Denkmal!Pflege (58)

 In Holdger Platta, Kurzgeschichte/Satire

… und anderes dummes und kluges Zeug. (Holdger Platta)

 

Ich bin sicher: meinen Tod werde ich nie erleben!

Anzeige von 19 kommentaren
  • ert_ertrus
    Antworten

    Nicht eher: nicht überleben?

  • Volker
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    Ich bin sicher: mein Ableben wird geregelt sein, darf es noch erleben.
  • Adonis
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    …..Das kleinste von mir
    .mag sein nicht mehr leben
    doch in der Summe wird sein
    ….es weiter noch geben

     

  • Piranha
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    Den Tod kann man nicht erleben, nur das eigene Sterben, denn solange man stirbt ist man nicht tot und wenn man tot ist… was willst du da noch erleben?

    Was bleibt, wenn was bleibt?

    .

    Ein gut gebildeter junger Mensch in meinem Umfeld meinte kürzlich, Gott sei ganz schön grausam. Da hat Jesus dieses ganze Martyrium endlich hinter sich und schon weckt Gott diesen voll-traumatisierten jungen Mann nach drei Tagen wieder auf… wer bezahlt die Therapie?

     

  • Den Tod überlistet
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    Meinen Tod werde ich nie erleben!…
    .
    Ist doch schön, so lebe ich ewig.
  • Unendlich
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    Ja ja, dass so kleine Leben, im Großen so nichtig…
    .
    Wäre mein Blick doch nur unendlich vergrößert, ich würde kein Leben erkennen.
  • eulenfeder
    Antworten
    “ wer früher stirbt ist länger tot… “

    eine wirklich wunderbare Filmkomödie von Marcus Rosenmüller.

     

  • Egon W. Kreutzer
    Antworten
    Hier wird, im Brustton der Überzeugung, und das zu Ostern, ein Schein-Paradoxon präsentiert, das dem Atheisten ein Argument an die Hand gibt, den (nicht nur christlichen) Glauben an die Unsterblichkeit der Seele zu belächeln, zugleich den Gläubigen aber in seinem Glauben bestärkt. Nicht schlecht, Herr Specht!

    Wie wäre es, spaßeshalber und für Fortgeschrittene, mit der Aussage: „Ich bin sicher, den Sinn meines Lebens nicht zu erkennen.“?

     

     

    • Polygraph
      Antworten
      Wie wäre es, spaßeshalber und für Fortgeschrittene, mit der Aussage: „Ich weiß, dass die Suche nach dem Sinn meines Lebens das Symptom einer humanoiden Pathogenese ist.“?  😉 😉
      • Egon W. Kreutzer
        Antworten
        Wie wäre es – spaßeshalber und für weit Fortgeschrittene – jetzt zum Paradoxen zurückzukehren, und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit anzunehmen, es sei ausgerechnet der Sinn des Lebens des Polygraphen, die Menschheit von der Krankheit der Sinnsuche zu heilen?
        • Polygraph
          Antworten
          Statt Spaß bei inhaltlicher Argumentation, ein Schwenk zu haltlosen, persönlichen Unterstellungen?

           

          Sie haben vielleicht Verständnis dafür, dass ich dieser Schiene nicht folgen möchte.

           

          PS

          Könnte es sein, dass Sie die Smilys in meinem obigen post übersehen oder fehlinterpretiert haben? 😉

          • eulenfeder
            ich denke – da ist einer jener komischen ‚Auffassungsirrtümer‘ passiert, die eben im künstlichen Gespräch passieren…

            der Egon Kreutzer, so fasse ich das auf – hat lediglich Deine Gedankengänge aufgenommen und seine erweiternd hinzugefügt.

            Und weil Dein Name dabei fiel, kam es verletzend an, wies nicht beabsichtigt war….

            habe ich da richtig sinniert ?

