Der Plan der Alleinherrscherin

 in FEATURED, Monika Herz, Politik (Inland)

Eine Künstlerin und Mutter gibt Sahra Wagenknecht Tipps, was eine wirklich populäre Linke tun müsste. „Das alles und noch viel mehr… würd ich machen, wenn ich König von Deutschland wär“ So sang Rio Reiser in den 80er-Jahren. Es ist ein alter Traum: die absolute Macht zu haben und die Welt nach dem eigenen Gusto gestalten zu können. Normalerweise ist das eine sehr gefährliche Idee, die dem Missbrauch Tür und Tor öffnen würde. Nicht so bei unserer Autorin. Wäre die Königin von Deutschland, ginge es uns allen ganz sicher besser. Sie würde nämlich nichts Unmäßiges für sich selbst fordern und immer an alle Menschen denken, auch an die Schwachen, die Alten und die Kinder. Eigentlich sollte das ja ohnehin bei Linken so sein – dies nur nebenbei bemerkt. Eine Änderung des Wahlrechts stünde da auf dem Programm, ein bedingungsloses Grundeinkommen und auch der Verzicht auf den Kauf teurer Waffen, die dann auch noch in Krisengebiete geliefert werden. Zusammenfassend kann man sagen, dass sehr viel Elend in Deutschland einzig dadurch verursacht wurde, dass sich das Land bis heute weigert, unsere Autorin zur Alleinherrscherin zu ernennen. Monika Herz

Sehr geehrte Frau Wagenknecht,

Anlass für meinen Brief ist Ihr Aufruf „Für eine populäre Linke“.

Ich bin eine so genannte. Wechselwählerin. Letztes Mal hab ich die Linken gewählt und kriegte fast schon Angst, dass es womöglich an meiner Stimme liegen könnte, dass die von mir bevorzugten Parteien normalerweise nie in den Bundestag kommen. Zum Glück hat es die Linke gerade noch geschafft.

Ich bin Rentnerin wegen besonders langjähriger Versicherung, bald 66 Jahre, Mutter von 5 erwachsenen Kindern und Großmutter von 4 Enkelkindern. Außerdem bin ich als Heilerin und Heilpraktikerin für Psychotherapie nach Ansicht einiger Zeitgenossen eine „esoterische Schwurblerin aus der rechten Ecke“. In Wirklichkeit bin ich aber ein passives, parteifreies Mitglied der AG „Grundeinkommen bei den Linken“. Ansonsten bin ich neuerdings noch Künstlerin geworden. https://www.rubikon.news/artikel/die-verkundigung

Aus reiner Verzweiflung!

Ich schreibe jede Menge „Offene Briefe“ – leider ohne dass sich meine ausgezeichneten Vorschläge so recht realisieren möchten. Ähnlich wie Sie denke ich hin und wieder darüber nach, die Politik wieder zu verlassen und mich einfach zu ergeben in den Wahnsinn, der da draußen herrscht.

Ich verstehe es einfach nicht, scheinbar bin ich zu dumm: Wie kann man in einem geschlossenen System (Erde), dessen Ressourcen erschöpft sind, die wenigen noch vorhandenen Ressourcen dafür hernehmen, um Panzer zu bauen, die andere Panzer und alles drumrum kaputtmachen? Werte vernichten nennt man das, soviel ich weiß. Und Massenmord! Geht’s noch?

Ich freue mich, dass wir uns hier einig sind. Auf die Linke war immer Verlass, wenn es um Waffenhandel und Kriege ging. Auf www.abgeordnetenwatch.de ist ja alles dokumentiert.

Wenn ich eine populäre Linke wäre, wie Sie, würde ich den Aufruf vielleicht anders nennen. Ich habe nämlich eine zunehmende Abneigung gegen lateinische Worte. „Populus“ – ich bitte Sie! So kann man doch nicht mit uns „da unten“ reden! Wir wissen auch so, dass wir am Arsch sind. Bitte erschrecken Sie nicht über meine unpopuläre Sprache 😉

An wen richtet sich überhaupt der Aufruf? An mich? Ich tue mal so, als wär das so – und ergebe mich meinen Eingebungen. Spontan und unzensiert. Wie gesagt: Aus lauter Verzweiflung bin ich Künstlerin geworden.

