Die Ausnahmekünstler

 in FEATURED, Kultur, Politik

Jens Fischer Rodrian

Fünf Kulturschaffende sinnieren darüber, warum in ihrer Szene so wenige zu Corona den Mund aufmachen und welche neuen Wege es zu beschreiten gilt. Sie haben schwach angefangen, um dann stark nachzulassen. 25 Monate sind jetzt vergangen, seit die Coronapolitik begonnen hat, unsere Gesellschaft und auch die Kulturszene massiv zu schädigen. Anfangs, offenbar unter dem Schock des Neuen, schwiegen die meisten prominenten und weniger prominenten Künstlerinnen und Künstler. Heute, nachdem unübersehbare Verwüstungen angerichtet wurden und unzählige Informationen zum Thema vorliegen, wartet man noch immer vergebens auf ein Erwachen der Kulturszene. Keine Reue, kein Umdenken, kein Umlenken. Noch immer sind es dieselben wenigen Aufrechten, die ihren Kopf hinhalten und sich dem scharfen Wind medialer Diffamierung aussetzen. Die restlichen Künstler versuchen sich unauffällig aus der Krise herauszuschleichen und hoffen, dass niemand sie für ihre Strategie des Wegduckens zur Rede stellt. Warum ist das so? Wie könnte man erreichen, dass sich Ex-Idealisten auf ihre früher offensiv vertretenen Werte besinnen? Und könnten Parallelstrukturen in der Kulturszene helfen, ein solches Desaster beim nächsten Mal zu verhindern? Dazu stellte Jens Fischer Rodrian je vier Fragen an fünf Künstlerinnen und Künstler, die während der Coronakrise Rückgrat gezeigt haben: den Musiker Lüül, die Opernsängerin Nina Adlon, den Liedermacher Jakob Heymann, die Sängerin und Lyrikerin Alexa Rodrian und die Schauspielerin und Sängerin Nina Proll. Jens Fischer Rodrian

 

Was kritische KünstlerInnen oft einte, war die Fassungslosigkeit und Wut gegenüber den Menschen, die sich über andere Kulturen oder die Natur erheben und versuchen, sich die Welt untertan zu machen. Sucht man nach den sonst so lauten Stimmen, von denen man erwarten würde, dass sie dem gängigen Corona-Narrativ kritisch gegenüberstehen und ihre Zweifel auch öffentlich äußern, wird es still.

Die fünf KünstlerInnen, die in dem folgenden Abschnitt zu Wort kommen, musste ich nicht lange suchen. Sie haben in den letzten zwei Jahren immer wieder Mut und Rückgrat bewiesen, wenn es darauf ankam, Stellung zu beziehen: der Musiker Lüül, die Opernsängerin Nina Adlon, der Liedermacher Jakob Heymann, die Sängerin und Lyrikerin Alexa Rodrian und die Schauspielerin und Sängerin Nina Proll.

Jens Fischer Rodrian: Was, glaubst du, hat die rebellischen Künstler, die sich früher zu vielen gesellschaftlichen Themen kritisch geäußert haben, dazu veranlasst, ausgerechnet jetzt zu schweigen oder gar die Regierungslinie zu unterstützen?

Lüül

Lüül: Gute Frage. Wer da oben mitspielt, ist wohl Teil des Systems und hat möglicherweise Angst, seinen Status zu verlieren. Und wenn man dann sieht, wie zum Beispiel mit Xavier Naidoo, Wendler, Nena, Eric Clapton und Van Morrison umgegangen wurde, schreckt das ab. Künstler wollen in der Regel geliebt werden und es ist da erst einmal schwer, wenn man durch Medien und Fans in die rechte Verschwörerecke gedrängt wird, wo die meisten der angesprochenen Künstler sich auf keinen Fall wiederfinden wollen. Das war für uns alle, die den Mund aufgemacht haben, eine ganz neue Erfahrung, mit der man klarkommen musste. Bei einer Julian-Assange-Unterstützungsveranstaltung traf ich einen Mann aus dem Osten, der mir sagte: Wir haben in der DDR immer Udo Lindenberg für seine offene Politikerkritik bewundert, jetzt relativiert sich das gerade, denn jetzt, wo es hier drauf ankommt, hat der auch keine Traute.

