Der Korpsgeist geht um

 in Politik (Inland)

Rassismus und Gewalt bei der Polizei? Alles nur Einzelfälle, behaupten Saskia Eskens Kritiker. Aber viele Einzelfälle ergeben eine Reihe. (Quelle: Freitag)
https://www.freitag.de/autoren/jaugstein/der-korpsgeist-geht-um

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    Freiherr von Anarch
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    Es geht ja nicht nur um Rassismus innerhalb der Polizei, es geht um Polizeimacht als allmächtiges Durchsetzungsinstrument eines diktatorischen Herrschaftssystems, mit allen Befugnissen dafür ausgestattet und mit stetiger Rückendeckung einer Justiz in Kooperation.

    Es geht um eine Polizei als allumfassende Befehlsgewalt gegenüber einer Bürgerschaft, die Polizei herrscht und jegliche Zuwiderhandlung gegen einen Polizeibefehl wird hart bestraft.

    Und genau so ist es vom System gewünscht, freiheitliche oder systemalternative Strukturen werden systematisch unterdrückt, eine Zivilgesellschaft in ihrem Handlungsspielraum zunehmend eingeschränkt, verboten sogar und das dritte Standbein der ausführenden Herrschaftsdiktatur, neben Justiz und Polizei , die Ausspionierungsorgane, liefern die Handlungsaufträge.

    Angst vor drastischen Bestrafungen jedweder Zuwiderhandlungen gegen Systembefehle zwingt eine Bevölkerung in die Position des Kaninchens vor der Schlange.

    Widerstand gegen Staatsgewalt war mal durchaus ein gewisses Bürgerrecht – das gibt es nicht mehr – die ‚Feinde der Demokratie‘ sitzen nicht in der sogenannten ‚Bürgerlichen Mitte‘, sondern vor Allem in einem inzwischen verselbständigten Polizeistaat jenseits einer Zivilgesellschaft.

    Vor Allem die ‚Freiheitsrechte‘ stehen unter völligem Polizeivorbehalt , Meinungs- und Versammlungsfreiheit unter völliger Polizeiduldung. Mit diesen allmächtigen Polizeibefugnissen steht die Polizei über der Verfassung mit Handlungsvorrecht vor dieser – besagt was über die Verfassung ?

    Demokratie ??

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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    A.K.
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    https://www.arte.tv/de/videos/085431-000-A/feindbild-polizei/

     

    Auh ich habe schon Polizeigewalt. Mit einem Tonka wurde mir auf den Unterarm geschlagen, stundenlang eingekesselt zu stehen ist auch nicht gerade toll, und vor die Brust von einem 1,89 m Mann vor die Brust geschlagen zu bekommen und gerade noch eben so sich abfangen können, bevor ich als eher kleine Frau in den mit großen Steinen ausgelegten Straßengraben gefallen wäre. Meinen Willen, wenigstens dieses einemal wenigstens für ein paar Minuten das Räderwerk am Luftwaffenstützpunkt Büchel zu stoppen. Es gelang mir mich zwischen einem festgefahrenen BW LKW und Betonblocken Platz zu nehmen.

    Wenigstens die Identikfikationsnummer habe ich mir notieren können.

    Von einer Anzeige habe ich abgesehen. Allerdings später beim Verhör nach der Festnahme erwähnt.

    Wie oft wird Gegenanzeige erhoben? War mein Verhalten, auch entgegen der Anordnung eines die Staatsgewalt die Straße überqueren zu wollen, derart bedrohlich, dass er mich mit voller Wucht beinahe gefährliche Verletzungen verursacht hätte?

    Es darf diese Dunkelziffer unter der ich mich auch sehe, nicht mehr geben. Es muss unabhängige Gremien geben.

    Ich habe auch eine gute Erfahrung mit der Polizei gemacht. Aber viel zu viele Schlechte. In meiner Jugendzeit verfolgten Polizisten mit gezogener Pistole meine Freunde, wegen Fahrradfahren auf dem Gehweg mit Gepäckträgerpassagieren. Gerade noch so sind sie hinter ienr hohen Mauer entwischt. Das hat mich zutiefst schockiert, auch wenn er nicht geschossen hat.

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