Alex Olivari: Himmel auf Erden

 in MUSIKVIDEO/PODCAST


„Für Frieden und Glück, da lohnt es sich Opfer zu bringen. Doch zu viel Freiheit am Stück, das wäre verantwortungslos.“ Keine Angst: Der sehr idyllische Titel deutet nicht darauf hin, dass Alex Olivari seinen Biss verloren hätte. Vielmehr geht es hier um die andauernde fürsorgliche Entmündigung durch unsere Staatenlenker. Dazu gibt es Bildmaterial, das an eine Geisterbahn erinnert. Es wird interessant sein, zu beobachten, wohin sich der Künstler „nach Corona“ thematisch wendet – falls es wirklich ein Danach gibt. Das erste Selinskyj-Foto ist hier schon mal zu sehen. Die Musik ist diesmal sehr gechillt, während Alex in Urlaubskleidung über sein Gitärrchen streicht.

Showing 11 comments
  • Carl
    Antworten
    Ein sehr schönes Stück. Der rockig-chillige Groove und der Text haben bei mir dazu geführt dass ich das Stück schon etwa 20 Mal gehört habe. Danke an Alex und Frauke Olivari!
  • Hägar der Erquickliche
    Antworten
    Toller Song, so ein bisschen George Harrison-Feeling 😉 Ich fände es gut, wenn die Parlamentspräsidentin den Song morgens spielen ließe, zur Eröffnung der jeweiligen Plenarsitzung. Ich denke, etwas weniger als 50 % der Abgeordneten würden die Ironie gar nicht verstehen.-  😉
  • Klaus
    Antworten
    Im Zusammenhang mit den Bildern, die genial! Berührend, danke dafür 😘
  • Irene Danziger
    Antworten

    Die Songs von Alex sind seit Plandemie-Zeiten für mich ein Fels in der Brandung. Er hat eine feine tiefgründige Wortwahl, die es immer auf den Punkt trifft und mich manchmal zu Tränen rührt. Ich erwarte jeden neuen Song mit Ungeduld… DANKE! 🙏

  • Claudau
    Antworten
    Was ich abgesehen von der Musik an sich toll finde, ist die Tatsache, dass die Texte völlig frei von Anglizismen sind. Mir gefällt auch die dezente Einblendung des Textes im Video. Wer nicht so in den sanfteren Klängen „zu Hause“ ist, sollte sich sein nächstes Stück „Krieg“ reinziehen. Absolut Hammer, sowohl musikalisch als auch das Video als Gesamtkunstwerk.
    • Freiherr
      Antworten
      Ich bin vor allem begeistert von seinem excellenten Können auf der Gitarre –
      harausragend und spielerisch leicht auch immer auf den Punkt, glaube er spielt sogar alles selbst, auch die rhythms, fillings, licks and backlicks, turnarounds und die solos sowieso.
      Tja…. gleich mehrere “ Anglizismen“ hier von mir verwendet und gerade aus dem Bereich rock, pop, blues, jazz, fast die gesamte Musiksprache in diesem Bereich, auch was die Vermarktung betrifft, labels, entertainment, promotion, hits und ach ja, der *evergreen*, eine deutsche Erfindung,
      lange lange ins Deutsche schon eingebürgerte “ Anglizismen „, sehr lange schon allgemeiner deutscher Sprachgebrauch und so frage ich: why not ?
      Schauen wir uns andere Bereiche an:
      Mode, Medizin, Wirtschaft, Kultur allgemein, Wissenschaft, Nahrungsmittel, Essen und Trinken, Pharmazie, Kosmetik, Werbung, Technik, Finanzwesen, Computersprache, Kommuikationstechniken allgemein, u.u.u –
      voller * Anglizismen *, ohne schon nicht mehr denkbar, Jeder benutzt sie, spricht sie, fällt niemdem mehr auf sogar.
      Ich führe das hier an weil mir entsprechende Äusserungen zu * Anglizismen * doch sehr scheinheilig vorkommen, wenn ich oft höre dass solche zu vermeiden wären –
      also nicht gegen sie gerichtet, Claudau, allgemein mal betrachtet.
      Von der app bis zum zoomen, von A bis Z also, hunderte von “ Anglizismen “ zu jedem Buchstaben des deutschen Alphabets, das make-up und der eyeliner, von handy bis trendy…
      alles lange lange schon *eingedeutscht*,
      so why not, frage ich nochmal.
      • Claudau
        Antworten
        Für mich gibt es einen Unterschied zwischen a) Fremdwörtern die ihren Weg ins Deutsche gefunden haben, B) Fachbegriffen und C) unnötigen Anglizismen.

        Wenn die Leute, die vom gleichen Fach aber verstreut über die Welt sind, eine gemeinsame Sprache für ihre Fachbegriffe haben, kann das sehr praktikabel sein, sei es englisch in der Musikszene oder altgriechisch/latein bei den Medizinern. (Von den Begriffen die sie mir bezüglich Musik um die Ohren gehauen haben, backlick usw, habe ich noch nie was gehört, muss ich aber glaube ich auch nicht alle kennen)

        Natürlich benutze auch ich Fremdwörter, sowohl welche englischen Ursprungs als auch welche die aus anderen Sprachen stammen. Ich sage zu den Leuten mit den bunten Schals im Fußballstadion auch „Fan“ und nicht „Anhänger“. Hier hat sich das Fremdwort wohl zum einen, weil es kurz und leicht auszusprechen ist, und zum anderen wegen der Abgrenzung zu einem physischen Anhänger, durchgesetzt. Beispiele gibt es viele und sie dürfen, ja, sollen auch sein.