Nina Adlon

Nina Adlon: Feigheit! Angst! Petite Bite? Obrigkeitshörigkeit! Darüber hinaus glaube ich, dass das alte, korrupte, machtmissbrauchende System — auch schon weit vor Corona — für die Besagten bestens funktioniert hat: sie die drohenden Veränderungen spüren lassen und brav dem Corona-Regime folgen, in der Hoffnung, schlussendlich für das Mitwirken bei der Propaganda belohnt zu werden. Ob dies der Fall sein wird, ist fraglich — mittlerweile pfeifen es die Spatzen von den Dächern und auch Ärzte und Ärztinnen, Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, die es sich trauen, stellen die Sachverhalte unmissverständlich dar, dass der mRNA-Impfstoff in Wahrheit keiner ist, sondern ein Medikament, und dass er nicht wirklich wirksam ist, sondern im Gegenteil höchst gesundheitsgefährdend. Dass er ein „Corona Game Changer“ oder die „Fahrkarte in die neue Freiheit ist“ — das ist eine sehr fragwürdige politische Lüge.

Jakob Heymann

Jakob Heymann: Glaskugel. Vielleicht sind für die eher kritischen Künstler die politischen und gesellschaftlichen Veränderungen nicht gravierend genug im Verhältnis zu ihren Lebensumständen. Soll jeder machen, was er will, es ist mir scheißegal …

Alexa Rodrian

 

 

Alexa Rodrian: Ich kenne die meisten dieser Künstler nicht persönlich und dementsprechend auch ihre wahren Beweggründe nicht — Mutmaßungen halte ich persönlich für nicht zielführend. Einzig sicher weiß ich, warum ich kritisch und rebellisch geblieben bin — ich bleibe meiner Lebenslinie treu und kämpfe immer noch und immer wieder gegen Unrecht, Lügen, Menschenverachtung, Diskriminierung und — last and never the least — gegen Faschismus jeder Couleur.

Nina Proll

Nina Proll: Ich vermute, es liegt daran, dass man Teil der vermeintlichen „Lösung“ sein möchte, die Welt verbessern möchte. Im Grunde sind es die gleichen Motive, die mich zum Widerstand bewegen. Wir werfen uns gegenseitig dieselben Dinge vor: mangelnde Solidarität, faschistoide Methoden, Dummheit, Überempfindlichkeit, Missbrauch von Freiheit et cetera. Für die einen sind die Krankheit und die mangelnde Sicherheit, mit der sie sich als postmoderne Menschen konfrontiert sehen, unzumutbar. Für die anderen ist es die Einschränkung des Lebens, das Absprechen der Eigenverantwortung und das systematische Zerstören alles Lebendigen, der Irrglaube, alles kontrollieren zu können.

Stell dir vor, dass es für dich und eine/n deiner KollegInnen, die die Maßnahmen für richtig und angemessen halten, einen Ort des Vertrauens gibt, wo alles möglich ist. Was würdest du sagen, was würdest du fragen?

Nina Adlon: Ich benötige keinen Raum, von dem nichts nach außen dringt, um einer Kollegin sanft, freundlich, aber dezidiert klarzumachen, dass das, was da gerade mit uns passiert und versucht wird, eines der größten Verbrechen unserer Zeit und Zukunft ist. Ich würde sie fragen, ob sie sich wirklich mitschuldig machen möchte und was sie einst ihren oder den Kindern dieser Welt antworten würde. Ich sage jeder Mutter und jedem Vater, dass sie ihre Kinder nicht mit einem mRNA-Medikament impfen lassen dürfen. Ich verweise die Ängstlichen auf ärztliche Erfahrungen, Forschungen und Studien oder auf diverse Aufklärungsfilme.

Nina Proll: Wenn 98 Prozent der Menschen ohne Probleme mit dem Virus zurechtkommen, warum braucht es dann derartige Maßnahmen?

