Beiträge von Daniela Böhm

Corona und die Tiere

Und was ist mit den Tieren? Ihr Leid, das ohnehin nie gut war für den ganz großen Pressehype, gerät im Schatten von Corona erst recht in Vergessenheit. Allenfalls regiert die Sorge, dass Hamsterkäufer einem nach dem Klopapier auch noch den gewohnten Wurstaufschnitt vor der Nase weggkaufen könnten. Leider ist es so, dass es Tieren in diesen Zeiten vielfach noch schlechter geht als zuvor – als hätte es einer weiteren Verschlimmerung bedurft. Zum Beispiel müssen sie bei quälenden und völlig überflüssigen Tiertransporten an den Grenzen stundenlang in der Enge warten. Und es gibt vielfach Verbindungen zwischen der Massentierhaltung und der Ausbreitung von Viren. Wie schon der Seuchenthriller „Contagion“ andeutet, treten viele Viren zuerst im Tierreich auf und werden dann – begünstigt durch die Enge und die schlechten hygienischen Zustände in den Ställen – auf Menschen übertragen. Neben den Tierfreunden und Altruisten sollten sich also derzeit durchaus auch die Egoisten überlegen, auf tierische Nahrung zu verzichten. Der Gesundheit und dem Klima wäre es jedenfalls zuträglich. Daniela Böhm (mehr …)

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Im Licht der Hoffnung – Frieden für die Tiere

Szenenfoto mit Daniela Böhm (links)

Münchner Premiere des Dokumentarfilms mit Daniela Böhm. Schlachtfelder? Schlachthöfe? Beides hat in unserer Epoche Hochkonjunktur. Schlachthöfe sind eine licht- und mitleidlose Welt, ein alltägliches Horror-Szenario. Wir können das nicht mitansehen. Anstatt zu helfen das Schlachten zu beenden, schauen die meisten deshalb weg. Klar: Das Rinderhack schmeckt einfach zu gut. Ein „Licht der Hoffnung“ in dieser Dunkelheit ist schon die bloße Wahrnehmung des Grauens, die die Missachtung der Opfer beendet und zur Keimzelle von mitfühlenden Handlungen werden kann. Oder von mitfühlendem Unterlassen von Handlungen, z.B. dem Verzicht auf Fleisch. Wo man grausam zu Tieren ist, ist man oft auch grausam zu Menschen. Die Kurzformel von Papst Franziskus hierfür lautet: „Das Herz ist nur eines“. Es ist nicht stimmig, der einen Kreatur sein Mitgefühl zu schenken und sie einer anderen verweigern. Ein Dokumentarfilm mit Daniela Böhm bringt den Zuschauer das Thema auf sehr emotionale Weise nahe.  Textquelle: Filminformation (mehr …)

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Im Licht der Hoffnung – Frieden für die Tiere

Daniela Böhm

Daniela Böhm organisiert seit Jahren Mahnwachen vor dem Münchner Schlachthof, um auf die unfassbare Grausamkeit aufmerksam zu machen, mit der Menschen Millionen von Tiere tagtäglich behandeln. Ein Leben in Gefangenschaft, quälende Tiertransporte, ein brutaler Tod – alles im Dienste menschlichen „Gaumenkitzels“. Dorian Raßloff hat daraus einen beeindruckenden Film gemacht, der auch zeigt, wie liebenswert Schweine oder Kühe sein können, wenn sie ausnahmsweise gut behandelt werden. Unter diesem Link kann für die Fertigstellung des Films gespendet werden. Hier der Trailer und eine kurze Einführung. (mehr …)

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Friede auf Erden – auch mit den Tieren!

Die Welt verlangt so dringend nach Frieden, und es gibt keine „vernünftige“ Rechtfertigung für das Morden. Der Krieg der Menschen gegeneinander und gegen das gemeinsame Ökosystem hat katastrophale Folgen. Gewaltfreiheit allerdings ist unteilbar. Man kann nicht die eine Form der Gewalt – auf den Schlachtfeldern – verdammen, ohne zugleich auch die andere – auf den Schlachthöfen – abzulehnen. Tieren wird tagtäglich furchtbares Leid zugefügt, und auch Umwelt und Klima leiden in der Folge der ausufernden „Fleischproduktion“. Verweigern wir uns diesem zerstörerischen System! Rede Daniela Böhms auf dem „Earth Peace Day“ am 22. September in Ingolstadt. (mehr …)

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Stoppt die grausamen Tiertransporte!

Bildquelle: Deutscher Tierschutzbund

Der Lissabonner Vertrag von 2009 erkannte Tiere als „fühlende Wesen“ an. Tierfreunde und Tierschützer, ja alle aufmerksamen Beobachter unserer Mitgeschöpfe, ahnten dies schon lange. Die Vorstellung, Tiere seien primitive, völlig unempfindliche Wesen, erleichtert es natürlich, sich mit den Zuständen in Schlachthöfen und auf Tiertransporten zu arrangieren. Auch die Sklavenhaltung wurde mit der Fiktion begründet, die Opfer seien von geringerem Wert als die Täter. Daniela Böhm hielt diese Rede am 29.09. bei einer Veranstaltung gegen Tiertransporte in Köln. (Daniela Böhm) (mehr …)

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Daniela Böhm: «Na und?»

Wenn jemand schon berufsmäßig Lebewesen quält und tötet – sollte diese Person nicht wenigstens sehr bescheiden und etwas verschämt auftreten? Nicht so bei Fleischbauern, Schlachthof-Mitarbeitern und Fahrern von Tiertransporten. Die treten höchst selbstbewusst auf und versuchen, Tierschützer, die für mehr Mitgefühl eintreten, in die Defensive zu drängen. So geschah es Daniela Böhm (wieder einmal) bei einer ihrer Mahnwachenaktionen am Münchener Schlachthof. Das Leben eines Tieres erntet bei vielen Zeitgenossen nur ein achselzuckendes „Na und?“. (Daniela Böhm, Erstveröffentlichung dieses Artikels auf www.fellbeisser.net) (mehr …)

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Schluss mit Speziesismus – Soldarität mit allen Erdlingen!

Alexander Dobrinth sagte mit Blick auf die drohende Koalition mit den Grünen: „Jetzt ist uns Tofu in die Fleischsuppe gefallen“. Er wollte wohl Vegetarier (was die meisten Grünen gar nicht sind) als Weichlinge verhöhnen. Zeitgleich ging das Münchner Oktoberfest mit wieder anschwellenden Besucherzahlen zu Ende, wie Politiker befriedigt konstatierten. Die „Wies’n“ – das ist ein Ort, wo man krachledern und abgefüllt in die Ochsen- oder Hendlbraterei einfällt. Neben den „heiligen“ Festen Weihnachten und Ostern ein Jahreshöhepunkt des Tierleids. Daniela Böhm hat auf der „Veganen Wies’n“ auf dem Münchner Marienplatz diese Rede gehalten: gegen Gleichgültigkeit und menschliche Überheblichkeit. (mehr …)

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Gleich gültig

Freundlich interessierte Zuschauer beim Schlachtfest

Gleichgültigkeit wäre gut, wenn es bedeuten würde, dass wir alle Lebensformen gleichermaßen gelten ließen. Verbreitet ist aber leider nur die Gleichgültigkeit gegenüber dem Leid der Tiere. Daniela Böhm fordert dazu auf, das, was wir eigentlich längst wissen, tatsächlich in unsere Herzen „durchsickern“ zu lassen – und dann entsprechend zu handeln. (Daniela Böhm) (mehr …)

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