Boris Reitschuster: Die Deutschen stimmen für „Weiter so“

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Bei diesem Video merkt man doch, dass Boris Reitschuster einen „konservativeren“ Hintergrund hat als viele hier bei Hinter den Schlagzeilen. Es ist aber typisch für die Corona-Krise, dass es völlig unberechenbar ist, wer sich angesichts des massiven Demokratie-Abbaus als Mensch bewährt und wer nicht. Wie bei einem Paternoster-Fahrstuhl stiegen einige auf, andere ab. Reitschuster gehört heutzutage eher zu den Lichtblicken. Die Wahl vom Wochenende in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz trieb ihn eher zu Verzweiflung. Die (Süd/West-)Deutschen scheinen nicht lernfähig, wählen die, die sie immer wählen und liefern sich ihnen auf Gedeih und Verderb aus. Allerdings ist der Absturz der Wahlbeteiligung bemerkenswert. Und dass viele Wähler*innen Linke, FDP und AFD nicht als ernst zu nehmende „Corona-Alternative“ wahrgenommen haben, kann man verstehen. Die ersten beiden stellen kaum eine Alternative dar, die letztgenannten sind anders, aber auf die falsche Weise. Bleibt der Absturz der Union, der sicher „coronabedingt“ war. Die Menschen stören sich zwar nicht daran, in ihren Wohnungen eingesperrt und ihrer Existenzgrundlage beraubt zu werden oder wie Anziehpuppen des Staates eine Maske verpasst zu bekommen – aber das lange Ausbleibungen von Impfungen, nach denen sie sich zutiefst sehnen, sowie Amigo-Geschäfterln mit Masken nehmen sie der Union übel.

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    Hope
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    Kurz vor der Bundestagswahl im Herbst, wenn sie denn stattfindet, kommt ein knallharter 4. Lockdown um möglichst viele Briefwähler zu mobilisieren, am besten zu 100 %. BW machte hier mit 21% Briefwähler den Auftakt. Einmalig in der Geschichte Deutschlands.

    Briefwahlen sind zu 100 % nicht manipulierbar wenn man nach der Präsidentschaftswahl in Amerika schaut. Aber was rede ich. Die parlamentarische Demokratie, die eh nie eine war, ist am Ende. Hier sieht man nur noch ein jämmerliches Aufbäumen.

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    Freiherr
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    Ist zwar weiterhin gut wenn einer wie Reitschuster nicht locker lässt, wo es sowieso zu wenige kritische Journalisten gibt auch –

    aber langsam wird das alles zu brav ( gefragt ) angesichts der ungeheuerlichen Verbrechen an uns, gegen Kinder und Alte vor allem.

    Es ist dann zunehemnd ein zwar kritisches, aber letztlich braves Kommentieren oder Nachfragen, das die Verbrecher als solches auch gerne hinnehmen und dulden und man tut ihnen ja nicht weh.

    Da muss mehr Biss und Konfrontation her, deutlichst formuliert und mit härteren Bandagen auch journalistisch vorgegangen werden.

    Vorsätzliches Töten muss man eben auch so nennen, Verbrechen an den Kindern auch Verbrechen nennen.

    Mit journalistischen Samthandschuhen vorsichtig angefasst, ist nicht wirklich eine Anklage.

    Die Leute von kla.TV sind da wesentlich resoluter, als ein Beispiel.

    Zwar kein Journalist – aber Füllmich ist herausragend nicht nur als Anwalt, auch als deutlichster Ankläger, kein Blatt vor dem Mund.

    Die Angst vor Abschaltung darf nicht dazu führen dass man nur noch vorsichtig flüstert oder nur noch humorvoll berichtet, das Erlaubte anwendet.

    Wir brauchen härtere Bandagen im Widerstand allgemein, sonst wird das nichts. Die Verbrecher nehmen sanfte Kritik süffisant entgegen, zeigen sich gerne kritikannahmebereit, während sie ihre Verbrechen weiterführen.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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