Beiträge von Holdger Platta

Schlechte Nachrichten und gute…

138. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Es ist schlimm, dass es Not gibt – und es ist gut, dass wir helfen können. So könnte man die Überschrift verstehen, die Holdger Platta für diesen Teil seiner Artikel-Serie gewählt hat. Leider schämen sich in Griechenland häufig die Armen und nicht diejenige, die für Armut verantwortlich sind. Zum Glück spüren unsere Helfer immer wieder Menschen auf, denen die großzügigen Spenden der HdS-Leserinnen und -Leser zugute kommen. (Holdger Platta) (mehr …)

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Auch das gibt es noch: Graswurzelbewegungen in einem verödeten Land

Arg gebeutelt: die Griechen

137. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Stellen Sie sich vor, Sie bringen einen schwer verletzten Angehörigen in die Notaufnahme und der Arzt schickt sie sogleich zur Apotheke, um Verbandsmaterial zu besorgen – auf eigene Kosten! Solch absurde Zustände sind im Griechenland von heute nach dem Genuss mehrere „Rettungspakete“ Realität. In dieser Folge seiner Artikelreihe wendet sich Holdger Platta nochmals dem danieder liegenden Gesundheitswesen zu. Nicht über genügend Geld zu verfügen, um teure Privatkliniken, Operationen und Materialien zu bezahlen, kann dort lebensgefährlich sein. zum Glück gibt es mancherorts „Solidarische Kliniken“ – und solidarische HdS-LeserInnen.
(Holdger Platta) (mehr …)

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Frieren in Griechenland? – Was in Athen passiert, entscheidet Berlin!

135. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“

Liebe HdS-Leserinnen und liebe HdS-Leser,

die gute Nachricht vorweg: Katerina K., die junge Patientin aus Piräus, die sich während der letzten anderthalb Jahre im fernen London zwei schweren Operationen unterziehen mußte – der Transplantation einmal einer Teileleber, dann der Transplantation einer Niere -, ist wieder in Griechenland zurück. Ihr geht es gut, lediglich ihr Vater, der ihr die Niere gespendet hat, hält sich noch zur Nachsorge in London auf. Wir von der „GriechInnenhilfe“ hatten Katerina K. während der letzten zwei Jahre vor allem ihre teuren Dialysefahrten nach Athen finanziert. Auf dem nachfolgenden Foto, einem Schnappschuß von ihrer Rückreise nach Griechenland, können wir sehen, auch ganz äußerlich, daß sich…

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Einige Nachbemerkungen zur Tsipras-Show

134. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“

Liebe HdS-Leserinnen und liebe HdS-Leser,

am Samstag vor einer Woche, am 8. September, hat der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras nun endlich seinen großen Auftritt gehabt. Im nordgriechischen Thessaloniki hielt er zur Eröffnung der Internationalen Handelsmesse (DETh) eine Rede vor zahlreichen „hochrangigen“ Gästen (so die „Griechenland-Zeitung“, GZ), und diese Ansprache platzte vor lauter Versprechungen aus allen Nähten. Doch bevor ich auf einige dieser Versprechungen eingehe, zunächst einige Anmerkungen zu sogenannten „Randerscheinungen“ an diesem Selbstdarstellertag, zu „Randerscheinungen“, die auch in den Medienberichten zu diesem „Großereignis“ nur Randerscheinung blieben, einige wenige Auskünfte nämlich zu den Protestdemonstrationen an diesem Tag der Selbstfeier eines Politikers in der nordgriechischen Hafenstadt. (Holdger Platta)

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Ein Land auf dem Weg in die Obdachlosigkeit?

133. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ (Holdger Platta)

Liebe HdS-Leserinnen und liebe HdS-Leser,

erneut etwas Erfreuliches vorweg: auf unser Hilfskonto für die notleidenden Menschen in Griechenland wurden in der letzten Woche 565,- Euro eingezahlt, überwiesen von 4 Unterstützerinnen und Unterstützern an uns. Das ist viel, wenn man auf das Resultat der Vorwoche blickt, in die ja der Monatswechsel fiel mit einer Vielzahl von DauerspenderInnen. Der Geldeingang betrug da 635,- Euro, die Anzahl der Helferinnen und Helfer belief sich vor einer Woche auf 13. Eine erstaunliche Stabilität also bei unserer Hilfsaktion, nach wie vor, und gerne spreche ich auch in dieser Woche meinen Dank aus an alle Spenderinnen und Spender unter Euch, wie immer – selbstverständlich – im Namen des gesamten Organisationsteams.

