf Parkbänken schlafen oder den Müll nach Essbaren durchsuchen – Alltag im „geretteten“ Griechenland. Man sollte meinen, die Tatsache, dass es sich um eine kollektive Krise handelt, die kaum den Einzelnen anzulasten ist, würde die Behörden und Vermieter dort milder stimmen. Noch immer aber verlieren Menschen in großer Zahl ihre Wohnungen, weil zwischen steigenden Ausgaben und sinkenden Einnahmen fast kein Raum mehr ist für Leben. (Holdger Platta) (mehr …)

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«Aufstehen»? – Ja, aber mit dem richtigen Fuß!

Das sind Links und Rechts kräftig durcheinander gekommen…

Zur Sammlungsbewegung von Sahra Wagenknecht, Oskar Lafontaine und Bernd Stegemann. Sie haben angefangen zu sammeln: Oskar Lafontaine, das Stehaufmännchen der deutschen Linken, und seine Frau Sahra Wagenknecht – allgegenwärtig in deutschen Talkshows. Aber wen oder was sammeln sie da ein? Neben höchst unterstützenswerten Aussagen zu einem sozialeren, menschlicheren Deutschland gibt es auch solche, die rechts zu blinken scheinen. Klar, man möchte sozial schlecht gestellte besorgte Bürger mitnehmen. Aber manche von denen haben so fragwürdige Standpunkte, dass man schon ganz weit nach rechts gehen muss, um sie dort abzuholen. Wollen wir das? (Holdger Platta) (mehr …)

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Poeten der Macht oder Poetisierung der Verlogenheiten

128. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ „Es tut gut, Gutes zu tun“. In dieser Folge seiner umfassenden Berichterstattung über Griechenland erzählt Holdger Platta ausnahmsweise auch über die Gefühle der Helfenden. Diese sind ganz überwiegend positiv, und Helfen wird sehr zur Nachahmung empfohlen. Auch sollte sich niemand wegen der wahrscheinlich aufkommenden Freude schämen oder wegen vermeintlicher Eitelkeit und Gutmenschentums mit sich hadern. Wir sehen ja täglich, wohin uns Hilfeverweigerung und Schlechtmenschentum geführt haben. Immerhin gibt es diesmal wieder gute Nachrichten – bei den Spendeneeingängen wie auch bezüglich des Befindens einer unserer Empfängerinnen. (Holdger Platta) (mehr …)

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Klare Aussagen über ein Katastrophenland

127. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!„Ein Licht am Ende des Tunnels“ – jeder kennt dieses schöne Sprachbild. Was aber wenn der Tunnel nie ein Ende hat? Ein Alptraum zweifelsfrei. Und einen solchen erleben die Griechinnen und Griechen seit Jahren, auch wenn Schönfärber derzeit gern den Eindruck zu erwecken versuchen, das Land sei aus dem Gröbsten raus. Die Wirtschaft liegt dank europäischer – und an vorderster Front: deutscher – Bemühungen derart am Boden, dass eine Wiederaufstieg auf längere Sicht unwahrscheinlich scheint. Dennoch oder gerade deshalb sollten wir mit langem Atem hinschauen, Anteil nehmen und helfen.
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Wann kommt Armani nach Athen?

126. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ „Gute“ Nachrichten aus Griechenland. Die Arbeitslosenquote ist leicht zurückgegangen. Aber wohl eher, weil immer mehr junge GriechInnen vor der ökonomischen Aussichtslosigkeit ins Ausland fliehen. Und weil viele der Arbeitgeber in Europas ärmstem Land nach dem Motto agieren: „Sozial ist, wer Sklavenarbeit schafft“. Vielleicht hat der „linke“ Premier Tsipras, der in jüngster Zeit durch originelle Outfit-Accessoires glänzte, auch nicht mehr so viel „Schlimmes“ getan. Aber der mit seiner Hilfe ermordete griechische Sozialstaat bleibt tot, selbst wenn ihm keine weiteren Stiche mehr zufügt. (Holdger Platta) (mehr …)

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Selbst das kleinste Gute ist des Guten zuviel!

125. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Wolfgang Schäuble hat sich von unserem Autor Holdger Platta seit längerem keine Vorwürfe mehr anhören müssen. Grund für diese Kritik-Enthaltung ist allerdings nicht plötzliche Menschlichkeit des CSU-Politikers – Schäuble ist schlicht nicht mehr für Griechenland zuständig, und sein Nachfolger, der „Sozial“-Demokrat Olaf Scholz tut sein bestes, um als Schäuble 2.0 in die europäische Geschichte einzugehen. Selbst kleinste Maßnahmen, um die Not auf einigen griechischen Inseln zu lindern, will der neue deutsche Finanzminister der griechischen Regierung nicht „erlauben“. Das neue Europa führt nicht nur beim Thema Flüchtlingsrettung einen konsequenten Kampf gegen die letzten Reste von Menschlichkeit. (Holdger Platta) (mehr …)

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Den Menschen helfen – und auf der Seite der Wahrheit stehen!

124. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Wenn die Dinge im „Großen und Ganzen“ schlecht stehen, sind es oft die „kleinen“ Erfolge, die Hoffnung geben. Katharina K. aus Piräus hat eine erfolgreiche Nierenoperation hinter sich, mit Hilfe zahlreicher Spenderinnen und Spender aus unserem Kreis. Dieses Beispiel praktischer Solidarität vollzog sich, wie regelmäßige LeserInnen dieser Rubrik wissen, im Umfeld einer katastrophalen Verarmungspolitik, die entgegen manchen Beteuerungen der griechischen Regierung noch keineswegs zu Ende geht. Wir können nicht allen im erforderlichen Umfang helfen, aber wir können für einige das Schicksal zum Besseren wenden und ihnen ihre Würde wiedergeben. Helfen wir weiter! (Holdger Platta) (mehr …)

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Krawatte oder Henkersstrick?

123. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ / Holdger Platta

Liebe HdS-Leserinnen und liebe HdS-Leser,

die wirklich gute Nachricht vorweg: Katerina K., die junge Patientin aus Piräus, der wir bis zu ihrer Operation jetzt in London ihre Dialysefahrten nach Athen bezahlen konnten, hat den zweiten Eingriff, die Transplantation einer Niere, gut überstanden, und auch ihrem Vater, dem Organspender, geht es gut. Am vergangenen Wochenende wurden beide in der britischen Hauptstadt operiert, und Katerina konnte uns das bereits selber mitteilen, in einem kurzen Tweet über Facebook: „Für Holdger und andere: Die OP verlief sehr gut, Vater und mir geht es prima; in wenigen Tagen verlassen wir das Krankenhaus. Ich bedanke mich für die Anteilnahme“. Katerina muß für die Nachsorge noch einige Zeit in England bleiben, auch für ihren Vater gilt das, und wir alle hoffen sehr, daß es zu keinen postoperativen Problemen kommt, selbstverständlich für beide nicht!

Sind wir deswegen stolz auf uns?

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Lärmende Verlogenheit

122. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ / Holdger Platta

Liebe HdS-Leserinnen und liebe HdS-Leser,

nunja, die eine ungute Nachricht vorweg: während der letzten sieben Tage gingen keine Spenden auf unserem Hilfskonto für notleidende Griechinnen und Griechen ein. In der Vorwoche waren das noch 170,- Euro gewesen, von 4 SpenderInnen überwiesen an uns. Wir hoffen sehr, daß dieses in der nächsten Woche schon wieder anders aussehen wird.

Positiv hingegen die Zwischennachricht von Karlheinz Apel, unserem ‚Außenteamer‘ aus Rosche bei Uelzen, der regelmäßig Kontakt hält zu der von uns betreuten Katerina K. aus Piräus, die auf ihren Operationstermin in London wartet, auf die Transplantation der Niere. Wir hatten sie in der Zwischenzeit finanziell bei ihren Dialysefahrten nach Athen unterstützt. Die vorbereitenden Untersuchungen für den medizinischen Eingriff sind angelaufen, so Kalle Apel. Vielleicht wissen wir in der nächsten Woche schon mehr.

Bleibt ein Blick auf die Gesamtlage in Griechenland, …

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Mit Rosen einen Leichnam verstecken…

121. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ / Holdger Platta

Liebe HdS-Leserinnen und liebe HdS-Leser,

die gute Nachricht vorweg: Katherina K., die von uns seit langem unterstützte Patientin aus Piräus, die eine erste Organtransplantation bereits hinter sich hat (= Teileleber), befindet sich seit dem Sonntag letzter Woche in London und wartet auf den zweiten – hoffentlich erfolgreichen und endgültigen – Eingriff, auf die Nierentransplantation. Noch wissen wir nicht, ob diese Operation bereits stattgefunden hat und mit welchem Erfolg, aber ich werde Euch voraussichtlich im nächsten Bericht über den Stand der Dinge dort informieren können. Karlheinz Apel, mit seiner Frau Uschi einer unserer ‚Außenteamer‘ in unserer Hilfsgruppe, wird mich unverzüglich darüber informieren, wenn es etwas Neues zu berichten gibt. Zur Erinnerung: während der vergangenen Monate haben wir kontinuierlich Katherinas Dialysefahrten nach Athen finanzieren können.

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