Skandal: Costa-Gavras-Film zur Verelendungspolitik wird in Deutschland nicht gezeigt!

 in FEATURED, GRIECHENLAND, Holdger Platta, Über diese Seite

Costa-Gavras, Foto: Georges Biard, Lizenz Creative Commons

226. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Gleich zwei wichtige Themen habe ich in meinem heutigen Bericht untergebracht: zum einen die Tatsache, dass auch der Tourismus Griechenland in diesem Jahr nicht mehr zu retten vermag. Und zum anderen einen Skandal, einen doppelten sogar: Der Film des weltberühmten griechischen Regisseurs Costa-Gavras über die Euro-Staaten-Politik gegen Griechenland im Jahre 2015 wird bei uns in der Bundesrepublik nicht gezeigt. Und einer der ranghöchsten Politiker in Europa hatte die Produktion dieses Films sogar verhindern wollen. Neuigkeiten, nach denen Ihr in der bundesdeutschen Medienwelt wahrscheinlich ohne jeden Erfolg suchen werdet. Holdger Platta

Liebe HdS-Leserinnen und liebe HdS-Leser,

nein, wer gehofft haben sollte, der verspätete Tourismus-Beginn in Griechenland mit Datum 1. Juli würde nun doch noch einen nachträglichen Boom beim Fremdenverkehr auslösen können, hat sich getäuscht. Zwar dürfen – abgesehen von Großbritannien und den USA – nunmehr aus fast allen Ländern der Welt Urlaubsgäste wieder einreisen in diesen wunderbaren Mittelmeerstaat. Zwar können nunmehr fast alle Ferieninseln auch wieder angeflogen werden – und die Großflughäfen in Thessaloniki und Athen ohnehin. Zwar gibt es keine Quarantäne-Bedingungen mehr für die Einreisenden nach ihrer Ankunft in Griechenland. Aber, so die „Griechenland Zeitung“ (GZ) in ihrer neuesten Ausgabe vom 8. Juli des Jahres, die Buchungszahlen bleiben weit hinter den Erwartungen zurück. Bestenfalls sind auf dem Athener Flughafen noch mit 600.000 Einreisenden zu rechnen, im Vorjahr waren dies über zwei Millionen Gäste gewesen.

Und auch der griechische Inlandstourismus wird die Verluste nicht annähernd wettmachen können (was selbstverständlich mit der Verarmung von fast 3,5 Millionen Menschen in diesem Land mit fast 11 Millionen Einwohnern zu tun hat, aber auch mit gestiegenen Hotelpreisen, da Griechenlands Beherbungsindustrie Mehrkosten, die durch die Corona-Krise entstanden sind, durch Preisanhebungen auszugleichen versuchen).

Spezialprobleme kommen hinzu: die Grenze zu Serbien musste geschlossen werden, wegen des Anstiegs der Corona-Infizierten im Nachbarland. Im Vorjahr hatten 935.000 Urlauber von dort aus Griechenland besucht, die Anzahl ihrer Übernachtungen hatte 7,7 Millionen betragen, der Bruttoertrag sich auf 292 Millionen Euro belaufen. Doch als am Montag, den 6. Juli, von 43 Menschen, die an diesem Tag „positiv“ auf Covid-19 getestet worden waren, allein 36 Infizierte über Bulgarien nach Griechenland eingereist waren und sich unter diesen allein 20 serbische Staatsbürger befanden, verhängte die griechische Regierung über dieses Land einen Einreisestopp.

Lange Rede, kurzer Sinn mithin: der Tourismus, die sogenannten „Schwerindustrie“ Griechenlands mit einem Anteil von normalerweise um die 25 Prozent am Bruttoinlandsprodukt (BIP) insgesamt, wird das Ferienparadies im östlichen Mittelmeer dieses Jahr nicht mehr retten können. Wobei ich noch einmal ausdrücklich betonen möchte: Was unserer Bundesrepublik in diesem Jahr – Stichwort „Inlandstourismus“ – sogar einen Einnahmen-Anstieg bescheren könnte, das kann in Griechenland einfach deshalb nicht funktionieren, weil das Staatshandeln der griechischen Regierung unter Kyriakos Mitsotakis systematisch die weitere Verelendung des unteren Bevölkerungsdrittels in Griechenland vorangetrieben hat.

Natürlich gibt es dieses idiotische – sogenannt-„neoliberale“ – Austeritätsdenken auch bei uns: nimm den Armen noch mehr Geld weg, dann werden sie schon mehr ausgeben bei uns. Doch die ultrakonservativen „Neo-Demokraten“ in Griechenland scheinen diesen Irrsinn noch auf die Spitze treiben zu wollen. Indirekt zulasten auch des Tourismus-Gewerbes; direkt aber auf jeden Fall für jeden einzelnen verarmten Griechen, der jetzt schon nicht mehr weiß, wie er die Gelder für Lebensunterhalt, Strom, Wasser, Mieten aufbringen soll.