Lüül: Da ist leider inzwischen alles gesagt worden und jede(r) hatte die Möglichkeit, sich zu informieren. Wenn da der Kenntnisstand nach fast zwei Jahren immer noch von Mainstreampositionen gefüttert ist, ist da ein Ungleichstand an Wissen, der jede Diskussion müßig macht. Es fehlte von Anfang an ein runder Tisch, wo auch entgegengesetzte Experten-Meinungen zugelassen und gehört wurden. Durch das ständige Bashing der „falschen Meinung“ ist eine vorurteilsfreie und gleichberechtigte Diskussion nicht mehr möglich. Das macht es so schwierig und bitter.

Alexa Rodrian: Vor was hast du Angst?

Jakob Heymann: Ich kenne tatsächlich niemanden, der die Maßnahmen für absolut richtig und verhältnismäßig hält. Egal wie unterschiedlich die Ansichten bei der Covid-Thematik sind, erlebe ich die meisten, mit denen ich spreche, eher als „genervt“ von dem Thema. Ich bin in ständigem Austausch mit diversen Künstlern. Ich stelle immer gerne die Frage nach der Zukunft.

Erstaunlicherweise gibt es oft nur wenige Unterschiede zwischen den Antworten, egal welche Haltung dahintersteht. Für viele sieht die Zukunft eher düster aus, wenn man sich die Welt im Ganzen anschaut. Völlig egal ob maßnahmenkritisch oder nicht. Traurigerweise gibt es da die Gewissheit, dass es sich „eh nicht ändern oder aufhalten lässt …“ (Planetvermüllung, Welthunger, Energie, Ökonomie, Digitalisierung, Finanzen, Bürgerkriege, Armut … es kommt knüppeldick). Wir sitzen nicht alle im selben Boot. Wir sitzen alle im selben Sturm, jeder in seinem eigenen Boot, und viele sind total überfordert. Corona ist dann schnell kein Thema mehr. Seit Monaten sind Kritiker der Maßnahmen von Anfeindungen, Diffamierung und Berufsverbot bedroht.

Wie können wir die vorsichtigen Kollegen trotzdem dazu ermutigen, ihre kritische Haltung nach außen zu tragen, was können wir anbieten?

Nina Adlon: Die Frage stellt sich hierbei, inwieweit jeder kritisch denkende Mensch sich von den besagten Anfeindungen und Diffamierung beeindrucken lassen möchte. Ich persönlich habe da ein Gemüt wie ein Schaukelpferd und lasse mich nicht aus der Ruhe bringen. Darüber hinaus halte ich es mit den Buddhisten und setze ein Geschenk einer Beleidigung gleich: Es liegt an mir selbst, ob ich es annehme. Meine Haltung im Sattel spricht für sich selbst. Dort, wo nicht meine 3 G’s — gesund, glücklich, geliebt — gelebt werden, bin ich nicht zu finden und folge auch keiner Einladung, weder beruflich noch privat.

Die vorsichtigen Kollegen und Kolleginnen umarmen wir und nehmen sie sanft und freundlich bei der Hand. Druck erzeugt meist Gegendruck. Mit Finesse sollten wir einem vorsichtigen Menschen begegnen, eigentlich wie in der Erziehung eines Teenagers, der/die auf der Suche nach der Wahrheit ist. Ihn/Sie vorerst in seinem/ihrem Glauben lassen, aber dort, wo Zweifel sind, überzeugend einhaken. Dann einen Raum und seriöses Netzwerk von Gleichgesinnten, Ärzten, Juristen und Wissenschaftlern anbieten, in dem jede Stimme, jeder Zweifel, alle Ängste und Nöte geteilt und aufgefangen und neue Perspektiven geschaffen werden können.

Alexa Rodrian: Ich habe so viel versucht, so viel geredet, so viel geschrieben, so viel gelesen, so viel Verständnis gehabt und so wenig erreicht! Deshalb bin ich ratlos, traurig und leider auch sehr wütend!