Von unserem Reiseteam Uschi und Karl-Heinz Apel, das seit einigen Tagen wieder in Griechenland ist, habe ich noch nichts gehört. Stattdessen erreichten mich …
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SPD-Geschwafel: humanistische Bildung statt Mitmenschlichkeit

132. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Olaf Scholz ist ein gebildeter Mann. Er kann sogar Lateinisch und lässt dies bei manchen Gelegenheiten durchblicken. „Pacta sunt servanda“ (Verträge sind einzuhalten) gab er unlängst zum Besten: Verträge sind einzuhalten. Man könnte ergänzen: so unmenschlich sie auch sein mögen. Entweder Griechenland setzt seine katastrophale Verelendungspolitik fort oder es werden ihm bisherige „Vergünstigungen“ gestrichen, die die EU „gewährt“ hatte. Tertium non datur (ein Drittes gibt es nicht). Da sind wir aber wirklich froh, dass nicht mehr Wolfgang Schäuble das Finanzministerium führt, sondern ein wahrhaft sozialer Demokrat. Cui honorem, honorem (Ehre, wem Ehre gebührt!) (Holdger Platta) (mehr …)

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Ouzo oder Irreführung?

131. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ „Je kränker es in diesem Lande zugeht, desto mehr Gesundbeterei ist zu hören von Seiten der SYRIZA!“ Holdger Plattas Urteil über die neue Euphorie des griechischen Ministerpräsidenten Tsipras ist hart. Man muss aber wohl wirklich zu tief ins Ouzo-Glas geschaut haben, um derartige Hymnen anzustimmen: „Die Memoranden der Armut, der Rezession und sozialen Verwüstungen sind endlich vorbei“. Oder der 20. August sei ein „Tag der Erlösung“ gewesen. Wahrscheinlicher ist, dass der Hellenen-Messias seine Not leidenden Landsleute bewusst täuscht. Nur aus der Kenntnis der ganzen, bitteren Wahrheit können aber Mitgefühl und wirksame Hilfsmaßnahmen erwachsen. (Holdger Platta) (mehr …)

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Selbst das Ende der «Rettungen» rettet Griechenland nicht!

130. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ „Vor der Krise war der griechische Staat pleite, jetzt sind es viel Griechen selber“, fasst die Hessisch-Niedersächsische Allgemeine die Ereignisse der letzten Jahre zusammen. Erfrischend, wenn auch im „Mainstream“ einmal ein Stück Wahrheit durchschimmert. Insgesamt singen die Medien aber in diesen Tagen wahrheitsunabhängig das Heldenlied vom „geretteten“ und „befreiten“ Griechenland, das sich nach drei von den Europäern gnädigerweise gewährten „Hilfstranchen“ auf dem Weg der Genesung befindet. Nichts könnte falscher sein. Und während mancherorts wehleidig beklagt wird, „Deutschland“ habe bei der Griechenlandretterei eigentlich nur draufgezahlt, haben die Menschen vor Ort oft nicht mal mehr das Geld für Essen, Miete und Medikamente. Gewinner bei dem bösen Spiel waren vor allem die Gläubigerbanken, um deren „Rettung“ es eigentlich ging. (Holdger Platta) (mehr …)

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„Nationalismus“ überwinden – bis in unsere Begriffe hinein!

Ein Diskussionsbeitrag zu einem langen Wagenknecht-Zitat in einem HdS-Kommentar. Ist Nationalismus immer schlecht? Man könnte differenzieren: „Guter“ Nationalismus befreit von der Übermacht einer Besatzungsmacht (siehe etwa die antikolonialistischen Bewegungen in der Dritten Welt); „schlechter“ Nationalismus wird selbst übergriffig und maßt sich eine grundsätzliche Überlegenheit des eigenen Volkes an. Dennoch: Tat Sahra Wagenknecht gut daran, diesen Begriff in der Ära von Orban, Höcke und Seehofer zu rehabilitieren? Wäre es nicht besser gewesen, das Gemeinte aus dem Verlangen nach Freiheit und Humanität zu begründen? (Holdger Platta) (mehr …)

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Zuhausesein in der Obdachlosigkeit…

129. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Obdachlose, die unter Brücken und auf Parkbänken schlafen oder den Müll nach Essbaren durchsuchen – Alltag im „geretteten“ Griechenland. Man sollte meinen, die Tatsache, dass es sich um eine kollektive Krise handelt, die kaum den Einzelnen anzulasten ist, würde die Behörden und Vermieter dort milder stimmen. Noch immer aber verlieren Menschen in großer Zahl ihre Wohnungen, weil zwischen steigenden Ausgaben und sinkenden Einnahmen fast kein Raum mehr ist für Leben. (Holdger Platta) (mehr …)

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