        Was für mich nicht sein muss, ist das Austauschen deutscher Begriffe in englische Begriffe, nur um „cool“ zu sein.

        Wenn Kinder heute statt „Das ist traurig“ sagen „Das ist sad“, frage ich mich ob die Fähigkeit, bestimmte Lautverbindungen auszusprechen einfach verloren gegangen ist? (Natürlich ist ein „tr“ schwerer auszusprechen als ein „s“)

        Ich finde es einfach schade, wenn Wörter aus dem Sprachgebrauch verschwinden, einfach dadurch, dass sie „uncool“ sind. „Why Not“ statt „Warum nicht“ fällt für mich unter diese Kategorie. Die alte Variante „Warum nicht“ ist weder missverständlich noch schwer auszusprechen. Also warum nicht bei warum nicht bleiben?

  • heike
    Antworten
    Den Himmel auf Erden können die Menschen nur gemeinsam erschaffen. Wenn man ignoriert, dass die Erde sich durch menschliches Handeln immer mehr erwärmt und auf der persönlichen Freiheit beharrt, seinen egoistischen, unnützen und schädigenden Konsumwahn in gewohnter Weise fortsetzen zu können, dann werden nächste Generationen einen sehr trockenen Himmel auf Erden haben. Alle Klimaaktivisten, alle Menschen, die sich Gedanken um den durch ihre Lebensweise verursachten Treibhausgasausstoß machen und diesen freiwillig zum Wohle unserer Erde und künftiger Generationen vermindern, haben meine Hochachtung und meinen Respekt. Das ist nämlich nicht einfach, mit persönlichem Verzicht verknüpft, und doch so wichtig. Menschen mit einem Funken Verantwortungsgefühl können das begreifen. Alle anderen müssen sich die „Freiheit“ bewahren, für eine Welt mit weiter fortsetzbarem  Massenkonsum, der zur Vernichtung unserer Lebensgrundlage führen wird, zu „kämpfen“ und damit dem profitorientierten Kapital weitere freiheitlich-liberale Jahrzehnte der Ausbeutung von Mensch und Natur ermöglichen.

    Man muss unterscheiden zwischen der Freiheit auf selbstständige Entscheidungen bezüglich der eigenen Gesundheit (diese genmanipulierende und genverändernde „Impfung“ hilft den Menschen nicht, sehr vielen schadet sie bereits deutlich sichtbar innerhalb eines kurzgfristigen Zeitraumes, die langwierigen Folgen sind nicht zu überblicken, der Mensch braucht diese Eingriffe in sein Immunsystem nicht, sie schwächen ihn und machen ihn abhängig von Pharmaindustrie und deren Gehilfen) – diese ist unbedingt zu bewahren bzw. rückzuerlangen/wiederherzustellen – und der Freiheit, seinen Kopf zu benutzen ebenso wie sein Gewissen, und seine Lebensweise so anzupassen, dass möglichst wenig weitere Sünden gegen das Weltklima begangen werden.  Beides gehört zusammen: die Verantwortung für den eigenen Körper und die Verantwortung für unsere Erde.

    • Yishimi K.
      Antworten
      Liebe Heike, ich finde es gut , in die Selbstverantwortung zu gehen. Und es gibt schlimme Umwelt- und Naturzerstörung, gegen die wir uns wehren müssen, ebenso wie soziale Ungerechtigkeit, und auch der Konsuwahn kann so nicht weitergehen. Aber  die menschengemachte Klimaerwärmung, das würde ich evtl. auch einmal kritisch hinterfragen, und überprüfen, ob das alles so seine Richtigkeit hat, mit dem, was wir darüber hören, oder ob nicht ganz andere Ziele dahinterstecken, mit diesem Angstnarrativ ?  Es hat auch bei mir ein wenig gedauert, es war nicht einfach sich das einzugestehen, aber Lügen und Manipulation, auch im großen Stil, sind leider nicht die Ausnahme sondern ja leider schon fast die Regel  Meinst Du, es gäbe auch nur ein Forschungsprojekt, das mit Steuergeldern finanziert wird, für einen Wissenschaftler oder eine Uni, die den menschengemachten Klimawandel hinterfragt, oder von der offiziellen Leitlinie abweicht? Kennst du das Interview mit dem Filmemacher M. Poel? Schau es Dir  mal an, es ist sehr interessant. Ebenso die Tatsache, dass jede,  die das  Greta-Thunberg-Narrativ hinterfragt quasi automatisch als „rechte Spinnerin  und AFD-nah“  geframt wird. Kennen wir diesen Trick, nicht, irgendwo her? Liebe Grüße!   https://www.youtube.com/watch?v=Jx7dpwnZi84
  • Andreas netzel
    Antworten
    Das ist kein Gitarrchen,über das streicht…
  • Andreas netzel
    Antworten
    Das ist eine Ukulele,Kinnings

Kommentar schreiben:

Start typing and press Enter to search