Von ähnlicher Dürftigkeit – zurückhaltend formuliert – nimmt sich auch die Flüchtlingspolitik der Mitsotakis-Regierung aus. Da geisterte vor einigen Tagen eine scheinbare Positiv-Meldung durch die deutsche Presse – so um den 10. Juli herum: Athen habe in den ersten acht Julitagen sage und schreibe 784 Migranten von der Insel Lesbos, aus dem berüchtigten Flüchtlingscamp Moira, aufs Festland gebracht, und vorher seien „schon“ 2.144 Asylbewerber von den Inseln Lesbos, Chios und Samos ins Griechenland-Innere verfrachtet worden, in der Addition also 2.928 Betroffene. Welch gigantische Hochleistung der griechischen Politik (Vorsicht: Ironie)! Allein in Moira waren 15.988 Flüchtlinge untergebracht, auf Samos 6.325, insgesamt rund 34.000 Migranten auf den fünf Inseln Lesbos, Chios, Samos, Kos und Leros. Da stellt es natürlich eine enorme „Entlastung“ dar – Vorsicht: Ironie ein zweites Mal! –, wenn jetzt nur noch um die 31.000 Migranten unter den fürchterlichsten Gefängnisbedingungen (wegen totaler Ausgangssperre) auf den fünf Inseln ausharren müssen. Ich aber frage:

Wie kann man in Deutschland „Positiv“-Zahlen veröffentlichen, ohne diese in Beziehung zu setzen zum wirklichen Ausmaß der unsagbaren Inhumanitätsbedingungen in Griechenland? Nur miesem Journalismus kann gelingen, die miesen Verhältnisse in Griechenland auch weiterhin zu verschleiern.

Apropos „mieser Journalismus“, apropos mieses Verschweigen der miesen Vorkommnisse in und um Griechenland: Auch über folgenden Zensurfall ist noch zu berichten, und dieser Zensurfall greift einen Aufklärungsversuch auf, über den ich vor längerer Zeit schon berichtet hatte. Erinnert Ihr Euch?

Costa-Gavras, der weltberühmte griechische Regisseur, mehrfacher Oscar-Preisträger, hatte vor einem guten Jahr das Buch des griechischen Ex-Finanzministers Yanis Varoufakis verfilmt: „Adults in the room“ (= „Erwachsene im Raum“, deutscher Buchtitel: „Die ganze Geschichte. Meine Auseinandersetzung mit Europas Establishment“). Anlässlich der Erstaufführung dieses Films bei den Festspielen in Venedig im August 2019 bekam Costa-Gavras dafür, unter großem Beifall der anwesenden Presse, den „Ehrenpreis“ verliehen. Und seither feiert der Film Erfolge – nebenbei: mit Ulrich Tukur in der Rolle von Wolfgang Schäuble – in der ganzen Welt, in Spanien, Frankreich und Belgien, in Argentinien, Australien und Portugal.

Dieser Film, in dem auf der Basis von Tonbandmitschnitten (die Varoufakis heimlich herzustellen vermochte von seinen Verhandlungen und Gesprächen im ersten langen Halbjahr 2015, als Finanzminister der SYRIZA für Griechenland) seine Bemühungen dokumentiert worden sind, die Euro-Staaten abzuhalten von ihrer irrwitzig-inhumanen Verarmungs- und Verelendungspolitik gegenüber Griechenland – nochmals als Stichwort: „Austeritätspolitik“ –, dieser Film fand in der Bundesrepublik Deutschland bis heute keinen Verleih, der diesen Polit-Thriller in die Kinos bringen wollte. Nicht mal eine deutsche Synchronisation von diesem Film liegt bis heute vor.

Begründung der Branche dafür – ist es eine, ist es der wirkliche Grund, der da angegeben wird? –: der Film sei veraltet, das Thema interessiere keinen Deutschen mehr, außerdem sei der Film einfach nur schlecht. Von „Volkshochschulfernsehen“ sprach etwa der Rezensent der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ am 2. September des vergangenen Jahres, ein gewisser Dietmar Dath. An dieser Stelle schon: Mir ist kein einziger Fall bekannt, dass ein Film von Costa-Gavras, der solche Meisterwerke schuf wie „Z“ und „Vermisst“, „Das Geständnis“ und „Der unsichtbare Aufstand“, keinen deutschen Verleiher gefunden hätte. Da kann man schon vermuten, dass an dieser ganzen Sache irgendwas nicht stimmt! Doch es kommt ja noch ein zweiter Vorgang hinzu – und auch davon erfuhr ich vor kurzem erst:

Sogar die „hohe“ europäische Politik war bemüht, die Herstellung dieses Films zu verhindern. Kein Geringerer als der geschäftsführende Direktor des Euro-Rettungsschirms Klaus Regling, vormals Merkel-Berater und höchster EU-Beamter der Euro-Staaten überhaupt, reiste zweimal nach Paris – im Jahre 2017 war das –, um Costa-Gavras dieses Projekt auszureden. Bei einem opulenten Abendessen tischte Regling dem Regisseur die blanke Lüge auf, die Darstellung der Ereignisse durch Varoufakis sei weitgehend fehlerhaft. Erst als Costa-Gavras seinem großzügigen Gastgeber die Tonbandmitschnitte vorspielte, zog sich Regling auf das „Argument“ zurück, dass all die mitgeschnitten Politikergespräche doch Privatsache gewesen seien.