Jakob Heymann: Geld! Aber mal im Ernst, wer ist „wir“? Jeder hat seine eigenen Beweggründe, Kunst zu machen. Es ist etwas Intrinsisches. Einen sicheren Raum gibt es nie, vor allem nicht in der Öffentlichkeit. Das soll jeder für sich selbst entscheiden, daher werde ich niemanden überzeugen beziehungsweise ermutigen ohne Einladung. Ich hab auch keine Lust darauf, „überzeugt“ zu werden. Vor allem nicht von Menschen, die behaupten, die alleinige Wahrheit gepachtet zu haben. Das kommt in letzter Zeit aus allen Richtungen und es nervt. Schwingt hier ein wenig Resignation mit? Ja! Bleib bei der Liebe zu dem, was du tust, Punkt. „I’m starting with the man in the mirror“ (Michael Jackson):

Nina Proll: Ich sehe es nicht als meine Aufgabe, irgendjemandem etwas anzubieten oder zu missionieren. Jede Haltung hat ihren Preis.

Lüül: Ab und an erfährt man ja zum Glück von anderen Künstlern, die auch kritisch sind und nicht mehr schweigen wollen. Es sind in der Regel nicht die superbekannten, aber immerhin. Wir müssten uns da mehr miteinander austauschen und gemeinsame Aktionen planen. Unser Problem ist nach wie vor, dass wir keinen Zugang zu den Mainstream-Medien haben, die die Meinung der Leute maßgeblich beeinflussen, und wie man das auf lange Sicht ändern kann, ist mir nicht klar.

Wie unausweichlich werden in der Zukunft Parallelstrukturen sein, in denen jede Kunst ihren Platz hat? Wie könnten diese Strukturen aussehen?

Alexa Rodrian: Wenn der politische Kurs so weitergeht, bleibt uns nur die Flucht oder das mutige Erschaffen einer anderen, parallelen Realität, ähnlich wie zur Prohibition — versteckte Clubs, Keller und Wohnzimmer, wo alle reinkönnen, wo alle willkommen sind —, wo ein Diskurs möglich ist, ohne gecancelt zu werden. Wir müssen alle alten Strukturen verlassen, vieles aufgeben und hoffnungsvoll Neues kreieren, wie zum Beispiel faire Plattformen gründen oder ihnen beitreten, um unsere und andere Kunst weiterhin an und unter die Menschen zu bringen — oder halt doch Florida.

Nina Proll: So sehr ich mit diesen Zeiten privat hadere, so interessant finde ich sie in künstlerischer Hinsicht. Ich warte auf die ersten Stücke von Theatergruppen und Filme, die sich auf ganz anderem Wege finanzieren und ohne Restriktionen wieder für alle Menschen zugänglich sind.

Jakob Heymann: Sie sind existenziell. Die „Kunst“ findet immer einen Weg von den Menschen zu den Menschen. Jeder neue freie Raum für Kunst ist ein Geschenk. Für mich ist „Kunst“ ein fiktiver Begriff, der an nichts gekoppelt und breit gefächert ist. Es kommt vielmehr darauf an, wer wie handelt, was wer tut. Leider war und ist in Deutschland Kultur ein Luxusgut und wird nur selten als essenzieller, fundamentaler Teil oder Spiegel einer atmenden Gesellschaft verstanden. Es sei denn, es handelt sich um Fußball.

Ich denke, dass wir da momentan an einem Punkt angekommen sind, wo sich entscheidet, wie wir in Zukunft zusammenleben wollen. Ich erlebe extreme Positionen an allen Rändern, das ist aber nicht die kritische Masse. Unsere Gesellschaft ist ein einziger bunter Haufen aus Parallelstrukturen. Ich glaube, dass wir eine stärkere Zivilgesellschaft brauchen. Staatsunabhängige Organisationen und Vereine, Clubs, Theater und Labels, die sich untereinander vernetzen. Das haben wir in weiten Teilen auch schon vor Corona getan und es ist im ständigen Prozess.

