Jürgen Fliege: Die Bankrotterklärung der Kirche


„Was die Kirche veranstaltet hat in diesen letzten 18 Monaten, ist ein Bankrott. Deswegen, weil sie sich so wie alle anderen in Todesangst hat jagen lassen. Hat nichts mehr geprüft und hat alles übernommen, was die Regierung sagt – was sie immer tut, nebenbei, so lange sie Staatskirche ist.“ Der ehemalige Talkshow-Moderator und „Fernsehpfarrer“ Jürgen Fliege fiel in den letzten Jahren durch Kritik am System Corona und durch Auftritte auf Grundrechte-Demonstrationen auf. Was ihn an der Corona-Politik stört, während seine Amtskollegen überwiegend nach dem Motto „Jedermann sei untertan der Obrigkeit“ agierten, legt er in diesem ausführlichen Gespräch mit „Die junge Basis“ dar. Ein Auszug: „Weil sie auf Regierungstrip sind, haben sie tausende von Leuten alleine sterben lassen und haben sich nicht getraut, im Sinne von Jesus zu denen zu gehen.“

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Julian Reichelt: Lauterbach & seine übelste Impf-Drohung


Jetzt dreht Karl Lauterbach richtig durch: In seiner an üblen Drohungen nicht gerade armen Corona-Karriere hat er noch einmal einen oben drauf gesetzt. Zur Erinnerung: Sein Corona-Plan für den Herbst sieht vor, dass wir nur dann OHNE Maske ins Restaurant und Kino dürfen, wenn die letzte Impfung maximal drei Monate zurück liegt. Er nennt das „Anreiz“ zum Impfen, natürlich nicht Impf-Druck. Kritik an dem Plan beantwortet er mit einer irren Drohung auf Twitter: „Glauben Sie im Ernst, dass Menschen sich alle 3 Monate impfen lassen, um ohne Maske in ein Restaurant gehen zu können?????? Wenn wir das wirklich oft sähen, würden wir die Regel ändern, machen die Ausnahme dicht. Allgemeine Maskenpflicht im Innenraum oder Test wäre dann Konsequenz.“ Das geringste Problem an diesem Tweet sind die sechs Fragezeichen.

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Raphael Bonelli: Wie das richtige Framing alles ändern kann


Mit Faschisten diskutiert man nicht, man schließt mit ihnen keine Kompromisse – sie sind das schlechthin Böse, das vernichtet oder zumindest konsequent ausgegrenzt werden muss. Wenn ich mich gegen Faschisten wende, macht mich das auch naturgemäß zu einem Guten. Selbst schlimmste Freiheitsberaubungen im eigenen Land erscheinen erträglich, ja verteidigenswert, sobald sich Faschisten als deren Gegner erheben. Aus eben diesem Grund ist es ein gebräuchliches Kampfnarrativ, seine Gegner zu Faschisten zu ernennen, egal ob sie wirklich welche sind. Oder, um einen harmloseren Begriff zu gebrauchen: zu „Rechten“. Man hat das in der Corona-Krise gesehen. Sobald die Parole ausgegeben wurde, unter den „Querdenkern“ befänden sich „Rechte“, flüchteten anständige Bürger ängstlich zurück unter den Schirm des Corona-Regimes. Wie Raphael Bonelli hier ausführt, funktionierte dieser Trick auch im kommunistischen Ostblock, der sich selbst als „antifaschistisch“ verstand. Am Beispiel des Films „Das schweigende Klassenzimmer“ zeigt Bonelli, wie Widerstandshandlungen gegen das herrschende Regime in der DDR verunglimpft wurden, und was dieses Geschichte mit unserer heutigen Situation zu tun hat.

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Michael Meyen: Das Empörungsmanagement der Herrschenden


Der Medienkonsument wähnt sich gut informiert und ist sich aber gar nicht bewusst, dass er in einem Informationsembargo lebt. Im Gespräch mit Robert Stein erläutert Prof. Meyen wie so eine Medienmatrix überhaupt entstehen konnte, wie wenige Interessengruppen in der Lage sind Themen des Mainstream vorzugeben und einen gewünschten Deutungsrahmen spannen können. Die Bandbreite des Erlaubten im öffentlichen Diskurs wird von Jahr zu Jahr enger und anhand konkreter Beispiele beschreibt Prof. Meyen wie der erlaubte Meinungskorridor stetig weiter beschnitten wird. Heutzutage ist der Journalist nicht nur objektiver Berichterstatter, sondern nunmehr wird Haltung gezeigt, der Bürger soll belehrt werden welche Meinung noch erlaubt ist und welche nicht.

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Roland Rottenfußer über Hannes Wader bei Radio München


Eva Schmidt von Radio München und die Spracherin Sabrina Khalil haben meinen Text über Hannes Waders Lied „Es ist an der Zeit“ sehr liebevoll für Radio bearbeitet. Längere Zitate aus dem Lied werden nicht einfach abgelesen, statt dessen werden die entsprechenden Auszüge aus dem Lied, gesungen von Hannes Wader, direkt eingeblendet. Es entsteht ein Dialog zwischen Text und Musik. Ein Beitrag zur Aktion #Friedensnoten. (Roland Rottenfußer)

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Punkt.PRERADOVIC mit Milosz Matuschek


Mit dem neuen Infektionsschutzgesetz ist klar: die Maßnahmen kommen wieder. Es wird ein Murmeltierherbst mit Masken, Testen, Impfungen alle drei Monate. Beschlossen auf der Basis von Nichts. Niemand weiß, was die Viren im Herbst vorhaben. Es sieht so aus, als sollten diese Maßnahmen das „neue Normal“ werden. Der Autor, Blogger und Jurist Dr. Milosz Matuschek sieht einen „globalen Kommunismus“ heraufziehen. Der Autor von „Wenn`s keiner sagt, sag ich`s“ findet, wir sollten uns zurückziehen und den Herrschenden klar machen „Eure Politik ist uns egal“.

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