Da kann man nur sagen: „Privatsache“, unter der noch heute zig Millionen Griechinnen und Griechen aufs schwerste zu leiden haben, „Privatsache“, die das Leben von Millionen von GriechInnen und Griechen zerstört hat, „Privatsache“, die für eine drastischen Ausweitung und Anhebung der Mehrwertsteuer in Griechenland sorgte, für zumindest weitestgehende Zerstörung des griechischen Gesundheitsversorgungssystems, zur brutalen Absenkung von Renten, Sozialhilfen und Mindestlöhnen. Kurz: all das Elend, über das wir hier Woche für Woche zu berichten haben, das sei „Privatsache“ einiger hoher Damen und Herren ganz oben an der Spitze der EU!

Eine Assoziation drängt sich da auf: für Reglings Auffassung stellen die verarmten und verelendeten Menschen in Griechenland nichts anderes dar als die Leibeigenen von Schäuble und Co! Und ein drastischer Satz von Max Liebermann, dem großen deutsch-jüdischen Maler, fällt mir da ein, gesprochen von ihm aus ungleich ernsterem Anlass noch (gemünzt nämlich auf Adolf Hitler und die Etablierung des Faschismus bei uns): „Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte“. Ich bitte um Nachsicht.

So oder so sind schon die furchtbaren inhumanen Realverhältnisse in Griechenland selber ein Skandal. Die Entstehungsgeschichte dieses Skandals nicht einmal mehr bundesdeutschen Bürgerinnen und Bürgern zeigen zu wollen, nicht einmal den dokumentarischen Spielfilm dazu herstellen zu sollen, das ist mindestens ein zweiter und dritter Skandal, vor und nach der Produktion dieses Films! Und allen Ernstes meine ich: Sowohl die merkwürdige Initiative des Herrn Regling als auch der bundesdeutsche Verleiherboykott des Costa-Gavras-Films zeigen, dass es im Fall des Falles nicht mehr weit her ist mit der Demokratie in Europa und in unserem Land!

Zum Abschluss, liebe HdS-Leserinnen und liebe HdS-Leser, die neuesten Spendenzahlen, die wir während der letzten Woche für unsere GriechInnenhilfe verzeichnen durften. Aber auch dazu eine Anmerkung noch vorweg:

Jene Vorgänge, die Varoufakis in seinem Buch  „Die ganze Geschichte. Meine Auseinandersetzung mit Europas Establishment“ festgehalten hat und Costa-Gavras in seinem Film auch deutschen Zuschauern präsentieren wollte, das sind eben jene Vorgänge, die uns vor fast fünf Jahren veranlasst haben, unsere GriechInnenhilfe ins Leben zu rufen – mit Empörung und mit dem Wunsch, wenigstens im kleinen Maße betroffenen Griechinnen und Griechen helfen zu wollen. Doch damit – „endlich“ – zum letzten Wochenergebnis:

Auf unserem Hilfskonto gingen während der letzten sieben Tage – überwiesen von zwei SpenderInnen – 250,- Euro ein (in der Vorwoche waren das 370,- Euro gewesen, die Anzahl der UnterstützerInnen lag da bei 10). Wir sind damit – ein zweites Mail in diesem Jahr – in einer Verlegenheit: Zwar haben sich damit rund 5.000,- Euro an Hilfsgeldern angesammelt auf unserem Spendenkonto (nicht zuletzt dank der Großspende von Konstantin Wecker in der Höhe von 3.000,- Euro!). Diesem Betrag von rund 5.000,- Euro steht aber „eigentlich“ ein konkreter Hilfsbedarf von mindestens 7.500,- Euro gegenüber. Noch wissen wir nicht, wie wir dieses Problem lösen sollen. Ganz gewiss beim nächsten Mal mehr dazu! Heute erst mal Dank an die beiden SpenderInnen für ihre finanzielle Unterstützung unserer Aktion! Und, natürlich, erneut mein Aufruf, uns weiterhin zu helfen bei unseren Versuchen, Menschen in Griechenland helfen zu können. Also:

Wer uns Gelder für unsere Hilfe für Menschen in Griechenland zukommen lassen will, der überweise uns diese bitte unter dem Stichwort „GriechInnenhilfe“  auf das Konto:

Inhaber: IHW
IBAN: DE16 2605 0001 0056 0154 49
BIC: NOLADE21GOE

Wer eine Spendenbescheinigung benötigt – ab 201,- Euro erforderlich –, wende sich bitte an unseren Kassenwart Henry Royeck, entweder unter der Postanschrift Sültebecksbreite 14, 37075 Göttingen, oder unter der Mailadresse henryroyeck@web.de.