Es geht für mich vielmehr um die Frage nach einer gesellschaftlichen Akzeptanz und Toleranz gegenüber „kritischer Kunst“ oder „freier Kunst“ als um die Frage nach den dafür geschaffenen Parallelstrukturen. Die entstehen von ganz allein durch ihre Notwendigkeit. Das ist wichtig, aber auch schade, denn gerade in schwierigen Zeiten, wo wir uns voneinander entfernen, sollte die Kunst ein verbindendes Element darstellen, wo jeder eine Stimme hat. Die „Kunst“ bleibt immer zensurfrei, der Mensch nicht.

Lüül: Das scheint in der Tat der Weg zu sein, den wir gehen müssen, wenn in der Öffentlichkeit nach wie vor nur das gewünschte Narrativ publiziert und alternatives Wissen verleumdet wird. Deshalb ist es unabdingbar für uns, ein Netzwerk aufzubauen, wo wir uns gegenseitig unterstützen und das Publikum, das es ja auch zahlreich gibt, mitnehmen. Und das passiert ja auch schon.

Nina Adlon: Ich bin der festen Überzeugung, dass die derzeitige Corona-Politik erst der Anfang von allem nahenden und versuchten Übel seitens der Big Five, der Pharmaindustrie mit ihren HandlangerInnen in der Politik ist. Daher glaube ich, dass wir so schnell wie möglich, im Hier und Jetzt, zusammen mit Gleichgesinnten, Wegbegleitern und auch Wegbereitern, Parallelstrukturen schaffen und manifestieren sollten, nicht nur in der Musik, sondern in so ziemlich allen Bereichen des Lebens. Krisen sind Wendepunkte und geben uns die Chance, neue Wege zu beschreiten. Wenn wir klug sind, erkennen wir, dass sich durch die Corona-Politik, mit all ihren Machenschaften und Machtmissbräuchen, endlich die Spreu vom Weizen trennt.

Alles, wirklich alles ist mittlerweile „auf dem Tisch“. Wir wissen, mit wem und was wir es zu tun haben. Lügen, Verbrechen an fast allen Generationen sind sichtbar. Es ist geradezu interessant zu beobachten, wer mitspielt, profitiert, versklavt — und/oder von Angst besessen hypnotisiert ist. Meines Erachtens ist die fehlende Bildung der allermeisten Menschen eines der größten Probleme. Sie, die Profiteure, haben es geschafft, furchtbare Angst zu schüren, wodurch eine Massenhypnose entstanden ist. Auch die oft nicht mehr vorhandene Intuition ist ein Problem. Ich bin sehr dankbar und auch zuversichtlich, dass ganz viele Menschen mittlerweile bereits aufgewacht sind und ganz viele mehr und mehr erwachen. Parallelwelten können wir schaffen, indem wir uns zusammenschließen, wahrhaftig verbrüdern und verschwestern.

Wichtig ist dabei, dass wir aus dem Temperament der dunklen Mächte hinaustreten und uns mit dem Lichtvollen verbinden. Uns die Welt so machen, wie sie uns gefällt. In einem Geben und Nehmen.

Den Mut haben, neue Wege zu beschreiten. Wünsche und Hoffnungen äußern und mit ihnen in Resonanz treten. Die Bildung reformieren! Dies ist schon lange eine heilige Pflicht! Wir sind Schutzbefohlene für unsere Kinder, die die Welt bedeuten.

Bei Impfdruck in Schulen müssen die Kinder sofort herausgenommen und geschützt werden. Dies ist medizinisch absolut angezeigt. Zusammen mit anderen Eltern, LehrerInnen, JuristInnen sollten wir eigene Schulen gründen sowie kleine Krankenhäuser, Geschäfte, Konzerthäuser und so weiter. Jeder gibt, was er kann, und hilft seinem Nächsten in selbstverständlicher, liebender Art und Weise. Der Profit, der dadurch entsteht, ist ein gemeinschaftliches, gesundes, glückliches und selbstbestimmtes Leben.