Für eine populäre Linke.

Wo ist überhaupt links?

„Links ist da, wo man als rechts beschimpft wird.“ (Zitat Rottenfußer)

Mit Links zum Grundeinkommen.

Mit Rechner. Hier. https://mit-links-zum-grundeinkommen.de/bgerechner/#kopf-innen

Ich finde das wunderbar. Der Traum vom Grundeinkommen begeistert mich seit Jahrzehnten. Es hätte im Leben meiner Familie so viel Gutes bewirken können. Es ist ein Jammer, dass es das immer noch nicht gibt!

Schade, dass Sie sich dafür nicht einsetzen mögen. Die Piratenpartei habe ich damals gewählt, weil Sie das Grundeinkommen auf dem Schirm hatte. Man munkelte damals von einer „Negativen Einkommenssteuer“ – aber die Piraten sind mitsamt ihrem guten Programm untergegangen. Da ja momentan eh viel zu viel Geld im Spiel ist, bietet es sich geradezu an, das Geld nach unten zu verteilen, statt weiterhin „nach oben“ fließen zu lassen. Das geht über ein paar wenige Stellschrauben mit dem Steuer-Gesetz. Mit der Steuer lässt sich gut steuern.

Und jetzt gebe ich Ihnen ein paar Tipps, wie ich das machen würde, wenn ich durch ein Wunder auf einmal Alleinherrscherin von Deutschland wäre. Für eine parteifreie esoterische Schwurblerin und Lumpen-Pazifistin ist das ja eigentlich so unmöglich wie die Existenz eines schwarzen Schwans.

Außerdem gibt es in Deutschland keine Alleinherrscher. Ich stelle es mir aber trotzdem vor. Also durch eine paradoxe Erweiterung der Demokratie bin ich zur Alleinherrscherin bestellt.

Dann würde ich zuerst das Wahlrecht ändern. Der Bundestag hat Platz für viele Leute, die verschiedene Interessen vertreten. Leider kommen meine Parteien und mein Landkreis-Vertreter nie ins Parlament. Das liegt am Wahlrecht. Hier hab ich einen Entwurf gemacht.

https://www.openpetition.de/petition/online/das-waehlen-parteiloser-kleiner-parteien-vereinfachen

Es gäbe noch andere, vielleicht noch bessere Wahlsysteme. Ich möchte gern mitreden, wenn es um so ein gewaltiges Instrument der Macht geht, wie es das Wahl-System darstellt. Angeblich ist das ja eine Demokratie hier. Oder hab ich da was falsch verstanden? Irgendwo habe ich mal gehört, die Demokratie sei eine echte Errungenschaft der Menschheit, mit viel Blut bitter erkämpft.

In Zeiten wie JETZT, in denen es ums nackte Überleben geht, braucht es eine Erweiterung der Demokratie. Den Bürger-Rat. Und wenn der Rat nicht angenommen wird, den Volksentscheid. Wieso haben wir das noch nicht? In einer überarbeiteten demokratischen Geistes-Verfassung könnte auch drinstehen, dass Regierungen zurücktreten müssen, wenn sie ihre Versprechen nicht halten. Oder wenn sie bei einem Krieg mitmachen, ohne zu fragen, ob wir das auch wollen. Mit Waffenlieferungen mit Hilfe von Ressourcen, die dringend anderswo gebraucht werden. Waffen zum Kaputtmachen von Menschen, Tieren, Pflanzen, Häusern und sonstigen Dingen.

AH! Ich könnte mich so aufregen!

Die Menschen um mich herum werden zunehmend kränker vor Angst und vor Stress. Das muss aufhören!

Aber wie? Die Änderung des Wahlrechts und Neuwahlen reichen da nicht.

Wie wandelt sich der Geist der Zerstörung hin zu einem Geist des Friedens und der Güte?