Mit herzlichen Grüßen und allen meinen guten Wünschen

Euer Holdger Platta

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    Freiherr von Anarch
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    Ja mei … in einer Diktatur wird gesendet was linientreu ist, in Wort, Bild, Ton und Schrift.

    Das Nicht-Zulassen und Abschalten ist schon lange im Gange…

    …der Polizeistaat regelt den Informationsverkehr.

    Nein, Holdger, da musst du nicht um Nachsicht bitten, wenn Parallelen zum Hitler-Faschismus anzumerken notwendig sind, ausdrücklich unterschreibe ich das.

    Die Schande Europas soll als solche nicht in die öffentliche Meinung sickern – die Mafia ist eine ‚Ehrenwerte Gesellschaft ‚.

    Übrigens – ist die indymedia-Nachfolger-Seite de.indymedia.org seit ca. 10 Tagen nicht mehr aufzurufen – wohl auch inzwischen und wiedermal abgeschaltet worden, auch in Athen.

    Erfreulich weiterhin der radikale Widerstand der Autonomen in Exarchia – wöchentlich Strassenschlachten gegen die Polizei, weiterhin.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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    Volker
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    Zum Film:

    Dumm und klein halten. Man könnte ja auf dumme Gedanken kommen, was ehrenwerte Politik/Politiker anrichten und zu verantworten haben. Man könnte anfangen darüber nachzudenken, wer an der Vernichtungspolitik eines Volker das große Geld verdient, als Profitteur gezielter Verelendung. Man könnte auch Vergleiche ziehen, zu deutscher Politik sozialer Kahlschläge sowie zunehmender Verarmung mit allen sozialen Folgen.

    Dies gilt es zu verhindern, Zensur ist angesagt. Wobei ich mich gerade frage, wie viele Mitbürger überhaupt wissen, dass ein solcher Film gedreht wurde. Wahrscheinlich eine Minderheit nur. Und diese Minderheit wird zunehmens schärfer angegriffen, Polizei- und Überwachungsstaat weiter ausgebaut, Antifaschisten wie linke Aktivisten sogar in die staatsfeindliche Ecke gedrängt.

    Und über allem schwebt das Zauberwort Demokratie und sonstige Vernebelungsstrategien eines gut-und-gerne-lebens, dank verantwortungsvoller Politik menschenfeindlicher Interessen. Man darf dies alles allerdings nicht zu deutlich betonen, danach handeln, auf der Straße Gerechtigkeit einfordern, oder konsequent alternativen Widerstand leisten, ohne in die Mühlen von Justiz und Strafverfolgung zu geraten. Oder von Faschisten als Freiwild betrachtet zu werden, freigegeben zum Abschuss, mit staatlicher Billigung sogar (?), und dies schon lange.

    Die Verlierer des Brutalsystems hier und dort können nicht einmal darüber kotzen mehr, dafür fehlt ihnen ausreichende Nahrung sowie demokratiefördernde Teilhabe.

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    Peter Boettel
    Antworten
    Art. 5 Grundgesetz:

    „(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“

    Komisch, dass Hetzschriften und -parolen sowie Gewaltandrohungen der Rechten ungehindert durch die Netze geistern können, dass sogar rechte Meinungsäußerungen aus Polizeicomputern ohne Einschreiten eines „christdemokratischen“ Innenministers erfolgen können etc., aber kritische Filme, die die Wahrheit über das menschenfeindliche Verhalten „christdemokratischer“ Politiker dokumentieren, werden unterdrückt.

    Werden auch bald wieder Bücher verbrannt? Unter Anstiftung von Seehofer, Schäuble u.a.?

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    Peter Boettel
    Antworten
    Art. 5 Grundgesetz:

    „(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“

    Komisch, dass Hetzschriften und -parolen sowie Gewaltandrohungen der Rechten ungehindert durch die Netze geistern können, dass sogar rechte Meinungsäußerungen aus Polizeicomputern ohne Einschreiten eines „christdemokratischen“ Innenministers erfolgen können etc., aber kritische Filme, die die Wahrheit über das menschenfeindliche Verhalten „christdemokratischer“ Politiker dokumentieren, werden unterdrückt.

    Werden auch bald wieder Bücher verbrannt? Unter Anstiftung von Seehofer, Schäuble u.a.?

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