Armut in einem reichen Land

 in Politik (Inland)

Jahrzehntelang wurde die Armut in der Bundesrepublik entweder ignoriert oder nach dem Motto „Not und Elend gibt es nur in Entwicklungsländern“ relativiert. Wenn sie in den Medien überhaupt zum Thema gemacht wurde, dann höchstens im Zusammenhang mit besonders spektakulären Ereignissen bzw. tragischen Einzelschicksalen: dem Kältetod eines Obdachlosen, dem Verhungern eines Kleinkindes oder der Gründung einer „Tafel“, wie die Suppenküchen heutzutage beschönigend genannt werden. (Christoph Butterwegge, Lebenshaus Schwäbische Alb)
https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013791.html

Showing 2 comments
  • Volker
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    Einkommensarmut, wieso das denn? Mit meinem 1 Euro-Job vor 14 Jahren hatte ich 120 Euro mehr zu Hartz IV, 6 Stunden täglich, das kann man doch nicht arm nennen. Oder doch? Dachte, wer leistet, schafft, und wer schafft, ist reich an Leistung, aber, wer Reichtum schafft, schafft Armut auch (nun wird es kompliziert, weis schon, sorry).

    Einer muss zum dem Thema kommentieren noch, sonst verschwindet es im Corona-Loch. Nicht, dass ich wieder, aber in Bad Camberg und anderswo schaffen kommunale Sklaven Hilfskräfte den Dreck weg, werden dazu gezwungen, sonst Hungerurteile von Jobcenter. Wer nix zu Essen hat, sollte wenigstens arbeiten, und dafür gibt es Klatsche von Balkonen, man möchte schließlich im Dreck nicht flanieren, der SUV wird schmutzig. Gell.

  • SCHÖNE WORTE UND SCHÖNE TATEN DAZU...
    Antworten
    sie können nur in der Politik so Unterschiedlich sein.

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    Aber nun, nach der Wahl, mit einer neuen GroKo, einer neuen Ampel, oder oder oder, mit einem neuen Kanzler eine neue Kanzlerin, jetzt kommt er aber, der…

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    „WOHLSTAND FÜR ALLE“

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    „FREUT EUCH DES LEBENS,

    DEN WOHLSTAND SOLLS GEBEN“

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    WÄHREN DIE SCHÖNEN WORTE DOCH NUR SO SICHER WIE DIE BÖSEN TATEN, MAN KÖNNTE DER POLITIK MIT GUTEN GEWISSEN DAS VERTRAUEN GEBEN.

     

    Aber wie nur, wenn Wähler mit guten Gewissen Politiker ohne Gewissen ihr Vertrauen geben sollen.

    Und um dem nicht vorhandenen Gewissen eine Genugtuung zu geben, gibt es nach der Wahl von ihnen wieder die schöne Bekanntmachung, für ihr handeln zum SCHADEN DES VOLKES und zum Wohle des EIGENE GELDSÄCKELS vom Wähler den Auftrag bekommen zu haben.

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    UND ALLE SIND WIEDER ZUFRIEDEN.
    BIS ZUM NÄCHSTEN…

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    „WOHLSTAND FÜR ALLE“

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