Vielleicht hilft die Frage: „Wie will ich leben?“ Und ist es umsetzbar, dass alle anderen auch so leben?

Als Alleinherrscherin würde ich sofort ein Grundeinkommen einführen. Von mir aus kann es auch Bürgergeld heißen.

Bürgergeld als Grundeinkommen. Mir doch egal, wie es heißt. Hauptsache, der Rubel rollt. Oh Gott! „Rubel“ darf man ja nicht mehr sagen. Dabei reimt es sich so schön auf „Jubel“!

Jedenfalls: Die Linken aus meiner Arbeitsgruppe sprechen von 1300,- Euro. Ungefähr. Schöne Zahl. Ich versteh das so:

Wohnen in Angemessenheits-Grenzen. Dafür hat Hartz IV Standards ermittelt. In Augsburg – nur als Beispiel – braucht man 525,- Euro brutto, kalt, maximal 50 Quadratmeter für den Single. Von 1300,-  bräuchte ich als Bürgerin mit Bürgergeld die Hälfte für Wohnen, weil das Heizen ja noch dazukommt. Die Hausverwaltung hat dafür 125,-/ Monat veranschlagt. Das ist realistisch und doppelt soviel wie vor dem Krieg. Also bin ich bei 650,- für Wohnen.

So bleiben dem Single 650,- Euro für den Rest. Mit oder ohne Krankenversicherung, die kostet nämlich auch gute 200,- im Monat. Die Krankenversicherung könnte „von Amts wegen“ übernommen werden. So wie bisher bei der Rente und Hartz IV auch. Dann bleiben mir 650,- zum Leben im Monat, wie bisher. Theoretisch. Wenn die Preise nicht davonfliegen, kann ich damit leben. Mit meinen 66 Jahren hab ich alles angeschafft, was ich brauche. Ich bin inzwischen am Herschenken. Mein Leben würde sich nicht groß ändern. Ich hätte nur mehr Geld. Wenn ich es nicht brauche, schenke ich es den Kindern. Jung braucht man mehr Geld.

Und ich würde weiterhin alte Leute im Altenheim besuchen, Kunst machen, die Enkelkinder hüten und für den Weltfrieden beten. Aus lauter Verzweiflung würde ich mich auch bei Verlagen bewerben mit meinen Kunstwerken und mit etwas Glück komm ich sogar noch zu einem Zuverdienst. Von mir aus könnte es allen so gut gehen wir mir.

Was ich damit sagen will: Eine „populäre Linke“ sollte aus der Sicht von uns „kleinen Leuten“ heraus agieren. Das sind nicht nur diejenigen, die arbeiten, sondern auch all die Eltern von Kindern, die Arbeitsuchenden und die Arbeitslosen, die Kranken und die Alten. Alle. Bis auf die Reichen und Mächtigen. Oder sollen die Reichen und Mächtigen auch aufgenommen werden in die Reihen der Linken? Gehören Menschen wie Sie bereits zu den Reichen und Mächtigen? Aus meiner Sicht schon. Aber soooo reich sind Sie wahrscheinlich auch wieder nicht, obwohl Sie schon gut bezahlt werden von meinem Steuergeld. Und mächtig sind Sie auch nicht. Sonst gäbe es keine Waffen-Lieferungen nirgendwohin.

Zur Behebung der Wohnungsnot gibt es übrigens auch intelligentere Wege als das Befeuern eines Krieges, damit dieser möglichst lange dauert und möglichst viele Flüchtlinge Obdach suchen müssen, die in ihre zerbombten Häuser nicht zurückkehren werden. Oder, wie sehen Sie das?