             

    • DES EINZIG LEBENSmuduidado@gmx.de
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      Der Sinn eines jeden einzel Lebens kann nur sein…

      „DIE GATTUNG !ALLEN LEBEN! ZUR ERHALTUNG“!

      • Polygraph
        Antworten

        Der Sinn eines jeden einzel Lebens kann nur sein…

        „DIE GATTUNG !ALLEN LEBEN! ZUR ERHALTUNG“!

         

        Diese Definition führt in ihrer Logik zwangsläufig dazu, das Leben von vielen Menschen als ’sinnlos‘ abzuwerten. Das Leben derer nämlich, die nichts zur Arterhaltung beitragen wollen/können (z.B. Unfruchtbare, Zeugungsunfähige, Homo- und Asexuelle, Zölibatäre, …).

         

        Abgesehen von der daraus resultierenden Diskriminierung, ist es dann nur noch ein kleiner Schritt bis hin zum sogen. ‚lebensunwerten‘ Leben und dessen Vernichtung. Wollen wir das? Gerade in Deutschland sollten wir es besser wissen, denke ich.

         

        https://www.amazon.de/%C2%BBEuthanasie%C2%AB-Dritten-Reich-lebensunwerten-Nationalsozialismus/dp/3596186749/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1522667801&sr=1-2&keywords=lebensunwertes+leben&dpID=41EQJAD9axL&preST=_SY264_BO1,204,203,200_QL40_&dpSrc=srch

         

        Mag jede/r sich selbst die Frage nach dem eigenen (!) Lebenssinn stellen und für das eigene (!), individuelle Leben eine Antwort finden. Aber hüte sich auch jede/r, daraus eine Allgemeingültigkeit zu kreieren!

        • Mittlerweile AUCH...
          Antworten
          …MIT BEHINDERUNG!
          .
          Nur sein vorhanden kann schon ein Beitrag zur „DIE GATTUNG !ALLEN LEBEN!“ sein!
          Ist doch logisch, oder?
          Denn auch solche Menschen geben manch ANDERE FREUDE AM LEBEN!
          Zumindest mir, denn…
          .
          „EIN JEDES LEBEN EINZELN, IST DIE SUMME VIELER LEBEN, WIE IM KLEINEN ALS AUCH IM GROSSEN!“
          .
          Die Mehrzahl vieler Worte können zum Opfer der Auslegung werden. Dieses ist eines der allzuoften Laster der Stimmlaute des Menschen.
          .
          Noch vor wenigen Tagen sagte ein Mensch, dieser eines weiblichen Geschlechts zu mir, ich sei ein sehr geselliger Mensch!
          .
          TROTZ BEHINDERUNG!
  • Schüppenstielchen
    Antworten
    Man muss nur wissen, den Tod zu überlisten…,„UND SO HABE ICH IMMER EINE SCHÜPPE DABEI.“

  • Mc...chanics
    Antworten
    Macht es Sinn zu leben, und/oder welchen Sinn hat es zu leben?!
    Besinnen wir uns doch lieber darauf…zu leben!
    OH GOTT OH GOTT, wie lebe ich nur am besten?!
    Bestenfalls, um am Leben zu bleiben!
    Nun in dieser Erkenntnis lebe ich, bestenfalls um nicht zu sterben.
    .
    Das Leben und der Tod gehen Hand in Hand, nur die Intelligenz ersetzt sie durch Prothesen!
    Am Ende sind beide der Tod, sowohl das Leben wie auch sein Ende!

     

  • Polygraph
    Antworten

    Albert Schweitzer:

    Ich bin Leben, das leben will,

    inmitten von Leben, das leben will.

    … und währenddessen lernen kann/will/muss, zwischen Wissen_um_den_eigenen_Tod und Bewusst-sein_des_eigenen_Todes zu unterscheiden und trotzdem die Freude am Leben nicht zu verlieren. Das ist evtl. das, was man wirklich Lebenskunst nennen kann!?!

    Na, wie wär’s? Wollen wir Lebenskünstler werden? 😉

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