Krutsch malt Wader: Vaters Land

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KrutschVatersLandTorsten Krutsch setzte 28 Lieder von Konstantin Wecker und Hannes Wader in Bilder um. (Siehe den Artikel „Der Liedermaler“ von Roland Rottenfußer.) Hannes Waders Lied „Vaters Land“ ist ein besonders scharfsichtiges Deutschlandporträt. In Zeiten, in denen das Fahnenschwenken wieder als Zeichen für ein „unverkrampftes“ Deutschland gilt und zugleich an deutsche Verantwortung für’s Töten und Sterben appelliert wird, ein notwendiges Lied. Krutsch visualisiert am oberen Bildrand das imperiale Deutschland der Oberschicht. Die Mitte zeigt Hitler als Fundament, energetische Banker und eine Figur, die in einen Bürger- und einen Nazianteil gespalten wird. Das Volk unten muss sich mit Krieg und Tod herumschlagen und wird mit Euro-Angelhaken geködert. Das Fazit von Torsten Krutsch: „In Deutschland haben wir keine Demokratie, sondern eine Parteien- und Lobbydiktatur. Alles andere ist dummes Gelaber.“ Mit diesem Link kommen Sie zum Lied „Vaters Land“ von Hannes Wader. Es empfiehlt sich, es anzuhören und dabei das Bild zu betrachten, Querverbindungen herzustellen.

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=ZPWkr5pmDT4[/youtube]

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