Gysi auf Anbiederungskurs

 in Politik (Inland)

gysi_gregorDer Fraktionschef der Linken im Bundestag haut wieder einmal kräftig auf den Tisch. Gestern hat sich Gregor Gysi von bedeutsamen Formulierungen im Entwurf des Europa-Wahlprogramms seiner Partei klar und deutlich distanziert. Die Präambel, in der die EU als „neoliberale, militaristische und weithin undemokratische Macht“ kritisiert wird, sei nicht ganz gelungen, vertraute er der Nachrichtenagentur dpa an. Ob es um seine 2008 formulierte Forderung nach einem Abschied der Linken vom Antiimperialismus ging, die Übernahme der Antisemitismus-Definition (die Gleichsetzung von gewaltlosen zivilgesellschaftlichen Widerstand gegen Israels Besatzungspolitik mit Judenhass) von neokonservativen Pressure Groups innerhalb und außerhalb der Partei oder die Verhinderung von Sarah Wagenknecht als Co-Vorsitzende der Bundestagsfraktions – bislang hat er seinen Kurs, ab durch die bürgerliche Mitte in Richtung einer mehr oder weniger linkssozialdemokratischen Volkspartei, meistens sukzessive durchdrücken können. (Quelle: Hintergrund)
http://www.hintergrund.de/201401052935/politik/inland/die-reifepruefung.html

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