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Monika Herz

 

 

 

 

Showing 14 comments
  • Kontanze Unverdrossen
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    Einen Bürger-Rat, und warum wir den nicht haben? Hmmm, naja, önnte man ja evetuell bei Professor Mausfeld nachlesen, oder? Und Frau auch? 😉 Leider formuliert er relativ trocken, und viele, die Anthony Hopkins ganz toll fanden, in diesem Film , mit den Lämmern, wenden sich nach ein paar Seiten dann doch wieder von der Lektüre ab. Das war jedenfalls meine Erfahrung, als ich das Buch weiterreichte. – Aber die Lösungsvorschläge von Frau Herz sind trotzdem gut! 😉
  • Christoph
    Antworten
    Sarah Wagenknecht ist die einzige Politikerin in Deutschland, die mir einfällt, wenn man danach fragt, wer eine fundierte Meinung hat, sich wirklich mit Zusammenhängen beschäftigt, ein Wertesystem glaubwürdig vertritt, glaubwürdig und kompetent ist.
    Man muss deshalb natürlich nicht überall ihrer Meinung sein.

    Dass im Mainstream gegen sie geschossen wird, ist daher kein Wunder. Aber was ist das für ein seltsamer Text hier?
    Warum wird hier ein Text mit ihr verknüpft, der gar nichts mit ihr zu tun hat?

    • Mo
      Antworten
      Christoph, Du hast recht. Ich hab mich in dem Text verzettelt. Sarah ist toll – nur dass sie das Grundeinkommen ablehnt, ist sehr schade. Das wollt ich ihr sagen. Eigentlich. Wenn ich es dank meiner zunehmenden Vergesslichkeit nicht unterwegs aus dem Sinn verloren hätte. Die Linke hat nämlich eine AG, die arbeitet seit – wieviel Jahren? – an einem Konzept mit Finanzierung und ausgezeichneten Modellen. Da wird nämlich grad eine Urabstimmung gemacht. Wer wird dafür sein? Wer wird sich die Mühe machen, die Argumente verstehen zu wollen.

      https://www.die-linke-grundeinkommen.de/start/unser-bge/

       

  • heike
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    Ich habe mir sagen lassen, dass, wenn man sich ehrlich und aus tiefstem Herzen wünscht, viel/genug Geld zu verdienen bzw. zu haben, man dieses auch bekommen (anziehren) wird. Ich glaube, da ist etwas dran. Liebe Frau Herz, vielleicht sollten Sie mal ganz genau in sich hineinpüren in ihren Herzenurgund, ob da eine Stimme spricht: ich will mehr Geld. Das glaube ich nämlich nicht. Es ist kein Herzenwunsch von Ihnen. Aber es ist eine gesellschaftliche Notwendigkeit. Und das ist ein Unterschied. Vielleicht wünschen Sie sich ja anstatt diesem bedingungslosen Grundeinkommen noch viel mehr eine Gesellschaft, die völlig ohne Geld auskommt?

     

    • Mo
      Antworten
      Liebe Heike,

      genauso ist es.

      Ganz ohne Geld, das könnte noch eine Weile dauern…  oder auch, es geht schneller, als wir denken.

      Wir werden sehen.

      Und die gesellschaftliche Not-Wende – die kriegen wir auch noch hin!

      Heute bin ich zuversichtlich!

      • heike
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        Ich bin leider wegen der gesellsvhaftlichen Not-Wende überhaupt nicht zuversichtlich, weil ich auch nicht weiß, wie das gehen soll. Aber ich will niemanden den Mut nehmen und im Wege stehen und freue mich aufrichtig sehr über all die Menschen, die begonnen haben Nachzudenken, zu ihren Überzeugungen zu stehen (auch unter Entbehrungen und Schmerzen) und sich gegenseitig eine Stütze zu sein. An mir soll die Not-Wende jedenfalls nicht scheitern. Was beinhaltet eine Not-Wende für mich? Keine Amerika-fourcierten Kriege mehr, keine Impfpflicht ( weder in Gedundheitswesen noch in Schulen, Kindergärten und anderen Einrichtungen für alle Impfungen, kloma- und umwrltschützendes Verhalten der Bevölkerung sowrit das dem Einzelnen möglich ist.

        Ich glaube, die Not-Wende wird es nicht geben. Die AfD ist die einzige Partei, die sich gegen die Impfpflicht und gegen die Abschaltung der Kernkraftwerke ausspricht. Meinen Segen haben sie. Rassistisches Verhalten und Ausländerfeindlichkeit kann ich überhaupt nicht tolerieren. Dafür bekommt keiner meinen Segen, ich finde das ganz schlimm und dumm und in verschiedenen Formen der Ausprägung extrem grausam.

