Der Fall Mollath und der Skandal "Haftentschädigung"

 in Politik (Inland)
Gustl Mollath

Gustl Mollath

Heute beginnt die neue Hauptverhandlung gegen Gustl Mollath, der über 7 Jahre gegen seinen Willen in der Psychiatrie festgehalten wurde (Fall Mollath: „Wenn das stimmt, dann ist das kein Rechtsstaat, dann haben wir einen Archipel Gulag“). Für das Verfahren vor dem Landgericht Regensburg sind 17 Prozesstage anberaumt. Der Regensburger Strafrechtsprofessor Henning Ernst Müller hat den Fall Mollath immer wieder aus rechtlicher Sicht auf dem Becks-Blog diskutiert und kommentiert. Im Interview mit Telepolis erklärt Müller, worum genau es bei dem wieder aufgerollten Prozess geht und welche Konsequenzen aus dem Fall Mollath gezogen werden müssen. Und er macht deutlich, dass die derzeitige Haftendschädigung in Höhe von 25 Euro pro Tag viel zu gering ist. Derweil wurde bekannt, dass die Ex-Frau von Gustl Mollath von ihrem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch macht und vom Gericht als Zeugin ausgeladen wurde. (Quelle: Telepolis)
http://www.heise.de/tp/artikel/42/42187/1.html

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