Was nun die geliebte Musik und ihre Wirkungsstätten betrifft: Auch hier gilt es, Parallelkonzerte und eigene Räume zu schaffen. Wir können nur beten und hoffen, dass die dem Corona-Regime getreuen Konzertveranstalter, Intendanten und Pöstchenreiter bald aus ihrer profitorientierten Hypnose erwachen und nicht brav das empfohlene Booster-Impfabo der Regierung konsumieren, denn dies würde das Übrige tun und erledigen. Senden wir ihnen Licht und die Intuition, neue Wege zu gehen. Die Hoffnung stirbt zuletzt, und ich glaube an die Kraft der Musik! Sie ist die Sprache der Seele und der höheren Intelligenz und wird schlussendlich die Menschheit retten.

Showing 2 comments
  • Felix Dröge-Kunstbetrieb
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    „Heute, nachdem unübersehbare Verwüstungen angerichtet wurden und unzählige Informationen zum Thema vorliegen, wartet man noch immer vergebens auf ein Erwachen der Kulturszene.“ Ja, richtig, so ist es. Ich erwarte da aber, offen gestanden, gar nichts mehr, von dieser Kulturszene.  Wer zum Beispiel wissen möchte , wo diese „arrivierte Kunstszene“ denn heuteso steht  (bzw. das, was wir früher einmal darüber verstanden) der kann  ja evtl einmal die  „Paris Bar“ in Berlin besuchenfalls es sie noch gibt (?), und dort seine soziologischen Beobachtungen machen, oder die „vor Uhukleber triefenden“ Corona-Tagebücher ihres Wirtes und  Betreibers,  M. Würthle  durchblättern. (?) Es offenbart sich da …. nein, nicht etwa Kippenbergersche Anarchie, Aufruhr, Ungehorsam, und Nonkonformität … ganz im Gegenteil, es obsiegt auch dort die Angst, vor der großen Pandemie, die Sorge, vor den wirtschaftlicheen Konsequenzen der Seuche, der „wir“ ja alle solidarisch begegnen müsssen….  Nur Herr Schwabbel, der nette Onkel aus Davos fehlt völlig, in den  kreativen Collagen von Herrn Würthle. Wie schade. Vielleicht war  man  ja, ohne es zu wissen,  Tage lang Gefangener einer Organisation mit drei Buchstaben? Der Anfang ist W, der Ende F.  Comprende? Darauf jetzt aber mal einen Bordeaux, und eine schöne Bouillabisse. Ich hoffe, ich habe hier  nichts falsch geschrieben. Es würde mich als maskennudistische Kulturbanausin bzw. nicht sachkundige Kunst-Akteurin entlarven. Gute Nacht, Deutscher Kunstbetrieb. Und viel Spaß weiterhin,  mit Jonathan Meese und seinen Kollegen, und ihrer ja ach so unglaublich rebellischen Art. Falls es in hundert JAhren noch mal einen Rückblick geben sollte, auf die Kunst des 21 Jahrhunderts, ja, auch ich bin sicher, Herr Richter wird da eine ganz großem Rolle spielen. Aber wer   noch? Und wieso? Weshalb? Warum?
  • Schöne Tulpe
    Antworten
    Ich denke, wir müssen jetzt la  alle unsere verdammte Vorbildfunktion wahrnehmen und erfüllen, das fängt beim Supermarktbesuch an. Maskenlos. Selbstverständlich. Immer. Ich konnte heute hoch erfreut  die große Dankbarkeit der einzigen unmaskierten Edekx- Kassiererin erkennen und ablesen, an  ihrer Mimik, an ihrem Gesichtsausdruck. Wir haben uns förmlich Küsse zugeworfen, in unserem freiheitlichen morpogenetischen Einkaufs-Feld. Also,  ich gehe jetzt, so oft es geht, einkaufen, stetsohne Sklavensymbol, es ist ja erlaubt, das ist für mich die neue Form des zivilen, friedlichen Widerstands, und eine gute Ergänzung,  zu den Spaziergängen. Und Bücherläden, die Bücher von Herrn  Lauterbach  und Herrn Hirschhausen in ihre Schaufenster legen, ohne Ironie oder Kommentar, die sind selbst schuld, die  betrete ich nicht mehr.-

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