         

        • heike
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          Meine Güte, habe ich mich oft vordippd. Aber es gab da mak einen Herrn F.W.Bernstein, dem gings genauso, zumindest in der ersten Zeile seinen kleinen Werkes:

          Idindititskrise

          Bin ich’s oder bin ich’s nicht?

          Wer ist’s, wenn ich’s nicht wär?

          Ein Reh ist Reh im Waldesdickicht,

          und selbst der Bär bleibt Bär.

          Ich seh mich so –

          die andern so;

          ich weiß oft selbst nicht recht,

          bin hier ich oder anderswo,

          bin Herr ich oder Knecht.

          Bin ich ein Fürst? Ein Bettelmann?

          Bin Heil’ge ich oder Hur?

          Bin ich ein Gi-Ga-Gantenbein

          oder ein Wuschel nur?

           

           

          Ich hatte mal einen kleinen Teddy, den ich Wuschel genannt hatte. Fällt mir gerade ein. Und auch, was für eine wunderbsre Kindheit ich hatte, auch es da natürlich auch Schmerzen gab. An dieser Stelle möchte ich meinen Eltern und dem Land, das es damaks noch gab, meine Dankbarkeit dafür ausdrücken, weil sowohl die Gesellschaft als auch die einzelnen Menschen (sprich Familie) ihre Bemühingen, mir liebevoll zugewandte und günstige Bedingungen ermöglichten. Andere hatten bestimmt weniger gute Bedingungen, aber diese Menschen sprechen ja für sich selbst.

          Im Rückblicj gesehen hatte ich jedenfalls über viele Jahte (auch nach der Wende in der BRD) recht günstige Bedingungen für meine Entwicklung, die natürlich trotzdem Entbehrungen enthielt, persönliche Anstrengungen und auch Leiden – aber stets in einem zu bewältigenden Ausmaß.

          Von daher bin ich kein pauschaler Gesellschaftskritiker, sondern der Ansicht, dass Gesellschaften von Menschen gebildrt werden und wenn es keine Menschen mehr gibt, die sich unrechtmäßig an anderen bereichern wollen, sondern Menschen, die miteinander wachsen und sich austauschen wollen, dann haben wir ganz automstisch die richtige Gesrllschaft. Deshalb spreche ich gern mit Menschen, um sie kennenzulernen. Jeder hat seine Entwicklungen hinter sich ind seine Erfahrungen gemacht, Entscheifungen getroffen – man muss das respektieren. Auch das Erleben ist sehr verschieden. Manche haben unheimliche Angst vor einem Krieg, der sich über Europa ausbreitet, wieder anderen geht es si gut wie noch niemals zuvor in ihrem Leben … Alles ist im Wandel, und jeder kann nur verduchen, die Entscheidungen zu treffen, mit denen er leben kann. Je höher die eigenen moraluschen Ansprüche, desto scheietiger gestaltet sich das bisweilen. Es gibt Bundeswehrsoldaten, die richtiggehend eingeschnsppt sind, dass nicht alle Menschen ihren Dienst mit Dankbsrkeit honorieren. Aber immerhin werden sie gut bezahlt, sie bekommen Ausbildungsmöglichkeiten gestellt, die für den Einzelnen sonst sicher nicht so einfsch zu bekommen oder zu finanzieren gewesen wären, und dann gehört es halt auch zu ihren Verpflichtungen, auf Befehl hin in Kriegsgebieten zu kämpfen. Das muss jeder selber wissen, aber viel, viel schöner wäre halt eine Welt, in der sich jeder, der möchte eine Meisterausbildung finanzieren kann und in der es einfach gar keine Kriege mehr gibt.

           

           

           

           

        • heike
          Antworten
          Und noch etwas: man sollte für Geld nicht seine Seele verkaufen. Das liegt in der Verantwortung eines jeden Einzelnen einzuschätzen, wann das passiert.
  • Red Cloud Hummelsbüttel
    Antworten
    Mein Herz sagt mir, das Heike richtig liegt. 😉
  • Freiherr
    Antworten
    Oh was habe ich mir oft viel Geld gewünscht, aus tiefstem Herzen…

    weil man sich damit viel Freiheit kaufen kann, Unabhängigkeit

    und dann hatte ich mal beim pokern 60.000 mir erblufft

    und dann habe ich es ruckuzucki wieder ausgegeben

    weil man sich viel Lebensfreude damit kaufen kann…

    ( allein die Edelnutte hat eine Stange gekostet )

    auch Andere beschenken kann.

    So lange man die Wertlosigkeit dieses wertlosen *Wertes* Geld begreift, wird es keine Macht über einen haben.

    Vor paar Wochen hatte ich Lottoglück – 300 euronen – habe mir eine neue Tätowierung stechen lassen und mir einen Coyboyhut gekauft…

    freilich auch einen guten bootleg-Whiskey

    ( für eine Edelnutte hätten die 300 sowieso nie gereicht… ).

    Geld wird nie Besitz von mir ergreifen, ein Grundeinkommen für das ich rein gar nichts machen muss, wäre mir sehr willkommen, trotzalledem.

    Aber wenn ich meine Freiheit dafür draufgeben müsste – NEIN !

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    • Die A N N A loge
      Antworten
      Na, hoffentlich hat die Tätowierung nicht zu sehr gepiekt.

      Und…,was die Edelnutte betrifft,  vielleicht hätte sie dir mit deinem schicken Cowboyhut einen Sonderpreis gemacht? 😀

       

  • Die A N N A loge
    Antworten

    Zur Behebung der Wohnungsnot gibt es übrigens intelligentere Wege…

    In der Tat! Und diese „intelligenteren Wege“ liegen brach, der

    Soziale Wohnungsbau.

    Die Mieten in Ballungsräumen sind exorbitant. Es gibt zu viele Vermieter, die ihren persönlichen Profit der gesellschaftlichen Solidarität vorziehen. Es gibt auch zu viele Gutverdiener, die bereit sind, die hohen Mietkosten zu zahlen. Und es gibt zu viele Schwerreiche auf dieser Erde, die sich in den Ballungszentren ihre Edel- Zweit- oder Drittwohnungen kaufen, in der sie nicht wohnen, sondern nur ihr Vermögen repräsentieren. Das ist der eigentliche Skandal einer verfehlten Wohnunngsbaupolitik.

    Rigiden Maßnahmen stehe ich grundsätzlich skeptisch gegenüber, doch eine Zwangsauflage, Obdachlose in die leerstehenden Zweit- oder Drittwohnungen (meistens luxoriöse Penthauswohnungen über den Dächern der Stadt)  aufzunehmen und dort ein Dach über den Kopf zu bieten, das fände ich eine gute und zukunftsweisende Maßnahme.

     

  • Die A N N A loge
    Antworten
    P.S.

    Und weil das Lied so gut dazu passt:

    Empört Euch /

    Konstantin Wecker

    https://youtu.be/RzHVsBS0z90

  • Die A N N A -loge
    Antworten
    Liebe Frau Herz,
    weil der Plan einer Alleinherrscherin nie funktioniert und auch nie funktionieren sollte- ich weiß, Sie sehen es, wie ich und Millionen anderer Menschen- der Plan der Patriarchen und Alleinherrscher hat ja auch nicht funktioniert, darum die Fülle an Katastrophen, vor denen wir heute stehen,- möchte ich Ihnen ein bekanntes und wunderbares Lied von Victor Jara in der modernen Fassung von 2019 aus Chile vorstellen. In diesem Text vereinigen sich mir meine Hoffnungen auf eine humane, gerechte, freie und solidarische Gesellschaft, Hoffnungen, die mein Blickwinkel richtet auf hüben wie drüben.
    Liebe Grüße,
    Die A N N A – loge

    https://youtu.be/wlfAf2AibA8

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